Aufgezwungene Minusstunden

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von limone68, 23.02.2010.

  1. limone68

    limone68 Newbie

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    Hallo allerseits,

    ich bin Krankenpfleger in einem KH und wurde in letzter Zeit von meiner PDL gemobbt, sodass ich auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber bin. Zur Zeit bin ich wegen psych.Probleme krank geschrieben, was wohl auch noch eine Zeit dauern wird - evtl sogar bis zum Arbeitsplatzwechsel. Jetzt habe ich den Dienstplan März von eíner Kollegin per SMS erhalten. Meine 1. Frage ist: Kann ich nicht verlangen, dass mir die Station meinen Dienstplan per Post schwarz auf weiss zukommen lasst??
    Meine 2.Frage bezieht sich auf die Dienstplanung - da bin ich dann ab Ende März mit 26Std im Minus (10Std im März und 15Std im Feb). Ich vermute, dass mich das Haus so Tief ins Minus plant, damit die mir nicht am Ende das restliche Urlaubsgeld ausbezahlen müssen..... Ist das rechtens, dass die mich ins Minus planen? Evtl würden die das mit wenig Arbeitsanfall begründen (was aber nicht so ist!) Andere Kolleginnen haben aber auf alle Fälle trotzdem genug Überstunden angesammelt.
    Muss mich das Haus denn nicht so einplanen, dass ich nicht so tief ins Minus gerate?
    Danke allen für eine Antwort.........
     
  2. mutters-kind

    mutters-kind Poweruser

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    Hallo...

    den Dienstplan mit der Post verschicken?Habe ich noch nie gehört...ich denke,es ist Deine Pflicht,Dich nach dem Dienstplan zu erkundigen,Dich frühzeitig weiter krank zu melden usw.
    Und was haben die Minusstunden mit dem Urlaubsgeld zu tun?
    Warum erkundigst Du Dich nicht beim Betriebsrat,ob alles Rechtens ist?

    Einen schönen Tag noch:engel:
     
  3. limone68

    limone68 Newbie

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    Hallo und Danke,

    was das Urlaubsgeld angeht meinte ich, dass ich noch restlichen Urlaub habe. Somit könnten die planen, dass ich bei (Beispiel) -70Stunden, dann auf 10 Tage ausbezahltem Urlaub verzichte bzw dieser so verrechnet wird. Oder aber ganz krass - Die Minusstunden vom letzten Gehalt abziehen.
    Was die Mitarbeitervertretung angeht, so ist das ein kleines Haus mit 155Betten, indem die MA einen guten Kontakt zur PDL hat.
     
  4. karola1

    karola1 Stammgast

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    hallo Limone (klingt so säuerlich, ist der Name eigentlich Programm?)
    Ich glaube, von jemandem, der sich so abfällig und distanziert von seiner PDL, dem Dienstplaner, eben allen DIE DA äußert, würde ich mich auch gerne trennen und ihm keine Träne nachweinen.
     
  5. mutters-kind

    mutters-kind Poweruser

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    Also,wenn bei mir ein Mitarbeiter gekündigt hat,dann beginne ich prompt und plötzlich damit,die Überstunden abzubauen,die vorhanden sind.Resturlaub geben ich in nach Absprache mit der betreffenden Person um Ende seiner Dienstzeit im Haus,so das er/sie noch etwas Pause hat,ehe er/sie an dem neuen Arbeitsplatz die Tätigkeit beginnt.
    Ich würde mich aber trotzdem an den Betriebsrat wenden und mich dort infomieren!
     
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Es soll tatsächlich PDLs geben, die sind nicht nur lieb und nett- zumal, wenn jemand für längere unbestimmte Zeit krank geschrieben ist. Ich hab mir übrigens das Wort Mobbing als Drangsalieren übersetzt.
    Ich denke, wir können limones Situation nicht beurteilen. Da reichen Fakten als Antwort um nicht noch unnötig Emotionen zu schüren.

    Meine Frage: gibt es ein Arbeitszeitkonto? Plus- und Minusstunden werden hier gegeneinander aufgerechnet. Es ist also möglich in die Minusstunden zu gehen, um dann in arbeitsreichen Zeiten auszugleichen (im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten). dein AG muss also in seinem Interesse schauen, dass er dich nicht zu tief plant.
    Minusstunden können meiner Meinung nach nicht mit Urlaubsstunden verrechnet werden. Kommt es zu einem Streit vor Gericht, müsste dein AG nachweisen, dass es einen verringerten Arbeitsaufwand gab der geplant zu erwarten war und der dann tatsächlich eintrat. Wie du schon festgestellt hast, dürfte ihm das schwer fallen.

    Dienstplan. Nein du hast keinen Anspruch auf das Zusenden des Dienstplanes. Ich kann verstehen, dass du in deiner momentanen Situation nicht auf Station gehen magst. Aber es gibt sicher Möglichkeiten, diesen Plan einzusehen zu Zeiten, wo du deiner PDL nicht begegnest.
    Du kannst genauso eine Freundin, die auf der Station arbeitet bitten, dir den kopierten Plan mitzubringen.

    Elisabeth
     
  7. limone68

    limone68 Newbie

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    Hallo Karola,

    eigentlich erscheint mir die Antwort auf mein Thema so (mir gegenüber Negativ), dass ich vermuten kann, dass Du selbst irgendeine Leitungsfunktion inne hast, oder in Zukunft inne haben möchtest/wirst. Und Karola: Lieber hätte ich gar keine Antwort erhalten, als solch eine von Dir!!!!
    Was im einzelnen Vorgefallen ist, würde den Rahmen sprengen und ist auch nicht Thema dieses Threads. Prinzipiell bin ich bei meinen Kollegen beliebt, mit Ausnahme der PDL und der SL - und da gibt es schon einige, welche mir eine Träne nachweinen.
    Was den Dienstplan angeht, so habe ich natürlich selbstverständlich 2x angerufen und keine adäquate Antwort erhalten. Und dass ich die als SMS erhielt, war nicht gewollt - da sieht man aber auch, dass ich Freunde auf Station haben, welche meine pers. Handynummer haben...........
    Meiner 2.Frage wirfst Du unterstellen vor. Was Du tust ist jedoch unterstellen, wenn ich den letzten Satz des 1.Abschnitts von Dir lese!!
    Und ja: Der Dienstplaner vermutet(e), dass ich den gesamten März/April/Mai krank bin/sein werde. Eine vernünftige, verständliche Antwort auf meine Frage bezüglich der Minusstunden habe ich bis dato noch nicht erhalten. Ich werde ca Mai (evtl früher) eine neue Arbeitsstelle beginnen. Kann aufgrund der psych. Belastung dort nicht mehr arbeiten und werde somit zwangsweise auch bis dahin krank geschrieben sein. Und ich möchte natürlich die restlichen Urlaubstage ausbezahlt haben. Somit ist einfach nochmals meine Frage: Kann der Arbeitgeber, weil ich die kompletten letzten 3 Monate des Arbeitsverhältnisses (zu Recht) Krank war, meinen Dienst so im Vorraus planen, dass ich soviel Minusstunden besitze, dass damit der Resturlaub abgegolten ist???
    Noch etwas Karola: Die Ü-Stunden der anderen sind deshalb erwähnenswert gewesen, weil sonst das Argument käme, bei einem niedrigen Arbeitsvolumen kann durchaus Minus eingeplant werden.......
    Mutters-Kind: Ja ich habe auch daran gedacht, zur Mitarbeitervertretung zu gehen - doch die 2 Kollegen sind ebenfalls aus der Pflege und eher PDL-Pro eingestellt, da sie ja bei einer evtl Abwahl, wieder unter dieser arbeiten würden....
    Danke nochmals für adäquate und nette Antworten
     
  8. limone68

    limone68 Newbie

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    Danke Elisabeth,

    das war schonmal sehr hilfreich. Und das Wort Drangsalieren passt auch!! Krank bin ich erst seit diesem Jahr - und das aus gutem Grund. Die Vorfälle waren davor. Ein Arbeitszeitkonto gibt es nicht.
    Lg
     
  9. medsonet.1

    medsonet.1 Poweruser

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    Hallo Limone68,

    ich kann dir einen guten rechtlichen Tip geben:

    DIE VERRECHNUNG VON URLAUBSTAGEN MIT MINUSSTUNDEN IST GRUNDSÄTZLICH UNZULÄSSIG!!!

    Solltest du aus dem Unternehmen ausscheiden, hast du grundsätzlich einen Anspruch auf finanzielle Abgeltung der restlichen Urlaubstage. Was mit evt. Minusstunden passiert, ist das Problem deines Arbeitgebers, denn er hat dich ja so geplant!
    Sofern es nicht bekannt ist, Urlaub kann wegen Krankheit nicht mehr verfallen, auch für die Zeit der Krankheit hast du den vollen Jahresurlaubsanspruch (zumindest die 4 Wochen laut Bundesurlaubsgesetz), auch wenn du das gesammte Jahr krank warst!

    Gruß

    medsonet.1
     
  10. Dreifachmutti

    Dreifachmutti Senior-Mitglied

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    Also wirklich, das was du (Karola) da von dir gelassen hast, hat in Sachen Anfälligkeit und Distanz alles von der TE Geschriebene bei weitem übertroffen! *pfui*
    Limone, ich gebe dir recht, solche Antworten KANN man sich verkneifen. Ist hier natürlich ein Forum mit freier Meinugsäußerung, aber das muss nicht sein und zeugt von wenig Einfühlvermögen so eines Schreibers... :down:

    Irgendwie begegnet mir immer wieder dieses Phänomen, dass manche Menschen es scheinbar für ihr Ego brauchen, immer noch mit in die Kerbe reinhauen zu müssen, wenn einer schon am Boden liegt. Noch weniger verstehe ich das, wenn derjenige auch noch aus den eigenen Reihen kommt.

    Die meisten Angestellten haben das eine oder andere Problem mit der Durchsetzung ihrer Arbeitnehmerrechte. Aber wehe, es muckt einer auf, dann stellen sich die ja eigentlich ebenfalls Betroffenen beharrlich auf die Arbeitgeberseite, statt den eigenen Kollegen zu unterstützen.

    Kann mir das einer erklären?
     
  11. Feli

    Feli Poweruser

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    Ich kann Dreifachmutti nur Recht geben! Karola1, das ging gar nicht, das hat mir beim Lesen Zahnschmerzen verursacht!

    Ich frag mich, was Dich dazu bewogen hat, so persönlich zu werden??? Was immer es war, beim nächsten Mal solltest Du Dich vielleicht etwas zurück nehem, bevor Du jemanden so übel behandelst... auch wenn es "nur" ein Online-Forum ist!
     
  12. Dreifachmutti

    Dreifachmutti Senior-Mitglied

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    Würde ich auch gern wissen.
    Ich verstehe es übrigens sehr gut, dass man es irgendwie vermeiden möchte, persönlich Kontakt aufzunehmen, um z.B. den Dienstplan zu bekommen, wenn man wegen des psychischen Drucks bei der Arbeit krank ist.
    Selbst der Anruf, um sich krank zu melden, fällt dann ja schon schwer.
    Ich könnte mir schon vorstellen, dass der AG verpflichtet ist, Lohnzettel und andere "Schriftkram-Sachen" wie eben auch den Dienstplan dem Arbeitnehmer persönlich zukommen lassen zu müssen. Wenn dieser länger krank ist, eben auf dem Postweg. Ich sehe auch gar kein Problem darin, dem AG das abzuverlangen.
    Ich stelle mal in den Raum, die Kosten für Kopie und Briefmarke sind wohl das Geringste an den KH-Kosten. :emba:

    Wie ist es denn nun - darf man bei Krankheit von vornherein ins Minus geplant werden?
    Ich erinnere mich schwach, dass es da Grenzen gab.


    Limone, welchem Tarifvertrag unterliegst du denn? Vielleicht findet sich dort was genaues.
     
  13. Dreifachmutti

    Dreifachmutti Senior-Mitglied

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    Limone68 hat aber noch gar nicht gekündigt, wenn ich das richtig gelesen habe...
    Und die Plusstunden bewusst im Krank abzubauen, scheint mir arbeitsrechtlich mehr als fraglich.
     
  14. mutters-kind

    mutters-kind Poweruser

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    Oh..ich dachte,er hätte bereits gekündigt...sorry:kloppen:
     
  15. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Soweit mir bekannt, ist dies durchaus möglich. Minusstunden halte ich aber für rechtlich fragwürdig- zumal der AG sich ja bei der derzeitigen Konstellation ja ein Eigentor schießen würde.

    Elisabeth
     
  16. Sittichfreundin

    Sittichfreundin Poweruser

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    Also wenn man krankgeschrieben ist, dann darf die Leitung nicht bewußt ins Minus planen. Auf keinen Fall! Was anderes gilt für die Tage, an denen der Dienstplan schon rechtsgültig ausgehängt wurde.
    Und es kommt auch auf die Dienstvereinbarung zum Arbeitszeitkonto an, das der Betriebsrat oder MAV vereinbart hat. Oftmals ist vereinbart, dass wenn man in der Ausgleichsphase für Plusstunden frei bekommt und dann krank wird, die Freistunden trotzdem als Arbeitszeit gutgeschrieben bekommt. Aber das kommt auf den Inhalt der Vereinbarung an.
    Limone, ich würde mich unbedingt an den Betriebsrat wenden. Gleichzeitig wäre es gut, wenn Du Dich um einen Rechtsschutz kümmerst. Das kann Gewerkschaft sein oder Berufsverband oder Privatberufsrechtsschutz. Denn vielleicht wirst Du ihn brauchen.
    Eventuell kannst Du Deine PDL sogar auf Schmerzensgeld verklagen. Mobbing ist eine grausame Tat und macht den ganzen Menschen kaputt. Wir als MAV nehmen solche Beschwerden sehr ernst. Schütze Dich und laß Dich ohne schlechtes Gewissen krank schreiben. Ich wünsche Dir alles Gute und einen guten Anfang bei Deiner neuen Arbeitsstelle!
     
  17. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Im Rahmen eines Arbeitszeitkontos sind nicht nur Plus- sondern auch Minusstungen vereinbart.
    Gehen wir mal vom Wohlwollen aus: die SL möchte Limone nicht zu sehr belasten nach so einer Erkrankung und plant sie eher zurückhaltend unter Asnutzung der Minusstundenregelung ein.

    Nach Limones Beschreibung ist Wohlwollen aber wahrscheinlich nicht der Grund. Dann würde ich die SL als dumm bezeichnen. Sie schadet dem Betrieb, denn nach Vereinbarung wäre der AG am Zuge und müsste die Minusstungen bezahlen bei Entlassung. Ein Rückverrechnen auf den Urlaub ist ja lt. den Aussagen hier nicht möglich.

    Elisabeth
     
  18. dieEv

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    Ich würde schlicht ein Gespräch mit der PDL vereinbaren, um in Erfahrung zu bringen, wie es zu den Minusstunden kommt und ob ansonsten irgendwelche Mißverständnisse im Raum stehen. Das könnte Klarheit schaffen.
     
  19. Sittichfreundin

    Sittichfreundin Poweruser

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    Minusstunden ja, z.B. wenn man einen Tag frei braucht, aber die direkte Anordnung von Minusstunden durch den Arbeitgeber muß nicht unbedingt vereinbart werden, das kommt wie gesagt auf die Dienstvereinbarung an.
     
  20. Dreifachmutti

    Dreifachmutti Senior-Mitglied

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    Schade, dass sich Limone nicht noch mal gemeldet hat wegen des zutreffenden Tarifvertrages, sonst hätten wir nachschauen können, ob es dort Regelungen gibt.

    Ich bin mir sicher, dass es bei "Länger-Krank" eine Vorgabe gibt, dass die Monatssollarbeitszeit bei Plus-Minus-Null liegen muss!!
    Finde nur grad leider keinen Link dazu.
     
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