Alternativen zur Pflege...

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von Kaffepot, 03.02.2010.

  1. Kaffepot

    Kaffepot Newbie

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    Hallo an Alle!
    Ich bin auf der Suche nach Alternativen zur täglichen Pflege.
    Und hätte ein paar Fragen was das arbeiten als "Wundschwester", "Ernährungsschwester" oder "Stomaschwester" angeht.
    Und zwar:
    -welche Vorraussetzungen muß ich mitbringen?
    -wer ist mein Arbeitgeber?
    -freier Mitarbeiter oder Angestellter?
    -wie sieht der Alltag aus?
    ...
    Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen!?

    Grüße Kaffepot:lamer:
     
  2. narde2003

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    Hallo,

    ich habe zwar keine genaue Vorstellung was du unter Ernährungsschwester verstehst, aber ich als Diätassistentin würde mal behaupten, du solltest entweder Diätasisstentin sein oder Ernährungsberaterin/DGE.

    lg
    Narde
     
  3. Kaffepot

    Kaffepot Newbie

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    ok, dann anders rum.
    Bsp.: einige von unseren Patienten werden betreut von bpsw. Pfrimmer Nutricia, die kümmern sich ganz klar um die Versorgung/ Bestellung mit der jeweiligen Sondenkost, Überleitungssystemen,den benötigten Verbandsmaterialien für PEG. Und sind Ansprechpartner für Nahrungsumstellung/ Optimierung oder sonstigen Angelegnheiten in Punkto Ernährung (=genannt Ernährungsschwester) :-)
    anderes Bsp. ein Pat. mit Tracheostoma wird von einer anderen Firma versorgt, mit den benötigten Materialien (Kompressen, Haltebändern,...usw.) und ist natürlich ebf. unser Ansprechpartner wenns Probleme gibt.
    Das selbe mit der Wundversorgung,...

    Was mich nun interessiert ist der Arbeitsalltag, die Vorraussetzungen, und Arbeitsbedingungen um als solche "Schwester" einer nicht betriebsangehörigen Firma zu arbeiten.

    Grüße Kaffeepot
     
  4. ycassyy

    ycassyy Poweruser

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    Tja, das kommt jetzt drauf an... Komplett eigenständig ohne Firma im Rücken stelle ich mir das sehr schwer vor, zumindest ein Sanitätshaus solltest du haben, das dich einstellt / Beauftragt.

    Zur Entlohnung gibt es da auch ganz unterschiedliche Modelle: Entweder du bekommst ein Festgehalt, oder du bekommst Festgehalt + Provision oder du arbeitest freiberuflich auf reiner Provisionsbasis. Vorgeschrieben ist nicht immer eine Zusatzausbildung / Weiterbildung, kommt dann auf deinen Arbeitgeber (Angestellte) / Lieferanten (Freiberuflich) an, was die für Qualifikationen wünschen.

    Arbeit ist dann auch unterschiedlich, je nachdem auf was du dich spezialisieren willst, z.B. auf Stomaversorgung, dann must du dein Produkt in z.B. kostenlosen Fortbildungen in Heimen und KHs bewerben, es an Patienten dem Personal zeigen können, und die Patienten beliefern, deine Rechnungen schreiben usw. Ausserdem must du dich darauf einrichten, nicht nur in deiner Stadt zu arbeiten, sondern ohne Probleme mal 100 km hin und zurück für Lieferungen fahren zu müssen.

    Ist nicht jedermanns Sache, aber wem es Spass macht, warum nicht, kein WE-Dienst mehr is natürlich auch toll.

    Ich wünsche dir viel Erfolg
     
  5. Kaffepot

    Kaffepot Newbie

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    Ok, danke für die Antwort!
    Als Freiberufler zu arbeiten kann ich mir derzeit überhaupt nicht vorstellen, von daher bevorzuge ich ein Angestelltenverhältnis.
    Ein paar Fragen sind noch offen:
    -was genau muß ich tun, wie sieht das Aufgabengebiet aus (Stichwort Kundenbetreuung): Termine für Hausbesuche/ Beratung/ Versorgung/ wie wird das organisiert/ wer organisiert all dies, kann ich mir das selbst einteilen?
    - muß ich rund die Uhr erreichbar sein?
    -wieviel Bürokratismus habe ich in diesem Bereich? Stichwort Dokumentation,..
    -wie finanzieren sich die Firmen?
    ....:gruebel:

    Grüße Kaffepot
     
  6. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo,

    eine ehemalige Freundin von mir war in so einer Firma angestellt.
    Es gibt vereinbarte Dienstzeiten, einen Firmenwagen...verlangte aber eben auch die Bereitschaft zu Mehrarbeit und dem Betreuen eines großen Gebietes ab (sie ist manchmal pro Tag mehrere Hundert Kilometer gefahren).
     
  7. ycassyy

    ycassyy Poweruser

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    Die Termine organisieren deine Kunden. Wenn du keine Aufträge hast, ist schlecht, wenn deine Kunden Lieferungen benötigen, dann erwarten die das du binnen von 24 Std. lieferst, egal, wie weit du fahren must oder welche Schwierigkeiten du selber mit deinem Lieferanten hast. Da ist nicht mehr soviel mit Einteilen. Und wielang du arbeiten must, das kannst du natürlich auch nicht immer vorher sagen. Mal ist es kurz, mal auch 14 Std. oder im Extremfall auch mal Hotelübernachtungen.

    Handyerreichbarkeit ist natürlich Pflicht.

    Es ist nicht immer einfach, aber viele haben Spass dran
     
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