Atemtherapie!

Dieses Thema im Forum "Pflegeplanung, Pflegevisite und Dokumentation in der Pflege" wurde erstellt von GKPS11, 20.08.2007.

  1. GKPS11

    GKPS11 Newbie

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    hallo,
    ich mache die ausbildung zur gesundheits- und krankenpflegerin bin jetzt im mittelkurs, ich muss für die schule eine praxisaufgabe machen unser thema ist atmen. wir sollen einen patienten aussuchen bei dem wir atemtherapie machen können, jedoch bin ich mir sehr unsicher welche maßnahme ich bei meinem patienten machen kann.
    der patient hat folgende diagnosen: 3-gefäß KHK, COPD, silikose z.n. vorhofflattern

    nach anleitung der krankengymnastin benutzt er ein SMI trainer dies wollte ich auch zu meinen maßnahmen miteinbeziehen jedoch habe ich die kontraindikationen des SMI trainers bearbeitet und hab gesehen das man das bei einem Patienten mit schwerer herzkrankheit nicht benutzt. jetzt bin ich mir sehr unsicher ob ich dies in meine praxisaufgabe miteinbeziehen soll, welche maßnahme könnte ich denn sonst machen bei ihm?? würde mich freuen wenn mir einer helfen kann :( danke schonmal
     
  2. pflegeschüler1988

    pflegeschüler1988 Poweruser

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    Hallo,

    lerne gerade für die Zwischenprüfung und bin beim Atem
    Also was ist für dich Atemtherapie?
    Ist dein Patient mobil? Wenn er mobil ist Mobilisation!!
    Frage deinen Stationsarzt um Rückmeldung, lasse dir vom Physiotherapeuten helfen.
    Du könntest Kontaktatmung (du legst die Hand auf verschieden Bereich der Lunge, so wird sie gleichmäßig belüftet. durchführen, "Äpfel pflücken". Sowie Bauchamtung (Patient liegt gemütlich auf dem Bett, saugt die Luft in den Bauchraum ein), Vollatmung (Patient atmet normal ein bis die Lunge vollständig gefüllt ist), Vokalatmung (Patient atmet in 3 Stufen ein, bis die Lunge vollständig gefüllt ist).

    SG Martin
     
  3. Anika

    Anika Senior-Mitglied

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    Ich sage meinen Schülern immer, dass sie zum Thema Atemtherapie das Lüften des Zimmers vor allem auch nicht vergessen sollen - einfach und kann die Wirkung aller weiteren Maßnahmen unterstützen.
    Die ASE kannst Du einsetzen, aber nur, wenn sie für den Patienten wirklich Sinn macht und Du sie korrekt durchführst. Einfache Übungen, bei denen Du den Patienten anleitest, sind zum Beispiel die Lippenbremse oder das gezielte Auffordern zu tiefer Atmung.
    Nicht vergessen: Erklär dem Patienten was Du mit ihm vorhast und warum.
    Gruß Anika
     
  4. GKPS11

    GKPS11 Newbie

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    super vielen dank für eure vorschläge die werde ich in meine praxisaufgabe einbeziehen.
     
  5. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Was willst du denn mit der Atemtherapie erreichen?

    Elisabeth

    PS: Was bewirkt das Zimmer lüften?
     
  6. behid

    behid Gast


    Vielleicht, dass aufgrund der "frischen" Luft der Patient animiert wird tiefer einzuatmen???? :idea:
     
  7. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    *ggg* Häufig wird argumentiert: Erhöhung der O2- Konzentration, Minimierung der Keimzahl in der Luft.

    Ich schließe mich behind an. Neue Wahrnehmung kann zum bewußten Einatmen anregen.

    Elisabeth
     
  8. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Elisabeth,

    es kann auch zur Reduzierung der Keime in der Luft kommen. Schau dir Krankenhausbauten in tropischen Ländern an, es wird sehr viel mit Luftbewegung gearbeitet, gerade im Bereich der Infektiologie.

    Ich behaupte nicht, damit eine Pneumoniebehandlung durchführen zu können.
    Allerdings sehe ich frische Luft auch nicht als schädlich an.

    Liebe Grüsse
    Narde
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Frische Luft schadet sicher nicht. Aber als effiziente Pneumonieprophyalxe sehe ich sie eher als ungeeignet an.
    Die Keimkonzentration zur Entstehung einer nosokomialen Pneumonie dürfte wohl um einiges höher sein als die, die ich in Krankenzimmer erreichen kann. Ein Krankenzimmer ist kein hermetisch abgeschlossener Raum.
    Und wieviel Bewegung der Luftmassen entsteht bei Fenster auf hat wahrscheinlich auch in diesem Sommer wieder jeder am eigenen Leibe erfahren dürfen... vor allem die, die wie ich unter dem Dach wohnen.

    Aber es wäre schon interessant zu wissen, wie hoch eine durchschnittliche Keimkonzentration in der Raumluft ist und wie sie sich verändert beim einfachen Öffnen der Fenster (in Mitteleuropa). Das muss sich doch irgendwie bei den Klimaanlagen nachweisen lassen.

    Elisabeth
     
  10. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Wie immer ist Wahrnehmung subjektiv, mach das Ganze bei Minus 20 Grad und du merkst den Unterschied gewaltig.

    Liebe Grüsse
    Narde
     
  11. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich denke, es hat was mit der Temperatur zu tun, ob Luftmassen sich bewegen. Physik war aber noch nie meine Stärke. Vielleicht kann ja ein Kollege uns aufklären unter welchen Bedingungen ein Luftaustausch erfolgt ohne Technik.

    Elisabeth
     
  12. pflegeschüler1988

    pflegeschüler1988 Poweruser

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    Hallo,

    ja frische Luft als Pneumoieprophylaxe finde ich quatsch. Es ist eher ne nette Sache oder wer lüftet seine Wohnung nicht?Ich kann mir das nur mit der Thermie erklärem, verbrauchte Luft ist wärmer und der Sauerstoff anteil geringer, wenn man das Fenster aufmacht, wird die Luft einfach ausgetauscht!

    SG Martin
     
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