Arzneiformen zur rektalen Anwendung

Rabenzahn

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E. Arzneiformen zur rektalen Anwendung

Arzneiformen zur rektalen Anwendung, werden in den After appliziert und können dort eine lokale oder systemische Wirkung entfalten. Die rektale Applikation von systemisch wirksamen Arzneimitteln empfiehlt sich z.B. bei bewusstlosen Patienten oder bei Patienten mit Schluckbeschwerden. Zu den typischen Arzneiformen zählen Zäpfchen, Salben, Cremes oder auch Klysmen.

· Mikroklysmen müssen mit zusammengedrücktem Füllkörper aus dem Analkanal gezogen werden.
· Salben und Cremes werden mit einem auf die Tube aufgeschraubten Applikationsrohr appliziert. Die Tube wird erst beim langsamen Herausziehen des Rohres entleert.
· Hartfettzäpfchen müssen unter 25° C aufbewahrt werden, Rektalkapseln unter 30° C.
· Torpedoförmige Zäpfchen gleiten seltener wieder aus dem Enddarm, wenn man sie mit der stumpfen Seite voran einführt.
· Tamponsuppositorien sollen einige Stunden im Analkanal verbleiben.
 

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