aus Rufdienst wird Bereitschaftsdienst

kurve

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Hallo. Sonntag morgen 09 Uhr 6 Minuten. Das Telefon klingelt. Seit 6 Minuten habe ich Rufdienst. Eine liebliche Stimme sagt, dass der eingeteilte Kollege für die Anwesenheitsbereitschaft krank geworden ist und ich seinen Dienst übernehmen muss. Schade - aber eben Pech gehabt. Zur anderen Seite - Rufdienst wird ja mal leistungsgerecht bezahlt. Überstunden, Sonntagszuschlag usw. Falsch gedacht. Meine Leitung sagt, du hast jetzt Bereitschaftsdienst gemacht für 80 % und keinen Rufdienst. Hat sie recht und vor allem das Recht? Der Anruf kam von einer Kollegin nicht in leitender Position. Ich habe meinen Widerspruch am Sonntag bereits eingelegt und nachgefragt ob ich als Rufdienst gehen kann, weil nichts mehr zu tun war. Also habe ich 22 Stunden in der Klinik verbraucht obwohl der Dienstplan 2 Monate vorher anders beziffert war. Jetzt ist der Dienstplan neu gemacht worden - ich steh mit Bereitschaftsdienst drin und meine eingetragenen Rufdienststunden in der Auslastungsstatistik wurden als Bereitschaftsdienst eingetragen. Urkundenfälchung? Sorry für meine vielen Worte. Und glaubt mir, das ich kein Witz. Sowas läuft immer bei uns. Bitte versteht, dass ich nicht sagen möchte wo ich arbeite aus Angst vor mecker. Gruß. Kurve
P.S. Es regnet gerade mal nicht in Münster wenn ich aus dem OP Büro der Uni-Münster schaue.:wink1:
 

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