ALS und Ernährung (Proteingabe)

Susjed

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München
Akt. Einsatzbereich
QM, außerklinische intensivpflege, ambulante Krankenpflege, Qundmanagement
Funktion
PDL, QM, außerkl. intensivpflege, Wundexperte nach ICW, freiberuflich. Dozent für Pflegeberufe
Hallo. Ich betreue seit 4 Jahren eine 44 jährige Patientin, die "seit immer" dünn war (asiatin, als Gesund wog sie nie über 45 Kg). Ihr Körpergewicht schwankt immer zw 38-40 kg. Ich war etwa 2 Monate abwesend, dabei kam sie auf 36 Kg.
Über die Grunde reden wir jetzt nicht, die Patientin ist grössteils dafür auch selber verantwortlich.
Vorgeschichte: PEG-Träger seit 2009. Verträgt fast keine Sonden-und Trinknahrung. Entweder bekommt sie Blähungen oder, meistens Übelkeit, egal ob langsam, Bolus, tropfenweise gegeben etc. (ja, könnte auch psychosomatisch sein). Habe auch mit lactosearmen und Lactosefreien Mitteln versucht.
Sie kann etwas selber essen, Kaumuskulatur ermüdet aber schell.
Meine Frage: kennt sich jemand mit Ernährungsergänzungsmittel wie Proteinpulver bei der ALS Erkrankten aus?
Als ich mal (lange her) Muskelmasse zunehmen wollte, aß (frass) ich Eier und Proteinpulver und es wirkte (ja, mit Sport).
Obwohl ALS Patientin (tetraparese), könnte sich damit eine Abbau der Muskelmasse verhindenrn bzw. verlangsamen?
Gibt es Erfahrungen?
Gruß an alle
 

Susjed

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Habe mit einem Mitglied d. Forum mal die Gedanken ausgetauscht. Ist eine Muskelabbauverlangsamung durch Ernährung bei ALS Patienten aufgrund der zunehmenden Degeneration der Neuronen überhaupt möglich?
 

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