Arroganz im Krankenhaus

Dieses Thema im Forum "Tätigkeitsberichte" wurde erstellt von Epona, 17.01.2013.

  1. Epona

    Epona Newbie

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    Hallo zusammen,

    bitte berichtet mir doch mal von euren Erfahrungen zum Thema "Arroganz im Krankenhaus".

    Ich bin jetzt im zweiten Ausbildungsjahr in der Gesundheits- und Krankenpflege und arbeite in einem Allgemeinkrankenhaus in Baden-Württemberg. Mich stört immer mehr diese Arroganz, die im ganzen Haus verbreitet ist. Oder ist das nur in diesem Krankenhaus so? Angefangen bei den PJ-Studenten über die Assistenzärzte, Oberärzte, Chefärzte, die nicht einmal im Flur zurück grüßen, das "Guten Morgen" nicht erwiedern und vieles mehr.

    Immer mehr stört mich auch, wie man von manchen Fachpflegern (z.B. Anästhesie- oder OP-Fachpflege) herablassend behandelt wird, wenn man z.B. die Patientenunterlagen dem falschen Mitarbeiter in die Hand drückt oder wenn man den Transfer vom Patientenbett auf den "Umbetttisch" noch nicht auf Anhieb richtig macht. Dann bekommt man nur zu hören, dass man doch eine examinierte Schwester schicken soll, wenn man es nicht kann. (Ich bin doch da um es zu lernen?!)

    Viele Grüße,
    Epona
     
  2. Anneli Pflegefachkraft

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    Liebe Epona,
    das gibt es auch in anderen Krankenhäusern. Kann mir vorstellen wie es Dir geht. Du hast aber sicher mitbekommen dass die Leute möglicherweise ausgepowert sind. Wenn nicht frag mal wieviel Überstunden, Zwischendienste usw. von denen gemacht wurden, die mehr oder weniger ranzig wirken, vorausgesetzt es gibt mal eine ruhige Minute. Ich bin OP Fachschwester. DA ist die Hölle los das hält mich persönlich nicht davon ab höflich und lustig zu sein. Aber manche strengt alles im Moment an, nimm es nicht persönlich. Versuch das mal ruhig anzusprechen, dass man Dir das Gefühl gibt anstrengend zu sein. Liebe Grüße aus Köln
     
  3. pflegekraft87

    pflegekraft87 Stammgast

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    Du hast es richtig erkannt die arroganz ist sehr weit verbreitet im Krankenhaus hat mich auch jahre lang genervt bis ich mich damit abgefunden habe.Es wimmelt von "wichtigtuern" und herablassenden persönlichkeiten und ich glaub nicht das es an den überstunden oder der belastung liegt...Der Grund ist meiner meinung nach die teils stark ausgeprägte hierachie und mangelnder charakter bzw. persönlichkeit.Es ist das Machtgefühl was sich in so einem Verhalten zeigt.
    Versuche es später einfach anders zu machen und grüß den chef oder oberarzt auch einfach nicht wenn er es nicht für nötig hält...
     
  4. matras

    matras Bereichsmoderator
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    Höflichkeit in nicht eine Frage des Krankenhauses, sondern der einzelnen Menschen den Du oder ich begegne! Wer es gelernt hat andere zu respektieren und mit Aufmerksamkeit und Höflichkeit zu begegnen, bleibt auch höflich wenn das Chaos über ihm/ihr hereinbricht. Denn Höflichkeit leitet sich m. M. direkt von Respekt und Aufmerksamkeit anderen Menschen gegenüber ab!

    Mit den Worten von Wilhelm Busch: "Höflichkeit ist eine Zier, doch es geht auch ohne ihr....."!
     
  5. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Zustimmung @matras: Das gibt es überall. Kein Krankenhausphänomen, sondern schlicht ein charakterlicher Fehler...

    Ich komme eben vom Straßenverkehrsamt und dort hat es nur ein Mitarbeiter beim betreten des Warteraumes geschafft, die Tageszeit zu sagen...

    Bei uns im KH gibt es auch so einige Leutchen, die ein Guten Morgen o.Ä. nichtmal erwidern können, geschweige denn selbst auf die Idee kommen.
     
  6. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Hallo Epona!

    Scheinbar ist die Arroganz im KH sehr weit verbreitet. Wobei ich festgestellt habe, dass die am arrogantesten sind, die frisch im Hause sind und erst ihren Platz finden müssen (egal ob Assistenzarzt, Oberarzt oder Pflegepersonal).
    Oft ist die Arroganz in diesem Fall ein Schutzmechanismus.

    Die Hierarchien im KH tragen natürlich auch dazu bei, dass die Arroganz gerade unter den Ärzten so häufig vorkommt. Der "Halbgott in Weiss" ist halt leider immer noch nicht ausgestorben.
    Und jedes Fehlverhalten mit Überstunden, Stress und Belastung zu entschuldigen finde ich den falschen Weg. Auch eine Pflegekraft hat Stress, aber ihre Höflichkeitsregeln sind nicht während der Ausbildung verloren gegangen.

    Wenn an mir im OP eine(r) vorbeigeht und nicht grüßt, oder ich durch den OP-Flur laufe, freundlich in die Waschräume grüße und es kommt keine Resonanz, bleibe ich stehen und frage, ob er/sie mit dem falschen Fuß aufgestanden ist oder noch nicht ausgeschlafen hat.
    Oft hilft auch ein lautes: "Na, dann eben nicht!!" Da wachen die meisten aus ihrer Trance auf und grüßen sofort zurück.

    Und bei Beratungsresistenten grüße ich halt auch nicht mehr. In solchen Fällen halte ich mich an die Grundregeln der Höflichkeit: der Jüngere grüßt den Älteren, der neu Hinzugekommene grüßt den/die bereits Anwesenden.
    Und wenn der/diejenige etwas von mir möchte, bevor ein "Grüß Gott" (ich lebe in Bayern) oder "Guten Morgen" über die Lippen kommt, antworte ich mit: "Grüß Gott oder Guten Morgen erstmal und nun zu ihrem Anliegen". Dann sind sie meist peinlich berührt und entschuldigen sich für ihren Fauxpass.

    Während meiner Ausbildung fand ich, dass die Schwestern und Pfleger im OP und auf Intensiv sich "für was besseres" hielten. Trotzdem bin ich den Weg in den OP gegangen, mit dem Ziel, anders zu sein, als meine sog. "Vorbilder".

    LG opjutti
     
  7. littlesun

    littlesun Bereichsmoderatorin
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    Was sagte heute einer unserer Profs über die leitende Oberärztin: "Benehmen ist eben Glückssache" :knabber:
     
  8. Flop

    Flop Stammgast

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    Mir fällt in letzter Zeit auch auf, dass sich einige Pflegepersonen selber so unglaublich wichtig nehmen und total kleinkariert sind..ich finds auch schlimm, wenn man auf der Arbeit nicht lachen kann. Oder wenn einem als Schüler das Gefühl gegeben wird, dass man im Team überhaupt nicht willkommen ist. Das der Tonfall der Pflegekraft schon sagt: Du nervst mich!!
    Dann ist man nur halb so motiviert, zur Arbeit zu gehen. Und als Schüler muss man sich immer an die Pflegekraft anpassen, mit der man arbeitet. Die eine macht zügig, da muss man zackzack lernen. Die andere macht alles ganz gemächlich, die ist sofort genervt, wenn man noch zusätzliche Fragen stellt, weil sie meint, man hätte vorher nicht zugehört. Wie man's macht, irgendwas ist immer falsch.
    Tja, was solls, zum Glück ist das Schülerleben bald vorbei.
    Ich muss ja auch sagen, dass es sehr viele nette Schwestern gibt :-)
     
  9. Collin

    Collin Newbie

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    Naja ich selber bin ja keine Pflegekraft, aber ich erlebe es so, dass das, was oftmals als arrogant abgetan wird, nur die berühmte raue Schale ist, die den weichen Kern umschließt. Bei den Ärzten bin ich mir da nicht so sicher, aber dafür bei den Pflegepersonen umso mehr. Das war während meines KH-Praktikums so, und m.M.n auch oft wenn wir mit dem RTW/KTW in der Notaufnahme standen oder einen Patienten zum Transport abgeholt haben.

    Gleichzeitig gelten aber auch viele Rettungsdienstler unter Pflegepersonal als Arrogant, was ich in manchen Fällen auch bestätigen kann. Ich denke das hängt sehr von der Einstellung zu seinem Beruf ab, ganz gleich in welchem Bereich man arbeitet.
     
  10. Randir

    Randir Junior-Mitglied

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    Ich muss sagen, dass ich wirklich froh bin, nach der Ausbildung in die Schweiz gegangen zu sein. (Allerdings auch in ein kleineres Haus) Hier empfinde ich die hierachischen Strukturen als so ziemlich weit aufgebrochen und die Pflege wird von den Ärzten als gleichwertig anerkannt. Mit den Ärzten pflegen wir ein lockeres Verhältnis- und auch der Ober- und Chefarzt kommen mal bei uns vorbei, um mit uns ein kleines Pläuschchen zu halten. Auf den Fluren wird (bis auf die wenigsten Ausnahmen) gegrüsst und bei den Allermeisten ist auch ein Lächeln dabei zu sehen. :-)
     
  11. Pilkington

    Pilkington Newbie

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    Es kommt denke ich auch auf die grösse des Hauses an. In kleineren Häusern ist es oft eher familiär und mann grüsst sich.
    In einer Grossklinik mit mehr als 10.000 Beschäftigten ist es wohl schwer jeden zu Grüssen, man "kennt" sich hald nicht. Zu jedem, der Arbeitskleidung trägt "Guten Tag" zu sagen macht ja wohl auch wenig Sinn, gerade im Stress.
    Es ist, denke ich, eben die Frage: "Kenne ih den anderen, komme ich mit ihm aus?"
    Es gibt selbst im gössten Stress immer Zeit für einen Witz.

    Es geht allerdings auch anders:
    Bei meinem jetzigen Arbeitgeber (knapp 15.000) Beschäftigte gehört es einfach zum guten Ton sich zu Grüssen, wenn man sich 1:1 begegnet, auch beim Vorbeilaufen. Wenn man mit jemand anderem in ein gespräch vertieft ist natürlich nicht.
    Und das von höchster Management-Ebene (da besonders, auch zum einfachen Arbeiter) bis zum Leiharbeiter.
    Und im eigenen Arbeits-Bereich angekommen begrüsst man sich mit Handschlag.
     
  12. Claudia B.

    Claudia B. Poweruser

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    Ups, Kopfkino: da is er wieder, unser Geschäftsführer.....
    Kleine Leute (egal ob in cm oder sonst wie), machen sich dadurch "größer" , (glauben sie ;)).
    Schi.er, wie diese Hunde, bekannt als Wadenbeißer.....
    Claudia B.
     
    #12 Claudia B., 09.02.2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28.04.2013
  13. hypurg

    hypurg Poweruser

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    Und damit ist es NICHT eine Frage des einzelnen Menschen, sondern der Kultur, die in einem Haus gelebt wird. Der freundlichste Mensch gibt irgendwann frustriert auf, wenn er neu in so ein Haus kommt, wo kein Gruß erwidert wird.

    Meiner Meinung ist schon ein freundliches Zunicken ausreichend, um "Beachtung" zu zeigen. Ich finde es auch sehr befremdlich, wenn Beschäftigte an einem vorbeiziehen, man den Windzug spürt, sie aber in die andere Ecke starren... da wurde ich auch anders erzogen.
     
  14. Claudia B.

    Claudia B. Poweruser

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    Stimmt, so sehe ich das auch. Ich sage schon mal zu meinen Kindern: "Ich habe die Erfahrung gemacht, alles was ein Mensch besitzt, Selbstbewustsein, Intelligenz, Geld, betont (erwähnt) er nicht immer wieder, weil er es nicht verkaufen will und schon besitzt."

    Arrogante Menschen vermitteln durch ihr Verhalten das sie "über" einen stehen, damit sie sich aufwerten können. Hat jemand auf der Hierachieleiter Spossen über einen, heißt es unter Umständen er hat etwas zu verbergen (meisten sich und sein inakzeptables Verhalten).
    "Nach oben lecken, nach unten treten." So etwas haben Selbstbewusste, intelligente Menschen nicht nötig.

    Man muss kein Schwein sein um sich schweinisch Benehmen zu "können".
    Wir brauchen Vorbilder, auch negative Vorbilder, weil man von ihnen am meisten lernt.
    Das will man(n)/frau nicht, so will man nicht sein. Darum sollte man so sein wie man authentisch ist und die Umgangsform kultivieren, die einem wertvoll ist.

    Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend ;)
    Claudia B.
     
  15. Kalimera

    Kalimera Poweruser

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    Arroganz ist sicherlich im Krankenhaus nicht ausgeprägter als überall dort wo Menschen herausstellen möchten, dass sie besser besser sind als das Gegenüber. Sie müsssen zudem das Gefühl haben, dass das niemand erkennt und anerkennt, sonst bräuchten sie es ja nicht ständig herauszustellen.
    Diese Leute haben für mich ein Problem irgendwo bei sich selbst, das ich sicher nicht zu dem Meinigen mache, indem ich mich über ihre Arroganz ärgere. Entweder ignoriere ich sie, oder erwidere bei Gelegenheit passendes.

    Was das Grüßen anbelangt so gehört dies für mich zu gutem Benehmen. Ich grüße auch, wenn ich an einer Funktionsabteilung vorbeigehe und dort wartende Patienten sitzen, was kostet denn ein Gruß im Vergleich dazu was er bewirken kann?

    Ich habe bisher einen Menschen erlebt, der immun gg. jedweden Gruß zu sein schien. Einer der obersten Hierarchieebene, der auf keine Art und Weise (weder direkt noch indirekt) verstand, dass zu gutem Benehmen die Erwiderung eines Gruß gehört. Scheinbar möchte er nicht gegrüßt werden, diesem Wunsch komme ich gerne nach.
     
  16. carminaburana

    carminaburana Newbie

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    Wie es in den Wald hineinruft, so schallt es heraus....Das passt natürlich nicht immer.Manchmal reicht auch ein Winken oder Nicken aus, um zu zeigen, das man sein Gegenüber registriert hat.Einige Kollegen sind aber auch dauerhaft geistesabwesend und fallen aus allen Wolken, wenn sie auf "arrogantes Nichtgrüssen" angesprochen werden. Die Gründe für gesellschaftliches Fehlverhalten sind sehr vielfältig und meiner Meinung nach nicht an der Verhaltenskultur des jeweiligen Hauses festzumachen.Sicher gibt es Mitarbeiter, die ihren Chef im Verhalten imitieren, aber jeder sollte eigentlich wissen, was sich gehört, egal, wie sich Vorgesetzte daneben benehmen.:king::flowerpower::dudu:
     
  17. BettyBoo

    BettyBoo Poweruser

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    Mit derlei Arroganz, wie jemanden nicht zu grüßen, der einen gegrüßt hat, muss man in der Klinik, in der ich arbeite, zum Glück nicht rechnen.
    Mir ist allerdings aufgefallen, dass der eine oder andere Oberarzt nicht immer zurückgrüßt und später habe ich herausgefunden, dass das schlicht daran lag, dass der gute Mann immer so in seine Gedanken vertieft war.

    Jemand hat erwähnt, dass es auch an der Größe eines Hauses liegt, an der Zahl der Mitarbeiter, ob viel gegrüßt oder miteinander gesprochen wird oder nicht.
    Dem stimme ich zu.

    Je kleiner die Klinik, desto persönlicher.
    (Ist auch nicht immer und für alles gut....)
     
  18. Glumanda423

    Glumanda423 Junior-Mitglied

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    Das nervt mich auch sehr, ist zwar in dem Krankenhaus in dem ich die Ausbildung mache (gottseidank) eher die Seltenheit. Zum Teil ist es verständlich, dass man an stressigen Tagen mal etwas unhöflicher ist als gewöhnlich.

    Amsonsten getreu nach dem Motto: Nicken, Lächeln, A****loch denken, aber wirklich nur DENKEN :mrgreen:
    Peace
     
  19. berina

    berina Newbie

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    Hi hi hi Lustig...Wie einen das doch verunsichert wenn einer nicht grüsst...Ich grüsse auch manchmal nicht, weil ich einfach keinen sehe.Na und??!! So what. Aber das kommt wahrscheinlich nach den Jahren erst. Lustig wird es wenn einen die Ärzte fragen warum man nicht grüsst.
     
  20. BettyBoo

    BettyBoo Poweruser

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    Krankenschwester
    Wäre mir wurscht, ob das die Reinigungsfrauen sind oder die Ärzte, ich würde nicht wollen, dass jemand sagt, die BettyBoo ist so arrogant und grüßt nicht. Bei uns legt man viel Wert auf ein gutes Miteinander, und das fängt beim Grüßen an. Finde ich.
    (Arrogante wenige Herrschaften, die prinzipiell nicht grüßen, grüße ich auch nicht mehr, ich bin ja nicht der A. vom Dienst)
     
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