Angst vor meiner Mentorin

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Hallo Leute,
Dies ist mein erster Beitrag in ein Forum, normalerweise mache ich sowas nicht.
Mein Name ist Tanja, ich bin 20 Jahre alt und habe im Oktober 2013 mit der Ausbildung zur Gesundheits- & Krankenpflegerin begonnen. Wir hatten bis Ende Dezember Schule und seit Januar sind wir für 3 Monate auf Station. Meine Noten liegen immer zwischen 2 und 3, also nicht perfekt, aber auch nicht schlecht. Ich bringe keine Vorerfahrungen mit, also kein FSJ oder schulpraktikum, meine Entscheidung Krankenschwester zu werden kam erst recht spät. Mir bereitet der Beruf große Freude und gebe wirklich mein bestes.
Während des Schulblocks hatten wir eine "Schnupperwoche" auf der Station, auf welcher wir dann während der Praxis arbeiten, in meinem Fall ist es die Unfallchirurgie. Auf meiner Station gibt es 2 Mentorinnen, mit D. Kann ich super arbeiten und die Sympathie stimmt einfach. Mit K. Läuft es im Gegensatz gar nicht gut... Sie ist zwar nett, schreit mich auch nicht an, aber hat einfach eine Art mit der ich nicht zurecht komme und in ihrem Blick sieht man ungefähr: "Keine ahnung von nichts, alles muss man 5x erklären, ..."
Mittlerweile habe ich mich in den Arbeitsalltag hineingefunden und bin mir bei vielen Tätigkeiten sicher. Aber wenn sie dabei ist, bekomme ich Schweissausbrüche, zitterne Knie und in meinem Kopf ist nur noch sinnloser Brei und kann gar nichts mehr gebacken bekommen. Oft habe ich Angst deshalb auf die Arbeit zu gehen und habe mich deshalb schon oft krank gemeldet, was ja auch nicht so toll ist... Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll... Manchmal denke ich mir, dass ich mich vielleicht zu doof anstelle, aber ich bin nunmal erst im 1. LJ und kann noch nicht alles wissen und Können.
Ich weiss auch nicht so recht was ich hiermit erreichen möchte, aber habt ihr irgendwelche Tipps???
Ich wäre euch Dankbar!

Gruß
Tanja
 

NGrambow

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Hallo Tanja...
zu allererst muss ich echt sagen, dass ich es gut finde, dass du so mutig bist und eine Lösung für dein Problem suchst...
Ich denke das ein Gespräch mit der besagten Praxisanleiterin sehr sinnvoll wäre.
Vielleicht kannst du ja die andere "gute" Praxisanleiterin um Beistand bitten.
Ich würde mir vorweg Notizen machen, was ich genau ansprechen möchte, was ich Gut an ihr finde und was ich weniger Gut an ihr finde.
Anfangen würde ich immer mit den positiven Sachen und dann erst die negativen.
Meine Kommunikationslehrerin hat immer gesagt: "Versuche immer etwas positives an deinem Gegenüber zufinden".
Wichtig wäre noch das du aktiv zuhörst und en anderen immer aussprechen lässt.
Ich hoffe ich konnte dir helfen

Gruss
NGrambow
 

eiermatz

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Hallo,
da hilft dir nur eins, und zwar sofort das Gespräch mit dieser Mentorin suchen. Erkläre ihr, was dich so bewegt und fordere dir ein Feedback von ihr. Vielleicht kannst du dir ja Unterstützung dabei holen, z. Bsp. deine andere Mentorin.
Angst brauchst du davor nicht zu haben, denn besser du klärst diese Sache jetzt sofort oder es verfolgt dich dein ganzes Arbeitsleben.
Denn leider wirst du noch öfters an Kollegen geraten, mit denen du nicht auskommst, das ist im Leben so. Und davor davonlaufen( Krankmeldung) hilft dir da kein bischen, sondern verschärft das Ganze nur.
Also tief durchatmen und dich deiner Angst stellen, hinterher gehts dir bestimmt besser, egal wie die Sache ausgeht.
Ich drücke dir fest die Daumen...
 

jazz85

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Beruf
Gesundheits-und Krankenpflegerin
Hallo Tanja,
ich kann deine Situation gut nachvollziehen, ich hatte im ersten Einsatz auch eine recht strenge Mentorin. Ich rate dir such das Gespräch mit ihr und kläre es. Sag ihr wie du dich fühlst und das es dir mit der momentanen Situation nicht gut geht. Ich hatte auch so ein Gespräch, es war nicht leicht, aber hat viel gebracht. Das Arbeiten war danach wesentlich entspannter. Alles Gute
 

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