Arzneimittelsicherheit von Octenisept

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Chirurgie" wurde erstellt von neo57, 20.02.2008.

  1. neo57

    neo57 Stammgast

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    Salut,
    Wichtige Information des bfarm zum Thema Arzneimittelsicherheit von Octenisept
    Ödematöse Schwellung und Gewebeschädigungen nach Einbringen unter Druck in Stichwunden bei handchirurgischen Eingriffen
    BfArM Startseite
    oder
    www.bfarm.de/.../roteHandBriefe/2008/Octenisept,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Octenisept.pdf
     
  2. matras

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    Hallo,

    da wundert man sich tatsächlich, dass ein Desinfektionsmittel "biozid" ist!?!

    :knockin:

    ....ein schönes Beispiel für bestimmungsgemäßen Gebrauch von Arzneimitteln.

    Matras
     
  3. Susanne Huber

    Susanne Huber Stammgast

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    Wer spritzt aber auch ein Aniseptikum unter Druck in eine Wundhöhle?

    Viele Grüße, Susanne
     
  4. neo57

    neo57 Stammgast

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    Tja,
    irgend jemand muß es ja getan haben.:knockin:
     
  5. Susanne Huber

    Susanne Huber Stammgast

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    Ich weiß, die Frage war auch eher rethorisch.
    Vermutlich können wir da eine Berufsgruppe ausschließen, zumal das Ganze nur in der Handchirurgie beobachtet wurde...

    Viele Grüße und schönes Wochenende, Susanne
     
  6. fahlbumi

    fahlbumi Junior-Mitglied

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  7. Katzenfreundin

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    Hallo Susanne,
    ich habe gerade die Beiträge gelesen und habe mich sofort registrieren lassen, da genau das ist bei mir passiert.
    Nach einer Tierbissverletzung sollten die Wunden im KH gespült werden. Die Ärztin nahm eine Knopfkanüle und spritzte mir Octenisept unter häftigen Druck ins Gewebe. Danach folgten 2 OP`s, unerträgliche Schmerzen, 5 Wochen KH-Aufenthalt und ein Arm dessen Gewebe aufgequollen war, die Haut war rot und prall gespannt. Vielleicht hat jemand von ähnlichen Fällen gehört??

    Gruß
    Katzenfreundin
     
  8. Susanne Huber

    Susanne Huber Stammgast

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    Hallo Katzenfreundin,

    nein, gehört nicht, aber eben gelesen. Nämlich die Fallberichte, die von S&M zum Thema veröffentlicht wurden.
    Was Du beschreibst spiegelt genau das wieder, was ich eben gelesen habe. Wie geht es Dir denn jetzt?

    Viele Grüße, Susanne
     
  9. Katzenfreundin

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    Hallo Susanne,
    2 Jahre ist es jetzt her. Die Ärztin spritzte mir das Zeug in den Handrücken und in den Unterarm. Bis jetzt kann ich noch keine geschlossene Faust machen, was ein Handycap in meinem Job bedeutet. (Altenpflegerin). Ich hatte schon gedacht, dass ich Rente einreichen muß:-). Nur mit Galgenhumor habe ich die ganze Sache wohl psychisch einigermaßen überstanden, arbeite jetzt in der ambulanten Pflege.
    Durch die starke Schwellung sind die Nerven beschädigt, der Handrücken und der Unterarm sind gefühllos, durch 2 OP`s habe ich einige Narben. Zeitweise habe ich diffuse Schmerzen in sämtlichen Variationen. Das alles ist nicht schön. Und ich weiß nicht, was das Zeug in meinem Körper anrichtet. Vielleicht gar nichts, aber wer weiß das schon. Man soll Octenisept ja nur 14 Tage anwenden, bei mir war oder ist es viel länger im Körper. Aber darüber denken wir nicht nach.
    Das Schlimmste war auch, dass mir damals keiner glauben wollte.
    Hab herzlichen Dank für Dein offenes Ohr (Auge).
    Herzliche Grüße
    Katzenfreundin
     
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