Anaesthesie vs. OP

Dieses Thema im Forum "OP-Pflege" wurde erstellt von Bibi Kling, 23.05.2008.

  1. Bibi Kling

    Bibi Kling Junior-Mitglied

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    Hallo, Ihr Lieben,
    kann mir jemand sagen, ob es Hygienevorschriften darüber gibt, daß der Pat. erst in den Saal darf wenn der Tisch gedeckt ist?:mrgreen:
    Die großen Umstrukturierungsmaßnahmen machen uns zu schaffen und haben wir nicht auch und grade trotzdem Verantwortung?:gruebel:
    Freue mich über jede Antwort!
    Die Bibi
     
  2. OPschwesterlein

    OPschwesterlein Stammgast

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    In meiner Klinik interessiert das niemand. Manchmal muss man die Anästhesie sogar bremsen da sie schon in den Saal fahren wollen, obwohl noch nicht mal Saalreinigung war, da sie mal wieder "parallel eingeleitet" haben, wie so oft....
     
  3. anästhesieschwester

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    Hallo.

    Bei uns bittet die OP-Pflege schon darum, dass wir in der Einleitung bleiben bis die Tische gedeckt sind. Für uns und die Assistenten ist das kein Problem, für die OÄ, die natürlich möglichst geringe Wechselzeiten haben wollen, schon...


    Gruß

    Die Anästhesieschwester
     
  4. Bibi Kling

    Bibi Kling Junior-Mitglied

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    Das ist aber schön, daß Ihr geantwortet habt!:-)
    Nach den Vorschriften von Betreiben von RLTA muß der OP-Tisch gedeckt werden,was einschließt,das ein erhöhtes Personalaufkommen in der Phase des Eindeckens hygienisch höchst bedenklich ist.( Luftzirkulation und die Nähe des Pat. zum Instrumententisch). Aber schreibt das eine Hygienevorschrift vor? Sicherlich ist es keine Frage im Notfall darüber hinweg zu sehen aber in der Regel?
    Und in den schmutzigen Saal fahren? Geht gar nicht!:motzen:
    Ich arbeite so, daß ich immer denke:"Was wäre,wenn Du da liegst oder jemand den Du besonders lieb hast?"
    Ich danke Euch schon im Vorraus für weitere Nachrichten.:bussis:
    Von Herzen die Bibi
     
  5. Lin

    Lin Poweruser

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    Ich denke, es wäre auch für den Patienten sehr unangenehm, wenn er schon im Saal liegt und neben ihm mit den Instrumenten "herumgeklappert" wird.
    Also ich stelle mir das nicht sehr beruhigend und angstlösend vor.

    Gruß,
    Lin
     
  6. Bibi Kling

    Bibi Kling Junior-Mitglied

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    Hallo Lin,
    Danke für Deine Antwort.
    Wie handhabt Ihr das denn in Österreich?
    Weißt Du es geht darum:
    in meiner Klinik wird ein Konzernweites OP-Statut umgesetzt und die Anaesthesie-Ltg. hat durchgesetzt, daß wenn der Pat. um 07.35 eingeschleust wird Ihre Abtlg um 07.15 mit der Arbeit beginnt.
    Meine Abtlg. beginnt um 07.30 und auch ich wollte unsere Arbeitszeit anpassen, aber unsere Direktorin wollte davon nichts wissen.
    Jetzt bleibt mir nur mit Hilfe der Hygiene meine Forderung durch zu setzen.
    Das ist nicht schön,zumal wir megamotiviert und engagiert sind...:cry:
    Und letztendlich leidet mal wieder auch der Patient...
    Schöne Woche wünscht die Bibi
     
  7. Lin

    Lin Poweruser

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    Leider kann ich dir nicht sagen, wie es heute abläuft, da ich nicht im OP arbeite. Ich machte vor Jahren ein Praktikum in der Anästhesie. Habt ihr auch Vorbereitungsräume vor den OP-Sälen? Dort wurde bei uns der Patient vorbereitet (Venflon gelegt, EKG-Pickerl und RR-Manschettenschutz angebracht, mit den Pat. geredet, Daten überprüft, usw.), während die OP-Schwester die Instrumente vorbereitet hat. Wir durften den Pat. erst dann in den OP bringen, wenn die OP-Schwester grünes Licht gab.
    Ich weiß aber leider nicht mehr, wann die jeweiligen Dienstzeiten begannen.

    Gruß,
    Lin
     
  8. Bibi Kling

    Bibi Kling Junior-Mitglied

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    Hallo Lin,
    natürlich ist das bei uns auch so. Und genau darum gehts ja auch .
    Darf ich als OP-Schwester wirklich grünes Licht geben?
    Leider braucht man immer Daten, Zahlen ,Fakten...:deal:
    Sonst kommt man nicht weiter...
    Und ich finds einfach schade, ich hab noch nie gehört, daß die lieben Kollegen aus der Schlafwagenabteilung eher anfangen als die Schnippeldisziplin...Ist ja auch nicht sinnvoll, schließlich arbeiten mehrere
    Fakultäten an EINEM Patienten.
    Ich hab das Gefühl, daß Engagement nicht mehr gefragt ist.
    Schade, schade, schade...

    Liebe Grüße von Nord nach Süd von der Bibi

    :bussis:
     
  9. schubidubämbu

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    Die Überschrift animiert mich zu einer anderen Frage:

    Was hat mehr Zukunftschancen? Anästhesie oder op-Pfleger/in?

    Ich kann bisher kaum Unterschiede im Profil und in Prognose feststellen.....

    Weiss nicht, wie ich mich entscheiden soll. Will eventuelle nochmal ins Ausland später.Daher....

    Hat jemand Literatur oder Tipps zur Entwicklung?
     
  10. Bibi Kling

    Bibi Kling Junior-Mitglied

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    Hallo Schubi,
    was hat mehr Zukunft...?:gruebel:
    Ich glaube,so einfach kann man sich das ganze nicht machen.
    Ich habe keine Literatur dazu,nur meine Erfahrung.
    Ich denke beide Fachrichtungen entwickeln sich weiter, die Chirurgie sicher schneller,als ihre Schwester.
    Ich möchte hier niemandem zu nahe treten,aber ich glaube, daß die Kollegen der Narkoseabteilung sich in Zukunft näher mit der Chirurgie beschäftigen MÜSSEN...
    Als Springer oder sogar als Instrumenteuse bei kleinen Eingriffen.
    Denn anders kann man ohne Personal einzustellen die Engpässe beim OP-Personal nicht auffangen.
    Ich glaube damit ist alles gesagt.
    LG die Bibi
     
  11. schubidubämbu

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    Klingt recht logisch. Ich habe heute eine Zusage für die Anästhesie bekommen, also hat es sich damit entschieden. Werde natürlich meine Fühler auch ein wenig in den von Dir benannten Bereich ausstrecken:-), nachdem ich in der Anästhesie dann endlich mal kompetent und selbstständig arbeiten kann.:nurse:
     
  12. Bonnie&Clyde

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    Also bei uns läuft das schon ganz gut Hand in Hand zwischen OP und Anästhesie. Wir haben Dispencher, die den Überblick haben und koordinieren. Und wir sprechen uns mit der Anästhesie ab, wann der nächste Patient kommen kann.

    Aber es stimmt, es ist schon immer ein bisschen heikel. Große OP, viele Siebe die geöffnet werden, vielleicht zwei Instrumentiertische und dann noch eine aufwendige Lagerung wo dann mal gleich gut 7 -8 Personen im OP sind. Dann noch ein Bildwandler oder gar zwei. Da muß man schon koordiniert arbeiten und aufpassen, das man sich vom Sterilgut weit genug fernhält.
     
  13. Bibi Kling

    Bibi Kling Junior-Mitglied

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    Hallo Bonny, danke für Deinen Eintrag.
    War im Urlaub.
    Das ganze hat sich jetzt ein bisschen relativiert. Bis zum nächsten Mal...
    :sdreiertanzs::sdreiertanzs:
    Nach meinem Urlaub, bring ich noch ein anderes Thema auf den Tisch.
    Mal sehen wie da die Resonanz ist.
    Bis dahin stressfreies Arbeiten! Wer sich aufregt, verliert jedesmal einen Monat seines Lebens...
    Grüße von Bibi
     
  14. jyz

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    hallo zusammen!

    bei uns wird der Tisch erst gedeckt,wenn der patient schläft.
    der operateur wird zeitgerecht verständigt,so dass er erst "erscheint" wenn der/die instrumentar/in bereit ist.

    lg
     
  15. Bonnie&Clyde

    Bonnie&Clyde Newbie

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    Das nenne ich Luxus.
    Bei uns steht manchmal der eine bereits Patient bereits
    schlafend in der Schleuse und der andere wird gerade im Saal ausgeleitet, während dessen geputzt.
    Ist der erste Patient draussen, wird der wartende in den Saal gebracht und das Aufbauen des Tisches geschieht parallel zum Lagern und vorbereiten.
     
  16. Steffi OP-Schwester

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    Na das scheint ja überall die gleiche Diskussion zu sein.
    Also bei uns ist es eigentlich so, dass erst reigefahren wird, wenn der Instrumentierende alle Container leergemacht hat und alle Einmalartikel entgegengenommen hat.
    Leider kommt es auch bei uns immer wieder zu Diskussionen.
     
  17. dieEv

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    Im ersten Haus wurde seitens der AN nie gewartet, es wurde absolut hektisch gedeckt, als Newbie hatte man echt die Arschkarte... Zum Glück brauchte dort die AN recht lange zum Ein- und Ausleiten.

    Im zweiten Haus hört die AN eigentlich auf das Signal der Op-Pflege zum Reinfahren, nichtsdestotrotz richten wir natürlich trotzdem sehr hektisch, jedenfalls bei großen Ops. Das hat über die Jahre dazu geführt, dass die Einmalsachen im Prinzip nicht mehr entgegengenommen, sondern auf den Tisch geworfen werden, was natürlich schlecht ist.

    Gewisse Operateure drängen auch gern zur Eile, obwohl sie ja sehen und wissen, was man alles für ihre Ops braucht. Andererseits stehen sie gern gewaschen rum, ohne Rö-Bilder aufzuhängen oder beim Lagern zu helfen.
    Es gibt sehr kooperative AN-Kräfte, die den Springer unterstützen, damit es schneller geht, und andere, die selbst Druck machen. Mit den meissten klappt die Koordination gut, doch manche sehen nur ihre Narkose und sonst nichts; andersherum wird's genauso sein.

    Auf manche Reinigungskräfte muss man ewig warten, die dann auch noch mit einer Seelenruhe den Saal wischen. Sagt man was, sind sie beleidigt.
    Manche meiner "alten" Kollegen sind derart abgestumpft und genervt von der Hetzerei, dass anscheinend alles von ihnen abprallt und sie betont langsam arbeiten - das kann auch nerven.

    Andererseits frag' ich mich selbst, ob ich eigentlich bescheuert bin, wenn ich den ganzen Tag herumgerast bin und herumhantiert habe, als ob ich auf der Flucht wäre.
    Jede Op-Minute kostet 7 €, oder wie war das? Muss immer an die grauen Herren bei 'Momo' denken, die die Zeit stehlen - das ist kein Leben mehr.
     
  18. Steffi OP-Schwester

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    Na das klingt ja gar nicht witzig.
    Also ich arbeite schon seit vielen Jahren im OP.
    Mir fährt, ausser es ist ein Notfall oder vorher abgesprochen, keiner in den Saal.
    Ich lasse mich nicht hetzen....ansonsten dauert es umso länger.
    Das FLITSCHEN von Einmalartikeln auf den Tisch oder in leere Container ist bei uns untersagt.
    Bei großen OP's haben wir eher länger Zeit zum Richten da Patienten oft noch vorbereitet werden müssen...sprich Arterie,ZVK,PDK usw. usw.
    Hängt keiner Bilder auf......gibts eben keine......
    Und Assistenten, die beim Lagern nicht helfen werden freundlich dazu aufgefordert, sich nochmal unsteril zu machen, vor allem bei Lungen- oder Operationen im Extensionstisch.
     
  19. OPschwesterlein

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    @ Steffi OP Schwester:

    Mensch, du arbeitest wohl noch in einem Haus wo "optimale" Arbeitsbedingungen herrschen!
    Ich arbeite in einer Klinik der Maximalversorgung und es wird total fließbandmäßig gerarbeitet. Da wird "parallel eingeleitet" seitens der Anäs, die Operateure werden gedrängelt wann sie denn endlich fertig sind und der nä. bestellt werden kann. Wenn man nicht aufpasst und die Anäs. im letzten Augenblick nicht zusammenstaucht wenn sie fast schon im Saal sind wo noch nicht geputzt ist oder noch nicht einmal die Instr. steril ist, dann hat man Pech gehabt und muss sich diesem Hamsterrad willenlos fügen.
    Es wird auch ständig kritisiert von der Gegenseite (OP- Pflege, Anäs, Chirurgen) wer denn nun heute wieder die Wechselzeiten zu sehr ausgedehnt hat.
    Die Zeit- und Kostenspirale merkt man jedenfalls in einem Großkrankenhaus extrem, da die Klinik von den Krankenkassen immer weniger Geld für alle Patientenfälle pauschal bekommt, als sie tatsächlich brauchen. Die Polytraumen und Langzeit- Intensivpat. die ja nun in einem Haus der Maximalstufe oft vorkommen, werden finanziell von den Krankenkassen wenig berücksichtigt. Und daher hat die Klinik hohen Kostendruck und das müssen natürlich die Mitarbeiter kompensieren. Und gerade im OP wo alles eh so teuer ist, merkt man das am meisten und dehalb entstehen dann auch die Reibereien zwischen den Berufsgruppen.
     
  20. Bibi Kling

    Bibi Kling Junior-Mitglied

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    Hallo alle miteinander,
    na da hab ich ja ne schöne Diskussion vom Zaun gebrochen...:cheerlead:
    Das freut mich.
    Was mir auffällt ist die Tatsache, daß es
    1. keine einheitlichen Standards gibt
    2. ich den Eindruck habe, daß wir OP-Schwestern so gar keine Lobby haben.
    3. wir offensichtlich manchmal meistens selber schuld sind, wenn wir so unter Stress arbeiten! Böse Bibi! Aber so ist es doch: Sind wir es nicht, mit unserem Hang zum Perfektionismus, selbst, die auch unter widrigsten Bedingungen immer alles möglich machen? Lagern, Bilder aufhängen, Fäden ziehen, Haken halten, assistieren, das unmöglichste Equipment besorgen usw? Sicher fühlt man sich toll, wenn man zusätzlich einen Beitrag mehr geleistet hat, es dem Pat. ( und dem Doc ) recht zu machen.

    Aber wir helfen mit dieser Einstellung niemandem, schon gar nicht uns selbst!!!
    Wir helfen den Ärzten nicht, denn die Newbees lernen nichts und wenn wir assistieren, braucht man doch keine neuen Ärzte einzustellen.
    Wir helfen dem Pat. nicht, denn zeitgleich assistieren und Instrumentieren geht zu Lasten der Konzentration und Kontrolle.
    Und wir?
    Hat schon mal jemand einen Assi gerufen, damit er mal eben instrumentiert oder springt? Wohl kaum...
    Wenn wir nicht auf uns aufpassen sind wir die nächsten Pat., denn wir sind auch Menschen, die krank werden können.
    Also passen wir auf uns auf! Gegenseitig! Denn, wenn nicht wir, wer dann?
    Alles Liebe von Eurer Bibi :lovelove:
     
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