Anästhesiepflege: Erfahrungen

Simsimma

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Kurz mal stichprobenartig geschaut. Die Theoretischen Stunden betragen in der Regel 700+ Stunden. Zusätzlich mit Praxisstunden kommt man irgendwo bei 1500h raus.

Lediglich 400 kann ich mir nicht vorstellen (wenn auch nur ein Teilbereich)
Ich meinte für Anästhesie. Meine Frage bezieht sich auf Anästhesie nicht Intensivpflege. Ist trotzdem wenig.
 

-Claudia-

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Das Problem ist dass, die Kompetenzen für Anästhesiepflege hier in Deutschland auch fehlt. Man darf so wenig machen und deshalb lernt man auch wenig.
Aber das Arbeitsspektrum der Anästhesiepflegekräfte hier in Deutschland müsste Dir doch vor Beginn der Fachweiterbildung bewusst gewesen sein? Musst Du nicht wenigstens ein halbes Jahr Berufserfahrung in diesem Bereich vorweisen können, um die Weiterbildung zu starten?
 
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Gelöschter User 50029

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Sowas um den Dreh war es bei mir auch, da kommt man schon an die knapp 2000h ran..
 

Simsimma

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Aber das Arbeitsspektrum der Anästhesiepflegekräfte hier in Deutschland müsste Dir doch vor Beginn der Fachweiterbildung bewusst gewesen sein? Musst Du nicht wenigstens ein halbes Jahr Berufserfahrung in diesem Bereich vorweisen können, um die Weiterbildung zu starten?
ich hatte 2 Jahre gearbeitet bevor ich mit der Weiterbildung angefangen habe. Ich wüsste nicht so dass, es sich eher auf Intensivpflege bezieht. Soviel hatten sie auch nicht erklärt bei dem Gespräch, nur wie wichtig es sei es abzuschließen um weiter in dem Bereich arbeiten zu dürfen.
Das Spektrum bei mir in dem Krankenhaus war ja klar. Hatte immer gehört dass, in anderen Häuser darf man mehr tun.
All in all, ist es mir klar geworden wie zurückgeblieben Pflege in der Deutschland sei und es wird sich nicht verbessern. Deshalb habe ich angefangen my way out zu suchen. Es macht gar keinen Sinn als Pflege hier zu bleiben.
 
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Simsimma

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Sowas um den Dreh war es bei mir auch, da kommt man schon an die knapp 2000h ran..
Natürlich ist es knapp 2000h ingesamt aber Anästhesie ist nur 400h. Wie viel kann man wirklich lernen in 400 praktischen Stunden?
 

-Claudia-

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ich hatte 2 Jahre gearbeitet bevor ich mit der Weiterbildung angefangen habe. Ich wüsste nicht so dass, es sich eher auf Intensivpflege bezieht. Soviel hatten sie auch nicht erklärt bei dem Gespräch, nur wie wichtig es sei es abzuschließen um weiter in dem Bereich arbeiten zu dürfen.
Das Spektrum bei mir in dem Krankenhaus war ja klar. Hatte immer gehört dass, in anderen Häuser darf man mehr tun.
Sorry, aber mein Mitleid hält sich in Grenzen: Du hättest leicht an die Inhalte der Weiterbildung herankommen können. Die DKG-Empfehlungen sind online frei einsehbar. Jede Weiterbildungsstätte, die ich kenne, veröffentlich zumindest eine Kurzbeschreibung des Kurses. Und hattest Du keine Kolleginnen, die die Weiterbildung bereits absolviert hatten und Dir hätten Auskunft geben können?

Ich weiß nicht recht, was wir für Dich tun können. Du hast Dich vor Jahren nicht über das Berufsbild der Pflege in Deutschland informiert und jetzt offenbar einen ähnlichen Fehler bei der Entscheidung für die Weiterbildung gemacht. Die beeinhaltet in der Regel aber eine Verpflichtung, weitere drei Jahre beim alten Arbeitgeber zu bleiben, weshalb aus Deiner Flucht ins Ausland möglicherweise so schnell nichts wird. (Oder wie sieht die Rückzahlungsverpflichtung aus, wenn der Arbeitnehmer die Weiterbildung von sich aus abbricht?)

Dir aufgezeigte Mittel und Wege, in der Pflege in Deutschland mehr Kompetenzen zu erlangen, scheinen Dir ebensowenig zu gefallen wie die Weiterbildung. Was also können wir für Dich tun? Wolltest Du Dir nur Deinen Frust von der Seele schreiben?
 

Simsimma

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Sorry, aber mein Mitleid hält sich in Grenzen: Du hättest leicht an die Inhalte der Weiterbildung herankommen können. Die DKG-Empfehlungen sind online frei einsehbar. Jede Weiterbildungsstätte, die ich kenne, veröffentlich zumindest eine Kurzbeschreibung des Kurses. Und hattest Du keine Kolleginnen, die die Weiterbildung bereits absolviert hatten und Dir hätten Auskunft geben können?

Ich weiß nicht recht, was wir für Dich tun können. Du hast Dich vor Jahren nicht über das Berufsbild der Pflege in Deutschland informiert und jetzt offenbar einen ähnlichen Fehler bei der Entscheidung für die Weiterbildung gemacht. Die beeinhaltet in der Regel aber eine Verpflichtung, weitere drei Jahre beim alten Arbeitgeber zu bleiben, weshalb aus Deiner Flucht ins Ausland möglicherweise so schnell nichts wird. (Oder wie sieht die Rückzahlungsverpflichtung aus, wenn der Arbeitnehmer die Weiterbildung von sich aus abbricht?)

Dir aufgezeigte Mittel und Wege, in der Pflege in Deutschland mehr Kompetenzen zu erlangen, scheinen Dir ebensowenig zu gefallen wie die Weiterbildung. Was also können wir für Dich tun? Wolltest Du Dir nur Deinen Frust von der Seele schreiben?
Ja klar ich hatte mich nicht gut informiert und habe anstatt dagegen zu wehren, mich unter Druck setzten lassen. Übrigens, ich bin nach Deutschland nicht in der Pflege zu arbeiten. Ich wollte eigentlich hier studieren und was anderes tun. Das Leben ist nicht immer so wie geplant, deshalb musste ich auf mein Zertifikat zurück und in der Pflege anfangen zu arbeiten.

Du musst aber nichts für mich tun.
Die Rückzahlung ist nicht so viel wenn man die Weiterbildung abschließt, deshalb mache ich zu Ende und das kann man im Ausland tun wie andere Kollegen.
Es gibt offensichtlich keine bessere Wege in der Anästhesie. Ich möchte nicht in einem Büro sitzen, sondern im OP bleiben. Was soll man mehr sagen, Pflege in Deutschland ist eine reine Katastrophe und man soll nicht hierhin kommen wenn man in der Pflege bleiben möchte. Peace.
 
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Gelöschter User 50029

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Da geb ich Ihm Recht... Pflege hierzulande ist das letzte.
 
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