Alternative Ideen zur ambulanten Palliativarbeit

Dieses Thema im Forum "Leben und Tod im Krankenhaus, Umgang mit Sterbenden" wurde erstellt von eLsBoRn, 06.04.2012.

  1. eLsBoRn

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    Hallo Gemeinde! ;)

    Wir sind Grade dabei unseren ambulanten Palliativbereich zu strukturieren.
    Dabei sind wir schon auf ein paar interessante Ideen gestoßen die wir jetzt gerne umsetzen möchten.

    Wir haben uns vorgenommen uns dieser Thematik nachhaltig zu widmen und sind der Meinung das es aufgrund der immer weiter steigenden Herausforderungen die die Zukunft mit sich bringt umso wichtiger ist auch neue Ideen und Innovationen mit in die Pflege und vor allem in die Struktur zu bringen.

    Ich habe mir gedacht ich kann über diesen weg vielleicht ein kleines Brainstorming, eine kleine ideensammlung anregen, von der wir alle profitieren können.

    Und deshalb frage ich euch. Wie sieht das bei euch in der ambulanten Palliativen Versorgung aus? Habt ihr Besonderheiten die ihr umsetzt? Irgendwelche besonderen Maßnahmen wie ihr eure Mitarbeiter pflegt?
    Wie ist euer rufdienst geregelt?

    Ich mache den Anfang. Wir planen zu unserer ambulante Versorgung auch quasi eine betreute wohneinheit für palliativpatienten aufzubauen. Und in Verbindung mit dieser Wohneinheit ermöglicht es sich von dort aus auch nachteinsätze in der häuslichen umgebung durchzuführen.

    Hier gibt es sicherlich ganz viele großartige Menschen mit viel Ideen und Erfahrung ... Ich bin gespannt ;)

    Lg
     
  2. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Plant Ihr allgemeine oder spezielle ambulante Palliativversorgung? Um die Fördergelder von letzterer zu bekommen, gibt's nämlich je nach Bundesland sehr rigide Vorschriften, die Ihr zu erfüllen habt. Darauf müsst Ihr bei Euren Ideen achten - nicht alles, was Euch gut erscheint - wird auch vom Gesetzgeber gefördert! Ich bin z.B. nicht sicher, ob die Kopplung einer betreuten Wohneinheit mit einem ambulanten Palliativdienst überhaupt gestattet ist.

    Was plant Ihr? Eine rein pflegerische Versorgung oder eben SAPV, bei dem Ärzte, Pflegekräfte, Seelsorger und Sozialarbeiter gleichermaßen zum Team gehören müssen?

    Was soll der Unterschied zwischen Eurer "betreuten Wohneinheit" sein und einem Altenpflegeheim mit Palliativbetten oder einem Hospiz?
     
  3. eLsBoRn

    eLsBoRn Newbie

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    Hallo Claudia,

    Ja mit den voraussetzungs Vorschriften geb ich dir recht. Wir machen zwar "nur" die AAPV, die Voraussetzungen dafür sind allerdings auch nicht ohne.
    Das stellt aber alles kein Problem dar. Auch die Verknüpfung mit einer Wohneinheit wird kein Problem darstellen, da es als WG geführt wird. Ähnlich wie die dir wahrscheinlich bekannten Demenz WG's.

    Interessant wäre es einfach zu hören wie andere Pflegedienste bereits ihre Arbeit gestalten. Wie zum Beispiel rufdienste geregelt sind, etc.

    Lg
     
  4. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Bei der Demenz-WG sind die Bewohner doch Mieter, die sich pflegerische Leistungen dazukaufen. Wie wollt Ihr das bei palliativen Patienten hinbekommen, vor allem mit der kostenlosen Konkurrenz durch die Hospize? Einen dementen Mieter betreust Du möglicherweise jahrelang. Bei Palliativpatienten kann es sich um Tage handeln. Ihr könnt doch nicht tageweise die Miete abrechnen.
     
  5. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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