Arbeiten im Dialysezentrum

Dieses Thema im Forum "Dialyse" wurde erstellt von malte23, 16.01.2010.

  1. malte23

    malte23 Newbie

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    Hi,
    ich werde bald meine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin beenden. Ich spiele mit dem Gedanken mich auch im Dialysezentrum zu bewerben. Jedoch habe ich ein vage Vorstellung, von dem, was an Tätigkeiten auf mich zukommt.
    Ich wäre jemandem, der Ahnung hat, sehr verbunden, wenn er mir Konkreteres erzählen könnte.
    Vielen Dank.
    Lieben Gruß
     
  2. bussi-jaz

    bussi-jaz Stammgast

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    hey maite,
    bin auch nach dem examen gleich in ein dialyse-und apheresezentrum gegangen und habe dort 2 jahre gearbeitet. es war toll. du lernst mit medizinischen geräten umzugehen und mit schwierigen patienten:knockin:du wirst wenig pflegen, dafür viel putzen, maschinen lernen zu verstehen, auf- und abrüsten, patienten punktieren, bissel psychohygiene bei den patienten betreiben, viel beraten, beobachten,...nebentätigkeiten sind meist labor richten, Ek´s verabreichen, Rezepte und Überweisungen drucken,Dinge mit Taxi,DRK etc... klären.wir waren auch immer noch in diversen krankenhäusern zur Akutdialyse das war immer spannend. Zwischenfälle sind Muskelkrämpfe (wg. Wasserentzug und Elektrolytverschiebung),Blutdruckabfälle, seltener allergische Reaktionen und im schlimmsten Fall auch mal Reanimationen, das liegt aber nicht an der Dialyse, sondern daran, dass die Patienten immer älter und kränker werden die zur Dialyse neu kommen. hoffe konnte dir einen kleinen einblick geben, bei fragen kannst ja nochmal pinnen.liebe grüße-
    P.S.:mir hat die auszeit vom krankenhaus gut getan und ich hab viel neues gelernt
     
  3. matziqlb

    matziqlb Stammgast

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    Beruf:
    Dialysepfleger
    Ort:
    Quedlinburg
    Akt. Einsatzbereich:
    PHV Dialyse seit 1998
    Funktion:
    stellv. Stationsleitung, Praxisanleiter, MPG-Beauftragter, Krisenintervention
    Man(n) oder Frau muß freude an den Job haben. Denn entweder du wirst mit der Dialyse alt oder wechselst nach ein bis zwei Jahren. Ich halte es mittlerweile 12 dort aus und bereue keinen einzigen Tag. Klar ****t ein manchmal das gemeckere von einigen Patienten an aber dennoch ist es auch sehr schön wenn Patienten sich bei dir für die gute Behandlung bedanken.
    Dialyse kann sehr eintönig sein wenn du dich nicht für Technik und den Hintergrund der Erkrankung interessierst und nur wartest, das die vier bis fünf Stunden Behandlung schnell vorbei gehen.
    Da du es mit chronisch Kranken zu tun bekommst, wird es eine enorme Umstellung sein im verglecih zur normal Station.
    Du siehst jeden zweiten Tag die gleichen Patienten und begleitest sie bis zur Tranplantation oder gar dem Tod.

    Also nur Mut.......

    Bei Fragen einfach mailen.


    LG Matze
     
  4. marley

    marley Stammgast

    Registriert seit:
    10.10.2007
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    279
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    1
    Beruf:
    Dipl. Krankenpflegepersonal
    Akt. Einsatzbereich:
    Ambulante Pflege
    Hallo,

    ..also ich habe 3 Jahre "ausgehalten" und bin zum Entschluss gekommen mich vom Zentrum zu trennen.
    Ich konnte die Pat. nicht mehr sehen, die ständigen Diskussionen ums Gewicht, die (nach wie vor !) Unsicherheit beim Stechen, jeden Tag die selbe Arbeit, jeden 2. Tag die selben Pat,.... für mich wars nichts.

    Auch bin ich der Meinung das man zuerst Erfahrung im Beruf machen sollte bevor man auf die Dialyse geht, ich hatte frischdiplomierte Kollegen die keine Ahnung von "Grunderkrankungen und deren Komplikationen" hatten.

    Andererseits hatte ich eine Kollegin die schon seit 19Jahren da arbeitet und es macht ihr immer noch Spaß,

    Könntest Du ein Praktikum machen und Dir das mal anschauen ? da wirst Du evtl. merken ob's was für Dich ist.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg
    lg marley
     
  5. Sr. S.

    Sr. S. Poweruser

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    16.07.2008
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    Beruf:
    Krankenschwester, Lehrerin für Pflegeberufe
    Akt. Einsatzbereich:
    Schule
    Hallo Malte,
    wenn es eine Dialysstation an Deinem Lehrkrankenhaus gibt oder das Haus mit einem Dialysezentrum zusammenarbeitet, kannst Du in Deiner Schule nachfragen, ob sie Dich im Rahmen der Ausbildung dort vielleicht für ein paar Wochen einsetzen können.
     
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