Arbeiten als Pflegehilfskraft: Drogentest bei Gesundheitszeugnis?

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von Möhrchen3112, 27.05.2015.

  1. Möhrchen3112

    Möhrchen3112 Newbie

    Registriert seit:
    27.05.2015
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Akt. Einsatzbereich:
    Altenpflege
    Hallo,

    ich fange bald in NRW im Altenheim als Pflegehilfskraft an und habe erfahren, dass ich ein Gesundheitszeugnis brauche. Ich war bis vor kurzem in Neuseeland wo ich den einen oder anderen Joint geraucht habe. Meine Frage ist, ob bei dem Gesundheitszeugnis auch Drogentests gemacht werden? Wie war das bei euch?

    Danke für die Antworten im Vorraus.
     
  2. Bachstelze

    Bachstelze Poweruser

    Registriert seit:
    10.03.2011
    Beiträge:
    1.484
    Zustimmungen:
    273
  3. FLORA.BLEIBT

    FLORA.BLEIBT Poweruser

    Registriert seit:
    12.12.2014
    Beiträge:
    823
    Zustimmungen:
    354
    Beruf:
    Fachkrankenpfleger f. Anästh.- und Intensivpflege
    Ort:
    Süddeutschland
    Akt. Einsatzbereich:
    Anästhesie
    Funktion:
    Knecht für alles
    Rauch weiter, alles gut...
     
  4. Tante Doll

    Tante Doll Poweruser

    Registriert seit:
    21.02.2015
    Beiträge:
    525
    Zustimmungen:
    249
    Beruf:
    Fachkrankenpfleger
    Ort:
    Norwegen
    Akt. Einsatzbereich:
    Psychiatrie
    Na ja.... irgendwann mal wird man mit einem arbeitgeber konfrontiert werden, der eben ein solchen drogentest verlangt.
    es ist schon gut, dass der thread-ersteller diese gelegenheit ( hoffentlich ) nutzt, um mal kritisch seinen drogenkosum zu reflektieren
     
  5. Bartholomäus

    Bartholomäus Newbie

    Registriert seit:
    11.11.2014
    Beiträge:
    25
    Zustimmungen:
    4
    Beruf:
    Pflegefachmann
    Ort:
    Schweiz
    Akt. Einsatzbereich:
    Palliative Care
    Na, das wäre dann aber ein Arbeitgeber, der seine Nase ziemlich tief in die Privatangelegenheiten seiner Angestellten steckt. Möchte man das wirklich?

    Kritische Selbstreflexion ist aber davon abgesehen niemals verkehrt. Ich setze im übrigen voraus, dass Dienst Dienst und Schnaps (oder was auch immer) Schnaps ist.
     
  6. Elfriede

    Elfriede Poweruser

    Registriert seit:
    13.02.2014
    Beiträge:
    938
    Zustimmungen:
    90
    Beruf:
    KrSr
    Ort:
    Niedersachsen
    Akt. Einsatzbereich:
    ambulante
    Man stelle sich mal vor :

    Eine regelmäßige "Dopingprobe" im Gesundheitswesen ....

    Das hebt den Ärztemangel und den Pflegenotstand echt auf ein neues Level.
     
    FLORA.BLEIBT gefällt das.
  7. FLORA.BLEIBT

    FLORA.BLEIBT Poweruser

    Registriert seit:
    12.12.2014
    Beiträge:
    823
    Zustimmungen:
    354
    Beruf:
    Fachkrankenpfleger f. Anästh.- und Intensivpflege
    Ort:
    Süddeutschland
    Akt. Einsatzbereich:
    Anästhesie
    Funktion:
    Knecht für alles
    danke elfriede, sehr geil... ;)
    drogentest vom arbeitgeber ist nicht - ausser du baust sch...
     
  8. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    04.09.2004
    Beiträge:
    10.803
    Zustimmungen:
    376
    Beruf:
    Krankenschwester, M.A. Pflegewissenschaft, Dozentin
    Akt. Einsatzbereich:
    Palliativstation, Bildungszentrum
    Funktion:
    Praxisanleiterin, Bachelor of Nursing, M.A. Pflegewissenschaft
    Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich im Gegensatz zu meinen Vorpostern nicht glaube, dass der Großteil der Pflegekräfte und Mediziner regelmäßig illegale Drogen konsumiert. Und diesen Gedanken auch nicht sonderlich witzig finde. Es gibt berechtigte Gründe, diesen Konsum nicht zu verharmlosen.

    Bei der betriebsärztlichen Untersuchung wird nicht routinemäßig auf Drogen untersucht. Gibt es Anzeichen für Abhängigkeit, derart, dass der Beruf nicht ausgeübt werden kann, muss der AG allerdings eingreifen. Er hat auch den Patienten gegenüber eine Fürsorgepflicht.
     
    kräuterfrau gefällt das.
  9. Elfriede

    Elfriede Poweruser

    Registriert seit:
    13.02.2014
    Beiträge:
    938
    Zustimmungen:
    90
    Beruf:
    KrSr
    Ort:
    Niedersachsen
    Akt. Einsatzbereich:
    ambulante
    Danke -Claudia- für Deine wohlwollende Ansicht.

    Nicht überall ist eine betriebsärztliche Untersuchung verpflichtend, vorgesehen, geplant oder gewollt. (Maximal zur Einstellung)

    --- Schade ! ---
     
    #9 Elfriede, 28.05.2015
    Zuletzt bearbeitet: 28.05.2015
  10. FLORA.BLEIBT

    FLORA.BLEIBT Poweruser

    Registriert seit:
    12.12.2014
    Beiträge:
    823
    Zustimmungen:
    354
    Beruf:
    Fachkrankenpfleger f. Anästh.- und Intensivpflege
    Ort:
    Süddeutschland
    Akt. Einsatzbereich:
    Anästhesie
    Funktion:
    Knecht für alles
    naja und was ist mit legalen drogen wie rauchen und alk?? besser und weniger schädlich.. ???
    die fürsorgepflicht gilt auch gegenüber dem mitarbeiter. suchtprobplem = besonderer kündigungsschutz.. nur mal so als anmerkung.
     
  11. mary_jane

    mary_jane Gast

    Der TE schreibt von ein paar Joints während eines Aufenthalts (Urlaub?) im Ausland.
    Missbrauch oder gar Abhängigkeit lese ich da jetzt nicht unbedingt heraus.
    Daher wundert es mich schon ein wenig in welche Richtung sich die Diskussion entwickelt.
     
  12. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    04.09.2004
    Beiträge:
    10.803
    Zustimmungen:
    376
    Beruf:
    Krankenschwester, M.A. Pflegewissenschaft, Dozentin
    Akt. Einsatzbereich:
    Palliativstation, Bildungszentrum
    Funktion:
    Praxisanleiterin, Bachelor of Nursing, M.A. Pflegewissenschaft
    Diese Anmerkung bedarf näherer Erläuterung: http://www.alkoholsucht.eu/alkoholismus-kuendigung/

    "Rauch weiter - alles gut" kann ich so nicht stehen lassen.
     
  13. ludmilla

    ludmilla Poweruser

    Registriert seit:
    09.09.2011
    Beiträge:
    1.046
    Zustimmungen:
    388
    Da hast du recht, da gilt die Fürsorgepflicht auch! Hat auch keiner gesagt, dass nicht! Wobei man mit Rauchen (kein Joint) in erster Linie mal sich selbt schädigt.

    @mary_jane: Man sollte es nicht dramatisieren, aber es auch nicht einfach so abtun.
    Ich bin da ganz bei Claudia..., "rauch weiter, alles gut" kommt weder cool rüber und ist auch nicht witzig!
     
  14. -Ben-

    -Ben- Stammgast

    Registriert seit:
    05.12.2012
    Beiträge:
    348
    Zustimmungen:
    101
    Beruf:
    Fachpfleger f. Psychiatrie, Stud. app. Psychologie
    Ort:
    Bayern
    Akt. Einsatzbereich:
    Allgemein-/Akutpsychiatrie
    Kollegen bekifft im Unterricht, angetrunkene Ärzte i. Dienst, betrunkene Kollegen i. Dienst - alles schon erlebt, und: das geht absolut nicht. Bei der Arbeit muss ich nüchtern, bei Verstand und im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte sein, eine Verharmlosung aller Drogen,- bzw. Rauschmittel einschließlich Alkohol wäre völlig fehl am Platz. Aber: Der TE spricht von sporadischem Konsum im Urlaub. Muss das wirklich mit Missbrauch und Abhängigkeit über einen Kamm geschert werden? Das ist Privatsache.

    Ben
     
  15. Resigniert

    Resigniert Poweruser

    Registriert seit:
    27.12.2012
    Beiträge:
    446
    Zustimmungen:
    89
    Beruf:
    Krankenschwester
    Akt. Einsatzbereich:
    Innere Medizin
    Wo schreibt der TE etwas von Urlaub?
    "Ich war bis vor kurzem in Neuseeland" ist die Infornation - ob in Urlaub oder dort gejobbt steht nirgends
     
  16. Tante Doll

    Tante Doll Poweruser

    Registriert seit:
    21.02.2015
    Beiträge:
    525
    Zustimmungen:
    249
    Beruf:
    Fachkrankenpfleger
    Ort:
    Norwegen
    Akt. Einsatzbereich:
    Psychiatrie
    um himmels willen, ich wollte absolut nicht, dass die diskussion eine solche richtung nimmt !
    ebenso muss ich zugeben, dass ich ganz klar mit meinem post ein bisschen über`s ziel hinausgeschossen habe....

    was ich eigentlcih sagen wollte, war, dass es durchaus möglich ist, mit einem arbeitgeber konfrontiert zu werden, der aufgrund von betriebsvereinbarungen - abgesegnet von der arbeitnehmervertretung - drogentests bei seinen mitarbeitern verlangen kann, ohne sich dadurch strafbar zu machen. So was ist möglich !

    Den threadersteller wollte ich mitnichten unterstellen, dass er/sie bereits ein drogenproblem hat ! ich wollte lediglich darauf aufmerksam machen, dass diese situation eine gelegenheit darstellt, sich darüber gedanken zu machen, warum es sowas wie drogenscreenings überhaupt gibt und warum es leute gibt die dazu raten drogenkonsum kritisch zu betrachten.
     
Die Seite wird geladen...
Ähnliche Themen - Arbeiten Pflegehilfskraft Drogentest Forum Datum
News Aktuelle Zahlen: Arbeiten in der Altenpflege macht krank Pressebereich 06.07.2017
News BKK Gesundheitsatlas: Arbeiten in der Pflege macht krank Pressebereich 05.07.2017
News IQWiG soll Portalkonzept erarbeiten Pressebereich 27.06.2017
Ambulante Intensiv-/Beatmungspflege - Chance später auf ITS zu arbeiten? Außerklinische Intensivpflege 21.06.2017
Arbeiten auf einem Kreuzfahrtschiff Ansprechpartner / Institutionen und Erfahrungsberichte 10.05.2017

Diese Seite empfehlen

  • Über uns

    Unsere Online Community für Pflegeberufe ist eine der ältesten und mitgliederstärksten im deutschsprachigen Raum (D/A/CH) und wir sind stolz darauf, dass wir allen an der Pflege Interessierten seit dem Jahr 2000 eine Plattform für unvoreingenommene, kritische Diskussionen unter Benutzern unterschiedlicher Herkunft und Ansichten anbieten können. Wir arbeiten jeden Tag mit Euch gemeinsam daran, um diesen Austausch auch weiterhin in einer hohen Qualität sicherzustellen. Mach mit!

    ©2000-2016 - www.krankenschwester.de - Die Online Community für Pflegeberufe

  • Schnellnavigation

    Öffne die Schnellnavigation

  • Unterstützt uns!

    Unser Team von www.krankenschwester.de arbeitet jeden Tag daran, dass einerseits die Qualität sichergestellt wird, um kritische und informative Diskussionen zuzulassen, andererseits die technische Basis (optimale Software, intuitive Designs) anwenderorientiert zur Verfügung gestellt wird. Das alles kostet viel Zeit und Geld, deshalb freuen wir uns über jede kleine Spende!

Ich stimme zu Weitere Information

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.