Als Krankenschwester in eine Arztpraxis?

Dieses Thema im Forum "Fachweiterbildung für Funktionsbereiche" wurde erstellt von Capilana, 16.09.2009.

  1. Capilana

    Capilana Newbie

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    Ist es möglich als Gesundheits- und Krankenpflegerin in einer arztpraxis ohne besondere Weiterbildung zu arbeiten? Und wenn doch eine Weiterbildung notwenig ist, wie lange braucht diese?

    Lg
    Capilana
     
  2. Banci

    Banci Newbie

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    Hi,
    möglich wird es sicher sein. Ist nur die Frage was du dir da an Gehalt versprichst. Ich habe beide Ausbildungen und als Krankenschwester bist du auf der medzinischen Seite überqualifiziert und auf der anderen Abrechnung in der Regel nicht ausgebildet genug, was man sich aber gut aneignen kann. Die Frage ist halt nur ob die jemand einstellt als Schwester, wenn eine Arzthelferin die Hälfte kostet.
    Lg
     
  3. ronja1982

    ronja1982 Gast

    Das mit der Abrechnung lernt man relativ schnell. In unserer Rettungsstelle machen auch die Schwestern die Abrechnung. Am Anfang war das für mich auch Neuland.
     
  4. BettinaMobil

    BettinaMobil Stammgast

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    Eine spezielle Weiterbildung benötigt man nicht. Für den Bereich Verwaltung und Abrechnungstecnik gibt es ab und zu von der KV mal Seminare. EKG schreiben , BE und andere Tätigkeiten einer MFA kann man erlernen. Habe auch beide Ausbildungen.
    Doch ein Arzt stellt selten eine KS ein, wenn er eine günstige MFA im ersten Berufsjahr zu weit weniger Gehalt bekommen kann, die er dann nicht mehr zu Seminaren schicken muß, weil sie alles kann. :smoking:
     
  5. Nightnurse1980

    Nightnurse1980 Junior-Mitglied

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    Möglich ist das schon.Ich habe auch vor 4 Wochen in einer chirurgischen Arztpraxis angefangen.Bezahlt werde ich aber nur nach dem Tarif einer Arzthelferin.Ich verdiene so ca.200 € netto weniger als vorher im Krankenhaus im 3 Schichtsystem,arbeite allerdings jetzt auch 1,5 Stunden pro Woche mehr als vorher.

    Das Abrechnungsystem und den ganzen damit verbundenen Verwaltungskram, den kann man dir beibringen, genauso,das fachspezifische, also ja nach dem, welche Fachrichtung die Arztpraxis ist. Eine Arzthelferin, die in einer internistischen Arztpraxis gelernt hat, kennt zwar die know-hows der abrechnung,und kann Blut abnehmen und EKG´s schreiben aber gipsen und röntgen, wird die auch nicht können von daher, das kann man lernen.
    Was auch von großen Vorteil ist, dass du nicht mehr an Feiertagen und Wochenenden arbeiten musst und dass du meistens geregelte Pausen hast und nicht immer zwischen Tür und Angel essen musst.
    Und dadurch dass man in einer Arzpraxis nicht mehr im Schichtdienst arbeitet, geht es dem Körper auch besser.ZUmindest geht mir das so, dass ich nach der Arbeit nicht mehr so im Eimer bin, wie so oft nach nem 8 Stunden Dienst im Krankenhaus.

    Ich muss allerdings auch dazu sagen, den Weggang aus dem Krankenhaus und dem damit verbundenen Stress habe ich nicht bereut.Ob ich allerdings in der Arztpraxis in der ich jetzt arbeite glücklich werde das weiß ich nicht.Aber das ist ein andres Thema.
     
  6. fritzifrosch

    fritzifrosch Newbie

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    Onkologie/Pneumologie
    moin , klar ist das möglich, habe KS gelernt und war jetzt 8 jahre in einer chirurgischen praxis. da ist keine weiterbildung notwendig. nur hab ich jetzt das problem, da ich in eine internistische praxis gewechselt habe, dass ich keinen funken ahnung von der abrechnung habe :|. in der anderen praxis hat der chef alles gemacht.
    kann mir jemand tipps und tricks verraten, wie ich das schnell lernen kann? danke schonmal.

    dat fröschle :hicks:
     
  7. BettinaMobil

    BettinaMobil Stammgast

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    Krankenschwester Arzthelferin Wundexpertin ICW e.V
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    ambulante Pflege
    @fritzifrosch: Du kannst dir entweder die entsprechenden Gebührenordnungen mit nach Hause nehmen und pauken, GOÄ und EBM
    oder Du erkundigst dich bei der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung. Oft bieten sie Kurse an für Quer- bzw. Wiedereinsteiger.
    Viel Spass bei den Internisten :trinken:
     
  8. clairegrube

    clairegrube Junior-Mitglied

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    Beruf:
    Fachkrankenschwester Int./AN
    Ort:
    Hessen
    Akt. Einsatzbereich:
    Anästhesie
    Gehen wird das schon, die Frage ist nur, ob man da so glücklich wird... Wie schon gesagt, ist man eigentlich überqualifiziert, zumal aber andererseits der "Schreibkram" und Bürokratie immer mehr zunimmt.
    Ich bin damals aus der Arztpraxis weg, weil ich es nicht mehr ertragen habe, 50 Stunden die Woche wie selbstverständlich zu arbeiten und erst Feierabend zu haben wenn der letzte Patient raus ist; dann Urlaub nehmen zu müssen wenn der Arzt Urlaub macht und die Praxis schliesst; ein schlechtes Gewissen gemacht zu bekommen wenn man krank war; mit 1000 Euro netto abgespeist zu werden, die ständigen Fragen "Wie lang dauerts denn noch? Ich warte schon 1 Stunde" "Ich hab zwar keinen Termin, aber ich muss..."
    Habe nie bereut noch eine zweite Ausbildung als KS gemacht zu haben, gelobt sei das Stechkartensystem, der Betriebsrat, der Kündigungsschutz, Urlaub (meist) so wann ich es will, etc.... :daumen:
     
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