Arbeitspensum

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von eva96, 18.08.2012.

  1. eva96

    eva96 Newbie

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    Was macht eine Kinderkrankenschwester eigentlich anderes als eine ,, normale" Krankenschwester? Diese Sache ist ja relevant für eine Bewerbung nur genau kann mir das keiner sagen vll. hat hier jemand eine antwort darauf? danke im vorraus
     
  2. BettyBoo

    BettyBoo Poweruser

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    Das ist doch ganz einfach. Die Kinderkrankenschwester pflegt Kinder, die Krankenschwester (GuK) pflegt überwiegend Erwachsene.
    Das ist wahrscheinlich der größte Unterschied.
     
  3. eva96

    eva96 Newbie

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    Danke BettyBoo. Ich dachte da muss es doch einen größeren Unterschied geben. Das die KINDERkrankenschwester KINDER pflegt ist ja durhaus klar. Aber unterscheidet sich denn sonst überhaupt nichts? Wenn nicht, stellt sich mir die Frage, warum dann überhaupt dieser Unterschied? Wäre es dann nicht sinnvoller ,,eine für alle" zu haben?Das wäre doch dann viel logischer, oder etwa nicht?
     
  4. Nachteil

    Nachteil Junior-Mitglied

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    Ich denke, dass das Arbeiten mit Kindern nicht einfach ist. Ich komme mit kranken Kindern nicht so gut klar, habe da echt zu kämpfen.
    Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass bei KiKrapflege mehr Wert auf Pädagogik gelegt wird.
     
  5. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Der erwachsene und mündige Patient muss "nur" für sich selbst Entscheidungen treffen
    bei den Kindern entscheiden die Eltern, haben sie das letzte Wort
    bei den kleinen Kindern sind häufig die Eltern rund um die Uhr dabei als Begleitperson
    macht auch einen Unterschied für den Arbeitsalltag und für die Aufgaben der Pflegekraft
    -könnt man draufkommen, beim drüber nachdenken - was das für Auswirkungen hat
     
  6. eva96

    eva96 Newbie

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    Danke für eure Meinungen. Finde ich alle sehr einleuchtend. Wenn euch noch was dazu einfällt, wäre ich nicht abgeneigt, eure weiteren Ideen zu Hören!
     
  7. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Die Krankenbeobachtung hat mehr Gewicht, da kleinere Kinder nicht genau angeben können, wo sie z.B. Schmerzen haben (wobei Du dieses Problem auch bei Erwachsenen hast, die sich aufgrund Krankheit oder Behinderung nicht äußern können).

    Außerdem sind die häufigeren Krankheiten anders: Kinder mit Schlaganfällen oder Herzinfarkten sind glücklicherweise sehr selten.

    Nicht alle Medikamente dürfen auch bei Kindern angewandt werden; die Dosen unterscheiden sich meist von denen Erwachsener.

    Aber da es nur sehr wenige Länder weltweit gibt, in denen die Kinderkrankenpflege überhaupt ein separater Beruf ist, hast Du mit Deiner Idee nicht unrecht. Die generalisierte "eine für alle"-Pflegekraft ist wesentlich häufiger. Und laut Koalitionsvertrag der Bundesregierung sollte man diese Ausbildung bis nächstes Jahr auch in Deutschland auf die Beine stellen (aber das wird nichts mehr, dazu wechseln wir zu häufig die Bundesminister).
     
  8. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    M.Sc., Dipl.-Berufspädagogin (FH); KS; Kinaestheticstrainerin Stufe 2, QMB (TÜV)
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    Schule
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    Lehrerin
    Hallo,

    mit der Zielgruppe ändern sich ausserdem auch die Erkrankungen und damit die Therapie sowie der pflegerische Aspekt. Wie andere User bereits beschrieben haben liegt der Fokus zudem noch mehr auf den Angehörigen ...es geht hier nicht nur um die Einwilligungsfähigkeit, sondern insbesondere um die Edukation bzw. Anleitung der Angehörigen zum Umgang mit dem erkrankten Kind.
     
  9. eva96

    eva96 Newbie

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    @ Claudia: Danke für die zahlreichen Auskünfte.
    @Lillebrit: Ebenfalls ein Dankeschön für die Antwort.
     
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