Arbeitsplätze in 5 Jahren?

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von Steffi1984, 15.03.2007.

  1. Steffi1984

    Steffi1984 Poweruser

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    Hi,

    Was denkt ihr drüber?Meint ihr, das wir alle noch unserem Beruf Krankenschwester nachgehen können oder das evtl. soviele Häuser geschlossen werden, das man sich nach was anderem umschauen muss?
     
  2. Stern32

    Stern32 Poweruser

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    Hallo,

    ich denke das kann man in keinem Beruf genau sagen siehe AIRBUS und so weiter. ZU Pflegende wird es aber immer geben und es wird nie einen Ersatz für uns geben!!! Z.B. werden in vielen Branchen auf Roboter zurückgegriffen. Das gibts ja nur im OP bisher. Aber die reine Pflege kann man damit nicht ersetzen!

    GurßTinaG.
     
  3. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Es wird einen großen Wandel im stationären Bereich geben.
    Ich denke, und das wird ja auch von vielen Vorgesetzten immer wieder gesagt, dass vermehr Hilfskräfte und KPH's auf den Stationen zu finden sein werden und dass die 3-jährig Examinierten vermehrt Schreibtischarbeit übernehmen und am Pat. nur noch spezielle Pflege durchführen werden. Der ganze grundpflegerische Bereich wird dann an die Hilfskräft und KPH's abgetreten. In diesem Zug wird er ärztl. Dienst weitere Aufgaben an die Pflege abtreten (Blutentnahme etc.) und die Pflege wird wieder begeistert aufschreien, da sie ja ihr Ansehen ein bischen steigern kann.

    PS: Meiner Meinung nach, dauert das Ganze aber keine 5 Jahre mehr.
     
  4. Steffi1984

    Steffi1984 Poweruser

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    Hi @Joerg,

    da gib ich Dir recht, der Meinung bin ich auch, das es so kommen wird. Aber da die Schulen ja immer weniger ausbilden, denk ich trotzdem, das es nicht sonderlicher schwerer als jetzt ist, eine Arbeitsstelle als Examinierte zu finden,oder?
     
  5. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo Joerg,
    ich sehe das Szenario ähnlich wie Du -allerdings noch eine Variante schärfer.
    ich denke, dass man die ganzen Studierten mit Bachelor-Abschluss an den Schreibtischen finden wird sowie in der Mittleren Leitung und in der Praxisbegleitung.....die KPH´s dann am Bett. GuKPs wird es wohl eher noch spordaisch geben für Behandlungspflege.......die Kluft zwischen den BIldungsabschlüssen wird größer werden.

    LG,
    Lille
     
  6. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Hallo Lillebrit,

    ganz so düster sehe ich das Szenario dann doch net.
    Sicher wird die Zahl der GuKs reduziert, aber dass sie nur noch sporadisch auftreten werden glaube ich kaum.
    Ein Mensch mit Bachelor-Abschluss ist, im Vergleich zur GuK, einfach zu teuer, als dass man diese überall hinsetzen kann. Da hätten die AG's ja nichts eingespart. Durch das vermehrte einsetzen von KPH's soll ja Geld gespart werden.
    In den Vorstellungen der AG's bei den dieses Jahr beginnenden Tarifverhandlungen sieht es wohl so aus, dass die GuKs von der EG7 auf die EG5 runtergestuft werden sollen. Ein Bachelor würde nach den Vorstellungen der AG aber mind. die EG10 habe.
    Also, selbst wenn Pflege rechtzeitig aufwacht und auf die Straße geht und die EG7 beibehalten sollte, würde ein Bachelor immer noch gut 600 Euro mehr verdienen als eine GuK.
    Wir werden sicher weniger GuKs habe, aber die Verscheibung wird kaum in die Richtung Bachelor gehen, sondern in Richtung KPH, ungelernte Hilfskräfte.
     
  7. Steffi1984

    Steffi1984 Poweruser

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    Mal ehrlich, wenn man auf EG5 runtergestuft wird, wer wird sich dann noch mit diesem Lohn auf einen so anstrengenden Job einlassen? meint ihr wirklcih, das das durchgesetzt wird?
     
  8. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Wenn die Pflege nicht aufwacht und begreift, dass man auch mal zum Arbeitskampf greifen muss ja.
    Im Moment ist ver.di in nicht all zu vielen Kliniken überhaupt streikfähig, da die Mitgliederbasis zu gering ist, vor allem in der stärksten Berufsgruppe im Krankenhaus. Wenn man dann auch noch sieht, dass in Kliniken in denen die Hauswirtschaft, Küche und Handwerker noch nicht ausgegliedert sind, deren Mitgliederanteil bei gut 90% liegt, die Klinik aber gesamt vieleicht nur zu ca. 20% organisiert ist, wird einem alles klar.
    Klar ist auch, dass dieses bzw. nächstes Jahr kein Mensch der Stadtreinigung oder anderer ver.di-Fachbereiche für die Pflege auf die Strasse gehen wird. Wir sind allein für unseren Tarifvertrag verantwortlich!!

    Viele in der Pflege haben die Ärzte für ihren Streik und ihr Steikverhalten gelobt, ich hoffe diese Kollegen (meist die die über ver.di meckern) sollten sich mal ein Beispiel an den Docs nehmen. Die sind in den meisten Kliniken zu mindestens 80% beim Marburger Bund organisiert!
     
  9. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo Joerg,
    doch ich glauen schon dass es vermehrt Bachelor geben wird....die dann zum gleichen Gehalt einer GUK arbeiten. Ich dneke,d ass es eine Verschiebung geben wird.....Studierte zum "alten" Lohn; Nicht-Studierte werden dann einfach "runter gehandelt"......
    Ich denke, dass sich also die Messlatte bezüglich des Bildungsabschlusses nach oben verschieben wird, bei gleichen LÖhnen.

    Das ist ja eigentlich keine ZUkunftsmusík sondern heute schon in SChulen und im Management fakt: Studierte PÄdagogen und Pflegewirte arbeiten für das gleiche Gehalt wie die ehemals WEitergebildeten....die WEitergebildeten müssen aufgrund des Verdrängungswettbewerbes entweder "aufrüsten" und fürs gleiche Gehalt weiter arbeiten oder aber sie haben langfristig kaum eine Chance.


    LG,
    Lille
     
  10. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Zum Thema: Pflege neu denken . Man beachte das Herausgabedatum. Ab S. 54 wird eine neue Ausbildungsstruktur beschrieben einschließlich des zukünftigen Einsatzes dieser Fachkräfte.

    Was mich dabei sehr verwundert, warum wurde dieses Projekt nicht umgesetzt bei der neuen Gesetzgebung 2004? Kann es sein, dass man schon dammals eigentlich der Meinung war, das die Entlohnung eher im Niedriglohnsektor anzusetzen ist. Pflegen kann jeder... das scheint nicht nur die Meinung der (unwissenden) Politiker zu sein.

    Elisabeth
     
  11. Berthild

    Berthild Senior-Mitglied

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    Hallo,
    bei uns läuft gerade ein ganz anderer Streifen: Pflegeassistenten (ungelernte Hilfskräfte) werden ausgemustert, einjährige reduziert, dreijährige ausgebaut - aber zu schlechterer Bezahlung als vor fünf Jahren. Vielleicht fehlt mir ja nur der berufspolitische Durchblick.
    Hier ne Frage an Joerg, hab das Zitieren noch nicht geübt, deshalb zu Fuß: Ver.di empfinde ich persönlich zu weit weg von der Pflege, Berufsverbände zu weit weg von der Politik. Gibts Entscheidungshilfe? Hast Du ne ultimative Idee, um effektivere Lobbyarbeit zu machen? Pflege auf der Straße wär mal ein tolles Ding. Warum sehe ich es nur nicht?
    Gruß Berthild
     
  12. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Hallo Berthild,
    Wieso ist ver.di zuweit weg von der Pflege? Ver.di hat 13 Fachbereiche wobei der FB3 "Gesundheit, soziale Dienste" ist. Dieser ist für uns da.
    Ver.di ist in sofern "weit" weg weil es halt heut zu Tage nicht schick ist in einer Gewerkschaft zu sein. Sei es weil die Arbeitgeber versuchen Druck auszuüben oder aber weil Gewerkschaft auch in den Medien nicht wirklich gut dargestellt wird.
    Klar hat auch ver.di bzw. die ÖTV viele Fehler in der Mitgliederbetreuung / -werbung gemacht, da wurde viel geschlampt. Nur trotzdem ist es, für mich, nicht nachvollziehbar wieso ver.di, vor allem in der Pflege, so schlecht gemacht wird! Der TVöD ist doch nur ein Spiegelbild einer Gewerkschaft die von ihrer Basis sträflich im Stich gelassen wird. Die IG Metall ist in ihren Betrieben meist zu 60 bis 70% organisiert, ver.di in den Kliniken zu durchschnittlich 15%. Da sieht man doch wieso ver.di nicht solche Abschlüsse hin bekommen kann wie z.B. die IGM.
    Eine Entscheidungshilfe pro Gewerkschaft ist die: NUR Gewerkschaften können Tarifverträge mit den Arbeitgebern aushandeln, niemand sonst! NUR Gewerkschaften können zu Streiks aufrufen, niemand sonst!
    Damit ist doch klar, dass, wenn wir eine schwache Basis und somit eine schwache Gewerkschaft haben, die Tarifabschlüsse ziemlich bescheiden ausfallen. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass der TVöD noch lange nicht der schlimmste Tarifvertrag ist, wenn die Basis nicht langsam stärker wird. Aber genau das bezweifle ich, wenn ich mir den Großteil der Pflegekräft angucke. Wenn dann irgendwann nächstes Jahr ein neuer (mieser) Tarifvertrag rauskommt wird wieder auf ver.di eingedroschen und sich gewundert wieso andere Gewerkschaften soviel mehr erreichen. Aber Leute, es ist dann nicht die Gewerkschaft die versagt hat, sondern ihr, die denen die Gewerkschaft am Allerwertesten vorbei geht.

    Zur den Berufsverbänden: Denen stehe ich auch nicht gerade positiv gegenüber. Diese sind nicht nur zu weit von der Politik weg (zumal sie da ohnehin keine Macht haben können), sondern auch zu weit von der Basis.
    Frag doch mal beim DBfK nach. Die wissen doch gar nicht mehr was in den Kliniken abläuft.
     
  13. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Berthild,

    bei uns geht es gerade in die andere Richtung. Wir werden vermehrt mit Hilfskräften und KPH's arbeiten, es sollen noch max. 60% 3-jährig ausgebildetes Pflegepersonal bleiben.

    Schönen Tag
    Narde
     
  14. Berthild

    Berthild Senior-Mitglied

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    Hi narde,
    so und ähnlich habe ich es auch schon von vielen anderen gehört. Da habe ich ja richtig "Glück"?! Mal sehen. Das von mir beschriebene Procedere hat sich an einer anderen Klinik meines AG so dargestellt, dass bei einer Betriebsversammlung die AN eine Exeltabelle gezeigt bekamen, auf der die sinkenden Zahlen der Pflegeassistenten kommentarlos unter allen anderen Berufsgruppen präsentiert wurden. Für ein Datum X in 2007 stand dann da die Zahl 0. Die Pflegeassistenten wurden vorher nicht über diese Pläne informiert.
    Im Prinzip denke ich hier, wie an so vielen anderen Stellen auch: Arbeit ist mehr als reichlich da, es will sie nur keiner bezahlen... Es fehlt halt der Anreiz auf breiter Ebene, auch soziale, pflegerische und psychologische Leistungen geldwert zu honorieren.

    Hi an Joerg,
    es stimmt, Pflege ist nicht organisiert. Ich finde es aber auch unter den derzeitigen Bedingungen sehr umständlich: Klar kann ich in die Gewerkschaft eintreten. Im DBfK bin ich schon. Aber letztlich würde eine alle Pflegenden automatisch einschließende Pflegekammer die effektivste Lobby darstellen.
    Ich weiß nicht, wie Du das hinkriegst, ich habe jedenfalls keine Energie und Zeit mehr neben Vollzeitdreischicht und Familie und Haus und Garten, mich in aller geforderten Vehemenz in alle Möglichkeiten von gewerkschaftlichem und berufsverbandlichem Erscheinungsformen, politische Relevanz und Durchschlagskraft einzulesen - einzuarbeiten und dann noch offensiv zu engagieren.
    Es wäre wunderbar, wenn Pflege geschlossen z.B. in ver.di vertreten wäre. Da jedoch Pflege eine heterogene und riesengroße, bisher nicht in konkreten Zahlen und Statistiken zu fassende Gruppe ist, halte ich es für Traumtänzerei, sie auf freiwilligem Wege zusammenzuführen.
    Große Grüße
    Berthild
     
  15. rudi09

    rudi09 Stammgast

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    Hallo,
    will mich auch mal einmischen.
    Ich denke, der Trend geht langfristig tatsächlich zu billigeren examinierten PP.
    Warum: KPH sind nicht so flexibel einsetzbar und kosten nur wenige € weniger als ex.PP, jedenfalls zur Zeit.
    Ziel wird sicher sein, etwa zu KPH-Gehältern ex.PP zu kriegen.
    Aber warum?: Die rechtlichen Anforderungen an PP werden immer höher geschraubt und der AG begibt sich in das Risiko eines Org.- Verschuldens, wenn er nicht genügend PP vorhält.
    Ausserdem können bei fortbestehenden Ärztemangel weitere Aufgaben an ex.PP weitergereicht werden. Bei KPH fast unmöglich.
    Ich sehe Probleme zukünftig eher im ambulanten Bereich, da durch verstärkten Renteneintritt Arbeitsplätze im KH frei werden. PP von ambul. Diensten oder Pflegeheimen werden nachrücken. (weniger Stress, bessere Bezahlung)
    Also sind die Lücken dann dort zu finden. (Dürfte jedenfalls im Osten zuterffen)
    MfG
    rudi09
     
  16. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Rudi,
    für diese Tätigkeiten kommen Arzthelferinnen in Frage, die auch wieder deutlich billiger sind.

    Schönen Abend
    Narde
     
  17. rudi09

    rudi09 Stammgast

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    Hallo narde2003,
    die hatte ich vergessen. Trotzdem Gegenfrage: Könne die kompetent pflegen oder Nachtdienst machen?
    MfG
    rudi09
     
  18. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Rudi,

    bei einer derzeitig geplanten Quote von 40% KPH bleiben noch genügend Krankenschwestern für den Nachtdienst übrig.
    Auf grossen Stationen mit 2 Pflegekräften Nachts, brauche ich auch nur eine Krankenschwester.
    Die KPH ist für die Grundpflege ausgebildet und die soll sie auch ausführen.

    Ob ich das ganze sinnvoll finde ist allerdings eine andere Sache, aber wie sagt eine Kollegin hier aus dem Forum so treffend: Pflege muss bezahlbar bleiben.

    Schönen Abend
    Narde
     
  19. rudi09

    rudi09 Stammgast

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    Hast ja recht.
    Aber nur die Quote allein reicht nicht. Wieviele von den 60% haben Urlaub sind krank oder müssen einfach mal frei machen? Bei uns bewegt sich die Ausfallquote zwischen 18 und 20%. Da bleibt nicht mehr viel. Die die dann noch da sind, stoßen an ihre Belastungsgrenzen.
    Auf unserer geschlossenen akutpsychiatrischen Station sind teilweise 1PP, 1 KPH und 1 Zivi. Da wird mir schlecht. (bis20 Pat.) Die Grenzen des verantwortbaren sind hier schon lange erreicht.
    In der Spitze fehlten 21 PP, das ist Personal von 2 Stationen. Da konnten die KPH`s nicht mehr helfen (Visiten, Verordnungen, ...).
    Wie zu lesen ist, gehts jedenfalls im Moment in 2 verschiedene Richtungen, mal sehen was draus wird.
    MfG
    rudi09
     
  20. Beenie

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    Hallöchen, lohnt es sich dann überhaupt noch, die dreijährige GuKp Ausbildung zu machen?? Ich bin bereits Pflegehelferin (Sozialbetreuerin, Ausbildungsdauer 2 Jahre) und arbeite im Altenheim. Ich arbeite 3Schicht und verrichte die Arbeiten wie eine examinierte Kraft, nur dass ich keine Tabletten stelle/austeile oder Verbände etc. mache.
    Vor ein paar Jahren wurde unser BRK-Heim einer Tochtergesellschaft zugeordnet und die PflegerInnen, die seitdem eingestellt wurden, bekommen schlechteres Gehalt. Ich bekomme mit meinen 75% das gleiche Gehalt mit meinem alten Vertrag als eine exam. Kraft (auch 75%) mit dem neuen Vertrag. Natürlich ist das unfair! Das denke ich auch. Aber bei den Konditionen kann ich gleich schauen, den Job zu behalten, oder? Ich bin nämlich gerade mitten im Bewerbungsmarathon zur GuKp.
    Es wird sicher noch weiter in diese Richtung gehen und die Gehälter mit Zulagen und Zuwendungen weiter gekürzt. Allerdings finde ich auch unfair, dass es ungelernte Hilfskräfte gibt, die das gleiche Gehalt wie ich beziehen! a
    Dann stimmt doch etwas nicht!
    Ach ja, ich wollte noch anmerken, dass es nicht nur Examinierte gibt, die pflegerisch Top sind! Man kann auch Hilfskräften etwas zutrauen, auch wenn die Allgemeinheit denkt, dass darunter die Dümmlichen sind. *Stolzverletzt*
    Natürlich sollen in der Pflege überwiegend Exam. Kräfte arbeiten, wozu braucht man dann auch die schwere Ausbildung???
    Liebe Grüße, Beenie
     
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