Arbeit im OP zu monoton?

Dieses Thema im Forum "OP-Pflege" wurde erstellt von silverlight82, 25.02.2012.

  1. silverlight82

    silverlight82 Newbie

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    Hallo , ich bin 29 arbeite seit 3 Jahren auf einer Intensivstation. Habe direkt nach dem Examen da angefangen. Ich überlege mir schon seit längerem in die OP-Pflege ( Instrumentieren) zu wechseln. Mache mir nur so meine Gedanken ob die Arbeit im OP nicht zu eintönig und monoton ist. Würde mich über verschiedene Erfahrungsberichte von euch freuen.
     
  2. OPschwesterlein

    OPschwesterlein Stammgast

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    Im Gegenteil, wie ich finde. Wenn du in einem großen Haus mit vielen verschiedenen Fachdisziplinen arbeitest, dann brauchst du recht lang um überhaupt in zwei Fachabteilungen alles abzudecken. Und die OP- Pflege umfasst nicht nur das Instrumentieren, das Springen bzw. die Saalasisstenz ist sehr wichtig. Du wirst wahrscheinlich ersteinmal in jede Abteilung als Springer rotieren, sodass du einen Überblick bekommst und wenigstens schon mal als Springer überall eingesetzt werden kannst.

    Wenn du dich danach für eine Abteilung entschieden hast bzw. dir zugewiesen worden ist, dann fängst du ersteinmal mit kleinen OP's an zu instrumentieren und erhöhst nach und nach den Schweregrad, bis du soweit alles besten Gewissens auch in den Diensten abdecken kannst. Anschließend oder parallel fängst du in einer anderen Abteilung genauso an. So läuft es jedenfalls bei mir im Haus der Maximalversorgung ab. In kleineren Häusern musst du mit der Zeit alles abdecken können, aber da ist das Spektrum ja nicht so umfangreich. Glaub mir, du wirst schon ein paar Jahre brauchen, bis du sagen kannst, dir ist langweilig :wink1:.

    Im Arbeitsalltag wird es mir jedenfalls nicht langweilig, bin jetzt 6 1/2 Jahre dabei. Du musst dir genau überlegen, was du für die nächste OP benötigst und oft wird das OP-Programm umgestellt, sodass du schnell reagieren musst und alles umdisponieren musst. Also es steckt auch einige organisatorische Arbeit dahinter.

    Ob dir das Arbeiten direkt am Patienten also die Pflege fehlen wird, das kann durchaus sein aber das kannst nur du abschätzen. Es ist ein anderes Arbeiten im OP als auf einer Station. Am Anfang kommst du dir wie ein Schüler vor und das manchmal 3 Jahre lang. Aber man kann viel lernen, von erfahrenen Kollegen, einfach nur z.B. durch Abschauen, aber das Richtige :wink1:
    Es gibt auch Einige, für die der OP nix war. Das ist auch in Ordnung. Aber viele denken, außer Messer anreichen, steckt nicht viel dahinter.... Also viel Spaß & Erfolg wenn du dich für den OP entscheidest! :up:
     
  3. silverlight82

    silverlight82 Newbie

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    Danke,war schon mal eine hilfreiche Antwort:-)

    Bei mir in der Nähe ist ein Haus mit 17 Säälen , die ständig OP-Personal suchen. Ich denke es ist schon eine Menge , die man lernen muß wenn man aus einem stationären Bereich kommt. Aber mir haben schon immer Arbeiten mehr Spaß gemacht, die mit Chirurgie zu tun haben . Von daher wäre es auf jeden Fall eine Herausforderung. Ich glaube auch nicht , dass ich die Stationsarbeit mit und am Patient vermissen werde. Habe anfänglich gedacht , dass ich dafür eher gemacht bin . Aber es gibt immer wieder öfters Situationen wo ich daran zweifel. Vor allem wenn es Patienten sind , die ewig auf Station liegen.

    Wie lang ist denn in der Regel die Einarbeitungszeit und wie lang braucht man so ungefähr bis man einen Überblick über den Großteil der Instrumente und Siebe hat? Klar , das hängt sicherlich auch mit der eigenen Lernbereitschaft zusammen. Aber die ist auf jeden Fall vorhanden.:-)
     
  4. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Hallo silverlight!

    Ich bin im 33. Berufsjahr im OP. Mit Ausbildung zur Fachschwester, in der ich alle Disziplinen, außer Herzop kennengelernt habe.
    Nach der Ausbildung bin ich dann in den Herzop, weil ich diesen Bereich noch gar nicht kannte. Die Herzchirurgie in diesem Haus steckte noch in den Kinderschuhen und außer Bypass-, Klappen- und Schrittmacherop´s wurde nix gemacht. Pro Tag habe ich eine "Maschine" gewaschen und dann war der Arbeitstag auch schon bald zu Ende. Nach 2 Jahren hatte ich das Gefühl, ich trete auf der Stelle und habe in eine Fachklinik für Orthopädie gewechselt. Dort bin ich nun seit 1989 beschäftigt und finde es immer noch interessant.

    Es gibt dauernd was Neues zu lernen, den der Medizinfortschritt ist gerade im OP sehr zu spüren. Neue Produkte, Modelle oder Verfahren werden getestet. Änderungen im z. B. MPG bedeuten Geräteumstellungen oder Veränderungen im System.

    Neue Operateure bringen neue OP-Techniken oder -verfahren mit, die gelernt werden müssen.

    Wie lange du für die Einarbeitung brauchst, hängt von deiner Lernbereitschaft und deiner Fähigkeit des Umsetzens ab.
    Erkundige dich aber in dem Haus mit den 17 Sälen genau, wie die Einarbeitung aussieht und ob du einen oder mehrere Mentoren zur Seite gestellst bekommst. In großen Häusern bleibt oft wenig Zeit für gezielte Einarbeitung, weil die Neue sehr schnell am B-Dienst teilnehmen soll. Da bleibt dann einiges auf der Strecke und kann eher abschrecken.

    Bei uns wird unterschieden zwischen neuer MA mit Vorwissen oder Neuling. Ein Neuling bekommt mehr Zeit eingeräumt und eine intensivere Betreuung. Wir rechnen bei Neulingen mit 2 Jahren EA, bis man sich in unserem Spektrum einigermaßen auskennt.

    Ansonsten kann ich mich dem Post von OP-Schwesterlein nur anschließen und wünsche dir viel Freude und Erfolg im OP.

    LG opjutti
     
  5. silverlight82

    silverlight82 Newbie

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    33 Jahre im OP............. dann muß es ja wirklich interessant sein und Spaß machen :-)
    Da ich noch nie im OP gearbeitet habe, überlege ich ob es sinnvoll ist in einem Haus anzufangen , dass sich vorwiegend mit 1 Fachgebiet beschäftigt, wie eine orthopädische Klink zum Beispiel . Oder ob es Sinn macht in einem Haus mit vielen Fachgebieten anzufangen . Interesse habe ich primär für alle Fachrichtungen. :-)
    Ich denke was die Einarbeitung betrifft , ist bestimmt auch nicht jeder Chirurg bereit mit einem Neuling in diesem Bereich zu arbeiten , oder wie sieht das aus?
     
  6. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Hallo silverlight!

    OP-Personal ist rar und deshalb werden Neulinge meistens gut eingearbeitet. Was übrigens nicht der Chirurg macht, sondern ein Praxisanleiter oder Mentor. Am Anfang ist der/die Neue in einer Fachabteilung und wird dort eingearbeitet. Wenn dieses Spektrum einigermaßen beherrscht wird, geht man in die nächste Abteilung. Als Springer wird man aber oft schon früher in einer anderen Abteilung miteinbezogen, so dass man 2 Fachrichtungen abdeckt.

    Wie schon gesagt, wichtig ist, wie das jeweilige Haus und die OP-Leitung die Einarbeitung handhaben.
    Ich persönlich sehe eine gute, strukturierte Einarbeitung als wichtiges Instrument um einen interessierten Mitarbeiter zu bekommen, der
    bereit ist, sich Neuem zu stellen und der Freude an seinem Beruf hat.

    Orthopädie wollte ich während meiner Fachausbildung nie machen, ich hatte regelrecht Angst davor, aber inzwischen ist es für mich die schönste und spannendste Fachrichtung. Deshalb bin ich auch schon so lange dabei.

    LG opjutti
     
  7. silverlight82

    silverlight82 Newbie

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    Ja ich weiß , dass das nicht der Chirurg macht :-)
    Ich meinte nur , dass sie von der Person die anreicht mit Sicherheit eine schnelle und sichere Arbeitsweise erwarten was als Anfänger natürlich schwer ist.
    Aber wie heißt es so schön............. wir haben alle mal klein angefangen.
    Jedenfalls danke von so einer erfahrenen OP-Schwester wie dir einige Tipps und Infos bekommen zu haben . :-)
     
  8. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Bei den ersten Instrumenationen bist du nicht alleine am Tisch, sondern hast einen erfahrenen Mentor an deiner Seite.

    Bei uns laufen vor Beginn der ersten Instrumentation, bei einem OP-Neuling, Trockenübungen. Einer unserer Praxisanleiter zieht sich mit dem Neuling und einem weiteren MA in einen leeren OP-Saal zurück und trainiert die chirurgische Händedesinfektion, das sterile Kittel anziehen und das Anreichen der Instrumente.

    Bei Operationen, bei denen bestimmte Systeme (Wirbelsäule, Knie- und Hüftprothesen) zur Anwendung kommen, wird auch vorher trainiert und im Steri die dazugehörigen Siebe gepackt. Damit man auch lernt, wie die Instrumente heißen, oder der jeweilige Operateur dieses Instrument nennt.

    Bei uns gibt der Praxisanleiter grünes Licht an mich, ab wann der/die Neue die OP alleine instrumentieren kann. Dann wird die nächste OP, in Absprache mit dem jeweiligen PA, angelernt.

    LG opjutti
     
  9. mamanurse

    mamanurse Newbie

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    Hallo, also langweilig wurde es mir nie......man kann ja bei Bedarf immer mal wieder das Fachgebiet wechseln. Bei mir ging z.B. überhaupt nicht HNO, Augen oder Neurochirurgie. Das merkt man dann ziemlich schnell und wechselt dann halt, ist ja meistens auch kein Problem. Heute arbeite ich wieder in der Orthopädie (nach 12-jähriger Berufspause) und es macht mir Spaß. Allerdings bin ich nur noch Teilzeit unterwegs, wegen der Familie. Probier's einfach, man merkt doch ziemlich schnell, ob es funktioniert. Grüße von der mamanurse
     
  10. Eisenbarth

    Eisenbarth Poweruser

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    hm. klingt alles ziemlich interessant, find ich.
    hab auch ne kleine zwischenfrage (an mamanurse) ->
    warum gingen augen- und hno für dich nicht?
     
  11. silverlight82

    silverlight82 Newbie

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    Habe mich für den OP beworben und freue mich wenns klappen sollte. Neue Wege , neue Ziele. Man wird nie heraus finden ob es Spass macht wenn man es nicht versucht. Von daher..................mal schauen was passiert.
    @mamanurse: Warum Augen, HNO und Neurochirurgie nicht so dein Fall ist würde mich auch interessieren. Habe nämlich vor kurzen überlegt mich in diesem Bereich zu bewerben . Habe mich dann aber für eine Klinik entschieden , die in den Bereichen Viszeralchirugie, Herzchirurgie Gyn,Urologie, Traumatologie und Gefäßchirurgie tätig ist.
     
  12. Pink81

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    Hallo, also ich bin zwar nicht mamanurse, aber mir gehts ähnlich das Augen- und HNO-OP nichts für mich ist. MKG übrigens auch nicht. Bei HNO-OP und MKG liegt mir dieses zum teil semisterile arbeiten nicht. Und auch alles was so mit gesicht zu tun hat geht bei mir gar nicht. Außerdem finde ich die OPs dort zum Teil langweilig. (Ich möchte niemanden damit beleidigen der dort arbeitet, es ist meine persönliche Meinung) Ich bin mehr der Typ: Je mehr Blut und große Werkzeuge und je mehr Streß ist, desto besser. Jeder hat so sein Steckenpferd, was Fachrichtungen betrifft. Das hat auch was mit dem eigenen Charakter zu tun. Was am Ende für einen selbst das schönste ist, muss jeder selbst rausfinden.
    @ silverlight: Ich drücke dir die Daumen für deine Bewerbung.
     
    #12 Pink81, 01.03.2012
    Zuletzt bearbeitet: 01.03.2012
  13. mamanurse

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    Tja, alles um den Kopf "herum" ist einfach nichts für mich. Mich stört es absolut NICHT wenn Blut, etc. fließt, Säge- oder Bohrgeräusche durch den OP dröhnen.....aber die "schlimmste" OP war für mich immer am Septum....da hab ich instrumentiert ohne hinzugucken....;), was man ja eigentlich nicht sollte...Ich habe damals in einem kleinen Haus angefangen, 3 OP's mit Allgemein-Unfall-und Gefäßchirurgie. Das war zum Anfangen genial. ZentralOP's sind nicht so mein Ding, mir oft zu anonym. Ich denke, da hat jeder seine Vorlieben - einfach mal probieren.
    LG mamanurse
     
    #13 mamanurse, 01.03.2012
    Zuletzt bearbeitet: 01.03.2012
  14. OPschwesterlein

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    Dann hast du wahrscheinlich noch keine 10-std. Tumor-OP mit vollständiger Kieferrekonstruktion/ Augenentfernung- und Zungenteilresektion mit anterolateralen Oberschenkellappen mit 250 Tupfern, 230 Kompressen und 20 Bauchtüchern instrumentiert!? Ich sag dir, das ist sowas von laaangweilig und unblutig! :wink1:
     
  15. OPschwesterlein

    OPschwesterlein Stammgast

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    Zentral-OP Maximalversorgung
    Dafür kommst du ständig in den "Genuss" mit Kollegen zusammenzuarbeiten, die einem "nicht liegen". Und es sind denke ich zu viele Standart-OP's in den kleinen Häusern, was für manche schnell langweilig werden kann, v.a. für jüngere. Sicherlich ist es für den Einstieg in einen OP entspannter. Aber das ist ja Geschmackssache. :daumen:
     
  16. silverlight82

    silverlight82 Newbie

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    Gibts ein paar Tipps fürs lange stehen ? :roll:
     
  17. opjutti

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    Tragen von Kompressionsstrümpfen. Die sollten nach Möglichkeit mit Rezept und auf deine Beine abgemessen sein. Das bringt ein ermüdungsfreies Stehen.
    Beim Stehen die Wadenmuskulatur aktivieren, indem du auf und ab wippst mit den Beinen. Allerdings so, dass es nicht zu sehr stört und auffällt.

    Bei einer aufregenden 12-Stundenop, wie OP-Schwesterlein es beschreibt, fällt d es einem gar nicht auf, dass man so lange steht, weil man dauernd in "Action" ist.
    Bei meiner längsten OP, ein Aortenaneurisma nahe am Herzen, mit HLM, bin ich auch 14 Stunden gestanden, ohne mich ablösen zu lassen.
    Und da diese OP im B-Dienst stattgefunden hat, musste ich nachts noch raus und genau diesen Patienten auf Intensiv am offen Herzen reaminieren. Diese Anspannung merkst du erst am nächsten Tag oder wenn du "älter" bist.

    Muss jetzt zum Dienst, schönen Tag

    opjutti
     
  18. mamanurse

    mamanurse Newbie

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    Also ich habe nur liebe Kolleginnen - ganz ehrlich!!!! Bei uns vergällen mir eher die Docs die Arbeit und die sollen in Zentral OP's ja gehäuft vorkommen!!!!
    LG mamanurse

    Am Anfang auf jeden Fall STÜTZSTRÜMPFE...;)
    Grüße von der mamanurse
     
  19. Valerie25

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    Hallo :D

    ich bin gerade im 2. Lehrjahr und hatte vor kurzem einen Einsatz im OP. Mir hat es dort sehr gut gefallen und ich kann mir gut vorstellen nach der Ausbildung im OP zu arbeiten. Das Fachgebiet in dem ich da tätig war ist die Orthopädie. Allerdings ist war es ein kleines Haus mit 4 Sälen. Jetzt zu meiner Frage: Meint ihr ich sollte mich eher in einem größeren Haus bewerben da man dort mehr Möglichkeiten hat? Das Thema hier im Thread ging ja schon darum das die Arbeit Monoton werden könnte. Ich meine ich interessiere mich schon auch für die Orthopädie aber es wiederholt sich ja alles immer sehr oft! Hüft-TEP, Knie-TEP usw....
     
  20. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Hallo Valerie!

    Für den Anfang ist es ganz gut, wenn man nicht sofort in einen Zentralop geht. Da bleibt die Einarbeitung sehr oft auf der Strecke.

    In einem kleinen OP ist es oft persönlicher und man hat evtl. mehr Zeit für dich. Allerdings würde ich mich an deiner Stelle mit dem Weiterkommen im OP beschäftigen und sehen, ob die Möglichkeit besteht von dem kleinen Haus aus eine Fachweiterbildung zu machen, oder ob du dafür komplett die Stelle wechseln musst.

    Othopädie ist eigentlich nicht monoton, denn es gibt viel mehr, als nur Hüft- und Knie-TEP´s.
    Große Prothesenwechsel sind sehr spannend,ein kompletter Femurersatz hat auch seinen Reiz.

    Orthopädie bietet zusätzlich zur Hüft- und Knie-TEP ein großes Spektrum:
    Schulterprothetik, Sprunggelenksersatz, Fingergelenksersatz, Ellenbogenprothesen, Vorfußdeformitäten, Sehnenrekonstruktionen, Kreuzbandop´s, Kinderorthopädie, Umstellungsop´s an der Hüfte und am Knie, Handchirurgie, Traumatologie, Gelenkversteifungsop´s,
    Wirbelsäulenchirurgie.

    Also ich finde das ein sehr abwechslungsreiches Spektrum und mir persönlich war ganz selten mal langweilig.

    LG opjutti
     
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