Arbeitsagentur will kürzere Pfleger-Ausbildung

Dieses Thema im Forum "Gesellschaftliche Fragen zur Altenpflege" wurde erstellt von HHS, 17.11.2012.

  1. HHS

    HHS Poweruser

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  2. renje

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    Ja und was ist daran jetzt Neu?

    1. wirds die APausbildung in einigen Jahren sowieso nicht mehr geben.
    2. lässt es das APgesetz wie auch das KPgesetz immer schon zu, dass Leute mit Vorbildung eine Verkürzung bekommen.

    Dass das Gesetz angewendet wird, was sonst?
     
  3. HHS

    HHS Poweruser

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    Das Eckpapier ist noch nicht durch....
    Und ob es überhaupt abgesegnet wird?

    Außerdem bis es greift vergeht außerdem auch noch ein wenig Zeit.


    *g*

    Mich hat es sehr irritiert, und würde dazu gerne den Originalwortlaut von Hr. Becker dazu hören.
    Arbeitslose mit Vorkenntnissen - was versteht er unter "Vorkenntnissen" ?
    Denn abeitslose Pflegekräfte dürfte es in D momentan eigentlich nicht geben!
     
  4. renje

    renje Poweruser

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    @HHS:
    Welches von wem?
    Die Novellierung des AP und KPgesetzes steht an, da wirds drin stehen.
    3-5Jahre.

    Das was das Gesetz hergibt, was sonst?
    Das Gesetz ist da absichtlich vage geblieben und lässt Spielraum offen.
    Evtl. fühlen sich die Schulaufsichtsbehörden, die über die Verkürzung entscheiden, aufgefordert etwas großzügiger zu Entscheiden.
    Was sie allerdings auch jetzt schon Tun, ob Bundesweit weiß ich nicht.
    Grundsätzlich sind alle Ausbildungen, die einen med. Inhalt haben zur Verkürzung geeignet im übrigen grundsätzlich auch abgebrochene/abgeschlossene einschlägige Studiengänge.
     
  5. HHS

    HHS Poweruser

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    Das von der Novellierung meinte ich.
    Sie würde anstehen- aber nächstes Jahr ist Bundestagswahl. Ich bezweifle, das bis dahin die Novellierung durchgewunken wird.
    Auch, oder weil gerade die Widman-Mauz was anderes vor einem Jahr gesagt hat: "„Die drei Pflegefachberufe werden wir noch in dieser Legislaturperiode mit einem neuen Berufsgesetz zusammenführen“ Zitat aus: http://www.alk-bawue.de/site/var/2011/presse/02-2011_Pflegekongress_Berlin2011.pdf

    Da bleibt nicht mehr viel Zeit bis zur Wahl, zumal da wohl noch Fragen offen sind...


    Verstehe mich nicht falsch- aber ich halte Becker für nicht so blöde, das er etwas von sich gibt was er eigentlich hätte wissen müssen.
    Mich würde es nicht wundern wenn schlichtwegs auch die private Pflege zuhause gemeint ist ("Oma/ Opa gepflegt...").
     
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Sollte net längst überlöegt werden, welche Quali für welche Tätigkeit notwendig ist? Welche Tätigkeit braucht unbedingt eine dreijährige Ausbildung und wie oft kommt diese im Alltag vor?

    Elisabeth
     
  7. pericardinchen

    pericardinchen Poweruser

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    Das wird allerdings nicht die Probleme lösen. Das hätte viel früher geschehen müssen. Tja vor lauter Bäumen sehen die Politiker und Co eben den Wald nicht mehr.

    Es wird auf eine integrative (Stuttgarter Modell) oder generalistische Ausbildung (Hamburger Modell) hinauslaufen. Die Verkürzungen sind heute schon möglich.

    Derzeit dauert die Altenpflegeausbildung 3 bis 5 Jahre, je nach Teilzeit oder Vollzeit.
     
  8. hypurg

    hypurg Poweruser

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    Wieso überhaupt so viel an der Ausbildung - oder gar an den Arbeitsbedingungen - herumdoktern?
    Wegen Pflegenotstand: Union will soziales Pflichtjahr für alle Schulabgänger - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten

    Alle jungen Leute in die Pflege gesteckt... dafür hat man schon seit Jahren die Weichen gestellt: Früher einschulen, kürzere Schulzeit... von wegen, um nach dem Studium eher dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen. NEIN, damit wir billigste Pflegearbeiter haben.
    Und sowieso (siehe Link) stehen Ausbildungswillige Schlange... nach der Eignung wird ja nicht gefragt!

    Ich vermisse weiterhin ein nachhaltiges Konzept. Mir erscheint alles als Geflicke statt einer Generalüberholung eines Systems an Ausbildung und Aufgabenaufteilung, das nicht mehr zeitgemäß ist.

    ...ha, "Pflegeexperte" (siehe auch Link)...
     
  9. HHS

    HHS Poweruser

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    Muss man differenziert sehen!
    Wenn man das mit dem Hintergedanken macht, möglichst billige Arbeitskräfte schnell zur Verfügung zu haben, dann ist der Ansatz falsch.

    Aber auf der anderen Seite können solche "Arbeitskräfte" die Pflegenden auf Station sehr wohl entlasten, so das diese Zeit haben für deren eigentlichen Aufgaben. Es sind gerade nervige Kleinigkeiten, für die man nicht examiniert sein muss, die Zeit kosten können.

    Ich bin erst über den Zivi in den Beruf "reingerutscht", nachdem ich vom Beruf falsche Vorstellungen hatte. Vielen KommilitonInnen ging es nicht anders.
    Das liegt aber leider daran, das von unserem Beruf völlig falsche Bilder existieren.

    Sagen wir es mal so: die Politik fragt nicht nach Eignung! Die sehen mittlerweile nur das Problem der Demographie...

    Das besagte Eckpunktepapier hat aber mit der generalistischen Ausbildung schon etwas mehr ein Geflicke als Angebot.
    Das alleine reicht aber natürlich nicht aus!

    Wenn bald die ersten Studiengänge zum Pflegeexperten starten, bin ich auf die Reaktion solcher "Pflegeexperten" gespannt! ;)
     
  10. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Nochmal die Frage: braucht es wirklich für die am häufigsten vorkommenden Pflegeleistungen eine dreijährige Ausbildung? Ketzerische Frage hinterher: wieviel aus der dreijährigen Ausbildung wird hinterher im tatsächlich alltäglich angewandt? Stichwort: KrpfG §3 .

    Elisabeth
     
  11. HHS

    HHS Poweruser

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    @Elisabeth und andere hier:

    Nein, ich denke nicht. Wir bräuchten weniger qualifizierte genauso wie studierte und dreijährig ausgebildete.
    Also ein Mix an verschiedenen Kräften.
     
  12. hypurg

    hypurg Poweruser

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    Gegen Praktikanten etc., die ein soziales Jahr machen o.ä. habe ich natürlich auch gar nichts. Die sind eine Entlastung, kosten nicht nicht viel (soweit die AG-Sicht) und helfen bei der Orientierung (AN-Sicht). Zudem sinnvoller als Arbeitslosigkeit.

    Wir haben in Deutschland aber ein generelles Nachwuchsproblem. Auch andere Branchen. Die jungen Menschen sollten eigentlich frühzeitig für das Berufsleben qualifiziert werden. Ein soziales Jahr mag manch einem eine persönliche Bereicherung sein... oder sogar in einen Pflegeberuf führen... aber die Praxis schaut doch nicht so rosig aus...

    Nein, da sind wir Pflegekräft auch hoffentlich alles soweit einig. Sonst würden wir generell auch keine Praktikanten als Entlastung empfinden.
    Vieles haben wir auch schon deligiert. Und gerade darüber geht eine Professionalisierung des Pflegeberufs. Konzentration auf die Kernaufgaben durch qualifizierte, langfristig akademisierte, Pflegekräfte. Abgestufte Ausbildungsgänge für Hilfskräfte....

    Andere Länder machen es ja vor.
     
  13. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Warum dann der Aufschrei bei einem verkürzten Ausbildungsangebot für z.B. Praktikanten u.ä.? Müssen nicht auch wir umdenken und anfangen net jeden MA einen umfassende Qualifizierung zukommen lassen zu wollen? Wo sollen sie denn her kommen- die MA für den Mix. Uns fehlen nämlich im Gegensatz zu anderen Ländern die Assistenzpflegekräfte. Hört sich in meinen Augen besser an als Hilfskraft.

    Elisabeth
     
  14. HHS

    HHS Poweruser

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    Warum der Aufschrei?

    Ganz einfach- denn wenn ich die Idee Beckers richtig verstanden habe, sollen diese mit der 2jährigen Ausbildung die gleichen Aufgaben versehen, wie die mit 3jähriger Ausbildung auch. Zudem kommt da so ein leichtes "Pflegen kann jeder- wofür braucht die Altenpflege überhaupt so eine umfassende Ausbildung" durch.

    In der Realität gibt es noch ein weiteres Phänomen-das die Hilfskräfte zunehemnd Aufgaben einer examinierten Kraft übernehmen, aber zum Preis einer Hilfskraft. Und den Hilfskräften scheint dies sogar Recht zu sein- als wäre die scheinbare Kompetenz höher zu gewichten als der zugehörige Lohn.
     
  15. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich würde mal sagen, dass wir es anscheinend einfach net schaffen zu transportieren, dass Pflege mehr ist als "füttern, waschen, trocken legen" und Übernahme der ärztl angeordneten Maßnahmen.

    Und welche Tätigkeiten übernimmt eine angelernte Assistenzkarft auf wessen AO? Ist es net so, dass gerade die KrPlG § 3 in Abschnitt 1 und hier die Punkte a-c gerne delegiert werden? Wir geben Pflegefachtätigkeiten an Assistenzkräfte ab um ärztl Tätigkeiten übernehmen zu können.

    Komisch- die ärztl Position wird nie in Frage gestellt. Vielelicht auch deshalb, weil die Berufsgruppe Maßnahmen delegiert sich aber vorbehält die Diagnostik zu betreiben. In der Pflege musst nur lesen können. Skala und detailierte Standardvorgaben machen es möglich. Und wenn ich mir überlege, mit wieviel Lieb zum Deatil in den letzten Jahren auch die noch so banalsten tätigkeiten in Standards gepresst wurden... man muss sich net wundern, dass die Politik regiert, wei sie reagiert. Wir haben mit viel Energie den Ast abgesägt auf dem wir gesessen haben.

    Elisabeth
     
  16. Eisenbarth

    Eisenbarth Poweruser

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    so lange es pflegekräfte gibt, die "spritzen geben" und "infusionen legen" mit stolz lernen, weil sie das für eine kernkompetenz und für einen wichtigen parameter bei der ermittlung der eigenen professionalität halten, dabei aber nicht verstehen, dass sie es lernen, damit ein anderer es nicht 'selber machen muss' (der dafür erheblich besser bezahlt wird), so lange wird sich nichts verändern.
    denn auch kleine bremsen können einen veränderungsvorgang erheblich verlangsamen... da es für die pflege aber noch andere einflussgrößen gibt - politische, pekuniäre - kommt es hier zu fatalen verhinderungseffekten.
     
  17. HHS

    HHS Poweruser

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    Seltsamerweise ist das in anderen Ländern sehr wohl Aufgabe der Pflegekräfte!!
    In der Schweiz sogar die Aufgabe der nicht-studierten Pflegekräfte! (Fachmann/-frau Gesundheit EFZ = Grundbildung/-beruf)

    Im Studium stellten wir mit Erstaunen fest: in Deutschland ist Pflege nicht definiert.
    Und solange wir das nicht getan haben, könne wir ewig über unsere Kernkompetenzen streiten.
     
  18. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Und es scheint, als wenn dies auch niemand so richtig ändern will. Man fühlt sich wohl als "hochqualifizierteW eierlegende Wollmilchsau.

    Alle machen alles- egal welche Fachkompetenz i-wann mal erworben wurde. Das funzt auch bestens dank Skala und Standard.

    Ich hab Eisenbarth übrigens net so verstanden, dass er die beschriebenen Tätigkeiten für professionelle Pflegekräfte ausschließt. Aber wenn versucht wird, das eigene Selbstwertgefühl zu aufzupolieren indem man anfängt nach jedweder ärztl Tätigkeit zu hecheln- dann stimmt da was nicht. Für die meisten dieser Tätigkeiten brauchst nämlich auch keine großartige Ausbildung sondern nur intakte Sinne und eine gute Merkfähigkeit. Einfach mal drauf achten, was der FSJler tagtäglich pbernimmt und wieviel der Medizinstudent schon gelernt hat bevor er bestimmte "wichtige" Tätigkeiten durchführt.

    Elisabeth



    Elisabeth
     
  19. Eisenbarth

    Eisenbarth Poweruser

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    absolut!


    und das kann auch nur passieren, wenn es eben diese definition, die HHS ansprach, nicht gibt.
     
  20. HHS

    HHS Poweruser

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    Ein wenig klang es so für mich, und solche Aussagen wie Eisenbarth's werden auch gerne so aufgenommen und so verstanden.

    In der Schweiz sind solche Aufgaben aber eben nicht besonders hoch angesetzt- zur Ausbildung der Fachfrau für Gesundheit bzw. Fachmann für Gesundheit brauchts einen guten Volksschulabschluss = äquivalent zu unserem Realschulabschluss.

    Anders dagegen solche in Deutschland unbeliebte Tätigkeiten wie Pflegeplanungen, Evaluationen, Anleitungen etc...
    Das machen die Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner mit Höherer Fachschulabschluss. Als Vorraussetzung entweder haben sie bereits eine 3jährige Ausbildung hinter sich, oder etwas äquivalentes wie bei uns das Abitur. Etwas, was ja für viele in Deutschland ein Schreckgespenst ist....

    Die Ursache liegt einfach an dem Bild, das wir Pflegenden geben und auch selber von uns haben, weil wir uns nie definiert haben.

    Pflege wird immer noch zahlreiche Ränge unter Medizin angesehen, statt zu sehen das wir was eigenständiges und eigentlich gleichwertig sind, auch wenn wir einen gewissen Bezug zur Medizin haben. Wenn man plötzlich Aufgaben erledigen darf, die man bisher nur von den Ärzten her kennt, das hebt dann für den eine oder anderen schon das pflegerische Selbstwertgefühl.
     
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