Altenpfleger als Stationsleiter Geriatrie- Weiterbildung AFW oder Auditorium?

Dieses Thema im Forum "Fachweiterbildung für Leitungsaufgaben in der Pflege" wurde erstellt von Arni86, 02.06.2015.

  1. Arni86

    Arni86 Newbie

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    Hallo,

    ich bin exam. Altenpflegerin und seit neuestem stellv. Stationsleitung auf einer Akutgeriatrie und Frühreha! ;)
    Ich möchte eine Weiterbildung als Fernstudium/ Fermlehrgang zur Stationsleitung im Krankenhaus absolvieren!
    Ich habe lange überlegt, ob ich nicht gleich das Studium Pflegemanagement absolvieren sollte.
    Da habe ich jedoch viele Bedenken:/......

    Nach ewiger Suche nach einer geeigneten Weiterbildung ohne Präsenzphasen als Fernstudium/ Fernlehrgang, habe ich 2 Favoriten!;)
    Nun benötige ich noch von Euch eine Entscheidungshilfe!

    1.) AFW - Referentin für Gesundheits- und Sozialmanagement mit Harzburg Diplom
    2.) Auditorium - Stationsleitung im KH nach DKG Richtlinien

    Zunächst bietet die AFW viele Vorteile, z.B. preisgünstig, sehr gute Bewertungen durch Studierende, Prüfungen in Wohnortnähe mgl., gute und schnelle Betreuung durch Fernlehrer, Verlängerung der Studienzeit kostenlos mgl., verfeinern der "Soft Skills", ausgiebige Passage zum QM.
    Jedoch konnte ich bisher nicht herausfinden, ob diese Weiterbildung anerkannt wird, im Krankenhaus, um als Stationsleitung zu arbeiten. Zumindest wird deklariert, dass sich diese Weiterbildung an Menschen richtet, die sich in der Führungsebene qualifizieren möchten.
    Hat jemand davon etwas genaueres gehört?

    Zum Auditorium Südwestfalen habe ich gemischte Gefühle. Zwar ist dies definitiv eine Weiterbildung die mich für die Position qualifiziert, jedoch hat das Auditorium nicht nur gute Referenzen. Zudem ist es auch Preisintensiver. Aber auch hier ist es mgl. die Abschlussprüfung in Wohnortnähe zu absolvieren.

    Was sagt ihr dazu? Wie ist eure Meinung?
    Vllt. habt ihr sogar eine ganz andere Idee/ Vorschlag?!
    Ich habe ein offenes Ohr und bin über jede Antwort erfreut! ;)
     
  2. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Auf lange Sicht gesehen würde ich Dir dies raten, vor allem, wenn Du einen Wechsel in ein Krankenhaus anstrebst.

    Du hast den "falschen" Grundberuf und sammelst die ersten Erfahrungen als Führungskraft in der Altenpflege. Dagegen ist nichts einzuwenden, aber es wird in jedem Krankenhaus genug Leute mit gleicher Qualifikation aus den eigenen Reihen geben - und die Stellen werden ja in der Regel zuerst hausintern ausgeschrieben. Ich sehe wenig Chancen für Dich, von außen da einzusteigen.

    Edit: Oder ist die Akutgeriatrie / Frühreha eine Abteilung in einem Krankenhaus? Dann hättest Du natürlich die gleichen Chancen wie der Rest der Belegschaft - zumindest in dieser Abteilung. Dann wäre natürlich auch eine Weiterbildung auf Kosten des AG möglich - allerdings sucht er dann wahrscheinlich den Anbieter aus.

    Ein Pflegemanagement-Studium ist eine deutlich bessere Qualifikation und verschafft Dir mehr Möglichkeiten. In manchen Krankenhäusern ist der Bachelor bereits für die Stationsleitung Bedingung. An etlichen Hochschulen lässt es sich auch sehr gut berufsbegleitend studieren.
     
  3. Arni86

    Arni86 Newbie

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    Danke für deine rasche Antwort!
    Seit dem Abschluss meiner Ausbildung bin ich im Krankenhaus tätig. ;)

    In der Tat macht ein Studium mehr Sinn. Nun doch wollte ich sehr zeitnah meine erste Qualifikation als SL. Denn mein Partner hat auch einen Kinderwunsch und ich ziehe in Erwägung die Weiterbildung während der Schwangerschaft zu absolvieren, um mich dann nach dem Babyjahr in einem anderem KH bewerben zu können als SL oder stellv. SL.

    Das Studium würde ich eventuell im Anschluss in Erwägung ziehen.
    Desweiteren fehlt mir das Abitur oder das Fachabitur, um ohne Einstiegstest studieren zu können. Mit meiner Pain- Nurse FB komme ich da auch nicht weiter;) Und die Kosten für ein Studium sind immens. Das sollte schon ein gut überlegte Investition sein! ;)
     
  4. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Okay, in dem Fall kannst Du das mit dem "Einstieg von außen" natürlich vergessen; den AG möchte ich sehen, der dann noch einen Unterschied zwischen den verschiedenen Pflegeberufen macht.

    Nein, nicht unbedingt. Studiengebühren an staatlichen oder kirchlichen Hochschulen sind größtenteils abgeschafft; Studienbeträge sind im niedrigen dreistelligen Bereich pro Semester, und da ist manchmal noch das Semesterticket mit drin. Vielerorts gibt's auch nur wenige Tage mit Anwesenheitspflicht, womit ein Studium sich gut mit Schwangerschaft, Mutterschutz und Kindererziehung verträgt (ich habe mehrere Kommilitoninnen, die das geschafft haben, sogar während der Masterarbeit). Gibt auch häufig Kinderbetreuung für Studierende. Gut, wenn man den Lohnausfall einrechnet, schneidet das Fernstudium bei gleichzeitiger Vollzeitbeschäftigung besser ab - aber wenn Du ohnehin auf Erziehungszeit spekulierst, ist das Verdienstausfall ja schon mit eingerechnet.

    Einen Einstellungstest nicht zu wagen ist für mich kein Argument, sorry :-? .

    Aber wenn es denn doch eine Weiterbildung sein soll, dann erkundige Dich vorher eingehend, inwiefern sie anerkannt wird. "Nach DKG-Richtlinien" ist da schon besser als die erste, etwas schwammigere Bezeichnung. Eine Weiterbildung zu machen, bei der sich am Schluss herausstellt, dass sie Dich nicht für den gewünschten Posten qualifiziert, die stellt wirklich einen "immensen" Kostenfaktor dar.
     
    #4 -Claudia-, 02.06.2015
    Zuletzt bearbeitet: 02.06.2015
  5. Elisabeth Dinse

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