Als Mitarbeiter in einer freikirchlichen Einrichtung der Baptistengemeinde

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von spike78, 21.09.2010.

  1. spike78

    spike78 Newbie

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    Hallo,ich arbeite in einer freikirchlichen Einrichtung.Bei uns arbeiten auch Kolleginnen,die in Baptisten-Gemeinden sind.Ausserdem wird zu jeder Dienstbesprechung auch eine Andacht gehalten,und der Hammer ist (finde ich zumindest),wenn man ein Problem hat und zur Chefin geht,wird erstmal ne Runde gebetet.Ausserdem wurde ich anfangs ziemlich genervt und belästigt,ob ich nicht auch mal an Veranstaltungen in der Gemeinde teilnehmen möchte.Und zu guter letzt wurde mir auch noch ein Glaubenskurs angeboten!:schraube:
    Gut,ich weiss das es wahrscheinlich keine Sekte ist,aber ich finde es eine Frechheit anderen Menschen irgendeinen Glauben aufzudrängen!:dudu:
    Würde mal gerne andere Meinungen zu dem Thema hören.
     
  2. Feli

    Feli Poweruser

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    Hallo spike78,
    ich habe in einem katholischen Haus gelernt, bin aber selbst kein Katholik. Auch, wenn das eine anerkannte Glaubensgemeinschaft ist, waren die Dinge, die Du beschreibst, an der Tagesordnung.

    Zusätzlich kamen noch so Dinge, dass ein Homosexueller nach seiner Hochzeit gekündigt wurde - verstößt halt gegen die christliche Lehre, und das stand auch so im AV.

    Soweit ich noch weiß, ist das arbeitsrechtlich in Ordnung. Eben WEIL sie christlich sind, dürfen sie nach ihren eigenen Regeln spielen.

    Mich hat dieses ganze Brimborium tierisch genervt!! Soll ja jeder seinen Glauben haben, aber ich möchte nicht bekehrt werden. Lt. Grundgesetz habe schließlich auch ich ein Recht auf Religionsfreiheit, und bin deswegen nicht gleich der Antichrist... *duck und weg*
     
  3. Corv

    Corv Senior-Mitglied

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    Ich weiß ja jetzt nicht in welchem Ausmaß es genau dort statffindet.
    Aber wenn man in einer christlichen Einrichtung arbeitet, muss man damit rechnen das eventuell auch der Glauben dort vertreten und teilweise gelebt wird.
    Gerade in freikirchlichen Einrichtungen. Meist hat da der Glauben ja noch einen höheren Stellenwert. In einigen kath. Einrichtungen ist das ja mehr nur ne kirchliche Trägerschaft und Ende mit katholisch.

    Aber wieso sollte es nicht Einrichtungen geben in dem es christlich zugeht, wenn christlich draufsteht?
    Das man dann (auch wenn man eher wenig mit christentum zu tun hat) eingeladen wird doch mal wo teilzunehmen würde ich erst einmal als höflich und nett verstehen.
    Wenn es natürlich überhand nimmt und nach deutlichem Ausspruch das man nicht daran teilnehmen möchte (und darüber nichts im Arbeitsvertrag oä. steht) ist das natürlich weniger schön.

    Stört es dich sehr wenn vor einer Besprechung eine Andacht gehalten wird?
    Kannst du dann nicht einfach ein wenig später kommen, wenn die andacht vorbei ist und es zum dienstlichen übergeht?
    Den Kollegen die Andachten zu "verbieten" fände ich nicht fair.
    Denn wenn es ne christliche Einrichtung ist sollten sie auch so handeln dürfen, wäre das in einer staatlichen so wäre das wieder was anderes.
    Aber irgendwo muss ja auch dafür Raum sein.

    Wieso möchtest du denn genau in dieser Einrichtung arbeiten?
    Wenn dich das mit dem Glauben usw. eher stört und du damit nicht viel in Kontakt kommen willst?
    Gab es keine Alternative?
    Sonst wäre eine staatliche Einrichtung vielleicht besser geeignet eben für Menschen die bei der Arbeit nicht mit Religion in Kontakt kommen möchten?


    Über diese Einrichtung wo du arbeitest kann ich natürlich nichts sagen.
    Ob Sekte oder nicht. Ich denke nicht das es gleich ne Sekte ist.
    Ich habe ne Zeit auch eine freikirchliche Baptistengemeinde besucht. War kein festes Mitglied aber regelmäßig dort.
    Ich habe es als eher gastfreundlich empfunden.
    Und wenn ich mal keine Zeit oder Lust hatte wo teilzunehmen war es so.
    Die Menschen dort, glauben wirklich an Gott/Jesus. Es ist nicht nur so ne pro forma Sache, wie häufig bei Katholiken. Die halt mal getauft wurden und gut ist. Wie viele Katholiken sind denn wirklich gläubig? Viele sind es nicht. Die Menschen die sich so einer Gemeinde anschlißen, sind da schon eher einfach gläubig. Das macht natürlich einen anderen Eindruck.
    Und viele möchten anderen von ihrem Glauben erzählen, und eben mal einladen. Denn viele haben auch einfach keine Ahnung von Gott usw. warum also nicht fragen ob Interesse besteht?
    Eine Sekte ist das was ich davon kenne nicht.
    Ich war auch irgendwann sehr lange nicht da. Gut, dann ist das so.
    Also diese "gefährlichen" Sektenähnlichen Eigenschaftten konnte ich bisher nie feststellen.
    Wer kommen will kommt, und wer nicht lässt es eben.


    So Sachen mit Kündigung von Homosexuellen finde ich auch nicht gut.
    Aber das sind, wie gesagt, keine geheimen Sachen. Das steht im Vertrag drin. (nicht so direkt, aber das das die kriche sowas nicht befürwortet ist ja auch kein geheimnis).
    Finde ich auch nicht in Ordnung. Aber wenn ich damit nicht leben will muss ich ja nicht dort arbeiten. (meist, manchmal fehtl eben auch die alternative)
     
  4. Phoenix79

    Phoenix79 Gast

    Es ist nun mal das Leitbild dieser Einrichtung, dass gebetet und nach dem christlichen Glauben gehandelt wird, dies beinhaltet natürlich auch das Nichtchristen an den Glauben herangeführt werden sollen, aber gezwungen wird niemand (Missionare in Afrika oder sonst wo tun auch nichts anderes), wenn dir das nicht passt, dann suche dir eine andere Arbeitsstelle, aber verurteile hier nicht Menschen, nur weil sie freundlich sind, denn anders als so ist die Frage nach der Teilnahme an Veranstaltungen der Gemeinde bzw. das Angebot einen Glaubenskurs zu absolvieren nicht gemeint. Jeder beschwert sich ständig, dass es überall nur noch Egoismus gibt, jeder an sich denkt, es kein Miteinander mehr in der Pflege, unter Kollegen gibt. Und ist es doch mal anders dann wird sich auch beschwert, bzw. Sektentum unterstellt oder mit obigen Smileys eine abwertende haltung zum Ausdruck gebracht . Ich bin mir sicher du hast vorher gewusst was auf dich zu kommt, denn bei kirchlichen Einrichtungen, egal ob katholisch, evangelisch oder die Untergruppierungen davon (babtistisch, methodistisch ect.) ist dies Bestandteil des Arbeitsvertrages, bzw. wirst schon beim Vorstellungsgespräch gefragt bzw. darauf hingewiesen, dass dies hier so gehandhabt wird.

    Dein fehlendes Wissen bezüglich Sekte oder nicht Sekte (die Babtisten sind keine Sekte, sondern gehören dem evangelischen glauben an) hättest du ganz einfach mit googel beheben können.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Baptisten
     
  5. ycassyy

    ycassyy Poweruser

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    Das kann ich nur unterstützen!

    Ich denke mal, wie intensiv dieses Angebot des Glaubenskurses unterbreitet wurde, können wir von hier aus nicht beurteilen. Und wo der Grad zw. Angebot und Belästigung ist, liegt auch viel im Wesen des Belästigten. Ich fühle mich zum Beispiel schon von einem Vertreter (auch kirchlichen) belästigt, wenn die/der nur bei mir klingelt.:zunge:

    Was hat es den mit dem Miteinander zu tuen, wenn ich bei einer Beschwerde oder ähnlichem erstmal zum beten gezwungen werde? Ich denke mal, ein gutes Miteinander hat nichts mit der (Schein)heiligkeit der Kirchen zu tuen.

    nicht unbedingt! Ich war mal in einer antroprosophischen Klinik tätig, was weder beim Vorstellungsgespräch noch im AV erwähnt wurden. Erfahren habe ich das erst, als verschiedene Tumorerkrankungen nur homöopathisch behandelt wurden. Aber das ist jetzt schon 15 Jahre her, vielleicht hat sich ja was geändert.

    Glauben anbieten und vorleben ist ja gut, aber aufzwingen ist total daneben. Wer nicht beten möchte und auch keine Andacht vor einer Dienstbesprechung genießen möchte, der sollte nicht gezwungen werden.

    Sind die Betereien und Andachten wenigstens Arbeitszeit?

    lg
     
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Du hast völlig recht. ... Nur, warum willst du deinen Glauben dieser Gemeinschaft aufzwingen. Toleranz und Respekt dem anderen Gegenüber ist das Zauberwort.

    Ich seh auch keine missionarische Tätigkeit, wenn jemand zu den Gemeindetätigkeiten eingeladen wird. Du bist ein freier Mensch und kannst dies auch deutlich zum Ausdruck bringen- oder etwa nicht.

    Man kann aber auch tolerant sein und sich einfach daneben setzen, während die Kollegen ihre Andacht halten. Man kann auch einfach das Gebet der Vorgesetzten nutzen um einfach zur Ruhe zu kommen. Niemand zwingt dich, dass Gebet mitzusprechen.

    Offenbare dich und mache deutlich, dass du dich eingeengt fühlst von den Aktivitäten. Das dein AG da seine Konsequenzen ziehen wird, wirst du sicher gerne in Kauf nehmen.

    Elisabeth
     
  7. ycassyy

    ycassyy Poweruser

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    Welchen Glauben versucht der TE denn seinen Kollegen aufzuzwingen? Hab ich da was verpasst?
     
  8. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Glauben = hier jeder andere außer den "baptistischen". Ich denke, der TE ist Atheist. Ist auch eine Art Glauben. *fg*

    Elisabeth
     
  9. ycassyy

    ycassyy Poweruser

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    Soweit stimmt es. Aber was zwingt er auf? Ich denke, es würde reichen, wenn man ihn in ruhe läßt.

    Aber auch Atheismus ist eine Art Glaube - lohnt sich mal zu betrachten.

    Was sagt der der TE dazu?

    lg
     
  10. spike78

    spike78 Newbie

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    Also natürlich wurde ich beim Vorstellungsgespräch darauf hingewiesen,das es dort Mitarbeiter gibt,die sehr gläubig sind.Und natürlich akzeptiere ich jegliche Religion und werte sie auf gar keinen Fall ab.Was mich nur stört ist,das wenn man ein wirklich gravierendes Problem hat,einfach gesagt wird (Zitat):,Das lässt Jesus nicht zu.´
    So und dann ist das Thema vom Tisch.Ich arbeite in dieser Einrichtung allerdings ambulant und fühle mich gerade bei schwierigen Patienten oft von der Leitung im Stich gelassen,gerade weil immer nur auf Jesus und Gott verwiesen wird.Und Nein,die Andachten sind zwar Pflicht,aber Keine Arbeitszeit.Also werde ich in meiner Freizeit dazu genötigt daran teilzunehmen.Und ich wurde auch nicht eingeladen,mal an einer Veranstaltung teilzunehmen,sondern ich wurde am anfang wochenlang angequatscht und,entschuldigung wenn ich das so hart ausdrücke,regelrecht belästigt.Wenn dort alle nur ihren Glauben ausleben hätte ich ja kein Problem.Aber im Notfall kann ich noch nicht mal auf die Chefin zählen,da die ja einfach der Meinung ist,das Jesus das schon regelt!

    Naja,wahrscheinlich bin ich auch nur so genervt,weil ich einfach eine unfähige Chefin habe,die null hinter ihren Mitarbeitern steht und meine Probleme einfach mit dem Verweis darauf,das Jesus das nicht zulässt,abgeschmettert werden....und da frage ich euch was soll man denn da für ein Bild haben?Ist doch normal,das ich das einfach satt habe.....und ja,wenn sich dort nichts ändert kündige ich.Und das nicht wegen der Glaubensrichtung!
     
  11. ycassyy

    ycassyy Poweruser

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    Auch ne Lösung. Leider weder produktiv noch akzeptierbar. Wie bei einem Kleinkind, das beim zehnten Warum ein lautes "Darum" hört.

    Alles, wozu ein AG verpflichtet ist Arbeitszeit. Deine Freizeit kannst du so gestallten, wie du möchtest! Was würde denn passieren, wenn du den Andachten fern bliebest?

    Wo die Belästigung anfängt, ist schwer zu sagen. Was mustest du denn machen, damit das Belästigen denn aufhörte? Oder wirst du immer noch trotz der eindeutigen Weigerung belästigt?

    Geht Sie mit den anderen MAs auch so um? Oder hast nur du das Problem? Kleiner Tipp: Wenn die Pflege gefährlich wird schert sich der MDK einen Dreck um Jesus und Gebete. Gilt übrigens auch für das Ministerium für Arbeitsschutz. Könntest auch die BG einschalten, wenn du am Arbeitsplatz gefährdet wirst.

    Worauf wartest du noch? So wie du das schilderst wird sich tendenziell nichts bessern! Und Pflegefachkräfte sind Mangelware, gerade im amb. Bereich!
     
  12. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Das Zitat stammt, wenn ich mich recht erinnere, von einer Nonne. Ergo: man kann auch mit diesen Menschen reden. Nächstenliebe (=helfen wollen) zu leben, sehen sie als Auftrag. Und manchmal schießen sie da übers Ziel hinaus.
    Die Einstellung, dass es man aufgrund der Ausbildung keinerlei Schwierigkeiten mit Pat. zu haben hat, findest auch bei den Atheisten. Da drückt man sich dann anderweitig vor, wenn überhaupt.
    Es ist und bleibt ein Thema, was gerne totgeschwiegen wird. Nix anderes ist der Verweis auf Gott und Jesus. Es zeigt eigentlich die Hilflosigkeit auch der Gläubigen. Gott und Jesus sind eigentlich net dazu da, alles irdische zu lösen. dazu wurde dem Menschen der Verstand gegeben.

    Gefestigt in deinem Glauben? Wenn bei mir die Mormonen oder die zeugen Jehovas an der Tür klingeln, werden sie höflich aber bestimmt abgewimmelt mit dem Satz: ich habe bereits meinen Glauben und wünsche keine anderen.
    Und bekanntlich herrscht in diesem Land eine Religionsfreiheit auf welche du dich berufen kannst. Du musst also noch net mal in einen Glaubensdisput einsteigen.

    Hilflosigkeit- nix anderes. Man kanns auch Inkompetenz nennen. Aber: Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr. Wenn du die Bibelstelle weiter liest, erkennst du, dass sie einen Weg gefunden hat, ihre Inkompetenz vor Gott zu entschuldigen. Aber ich glaube kaum, dass er dies gutheißen würde- denn es wird einem anderen ein Schaden zugefügt.

    Wie Ycassi schon schreibt: Wechseln, denn...

    Wenn du besonders kess bist, dann verkaufst das als Spruch des heiligen Ignatius oder als Gebet des Franziskus von Assisi. Es ist m.E. nämlich net bekannt, wer der tatsächliche Urheber des Gebetes ist.

    Elisabeth

    PS Net, das jetzt jemand auf den Gedanken kommt, ich will missionieren. *fg* Aber man sollte wenigstens so ungefähr wissen, worauf sich das Abendland so gerne beruft, wenn es selbst Parteien danach benennt.
    Einen Schnellkurs in Richtung Bibel: YouTube - Ben Becker liest die Bibel ~ Teil 1 HD und folgende. . Vielleicht bekommst damit noch ein paar Argumente, warum du net konvertieren willst... oder du verstehst ev. die denkweise der Menschen mit diesem Glauben.
     
  13. Phoenix79

    Phoenix79 Gast

    Okay, dass ist wirklich absolut nicht ion Ordnung denn zum praktizieren des christlichen Glaubens gehört auch christliches Miteinannder und nicht das umsichwerfen von auswendiggelernten Weisheiten. Das kannst du deiner chefin ruhig auch so mal sagen.
    Und auch das ist nicht in Ordnung, man kann zwar immer den Versuch unternehmen jemanden zu "bekehren", aber es sollte doch immer so gemacht werden das der/diejenige sich nicht belästigt oder gar gezwungen fühlt, denn das ist dann auch eher kontaraproduktiv. Allerdings muss ich dann noch dazu sagen - ohne jemandem etwas schlechtes nachreden zu wollen oder abwertend zu sein - ich weiß das das Thema "Missionsarbeit" bei den Babtisten sehr ernst genommen und auch dementsprechend vehemet betrieben wird (siehe Amerika).
    Wär sich ständig nur hinter seinem glauben versteckt, will damit einfach nur seine Inkompetens verbergen.
     
  14. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Spike,

    was wurde dir im Vorstellungsgespräch gesagt, als du dich dort beworben hast? Begann dieses auch mit einem Gebet oder einer Andacht?

    Wie ist das mit den Andachten, vor einer Dienstbesprechung, stempeln alle aus, dann wird die Andacht gehalten und dann stempeln alle wieder ein, oder wie muss ich mir das Vorstellen?

    Ich persönlich würde dort meinen Hut nehmen und in eine andere Einrichtung wechseln.

    lg
    Narde
     
  15. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Im Leben draußen, in nicht konfessionell gebundenen Häusern bilden die Atheisten die größte Gruppe. Religiöse Leute müssen ihre Bedürfnisse hier einpassen.
    Du hast in einem konfessionell gebundenen Haus angefangen. Es scheint, als wenn dort die Mehrzahl den galuben aktiv praktiziert.

    Ergo: Du musst deine Bedürfnisse anpassen. Meint: klar und eindeutig sein in den Forderungen. Udn wenn du merkst, dass die Gruppe dem net folgen kann, dann musst du es ebenso machen, wie alle anderen, bei denen das Umfeld net stimmt: Wechseln.

    Wäre vielleicht ein Tipp für alle, die sich als Atheist in ein konfessionelles Haus begeben: Nachfragen, ob die eigene Einstellung ein Problem darstellt.

    Elisabeth
     
  16. Mila

    Mila Gast

    Also ich hätte da auch ein Problem. Religionsfreiheit gilt für alle. Nicht nur für die Frommen.
    Wer denkt denn ansowas wenn es heißt da würden gläubige Leute arbeiten?
    Diskutieren kannst Du solchen Leuten eh nicht, denn immer wenn die nicht weiterwissen, dann kommt halt Gott oder Jesus ins Spiel. Hast Du ne Chance woanders was zu kriegen?
    Lg Mila
     
  17. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Kann man bitte mal das Wort "Sekte" aus dem Betreff nehmen? Was immer man von den Methoden dieses Pflegedienstes hält - die Baptisten sind keine Sekte, wir sollten diesbezüglich keine Gerüchte in die Welt setzen.
     
  18. flexi

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    Hallo Claudia,

    ab hier ist der Titel geändert, wie du siehst!
    Danke für die Anregung!
     
  19. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Wie wäre es wenn es so wäre wie in manchen Schulen? Da werde ich auch genötigt zum Gottesdienst zu gehen:
     
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