Angst vor Krankenpflegepraktikum

Dieses Thema im Forum "Fachliches zu Pflegetätigkeiten" wurde erstellt von no0b123, 05.02.2011.

  1. no0b123

    no0b123 Newbie

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    Hallo,
    ich möchte villeicht Medizin studieren und mache bald ein Krankenpflegepraktikum.
    Aber ich habe verdammte Angst!! Ich habe Angst mich zu eckeln. Ich habe Angst nicht klar zu kommen und mache mir einen Kopf.
    Gewöhnt man sich daran? Wie war der Eckel bei euch am Anfang? Wäre dankbar für paar Tipps
     
  2. indy J

    indy J Poweruser

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    Hallo

    Ekeln wovor? Medizin läuft auch nicht ganz ekelfrei ab, wenn du mit Patienten in Kontakt kommst.
    Ich sag mal so: man gewöhnt sich an fast alles. Manche schneller, manche weniger schnell. Direkte Tipps sind schwierig, weil jeder anders damit umgeht. Ich habs einfach ignoriert, wenn ich mich vor irgendwas geekelt habe. Hauptsächlich durch den Mund atmen, wenn ein unaustehlicher Geruch vorhanden war. Mit dem Patienten reden und ihm ins Gesicht schauen, so kann man die Situation recht gut überspielen (sowohl für dich als auch für den Patienten).
     
  3. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Nutze mal die Forensuche.

    Aber mit Ekel.
    Nicht mit Eckel ... :gruebel:
     
  4. monaluna

    monaluna Poweruser

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    Sei offen und freundlich, gehe ohne Vorurteile und dein Pflegepraktikum wird dir einen tiefen Einblick gewähren. Rede über deine Ängste. Von dir wird während des Praktikums nicht verlangt was du nicht meistern kann.

    Niemand ist perfekt und auch gestandene PK und Ärzte haben Situation wo sie sich schwer zusammenreissen müssen.
     
  5. no0b123

    no0b123 Newbie

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    Ich dachte immer KP ekeln sich nicht und sind abgehärtet... da bin ich ja beruhigt.
    Soll man langsam rangehen oder "sich ins kalte Wasser schmeissen" :freakjoint:
     
  6. Sr. S.

    Sr. S. Poweruser

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    Sind wir denn keine Menschen...
    Natürlich sind Pflegende (-UND Ärzte -) nicht vor Ekel gefeit! Aus Rücksichnahme gegenüber den Patienten versuchen wir, es uns nicht anmerken zu lassen. Und im Laufe der Berufsjahre gibt es (bei den meisten Pflegenden) kaum noch etwas ekeliges, was man noch nicht gesehen hat und damit tritt eine gewisse Gewöhnung ein.

    Selbst nach 25 Jahren im Berufsfeld kann ich beispielsweise nicht verhindern, dass mir schlecht wird, wenn jemand erbricht. Daher halte ich es bis heute so, dass ich zuerst ein Fenster komplett öffne, wenn jemand erbricht. Dem Patienten sage ich allerdings, dass frische Luft gegen seine Übelkeit helfen kann.

    Ob du es langsam angehen lässt mit ekeligen Tätigkeiten oder dich ins kalte wasser wirfst, ist temerament- und stationsabhängig. Wie oft habe ich schon erlebt, dass man es gar nicht beeinflussen kann, weil auf Staton so viel zu tun ist, dass man schon in den ersten Tagen gut funktionieren muss.
     
  7. chief

    chief Gast

    Ich würde mich schon jetzt für einen anderen Studiengang bewerben! Wie wär es mit Ozeanographie oder so? Das ist bestimmt nicht so "eckelig" :ccol1:
     
  8. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ihh - die ganzen ekligen Quallen und so Zeugs....:lol1:
     
  9. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    aber auch die niedlichen Clownfische :boozed:
     
  10. tictac

    tictac Stammgast

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    Ich persönlich finde auch nicht immer alles so angenehm, aber ekeln tut mich nichts! Das wusste ich aber eigentlich vor meiner Ausbildung schon, man kennt sich ja. Ist man zart beseitet oder nicht.

    Und wenn´s dich ekelt (was auch immer..., finde ich etwas respektlos ausgedrückt gegenüber den Patienten), keine Angst, gestorben wird anders! :daumen:
     
  11. HoneyBloom

    HoneyBloom Poweruser

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    Darf man fragen wie alt du bist?

    Und das Praktikum ist ja eben dafür da, um zu sehen wie du mit allem klar kommst und umgehen kannst.

    Und wenn nicht, keine Pnaik. Übung macht den Meister, und lernt mit Ecke...äähh Ekel umzugehen ;)
     
  12. no0b123

    no0b123 Newbie

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    :schraube:
    Ist es schlimm eine Frage zu stellen? Bei solchen Witzbolden sollte ich es mir doch überlegen...
     
  13. chief

    chief Gast

    Nein... schlimm ist es nicht eine Frage zu stellen...
    Aber über solche Frage kann ich mich nur wundern?
    Danke auch für den Witzbold... Wir kennen uns nicht... - viel mehr möchte ich dazu nicht sagen!

    Der Witzbold wundert sich, dass ein Mensch, der sich vor Menschen und Krankheiten ekelt (zitiere: Eckelt) es wagen will ein Medizinstudium zu beginnen. Als fertiger Student ist man bekanntlich Arzt und muß sich dann mit Menschen und Krankheiten auseinander setzen... da ist Ekel (zitiere: Eckel) nicht angebracht.
    Der Witzbold ist Krankenpfleger und hat sich das vor seiner Ausbildung gut überlegt. Hätte er Ekel (oder auch Eckel) verspürt in der Findungsphase zum Beruf, hätte er diesen nicht gewählt.

    Heute ist der Witzbold Führungskraft in einer Universitätsklinik und erlebt fast täglich, wie junge Studenten zu ihm kommen und "gerne" ein Krankenpflegepraktikum machen möchten. Nicht weil sie es wollen, sondern weil sie es müssen. Menschen die hier äußern, dass sie sich vor anderen Menschen oder Krankheiten ekeln oder meinen es nicht zu können, werden hier im Alltag vom o.g. Witzbold konsequent abgelehnt!

    Ich bleibe also - Fazit - bei meiner Aussage, ich empfehle NICHT Medizin zu studieren... muss ja nicht Ozeanographie sein, vielleicht THeologie??? Hat aber auch mit (teilweise eckeligen) Menschen zu tun...

    ups... war bestimmt wieder nicht angebracht und ich werde dafür beschimpft... :rocken:
     
  14. monaluna

    monaluna Poweruser

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    Ich wundere mich.

    Da ist ein 17 oder 18 jähriger Mensch, der sich für das Medizinstudium intressiert und er hat Angst in situation zukommen, wo man sich ekeln koennte. Ich glaube diese Angst ist ganz legitim und viele von uns hat sie, gut in der PDL vielleicht nicht mehr. Ich kann mich gut an Situationen erinnern, ein Obdachloser wo unter der Hose nur weisse Maden waren, den ich waschen sollte, mein Gott war mir schlecht und ich war grün um die Nase, ich habe mich zusammen gerissen und versucht es den Pat. nicht anmerken zulassen, gelang es mir sofort, wahrscheinlich nicht, den ich bin Mensch! Misere ist eine andere Sache, die mir Tränen in die Augen treibt, da helfen auch alle Tricks nicht, bin ich deshalb ein schlechtere PP?

    Er fragt nach Mechanismen wie er damit umgehen kann, um die Situation zumeistern, und wirklich die meisten der hier nachgehenden Post ziehen es ins Lächerliche. Warum?
    Die meisten die Antworten, sind lange im Beruf, deutlich älter und erfahrener, warum machen sie solche Bemerkungen? Man wird damit sicher nicht erreichen, das derjenige Meeresbiologie oder sonstwas studiert, sondern er wird irgendwo sein Praktikum machen, sein Ding durchziehen und das PP in einem Topf werfen.
    Der Witzbold ist natürlich auch nicht nett, aber da kann man mal einfach sagen, Teeny:-), er muss noch viel lernen.
     
  15. Suprarenina

    Suprarenina Stammgast

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    Einige Reaktionen der Pflegeräfte hier finde ich unangebracht.
    Ihr zieht euch an kleine Rechtschreibfehler hoch,macht euch lustig und empfindet dann die Reaktion als Witzbold tituliert zu werden als Beleidigung.

    Ein junger Mensch hat Ängste und Bedenken und bei solchen Reaktionen von Erwachsenen hätte ich diese auch.
    Was gibt das denn für ein Bild ?

    Haben wir nicht alle mal angefangen?
    Mal etwas verständnisvoller sein !
     
  16. Suprarenina

    Suprarenina Stammgast

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    Und jetzt zum TE :

    Ich habe mit 15 mein erstes Pflegepraktikum ( schulisch ) gemacht.
    Ich hatte allerdings nicht die Bedenken das ich mich vor etwas ekeln könnte.

    Im Rückblick kann ich nur sagen das es nichts gab, bzw ich nichts machen mußte, was mich davon abgehalten hat Krankenschwester zu werden.

    Was ein Praktikant macht ist oft abhängig wo man ist.
    Es werden sicherlich viele Laufaufgaben auf dich zukommen.

    Ich an deiner Stelle würde versuchen auf eine chirurgische Station zu kommen.
    Dort hast du die Möglicheit viel zu sehen bzgl Wunden , Drainagen und und und. ( abhängig von Fachrichtung )

    Wenn du mal etwas nicht machen möchtest, dann sage das ( aber nicht bockig ) und begründest das am besten.
    Somit ist das Verständnis höher.

    Ich wünsche dir ganz viel Spaß :sdreiertanzs:
     
  17. mary_jane

    mary_jane Poweruser

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    Hallo,

    der TE schrieb hier, lediglich dass er Angst davor hat sich zu ekeln.
    Er wollte hier in einem Pflegeforum von uns hören wie wir mit diesem Gefühl umgehen.
    Wie kann man sich daraufhin anmaßen, ihm nun die Eignung für ein Medizinstudium abzusprechen.
    Ich habe hier übrigens schon schlimmere Rechtschreibfehler lesen müssen.

    @TE, hast du dir den Thread schon durchgelesen: http://www.krankenschwester.de/forum/ausbildungsvoraussetzungen/1439-ekel.html

    Ich hoffe dir bereitet nach so manchen Kommentar hier, nun nicht etwas ganz Anderes Sorgen in diesem Praktikum.

    Gruß, Mary
     
  18. Polly*

    Polly* Junior-Mitglied

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    Genau wegen solcher Situationen habe ich mich damals nach dem Abi gegen eine Krankenschwester-Ausbildung entschieden. Da war ich nämlich noch sehr empfindlich, was solche Sachen betrifft. Aber ich kann die TE beruhigen, man kann sich an so vieles gewöhnen. Während meines Studiums war ich öfter in sogenannten Entwicklungsländern und da sieht man auch einiges, was man u.U. als 'eklig' empfinden könnte (z.B. öffentliche Leichenverbrennungen, Lepra in höheren Stadien, etc.). Mir gings dann so, dass ich mir gesagt habe, ich will in dem Land sein und das gehört nunmal dazu und ansonsten muss ich heimfliegen oder mich im Hotel verstecken. Und siehe da... Ekel weg. :lol1:
    Also, nur Mut, wir sind alle nur Menschen und an ein paar Ekelgefühlen, die sich durchaus unterdrücken lassen, sollte das Medizinstudium nicht scheitern.
     
  19. DerStudent

    DerStudent Stammgast

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    Och, bei dieser netten und entgegenkommenden Art arbeitet es sich mit manchen (stellvertretenden) PDL sicher gut zusammen...

    Zur Frage:
    Zwar ist dieses "Praktikum" an Sinnlosigkeit wohl kaum zu überbieten, aber Du wirst wohl durch müssen...inklusive freundlicher Kommentare.
    Jeder ekelt sich mal, keine Sorge. Mir dreht es manchmal fast auch den Magen um...
    Wenn Du was tatsächlich nicht "packst", sag das - oder kipp aus den Latschen. Wirkt auch.... ;)
    Nutze das Praktikum v.a. dafür, Dir den Job der Klinikärzte genau anzuschauen... und dann frag Dich, ob Du das wirklich willst.

    DS
     
  20. tictac

    tictac Stammgast

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    Oh ja, sollen sich die angehenden "Herrn Doktoren" bloß nicht die Hände schmutzig machen...!:klatschspring: Wenn du dann später einen solchen hast, der einen Patient visitiert, während dieser auf dem Klostuhl sitzt... In einem Pflegepraktikum hätte man dann wohl ein Stück Sensibilität gegenüber Patienten gelernt.

    Mal ehrlich, warum findest du es sinnlos? :gruebel:
     
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