Auf welchen Stationen wird man eingesetzt?

Chordeva

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Hallo!

Ich beginne im Oktober eine Ausbildung zur Krankenschwester.
Nun hab ich eine Frage...

Werden die Krankenpflegeschüler auf ständig wechselnden Stationen eingeteilt? Wenn ja auf welchen (oder auf allen mal?) und wie lang bleibt man i.d.R. auf einer bestimmten Station?

Dann hab ich noch eine Frage:
Ich habe so ein Info Blatt für Pflegeschüler von einem KKH.. da wird der Verdienst nach der Ausbildung so beschrieben: n. A. 20 Jahre, ledig ca . 1800 € (+ Sonntagsschicht..etc.) Und nach 5 Jahren ca. 2090 €

Das find ich eigentlich total Okay, aber irgendwie hab ich das Gefühl das es in der Realität ein bißchen anders aussieht... kann das sein? Aber warum wird das dann überall so hingeschrieben? (auch vom Arbeitsamt..etc.)

So, das war´s erstmal..

Tschüssi,
Chordeva :wink:
 

Ute

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Guten Morgen Chordeva,

Dein Einsatzplan steht bestimmt schon fest, es kommt darauf an wie groß die Klinik ist. Wenn Ihr also nur eine Innere und eine Chirurgiestation habt, dann wirst Du bestimmt auf beiden Stationen einen oderer mehrere Einsätze haben.
Bei uns ist die Klinik sehr groß, wir haben verschiedene Fachgebiete und da kommen die Schüler nicht auf jede Station, sie müssen die Pflichtstunden leisten in jedem Gebiet wie z.B. InnereMedizin, ChirurgischeMedizin, Gynäkologie oder Urologie, Psychiatrie, Gemeindekrankenpflege usw. . In der Regel sind diese Stationseinsätze mit 6-8 Wochen vorgesehen. Der Blockunterricht in der Krankenpflegeschule ist mit 4-6 Wochen vorgesehen.
(Ich hoffe ich liege nicht falsch mit meinem Beitrag, sonst bitte verbessern!) :?

Über die Vergütung kann ich nicht si viel Auskunft geben, hoffe Du bekommst da noch ein paar mehr Info's.
 

Kps2001

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Hallo!

Wie Ute schon gesagt hat... Man durchläuft alle Pflichtbereiche, Du mußt zum Examen die Pflichtstunden gehabt haben!

Der größte Anteil ist die Innere Medizin gefolgt von Chirurgie, danach kommen die kleineren Bereiche wie Gynäkologie, Urologie, Neurologie, Psychiatrie, Neugeborenen- und Kinderpflege, HNO usw. Dazu kommen ab dem zweiten Ausbildungsjahr Einsätze in den Funktionsbereichen wie Dialyse, OP, Ambulanz, Psychiatrie und er Nachtdienst (meist 4 Wochen Einsatz, je eine Woche Dienst, eine Woche frei). Bei uns sind die Einsätze unterschiedlich lang... Von 4 Wochen bis 12 Wochen (insgesamt 2 x 12 Wochen Einsatz) Schule ist bei uns immer 4 Wochen 3x im Jahr, sowie jeden 2. Mittwoch!

Zum Verdienst kann ich nciht viel sagen, bin auch erst seit Oktober in der Ausbildung!

Hoffe, ich konnte helfen!
 

Rabenzahn

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Hallo,

das angegebene Gehalt dürfte noch in DM angegeben worden sein. Eine normale Krankenschwester auf Station verdient bestimmt keine 1800 € pro Monat.
Scheint der Druckteufel wieder eingegriffen zu haben.
 

Babsi

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Hi,
wir hatten dieses Thema vor kurzem in Berufskunde. Wenn du nach deiner Ausbildung 20 Jahre alt und ledig bist und auf einer Bettenstation arbeitest verdienst du lolgendes: (Zahlen sind vom Arbeitsamt)

Deine Einstufung Kr.4 Stufe 1

Grundvergütung 1286,80 Euro
Ortszuschlag 453,01 Euro
allgem. Zulage 102,86 Euro
Schichtzulage ca. 35,00 Euro
------------------------------------------
1877,67 Euro brutto


Davon kannst du dann noch ca. 1/3 für die ganzen Steuern abziehen, um auf den netto Betrag zu kommen. Das dürften dann ca. 1252 Euro sein. (Wenn ich mich nicht verechnet habe) Plus die Zulagen, wenn du nachts oder am Feiertag etc arbeitest.
Wie du siehst ist es nicht viel, aber der Beruf gibt dir eine Menge, das du nicht kaufen kannst!
Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

Liebe Grüße, Babsi
 

Rabenzahn

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Hallo,

wenn das der Bruttolohn ist, kommt es hin. Ich rechne immer in Netto deshalb dachte ich es wäre zu viel .

Sorry
 

carmen

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:roll: :roll: :roll: Hallo Chordeva,
habe gerade Deine Fragen zwecks Vergütung gelesen. Also, ich bin im BAT KR Va und habe Netto im Monat um die 1.400 Euro je nach Schichtzulagen (Sonntags,-Feiertags,-Nachtwachen). Brutto interessiert sowieso kaum einen Menschen, da wir davon nichts haben. Ich bin verheiratet und habe (noch) 1 Kind in meinem Haushalt.
Jetzt etwas schlauer? Diesen Beruf darf man sowieso nicht an der Höhe des Gehaltes fest machen, da ganz viele Dibge, die wir in unserem Schwestern-/Pfleger Dasein leisten, einfach unbezahlbar sind, doch die Wenigsten Menschen in unserer Gesellschaft erkennen das an.

Viele Grüße Carmen
 

Rabenzahn

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Hallo Carmen,

deine Antwort spricht mir aus dem Herzen. Ich arbeite in der Anästhesie und leiste 24 Stunden - oder auch 32 Stunden- Dienste ab. Und dabei stehen wir fast immer durchweg im Op. Der Verdienst für diese Leistung ist so gering, dass mich jeder VW-Arbeiter dafür auslachen würde.
Aber es geht wirklich manchmal nicht um das Geld sondern um das warum wir es tun.

Man kann das was wir manchmal sehen, ertragen oder erdulden müssen nicht finanziell ausgleichen.

Deshalb habe ich mir schon lange abgewöhnt, meine Arbeitsleistung in Relation zum Verdienst zu sehen. Ich freue mich über jeden Euro netto mehr, als ich Grundgehalt habe. Frage aber nie danach was ich dafür an Gegenleistung gebracht habe.
Wenn ich in 24 Stunden-Dienst nur 22 Stunden im Op war, dann behaupte ich sogar es war ein ruhiger Dienst. Und immerhin bekomme ich dafür ca. 70 Euro netto, nach zwei Monaten.
 

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