Altersunterschied Schüler/Praxisanleiter

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von Chrissi2409, 03.05.2011.

  1. Chrissi2409

    Chrissi2409 Newbie

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    Hallo an alle,

    ich arbeite zur Zeit auf der Allgemein- Visceral- und Gefäßchirurgie und wir haben immer abwechselnd mal Krankenpflegeschüler, OTA´s oder andere Schüler.
    Nun bin ich selbst nicht sehr viel älter als die meisten Schüler (bin 22J.) und werde womöglich aus diesem Grund auch nicht sooooo ernst genommen wie meine älteren Kolleginnen.
    Da ich gerne mit Schülern zusammenarbeite wurde mir jetzt eine Weiterbildung zur Praxisanleiterin angeboten.
    Meine Befürchtungen sind jetzt trotzalledem, ob ich überhaupt richtig wahrgenommen werde als Praxisanleiter.
    Meine letzte Schülerin die von mir angeleitet werden wollte, fühlte sich bei jeder Frage auf den Schlips getreten und war irgendwann sehr aufmüpfig und nölte nur rum.
    Was meint ihr dazu?
    Wie kann ich vielleicht von Anfang an ein freundliches, jedoch auch respektvolles Miteinander aufbauen?

    LG Christiane
     
  2. Hexe76

    Hexe76 Senior-Mitglied

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    Schwierige Geschichte - ich stand auf der anderen Seite. Ich musste mir mit Mitte 30 von Anfang 20jährigen sagen lassen, was ich zu tun und was ich zu lassen habe.
    Was mir positiv in Erinnerung geblieben ist, ist eine Praxisanleiterin, die auch erst Mitte 20 war und genau damit zu mir kam.
    Sie sagte mir beim Erstgespräch, dass sie sich gut vorstellen kann, dass es für mich nicht einfach ist, mir von ihr was sagen zu lassen und das sie sich Mühe geben wird, nicht oberlehrerhaft rüber zu kommen und das ich ihr getrost sagen darf, wenn mir was nicht gefällt.
    Ich fühlte mich von ihr respektiert und sie überzeugte mich auch sehr schnell mit all ihrem Wissen.

    Würde Dir das also als Tip mit an die Hand geben wollen:
    Geh offen damit um, sprich diese Gefühle und Ängste an und mach Deinen Schülern klar, dass Du nicht da bist, um sie zu ärgern.
    Sei offen für Neuerungen, die die Schüler von der Schule mitbringen und scheue Dich nicht, Dir die Meinungen anzuhören.
    Du wirst trotzdem genug Schüler haben, die ihren eigenen Kopf haben und nicht auf Dich hören wollen, weil sie ja soooo viel älter und dementsprechend unbedingt auch schlauer sein müssen - lass Dich von denen nicht ins Bockshorn jagen. Es ist eine gute Sache, die Du tust. :daumen:

    Hat es denn noch mehr PA's auf Deiner Station? Ansonsten wirst Du in der WB andere kennenlernen. Rede mit denen, lass Dir Ratschläge von denen geben, die gerade in derselben Situation sind.
    Und vielleicht wird es auch Thema in der WB sein.
    Ansonsten könntest Du das evtl. auch ansprechen als Diskussionsrunde in der WB?
     
  3. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Mach es ruhig, da wächst du schon rein.


    Das ist keine Sache des Alters, sondern der Qualifikation.

    Das betrifft nicht nur Praxisanleiter, das betrifft auch einfach examiniertes Personal, Stationsleitungen, PDL usw.

    Man muss nicht immer der Älteste sein um "über jemandem zu stehen"!
     
  4. Kalimera

    Kalimera Poweruser

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    ...indem Du genaus so mit den Auszubildenden umgehst. Dass jemand nölt und sich auf den Schlips getreten fühlt hat weniger mit dem Altersunterschied zu tun, als mit der Persönlichkeit desjenigen.
    Da ich mit knappen 20 Jahren examiniert war musste ich einige Jahre viele Schüler anleiten, die älter waren. (Zu der damaligen Zeit gab es jede Menge älterer Schüler und Wiedereinsteiger nach Familienplanung.)
    Ich kann mich nicht erinnern damals andere Probleme gehabt zu haben als heute in gesetztem Alter. Menschen, die Probleme mit Kritik haben, sich sehr schwer tun, dass andere sie korrigieren/beobachten und/oder patzig werden machen meiner Erfahrung nach keinen Unterschied ob der Anleiter jünger oder älter ist als sie selbst.
    Nimm das Angebot an, gehe offen auf die Azubis zu und ich denke nicht, dass Du größere Probleme haben wirst. Entscheidend ist Dein Wissen und Deine Art des Umgangs und da istz das Alter nicht alles entscheidend.
     
  5. matras

    matras Bereichsmoderator
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    Es ist Sache des Charakters von jüngeren Inhalte zur Ausbildung anzunehmen oder nicht und nicht Sache des Alters!
    Mach die Ausbildung zum PA wenn Dir die Ausbildung und die Anleitung Spass macht. Im Zweifel musst Du Dir eben den Respekt verschaffen....

    Viel Spass dabei

    Matras
     
  6. flieder

    flieder Newbie

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    Wenn du gerne mit Schülern arbeitest wäre es schade wenn du auf die angebotene Weiterbildung verzichten würdest.

    Mit fortschreitendem Alter mußte ich mich auch daran gewöhnen das mir jüngere Mitarbeiter etwas zu sagen haben. Pflegekräfte mit z.B. PDL-Ausbildung und auch junge Ärzte die ich noch als Praktikanten kannte.

    Meistens fühlen sich die jüngeren "Weisungsbefugten" dabei unbehaglicher als ich. Dann wird das kurz angesprochen und wir lachen darüber.
     
  7. blumenmädchen

    blumenmädchen Stammgast

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    Hallo, also ich bin 31 und fange im Oktober die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin an.
    Also ich kann dir versichern: Ich würde nie und nimmer nur im Traum auf die Idee kommen, jemanden nicht ernst zu nehmen NUR weil er jünger ist als ich. Allein der Gedanke ist für mich total abstrus. Wenn ich Menschen nicht ernst nehmen kann in ihrer beruflichen Position, dann weil sie fachlich imkompent und/ oder menschlich zurückgeblieben sind.

    Ich kann dir darüber hinaus versichern: Jeder wie du, der als wirklich junger Mensch so eine anspruchsvolle Ausbildung gemeistert hat und einen derart verantwortungsvollen Beruf ausübt, hat meinen absoluten Respekt verdient und es wäre mir eine Freude von so einem jungen, begeisterten Berufsanfänger wie du es zu sein scheinst, angeleitet zu werden. :-)

    Ich will übrigens aus meiner Perspektive noch hinzufügen: Mir wäre es genauso unangenehm, jemand hielte mich für ihm überlegen, nur weil ich älter bin und mich darauf sogar anspricht wie das hier jemand schildert, also das wäre für mich die Schaffung eines Problems, wo keines ist. Aber zur Beruhigung, wenn du oder jemand anderes sich bei mir als älterer Schülerin für sein jüngeres Alter quasi entschuldigen würde, dann täte ich antworten: Was hab ich denn im Gegensatz zu dir schon geleistet? Ich bin 31 und habe so gut wie keine Berufserfahrung, dazu ein völlig unnützes Studium hinger mir, das ich in jugendlicher Leichtsinnigkeit nur nach Interesse und nicht nach Bedarf studiert habe. So viel zum Thema Reife. Da bist du mir einiges voraus!!:idea:
     
  8. Fearn

    Fearn Poweruser

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    Die jüngeren Praxisanleiter müssen oftmals tatsächlich mehr Energie und Gedanken darauf verschwenden entsprechend respektiert zu werden, während man es etwas älter diesbezüglich leichter hat.
    Individuell jedoch kommt es auf den Schüler an, den man hat.
    Einige begrüßen es mit jungen Menschen umzugehen, fühlen sich besser verstanden und können sich damit besser identifizieren.
    Andere schimpfen, wenn sie ältere Praxisanleiter haben, aus verschiedenen Gründen.
    Noch andere benötigen tatsächlich eine etwas "mütterlichere " Begleitung und bevorzugen diese.

    Meine Erfahrung ist so, daß ich zb. mit Problemschülern leichter umgehen kann, als in jungen Jahren. Da gab es zwar noch keine Praxisanleitung, aber die Schüleranleitung lag mir die ganzen Berufsjahre lang besonders am Herzen, weil das die Zukunft der Krankenpflege ist.

    Es ist also egal, wie alt man wirklich ist, weil es wie bei allem im Leben ist.
    Der eine findet es gut, der andere überhaupt nicht und die Menschen denen man begegnet die wechseln im Laufe des Lebens immer wieder.
    Zudem regelt dieses Problem auch wenn man sich das nicht vorstellen kann, die Natur von alleine, denn das einzige daß man gegen Älterwerden unternehmen könnte, wäre " jung zu sterben."

    Vieles erscheint mir mit dem Älter werden unkomplizierter und ich zb. lasse mich nicht mehr so schnell aus der Ruhe bringen, oder rege mich auch nicht so auf, über vermeintliche Katastrophen.

    Die Praxisanleitung wird das sein, was Du daraus machst.
    Respekt verdient man sich nicht durch laut schimpfen und alles besser wissen wollen, sondern durch Authenizität, Ruhe, Fairness und fachliche Qualifikation.
    Viel Glück bei der Weiterbildung Fearn
     
  9. blumenmädchen

    blumenmädchen Stammgast

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    Ein Schüler ist Schüler und dem Praxisanleiter daher an Wissen und Erfahrung immer UNTERlegen, egal wie alt er ist.

    Wenn ein Schüler das nicht anerkennt, dann ist er unreif, egal wie alt er auch sein mag. Denn persönliche Unreife und Schwächen sind leider Dinge, aus denen manch einer trotz fortschreitenden Alters nicht herauswächst.
     
  10. BlackSchaefchen

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    Also ich kann aus eigenen Erfahrungen berichten, dass es trotz jüngerer PA super klappen kann.
    Ich bin 31 Jahre und meine derzeitige Anleiterin ist 10 Jahre jünger als ich - und, wie ich finde, klappt es hervorragend! Wir bringen uns beide den jeweils nötigen Respekt entgegen und ich lerne unheimlich viel von ihr, da sie total engagiert ist und mir richtig viel zeigt. Sie erklärt total toll und ich merke, dass ihr der Job richtig viel Spaß macht - das motiviert mich natürlich noch zusätzlich. Ich würde nie auf die Idee kommen, sie nicht ernst zu nehmen...schließlich ist ihr Wissensstand um einiges höher als meiner, was die Arbeit der GuKP betrifft, und darum geht es ja schließlich!

    Wenn du Lust auf die Weiterbildung hast und gerne viel mit Schülern arbeiten möchtest, dann tu es ! Es wird sicherlich immer mal einen Schüler geben, mit dem das Zusammenarbeiten schwer fällt - aber genauso kann ich mir gut vorstellen, wie schön das Gefühl ist, wenn sich ein Schüler aufgrund der eigenen Anleitungen positiv weiterentwickelt :daumen:
     
  11. blumenmädchen

    blumenmädchen Stammgast

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    Azubi GuK seit 01.10.2011
    BlackSchaefchen: Also, ich kann total mit dir mitfühlen. Ich liiebe Menschen, die total Feuer versprühen für ihren respektablen Beruf.

    Ich hoffe, dass ich als Schülerin demnächst auch auf ganz viele, viele, viele motivierte PAs treffen werde.:flowerpower:
     
  12. OT:
    Das wird dann problematisch, wenn eine Teamleitung einiges jünger ist, als andere Kollegen (die nunmal bedeutend mehr Berufserfahrung haben - zumindest zeitlich gesehen).

    Wenn man es aus deinem Blickwinkel betrachtet, lässt sich das nicht auf alles "umlegen". :king:

    Mich interessiert das Thema eher allgemeiner - Praxisanleitung ist das eine - Vorgesetzter sein das andere. Auch wenn ich von Glück reden kann, dass ich mit meinen älteren Kollegen bisher nie diesen Konflikt austragen musste, weil das Miteinander stimmte :-)
     
  13. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
    Mitarbeiter

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    Das Argument der Berufserfahrung fällt bei Azubis ja weg.

    Bei dem Punkt junge Teamleitung mit älteren Mitarbeitern: Berufserfahrung ist nicht gleichbedeutend mit Führungsqualitäten.
     
  14. blumenmädchen

    blumenmädchen Stammgast

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    Zum Thema alte und junge Mitarbeiter (Azubis ausgenommen):

    Ich finde ja, dass ein gerade (einige Jahre) ausgebildeter Mitarbeiter auch ein älteres Team wunderbar bereichern und leiten kann, indem er frischen Wind in Form modernen Wissens (wie schnell ändert sich das denn in der Medizin?) und noch spritziger Motivation einbringt. Ältere Mitarbeiter bringen hingegen bringen viel Erfahrung im praktischen Bereich mit. Beides ergänzt sich doch wunderbar.

    Ich sehe da erst mal überhaupt keine Reibungspunkte. Letztlich sind es immer Persönlichkeit und Auftreten, die darüber entscheiden, ob man "miteinander kann" oder nicht. "Ich kann nicht mit dem oder der, weil der die so jung/ alt ist." ist letztlich immer ein vorgeschobener Grund.

    Übrigens (aus Erfahrung): Ich möchte nie und nimmer in einem alters- und geschlechtshomogenen Team arbeiten (solang ichs mir ausssuchen kann). Das ist einfach nur langweilig (s.o.).
     
  15. BamBamsche

    BamBamsche Poweruser

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    Hallo,

    das ist bei mir genau das selbe Problem. Ich bin 25 und unsere Schüler sind meist gleichalt oder teilweise sogar älter als ich.
    Ich denke das es mit dem Alter nicht so viel zu tun hat. Du solltest die Schüler einfach genauso resperktieren und ernst nehmen, wie du möchtest das man die respektiert und ernst nimmt.
    Ich finde es sogar manchmal ganz vorteilhaft, wenn man noch recht neu im Beruf ist und dann Schüler anleitet. Denn zumindest bei mir ist es so, dass ich mich noch gut an meine Lehrzeit erinnern kann und ich manche Sachen anders mach als so wie ich sie selbst erlebt habe. Weil ich da einfach weiß, das mir das nicht gut getan hat und es somit den Schülern heute auch nicht gut tut.
    Ich mach meinen Schülern immer recht schnell schon klar, das sie bei mir viel dürfen, viele Freiheiten haben (natürlich kontrolliere ich das schon) und das man mit mir viel Spaß haben kann und über alles reden kann. Ich mache ihnen aber auch sofort klar, dass wenn sie von sich aus nicht in die Puschen kommen oder es ausnutzen das ich ihnen viele Freiheiten lasse, der Schuß ganz schnell nach hinten losgeht!
    Ich denke das hat mit dem Alter echt nicht viel zu tun. Und wenn du die Arbeit gern machst, merken die Schüler das. Nur wenn du es wirklich willst, kannst du ein guter Anleiter sein.
     
  16. anästhesieschwester

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    Freiheiten habe ich meinen Schülern / Praktikanten auch zugestanden, im Gegenzug wussten die aber alle ganz schnell, dass sie in meiner Schicht keine elektrischen RR-Geräte verwenden durften. Wie oft messen die Dinger fehlerhaft :besserwisser: Ausserdem muss in der Prüfung auch auf herkömmliche Weise gemessen werden und im Notfall sowieso.

    Ich bin auch von Alter und Statur her keine "respekteinflößende" Erscheinung, aber ich hatte bisher noch nie Probleme mit Schülern, Praktikanten oder wesentlich älteren neuen Kollegen, die ich anleiten sollte. Ich kann dir nur empfehlen, mach den Kurs wenn er dir angeboten wird!


    Gruß
    Die Anästhesieschwester
     
  17. HoneyBloom

    HoneyBloom Poweruser

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    Hallo,

    ich selbst bin Schülerin und 26 Jahre alt. Schon einige Kolleginnen oder PAs waren jünger als ich. Und ich fand sie großartig.
    Sie wussten noch was die Schule verlangt, sie wussten noch wie es war/ist Schülerin zu sein und irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass sie echt viel wussten. Hatte nie Probleme mit jüngeren Leuten.
    Eine Mitschülerin von mir ist 50 Jahre alt. Sie meint, sie liebt es von jungen Leuten was erklärt zu bekommen, da ihre Sicht der Dinge noch anders ist.
    Und unter uns: *flüster* manchmal auch nicht so eingefahren... ;)

    Also, nur Mut... mir ists wichtig, dass meine PA mich gut fördert, fordert, unterstützt und "viel" (viel ist relativ ;)) weiß.
     
  18. Marim

    Marim Newbie

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    Ich gehöre mit Mitte 30 zu den älteren, wenn auch nicht ältesten Schülern. Bisher waren fast alle Praxisanleiter jünger als ich. Manchmal denke ich schon " hmpf.. ich bin doch kein kleines Kind mehr", wenn da Sprüche oder Ermahnungen kommen, die ich als überflüssig empfinde. Aber ich mache nun einmal eine Ausbildung, in der die Mentoren auch mit 17 jährigen Umgang arbeiten - das wusste ich vorher und ich fühle mich dann alles andere als auf den Schlips getreten. Kompetenz mache ich ebenfalls nicht am Alter fest.
    Wenn du für diese Fortbildung als geeignet gesehen wirst, dann mache sie.
     
  19. HHS

    HHS Poweruser

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    Nunja, es gibt auch Erwachsene die in einer Ausbildung nicht gerade viel Reife zeigen und sich nicht gerade erwachsen zeigen.

    Der Altersunterschied selber sollte kein Problem darstellen, denn ich denke es kommt auch auf die Berufserfahrung an.
     
  20. Chrissi2409

    Chrissi2409 Newbie

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    Also im Großen und Ganzen bin ich jetzt etwas beruhigter nachdem ich die vielen positiven Antworte gelesen habe :nurse:
    Hab ja meinen ersten Schultag am 4.5. gehabt und war natürlich das Nesthäkchen in der Runde....sind aber, denke ich, eine dufte Truppe.
    Wurde natürlich wegen meiner Vorstellung von der Zusammenarbeit mit Schülern etwas belächelt aber ich hab mir da wenig draus gemacht.
    Mein Vorteil war ja natürlich auch, dass ich noch jede Menge über das Thema Pflegeplanung weiß und andere Schwestern (Alter: 30-45J-) dass nie in Ihrer Ausbildung hatten...hab aber angeboten mit zu helfen beim Erstellung einer Planung....
    Letztendlich mach ich die Ausbildung ja für mich und vorallem WEIL ich es selber auch möchte.
    Ich werde mich auch (hoffentlich) nicht von meinen Ideen abbringen lassen.

    Nun bin ich natürlich immer noch am Überlegen, welches Thema ich für die Facharbeit nehme....
    möchte aber auch keine Thema was schon so abgedroschen ist....

    Vorschläge:
    Pflege von Patienten mit paVK - Speziell die Versorgung von amputierten Pat.
    oder
    eine Facharbeit über Dokumentation- elektronische Akte oder Papier?

    Was meint ihr dazu?
    Hat jemand von euch schon eine geschrieben?
     
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