Arbeitszeugnis wie zu werten?

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von cavis7, 18.05.2010.

  1. cavis7

    cavis7 Newbie

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    Hallo ich bin neu hier und hoffe ihr könnt mir helfen. ich bin nicht wirklich schlüssig wie ich mein arbeitszeugnis werten soll und hoffe ihr könnt mir helfen.

    am anfang sind natürlich die formellen sachen und dann fängt die eigentliche bewertung an:

    Frau ... war versiert in den grund- und behandlungspflegerischen tätigkeiten sowie in den vielfältigen aufgaben im arbeitsablauf einer intensivstation.

    sie zeichnete sich durch ihre fachkenntnisse, verantwortungsbewusstsein und korrektheit aus. sie setzte sich für die belange der station ein und trug zu einer guten zusammenarbeit bei. alle ihr übertragenen aufgaben führte sie zu unserer vollen zufriedenheit aus. die patiente erfuhren von ihr eine ganzheitliche, individuelle pflege, sie erkannte in besonderer weise die bedürfnisse der kranken.

    frau ... war eine stets zuverlässige einsatzbereite mitarbeiterin. gegenüber ihren vorgesetzten verhielt sie sich höflich und korrekt. wegen ihrer freundlichen art war sie im stationsteam, bei den patienten und deren angehörigen beliebt und geschätzt.

    frau ... verlässt uns zum ... auf eigenen wunsche, dieses bedauern wir. wir bedanken uns für die stets gute mitarbeit und wünschen ihr alles gute die zukunft.





    ich danke schonmal im vorfeld für eure hilfe

    liebe grüße
     
  2. Nomis

    Nomis Stammgast

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    Gibt es - meiner Meinung nach - nichts dran auszusetzen und klingt gut!
     
  3. Robby

    Robby Senior-Mitglied

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    frau ... verlässt uns zum ... auf eigenen wunsche, dieses bedauern wir. wir bedanken uns für die stets gute mitarbeit und wünschen ihr alles gute für die zukunft.


    Mich persönlich würde die Schlussformulierung etwas stören.

    Optimal wäre , dieses bedauern wir sehr und danken Ihr für die geleistete erfolgreiche Arbeit und jederzeit gute Zusammenarbeit

    Für die Zukunft wünschen wir Frau... persönlich und beruflich alles Gute. ( einen gesetzlichen Anspruch hat man für diese persönlichen Glückwünsche nicht, aber wenn so etwas fehlt kann sich ein zukünftiger AG schon Gedanken machen, könnte sein wenn so eine Schlussformel fehlt, das etwas vorgefallen sein könnte).
     
  4. regina1

    regina1 Junior-Mitglied

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    ich gehe mal allgemein auf zeugnisse ein. wenn in einem zeugniss auf selbstverstänlichkeiten eingegangen wird, ist dass kein gutes zeichen, die haben normalerweise nichts darin zu suchen.zeugnisse haben immer im positiven sinne formuliert zu werden.es sollte eine detalierte aufgaben beschreibung drinne stehen also für welche aufgaben man zuständig war also auch wenn man funktionen übernommen hat auf der station wie verantwortlich als mentorin,sich um den notfallkoffer zukümmern usw.
    es sollte dann auch darin stehen wie die aufgaben erfüllt worden sind.
    die beste formulierung ist" zu unserer vollsten zufriedenheit erfüllt.

    der schlusssatz ist auch wichtig aber der steht im vorposting.
     
  5. Sr. S.

    Sr. S. Poweruser

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    Wie regina schon schreibt muss ein Arbeitszeugnis positiv formuliert werden, kleine Wörtchen wie "stets", "immer", "außergewöhnlich", "besonderst" und Steigerungsformen, wie "vollste" machen den Unterschied zwischen den verschiedenen Noten aus. Begriffe wie "bemühte sich" sind dagegen eher negative Bewertungen (in etwa "konnte trotz aller Mühe das Ziel nicht erreichen")
    Ein Beispiel aus Deinem Zeugnis sind die Fachkenntnisse:
    "zeichnet sich durch sehr gute (oder 'umfassende') fachkenntnisse aus" wäre die Note "2". - "Hat ihre Fachkenntnisse stetig weiterentwickelt und neue Erkenntnisse stets umgesetzt" ist positiver, also in Richtung Note "1".
    Bei Dir seht "zeichnet sich durch Fachkenntnisse aus". Das erwarte ich von einer frisch ausgebildeten Kraft. Jemand mit Berufserfahrung muss mehr bringen. Also eine ehrer schlechte Bewertung.
    Es tut mir leid, aber das Zeugnis klingt nich besonderst gut.
     
  6. Robby

    Robby Senior-Mitglied

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    Wie viele Jahre hast du denn dort gearbeitet ?
     
  7. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Was mich irritiert, ist das Wörtchen: "versiert" im Zusammenhang mit den Grundtechniken.

    Kann es sein, dass da jemand ein Zeugnis verfasst hat ohne sich mit den Gepflogenheiten auszukennen?

    Elisabeth
     
  8. cavis7

    cavis7 Newbie

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    Hallo ich war direkt nach der ausbildung auf die intensivstation gekommen und hab dann dort dreieinhalb jahre gearbeitet.

    ob sich diejenige nicht mit den gepflogenheiten auskennt, kann ich leider nicht sagen, es ist halt ein sehr kleines krankenhaus im ländlichen bereich gewesen wo ich vorher gearbeitet habe. vielleicht sollte ich sie nochmal fragen wenn ich zu besuch in die heimat fahre, da ich immer ein gutes verhältnis zu meiner pflegedienstleitung hatte und sie sowieso meinte ich solle auf jeden fall mal zu besuch kommen wenn ich mal da wäre...

    bin jetzt schon ziemlich enttäuscht wenn ich das so höre, dass das zeugnis eher schlecht ist :-(
     
  9. Nomis

    Nomis Stammgast

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    Kann es sein, dass hier Pflegedirektoren überbewertet werden? Diese Personen sind nicht die krassen Personaler für die sie immer gehalten werden. Das Zeugnis ist in Ordnung und kein Pflegedirektor wird daraus irgendwas schlechtes lesen. Ihr dürft für Eure Zeugnisse nicht dieselben Maßstäbe anwenden, wie für irgendwelche hochrangigen Manager großer Konzerne, auch wenn dies in einschlägigen Medien ständig kolportiert wird.
    Pflegedirektoren haben meist besseres zu tun, als sich tief in die Kunst des "Zeugnis schreiben" einzuarbeiten, daher schreiben sie das Zeugnis (wenn sie es selbst schreiben, oder nicht sogar jemand, der es noch weniger kann/seltener macht) nach bestem Wissen und Gewissen.
    Ich habe es bisher auch meist so erlebt, dass man das Zeugnis vorhab vorgelegt bekam und "Änderungswünsche" angeben konnte und diese i.d.R. dann auch umgesetzt wurden.
     
  10. thorstein

    thorstein Poweruser

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    Diese Wertung entspricht einem befriedigend!!

    Gut wäre: zu unserer vollsten Zufriedenheit oder
    stets zu unserer vollen Zufriedenheit.

    Das ist kein gutes Zeugnis!!

    Mein Rat lautet: Mit der PDL sprechen.Welche Note wollte sie dir geben? Du schleppst das Ding für den Rest deines Berufslebens mit dir herum. Nochmal nachhacken lohnt sich also.
     
  11. medsonet.1

    medsonet.1 Poweruser

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    Hallo,

    dem kann ich mich nur anschließen, Note 3 sollte man sich nicht ohne Protest aufdrücken lassen. Auch habe ich aus den anderen Formulierungen den Eindruck gewonnen, hier war kein "Zeugnisprofi" am Werk, deshalb ist es u.U. unbeabsichtigt zu schlecht ausgefallen.

    Gruß

    medsonet.1
     
  12. Sr. S.

    Sr. S. Poweruser

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    Wenn Du Dich da nicht mal vertust. Wenn ich in meiner Lehrerweiterbildung schon 8 Stunden zum Thema Zeugnisse schreiben und lesen hatte, obwohl wir an den Schulen nicht so viel damit zu tun haben wie die Pflegedienstleiter, werden die sicherlich einiges mehr dazu gemacht haben und zumindest die Grundlagen des Zeugnis Schreibens beherrschen.
    Deshalb sollte cavis 7 auf jeden Fall mit ihrer PDL reden und ein besseres Zeugnis verlangen.
     
  13. sigjun

    sigjun Gast

    Wenn ich das alles hier so lese, dann ist es manchmal reine Glückssache/Auslegungssache was in den Zeugnissen steht. In Folge davon wiederum Glückssache/Auslegungssache wer anschließend das Zeugnis liest.
    Im Board gehen die Meinungen schon auseinander, ich möchte mir nicht vorstellen, welche Meinungen die einzelnen Schreiber, bzw. dann diejenigen haben, die ein Zeugnis lesen. Aber nun ist mein Interesse an Euren Meinungen geweckt und ich würde Euch um ein Statement bitten für folgendes Zeugnis:
    Der erste Teil besteht aus der Beschreibung des Hauses und dem dortigen Werdegang, der mit folgendem Satz endet:
    Herr XY übernahm ab....zunächst die Stellvertretung der Stationsleitung, danach ab...die Stationsleitung im Bereich der.......kommissarisch. Seit dem...war Herr XY folgerichtig als Stationsleitung in diesem Bereich mit großem Erfolg tätig.
    .....(es folgt eine Beschreibung der Aufgaben).....

    Herr XY erledigte alle ihr übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit.
    Er bewältigte in jeder Hinsicht und in bester Weise die anfallende Arbeitsmenge, auch in Belastungsphasen zeigte er sich jeder Situation gewachsen.
    Herr XY besitzt ein umfassendes Fachwissen, welches er durch regelmäßige Fortbildungen ständig erweiterte.
    Er engagierte sich außerdem in diversen innerbetrieblichen Projekten und Arbeitsgruppen, wie z.B.:..........
    Er war jederzeit bereit Verantwortung zu übernehmen, auch über das übliche Maß hinaus.
    Im Kontakt mit Patienten und Angehörigen war Herr XY sehr einfühlsam und der Situation entsprechend im Verhalten jederzeit angemessen.
    Herr XY hatte in seiner noch recht kurzen Zeit als Stationsleitung bereits beträchtliche Erfolge zu verzeichnen. Durch seinen durchweg kooperativen Führungsstil versteht er es in besonderem Maße die MitarbeiterInnen zu motivieren. Die Zusammenarbeit mit der Pflegedienstleitung war jederzeit kooperativ-konstruktiv geprägt und bis heute außerordentlich erfolgreich.
    Herr XY verlässt unser Haus auf eigenen Wunsch, da er sich privat verändern möchte.
    Wir bedauern dies sehr, danken ausdrücklich für die bei uns geleistete engagierte Mitarbeit und wünschen ihm beruflich weiterhin viel Erfolg und privat alles Gute.


    Sollten hier Rechtschreibfehler/Vertipper vorliegen, so existieren diese im echten Zeugnis natürlich nicht, es geht mir rein um die Beurteilung des Inhaltes.
     
  14. lonestar

    lonestar Newbie

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    ich habe jetzt in meinem Buch "Arbeitszeugnisse richtig deuten " nachgeschaut:

    dort steht z.B.

    zu unserer vollsten Zufriedenheit: Note " sehr gut"
    weitere Varianten wären:
    immer zu unserer vollsten Zufriedenheit, in jeder Hinsicht zu unserer vollsten Zufriedenheit..usw...

    zu unserer vollen Zufriedenheit
    : wäre "gut"
    weitere Varianten dazu wären:
    stets zu unserer vollen Zufriedenheit, in jeder Hinsicht zu unserer vollen Zufriedenheit, immer zu unserer vollen Zufriedenheit

    stets zu unserer Zufriedenheit
    : Note " befriedigend"

    zu unserer Zufriedenheit: Note "ausreichend"......

    P.S. somit ist dein Zeugnis als gut anzusehen ;))) freut dich drüber!
     
  15. Nomis

    Nomis Stammgast

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    Selbst in meiner Ausbildung hatte ich vier Stunden zu dem Thema und trotzdem haben Pflegedirektoren besseres zu tun...
     
  16. sigjun

    sigjun Gast

    Das ist ja alles schön und gut, aber ein zeugnis ist doch wohl nicht nur an EINER Formulierung fest zu machen.
    Haben wir hier vielleicht auch ein paar PDL/PD oder Leute, die wirklich Zeugnisse beobachten und könnten vielleicht mal aus der Praxis berichten?
    Ich bin da immer etwas zwiegespalten, und es kann mir einer erzählen was er/sie will. Ein Zeugnis bleibt, bis auf die beschreibung der Tätigkeit subjektiv.
    Geht es nicht schon dabei los, dass ein, sagen wir mal autoritärer Vorgesetzter zufrieden ist, wenn seine MA alles so tun wie er es möchte und ein, sagen wir mal kooperativer Vorgesetzter eher zufrieden ist übder MA, , die eigeninitiativ sind, Ideen einbringen und eben auch nachdenken, bevor sie Anordnungen durchführen, evtl. auch was dagegen setzten?
    Ich bleibe dabei, manchmal ist es reine Glückssache.
     
  17. lonestar

    lonestar Newbie

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    die PS-Anmerkung bezieht sich auf den Gesamttext von cavis 7, nicht nur auf DIE eine Formulierung. In dem geposteten Auszug ihres Zeugnises, konnte ich keine versteckten Formulierungen finden, aber vielleicht bin ich auch "blind"8)
    Hier geht es nicht um die persönliche Einstellung des Chefs sondern um ein Zeugnis, denn das ist ein Schriftstück mit dem man sich später vorstellig macht. Man sollte sie deshalb nicht verunsichern.

    ..natürlich bewertet jeder Mensch nach eigenem persönlichen Geschmack, jemand der flexibel in vielen Krankenhäusern tätig war könnte z.B. entweder " als nicht bindungsfähig" oder "erfahrungshungrig" eingestuft werden. Je nachdem welche Führungsperson ein Gespräch führt könnte es positiv oder negativ gewertet werden aber das ganze hat doch mit ihrem Zeugnis nichts zu tun.:nurse:
     
  18. sigjun

    sigjun Gast

    Hallo lonestar,
    ich habe das nicht ausschließlich auf das von mir geschilderte Zeugnis bezogen, sondern fand die Meinungen und Sichtweisen der versch. Leute hier teilweise unterschiedlich, was mich eben zu der Annahme verleitete, dass auch ein Zeugnis so geschrieben wird, wie der Zeugnisschreiber seine eigenen Erwartungen vom MA erfüllt sah.
    Deinem letzten Satz stimme ich voll zu. Letzten Endes bewertet jeder Mensch auf Grund seiner Erfahrungen und Erwartungen unterschiedlich, das möchte ich jetzt gar nicht mal in positiv oder negativ ausdrücken, dazwischen liegt ja noch ein großer Spielraum.
    Ich beneide auch keinen Zeugnisschreiber. Durch diese ganzen versteckten Formulierungen kann es leicht passieren, dass ein Zeugnisschreiber ein gutes Zeugnis schreiben will, es aber total "vermasseln" kann, weil er wider besseren Wissens einen Code benutzt hat.
    Wohl dem, der darin sehr versiert ist.
    Vielleicht ist es unter dem Pflegepersonal noch nicht so verbreitet, aber wenn ich von Bekannten höre, dass viele AN ihre zeugnisse erst akzeptieren, nachdem ein Anwalt sie durchgelesen hat, dann finde ich, dass da langsam etwas entsteht, was m.E. in die völlig falsche Richtung läuft.
     
  19. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    wer, wenn nciht der, sollte man denken- aber:

    Es gibt nicht wenige KH, da ist der Personaler der erste, der aussiebt bevor überhaupt ein Pflegedirektionsmitglied "piep" sagen darf. Und da sich die Verwaltung an den, in Arbeitszeugnissen üblichen, Wortlaut halten wird, haste schon mal ein Problem, wenn Trudchen es nach ihren Gusto verfasst hat im besten Willen.

    Man sollte Zeugnisse immer einem kompetenten Menschen vorlegen bevor am irgendwas akzeptiert und sich hinterher wundert, wenns mit den Bewerbungen Probs gibt.

    Elisabeth
     
  20. lonestar

    lonestar Newbie

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    dann habe ich es missverstanden:beten:

    ja, das ist schon übel :knockin:

    .... und ich wollte vorhin auch nur allgemein auf die bereits schon geposteten Antworten eingehen: man darf sich aufgrund so vieler Meinungen, Deutungen ( wir sind nun mal keine Experten) nicht verrückt machen lassen.
     
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