Ansprüche an Krankenkasse bei Pflegestufen

M!aren

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Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege, Tagespflege... Krankenkasse oder privat versichert... Pflegedienst beauftragen oder selber pflegen...

Wie viel Geld steht einem wofür bei welcher Pflegestufe zu, wie beantragt man was...

Ich finde das recht komplex und den betagten Patienten bzw. Angehörigen nicht leicht zu erklären.

Wie macht ihr das? Gibt es da vielleicht einen übersichtlichen Flyer auf dem neuesten Stand, den man mit dem Patienten/Angehörigen durchsprechen kann?
 

narde2003

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Das ist eine sehr komplexe Fragestellung.

Immer schlecht: Privat versichert - je nach Tarif gibt es mehr oder weniger Pflegeleistung.
Für Zahlungen aus der Pflegeversicherung gibt es seit diesem Jahr mehr Kohle und es ist nicht leichter verständlich geworden.

Du kannst Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege kombinieren, also nicht aufgebrauchtes Geld aus der Verhinderungspflege auch für Kurzzeitpflege mit einsetzen.

Pflegestufen: http://www.wohnen-im-alter.de/pflege-pflegestufe.html
http://www.wohnen-im-alter.de/pflege-pflegestufe.html#pflegestufen2015

Es ist übrigens auch für Angehörige nicht leicht zu verstehen, was steht mir zu, was kann ich bekommen, wer bezahlt was. Lohnt es sich überhaupt was zu beantragen usw.
Pflegestärkungsgesetz: http://www.wohnen-im-alter.de/pflegestaerkungsgesetz1
 

narde2003

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... und von der Einwertung des MDK's.
Meine persönlich, private Erfahrung: Umbauten werden großzügig unterstützt - Pflegestufen sind eine Herausforderung.
Einen guten Pflegedienst zu bekommen, der sich auch noch auskennt - war für mich relativ einfach. Lag aber sicher daran, dass ich eben nicht den erstbesten Pflegedienst genommen hatte. Weil die "Chemie" und der Umgang mit dem Kunden nicht gepasst hatte - dafür bin ich heute noch froh.
 

narde2003

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Vielleicht auch ganz interessant vom Bundesministerium für Gesundheit ein kostenloses Büchlein:

Ratgeber zur Pflege
www.pflegestärkungsgesetz.de
 

M!aren

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Vielen Dank!
Aber mir scheint, das ist noch eine Marktlücke, das in einer Broschüre so darzustellen, dass "Normalangehöriger" dies auch verstehen kann... oder?!
 

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