Antonovskys Modell der Salutogenese

Ute

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Was hält Menschen gesund?

Aaron Antonovskys Modell der Salutogenese sein Gesundheitskonzept in Prävention und Gesundheitsförderung. Die Frage warum Menschen gesundbleiben, soll den Vorrang vor der Frage nach den Ursachen von Krankheit und Risikofaktoren bekommen.

Wer kennt sich mit dem Ansatz von Salutogenese aus, wer von Euch kann mir Buchtipps und Infomaterial geben.

Wie sieht es in Eurer Klinik aus, schon mal etwas über Salutogenese gehört, fragt doch mal in Euren Bereichen die Mediziner ob die etwas davon gehört haben?! :wink:

DANKE
ute
 

Sinclaire

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Hallo Ute,

das Salutogenetische Konzept erfreut sich einiger Beliebtheit im Public Health Bereich, bzw. ist die strukturelle Grundlage auf die viele Bereiche des Public Health aufbauen.

Demenstprechend findet man vieles in der Literatur dazu im Bereich der Gesundheitswissenschaft, die Standardwerke hierzu sind das Buch von *(Defekter) Link entfernt*

*(Defekter) Link entfernt*

und von *(Defekter) Link entfernt*

*(Defekter) Link entfernt*

Natürlich ist es durchaus sinnvoll Aaron Antonowsky im Original zu lesen.

*(Defekter) Link entfernt* ist ein sehr lesenwertes Buch, insbesondere seine Abhandlungen zum Kohärenzsinn.

*(Defekter) Link entfernt*

Der Juventa Verlag bietet zu dem Bereich Salutogense und Gesundheitsförderung sehr viel an. In vielen Bereichen des Managements und der Psychotherapie macht man sich in den verschiedensten Publikationen Gedanken um die Berücksichtigung des salutogenetischen Paradigmas.

Wie z.B in der *(Defekter) Link entfernt* die sich umfassend und mit unterschiedlichen Sichtweisen mit dem Thema auseinandersetzen, wie den theoretischen Weiterentwicklungen, den methodischen Konzepten und den salutogenetischen Ansätzen in der Praxis.

*(Defekter) Link entfernt*

Sehr interessant ist auch das Buch von *(Defekter) Link entfernt* zu den Gesundheitsbiographien. Gerade hier haben die Autoren - zumeist Ärzte - den pathogenetischen Ansatz verlassen und nicht die Frage gestellt, was macht die Menschen Krank, sondern sind dem biograpischen Ansatz folgend der Fragestellung nachgegangen, was erhält sie gesund.

*(Defekter) Link entfernt*

Ich habe bereits einiges dazu gelesen, also wenn du noch Fragen hast.

Cheers

Ingo :wink:
 

Ute

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Ingo,

Dich schickt mir der Himmel :beten: Ich glaube ich komme doch zu Euch zum hospitieren!!!!

Du bist der Bücherkönig :king: für mich (danke für die Tipps) oder ab jetzt nenne ich Dich nur noch "Leni" der Bücherwurm (kennst Du den noch?).

DANKE
ute :daumen:
 

Sinclaire

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Hallo Ute,

der Wurm hieß "Lemmi". Aber wir können uns gerne noch weiter darüber auseinandersetzen, wie betriebliche Gesundheitsförderung umzusetzen ist.

Danke für die Blumen, als Bücherkönig :mrgreen:

Übrigens solltest du sehr genau aufpassen, was du kaufst - nachdem was du in dem anderen Thread geschrieben hast, wirst du mit dem Public Health Buch wenig anfangen können und das kostet 99,- €. Also betrachte das sehr genau. Ich habe die meisten der beschriebenen Bücher selber Zuhause und kann dir genau sagen, ob es sinnvoll ist sie zu kaufen oder nicht.

Ingo :wink:
 

Ute

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stimmt, Asche auf mein Haupt, er heißt echt Lemmi! :mrgreen: Komisch, habe es oft geschaut!!!

Mmmmhh...ich werde mir auch nicht gleich Bücher kaufen, ich denke die Fachbibliothek hat bestimmt einige vor Ort und die leihe ich mir aus.

Meinst Du den Beitrag im FLP-Forum? Ich bin mir noch nicht ganz sicher wie ich dieses Thema angehen soll, wenn ich Ehrlich bin, habe ich noch keinen Plan :gruebel: :weissnix:

Gruß
ute
 

Sinclaire

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Hallo Ute,

was sollst du denn überhaupt machen? Gesundheitsförderung muss ja schon ganz oben ansetzen, dass ist kaum als Stationsleitung allein zu entwickeln. Man kann natürlich in der Führungskonzeption salutogenetische Strukturen einfügen, immer mit dem Hintergedanken bei den Untergebenen keinen Stress zu verursachen, der sie krank macht.

Dies würde z.B. bedeuten, dass man z.B. Neuerungen erst Verstehbar machen muss, d.h. man muss erläutern warum, welche Entscheidung oder Veränderung notwendig ist, damit die Leute in der Lage sind damit umzugehen, denn nur dann bekommt es auch eines Sinn für sie und ist für sie Kohärent, also wieder stimmig und verursacht keinen Stress.

Cheers

Ingo :wink:
 

Torenpad

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Hallo Ihr!
Ist ja interessant, daß ausgerechnet Klaus Hurrelmann ein Handbuch Gesundheitswissenschaften herausgibt. Er ist eigentlich Prof. für Soziologie an der Uni Bielefeld und leitet eine Modellschule, an der Forschungen zu Gewalt in der Schule betrieben werden. Hatte ihn einmal für eine Diplomarbeit über Gewalt und Gewaltprävention im Grundschulalter interviewt. Es fällt sehr schwer, mir ihn als Kompetenzquelle im medizinischen Sektor vorzustellen.
 

Ute

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Servus Ingo,

ist mir klar, dass man als Stationsleitung die Gesundheitsförderung nicht alleine entwickeln kann! Du fragst was ich machen soll?
Also, bei der mündlichen Abschussprüfung müssen wir ein Thema bearbeiten und präsentieren und ich hatte mir Gedanken über die Gesundheitsförderung im Krankenhaus gemacht. Ich habe mir die Frage gestellt ob eine Stationsleitungen/Führungskräfte in ihrem eigenen Bereich auch einen Teil zur Gesundheitsförderung betragen kann? Da das Thema sehr vielseitig ist z.B. Mitarbeiterschulungen in Richtung Rückenschule oder Ernährung. Wie Du schon sagst, Umgang mit Stress und da möchte ich auch gerne ansetzen.
Wie, Wann, Wo... steht noch fast im Himmel :? Dennoch bin ich auf dem richtigen Weg --> Informationssammlung ?! Oder?

Gruß
ute :P
 

Ute

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Nochmal ich ! :P

Wie wir alle wissen, ist das Pflegepersonal in besonderem Maße belastet, wenn man sich so umhört, denkt ein großer Teil an einem Arbeitsplatzwechsel oder denkt gleich ganz ans aufhören! Fragt man WARUM? bekommt man fast immer die gleiche Antwort, zu stressig, hohe körperliche und psychische Belastungen, Arbeitszeit sind ungünstig, Weiterbildung/Aufstiegsmöglichkeiten zugering!!!! Geld spielt auch eine große Rolle, Leistung wird nicht bezahlt! :?

Ich möchte ein Konzept erstellen für den Stationsalltag, um die Gesundheit/Wohlbefinden und die Arbeitszufreidenheit der Mitarbeiter zu verbessern. Ich könnte mir gut vorstellen damit die Personalfluktuation einzudämmen und vielleicht auch Krankheitstage zu verringern!? Ich möchte Kräfte für den Alltag mobilsieren.

Mal sehen wie ich das hinbekomme!!!!!
 

Torenpad

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Hallo Ute!
Das sind hohe Ziele! Viel, viel Erfolg dabei!
Wäre sehr schön, wenn Dir ein überzeugendes Konzept ohne Kostensteigerung gelänge!
Meiner Meinung nach hättest Du damit einen Nobelpreis verdient!
Ich drücke Dir alle Daumen!
Du kannst das! :up:
 

Sinclaire

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Hallo Ute,

ich muss Torenpad recht geben, da hast du dir wirkliche sehr hohe Ziele gesetzt. Die Frage, die du dir stellen solltest ist dewegen, was kann ich als Stationsleitung in meinem doch recht beschränkten Rahmen leisten.

Du hattest ja bereits einiges angesprochen, was Pflegekräfte als schwierig und anstrengend erleben, dass meiste wirst du ihnen nicht abnehmen können, es ist eher so, dass es durch die DRG's im Krankenhaus eher noch zunimmt, durch eine steigende Fluktuation der Patienten. Die körperliche und psychische Belastung wird dadurch eher steigen, denn abnehmen. Die Frage ist nun, wie kann man dies durch bestimmte Änderungen in dem Personal- und Organistationsmanagement ändern? Das ist eine schwierige Aufgabe, dies zu lösen. Vielleicht solltest du eher klein anfangen und einfach mal einen Blick darauf werfen, wie z.B. bei euch kommunikation oder Konfliktbearbeitung auf der Station abläuft?

Cheers

Ingo :wink:
 

Ute

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Hey Ingo, hey Jens,

da habt Ihr beide wohl Recht, ein sehr großer Berg!

Die Frage stelle ich mir ja auch, was kann ich als FLP machen um z.B. körperliche Belastungen in meiner Abteilung zu minimieren oder Stressfaktoren abzubauen?

Manchmal sind es doch nur "kleine Dinge" die geändert werden müssen!

ute :P
 

Sinclaire

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Hallo Ute,

versuche doch erst einmal heraus zu bekommen, auf welche der Stress verursachenden Faktoren du überhaupt Einfluss nehmen kannst.

Cheers

Ingo
 

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