Als Krankenpfleger zum MDK

Dieses Thema im Forum "Fachweiterbildung für Leitungsaufgaben in der Pflege" wurde erstellt von Sunny12, 09.08.2014.

  1. Sunny12

    Sunny12 Junior-Mitglied

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    Hallo liebe Kollegen,

    zu meinem Anliegen: ich bin 24, arbeite als examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger in einem Akuthaus (nicht privat). Die Arbeit wird mehr und mehr zur Belastung und ich frage immer häufiger was das noch alles mit Pflege zu tuen haben soll...
    Aber nunja... Ich plane den Absprung!

    Ich habe gelesen man kann als examinierter Krankenpfleger beim MDK arbeiten als Prüfer für Pflegestufen, Hilfsmittel, Beurteilungen, Visitationen und Bewertungen von Einrichtungen und natürlich einzelner Patienten.
    Ich möchte dies natürlich hauptberuflich tuen und nicht im Nebenerwerb oder gar nur auf Honorar-Basis - da könnte ich auch meinem Postboten zur Hand gehen...
    Nein VOLLZEIT ist das Ziel!

    Nun denn, welche Anforderungen werden an mich gerichtet?
    Welchen Verdienst erhält man - öffentlicher Dienst? Nimmt es sich viel zum jetzigen Grundgehalt (2,0 netto ohne Zulagen)?
    Welche Aufgaben genau bekommt man gestellt?
    Wie sähe grob ein Arbeitstag aus?

    Ich habe gelesen viele haben eine Weiterbildung zum Pflegegutachter, was natürlich aufgrund der rechtlichen Situation mit den Paragraphen etc. Sinn macht, natürlich auch wegen den Formulierungen innerhalb der Dokumente!
    Allerdings nimmt diese Fortbildung einen finanziellen Rahmen an in dem ich mich frage wozu? 3500 Euro dafür?! Etwas sehr, sehr teuer wie ich finde!

    Ich wäre dankbar über jede Art von Hinweisen, Informationen, etc pp. :-) Dafür bedanke ich mich bereits. Herzlich im Vorhinein. :-) :-)

    Fragen warum ich in so jungen Jahren schon die Pflege aufgebe bzw. nicht etwas anderes gelernt habe beantworte ich jetzt: ES WAR mal mein Traumberuf und ist es noch, allerdings wird sich an der Einstellung der Politik der Kassen und Häuser nichts ändern, ich werde kein Teil dieser "Pflege" am Boden sein sondern frühzeitig das sinkende Schiff verlassen, so traurig es auch ist...
     
  2. nachtfan

    nachtfan Stammgast

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  3. Sunny12

    Sunny12 Junior-Mitglied

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    Danke dafür schonmal. :-)
    Netto oder brutto Jahreslohn?
    Ich hoffe stark Netto...
     
  4. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Brutto!

    Immer Bruttoangaben... !
     
  5. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    Hallo Sunny12,

    einen Teil deiner Fragen kann ich beantworten.

    Das Anfangsgehalt liegt bei ca. 2900,- brutto, keine Zulagen! Nach einem Jahr ca. 3100,-, die genauen Zahlen habe ich nicht, im Mai waren Tarifverhandlungen, eine aktuelle Tabelle liegt mir nicht vor.
    Du wirst umfassend eingearbeitet, ca. 3 Monate, mind. das erste Jahr wird jedes Gutachten was du schreibst von einem erfahrenen Gutachter gegengelesen. Eine Vorbildung oder spezielle Kenntnisse benötigst du nicht, es gibt jedoch bei manchen MDKs den Anspruch von mind. 5 Jahren Erfahrung in Krh, Heim oder ambulanter Pflege gearbeitet zu haben. Musst du gucken, bei welchem MDK du dich bewerben willst.

    Die Arbeit als Gutachter ist auch kein Zuckerschlecken, du fährst in manchen MDKs 5-7 Gutachten pro Tag (kommt auf die Fahrtwege an), bei einem Arbeitstag von 7,7 h kannst dir ausrechnen, wieviel Zeit dir da für ein Gutachten bleibt. Termine müssen eingehalten werden und die Gutachten kannst du nicht erst einige Tage später abgeben. Hast du mal ein Gutachten gesehen? Das umfasst einige Seiten und schreibt sich nicht in 10 Min.

    Die Vorteile sind ganz klar, dass du keinen Schichtdienst mehr hast und an Feiertagen und Wochenende immer frei.


    Gruß
    Ludmilla
     
  6. Sunny12

    Sunny12 Junior-Mitglied

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    Danke für eure Antworten :-)

    Finanziell würde ich das durchaus ansprechend finden.

    Natürlich habe ich nie damit gerechnet so ein Gutachten mal eben auf dem Balkon im vorbei gehen zu tippen , aber ich denke je öfter man es macht , desto schneller und besser bekommt man das eben auch hin ! Alles eine Sache der Übung in meinen Augen.

    Gut 5 Jahre Berufserfahrung liege ich noch 1,5 Jahre darunter..
    Ob man da Chancen bekommt ?
    Muss ich speziell nach einer Festanstellung fragen bzw expliziert darauf verwerfen ?
    Oder eine Bewerbung mit dem Ziel des Pflegegutachters . Und der mdk bietet dann an was sie haben ?

    Bei mir würde es den mdk Hessen betreffen falls interessant ?

    Bekommt man einen Dienstwagen gestellt für die Fahrten ? Oder muss ich das privat machen und bekomme Zuschüsse zum Benzin ?

    Mit freundlichen Grüßen und vielen vielen Dank
     
  7. nachtfan

    nachtfan Stammgast

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    Der MdK Hessen bietet Stellen auf Honorarbasis an .Da ist wohl nichts mit Dienstwagen .
    MDK-Hessen.de Stellenangebote
     
  8. Sunny12

    Sunny12 Junior-Mitglied

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    Wie ich ks bereits sagte : keine Honorar Basis !

    Als ob es mir um einen Dienstwagen geht , meine Güte , informationssammlung ist dies lediglich ! Oder gehst du unvorbereitet etwas neues an ?

    Also diesen Sarkasmus bitte sehr lassen - danke !
     
  9. Barotrauma

    Barotrauma Gast

    Eine Freundin von mir hat ein halbes Jahr lang auf Honorarbasis für den MDK gearbeitet. Die meisten MDK's stellen mittlerweile zu ca. 90% nur noch Honorarkräfte ein (da spart man die Personalnebenkosten und Spesen)

    Bei Tätigkeit auf Honorarbasis bekommst du keinen Dienstwaagen (haben auch Festangestellte nicht). Du bekommst auch die Fahrkosten nicht erstattet, denn das kannst du dir über die Steuer wieder holen. Du bist ja selbstständig. Du musst vorher einen Kurs machen, den der MDK dir anbietet, den du aber selbst finanzieren musst. Meine Freundin musste sogar noch einen Einstellungstest machen, den sie aber problemlos bestanden hat. Du musst auch so erst mal relativ viel wissen und lernen vor Allem die Begutachtungsrichtlinien und Sozialmedizinrecht.

    Um gehaltsmäßig über die Runden zu kommen, ist meine Freundin ca. 6-8 Gutachten am Tag gefahren. Ein Gutachten beim Patienten vorort dauert ca. 60-70 Minuten, dazu kommen dann nochmal 15-20 Minuten Ausarbeitung am Computer und die Anfahrtszeit zu den Patienten, die im ungünstigsten Fall schon mal 45 Minuten betragen kann.
     
  10. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    Das mit den 90% glaube ich nicht, zumindest nicht für den MDK woher ich meine Kenntnisse habe. In dem Betrag pro Gutachten, wenn man denn auf Honorar arbeitet, ist die Aufwandspauschale ( für gefahrene km usw.) schon drin. Aber das möchte Sunny12 ja nicht.

    Festangestellte haben durchaus teilweise einen Dienstwagen, auch telweise mit Privatnutzung, wenn bestimmte Vorraussetzungen erfüllt sind, d.h. es müssen schon einige km pro Monat anfallen. Festangestellte bekommen die tariflich vereinbarte Km-Pauschale von ca. 30 ct.

    Diese Zeiten kannst du meines Erachtens erst nach einer gewissen Einarbeitung und mit einer gewissen Erfahrung halten und selbst dann nur bei unproblematischen Fällen. Den Arbeitstag mit den von dir genannten 6-8 Gutachten möchte ich nicht. Nehmen wir die gerechneten 60 Min x 7 für die Hausbesuche, zusätzlich 10-15 Min ( je nach Gegend ist das mit Parkplatzsuche u.ä. sehr optistisch) Fahrzeit zu den Hausbesuchen, dann 15 Min zur Nachbereitung je Gutachten bei durchschnittlich 7 Gutachen, dann haben wir mehr als 10 Stunden....., wohlgemerkt wenn alles nach Plan läuft. Sorry aber das 5 Tage die Woche halte ich für unrealistisch.
    Die Festangestellten fahren durchschnittlich 5 Gutachten pro Tag ( bei dem MDK den ich kenne), dass ist meist so gerade machbar.


    @ Sunny12: schau auf den Websites der MDKs, dort stehen die ausgeschriebenen Stellen, meiner Erfahrung nach kann es durchaus lohnen eine Initiativbewerbung zu senden......, und wie gesagt, es erfolgt bei den Festangestellten eine mehrmonatige Einarbeitung. Ein Kurs zuvor und schon gar nicht auf eigene Rechnung gibt es (bzw. ist erforderlich) wenn überhaupt, nur für Honorarkräfte.

    Gruß
    Ludmilla
     
  11. Elfriede

    Elfriede Poweruser

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    Da hatte ich auch mal dran gedacht.

    Der MDK Nds suchte aber nur Honorarkräfte,
    und keinesfalls aus der ambulanten. (Möglicher Interessenkonflikt)

    M.E. ein fataler Fehler : Die echten Experten werden ausgegrenzt.
     
  12. Sunny12

    Sunny12 Junior-Mitglied

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    Vielen vielen Dank für diese Antworten Ludmilla !

    DAS. War mal wirklich hilfreich und hat viele Fragen von mir beantwortet.

    Ich sage es auch nochmal ich will keinen Dienstwagen das war eine informative Frage ob ich dies alles selbst leisten muss mit den eigenen Wagen
     
  13. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    Wie meinst du das? Sind die echten Experten nur in ambulanten Pflegediensten? So hast du das doch sicher nicht gemeint?:gruebel: Es gibt jedoch auch MDKs die durchaus Kollegen aus den ambulanten Diensten einstellen. Bei möglichen Interessenkonflikten, also wenn der "alte Arbeitgeber" involviert ist, fährt dahin ein anderer Gutachter. So ist das auch mit den Heimen, es fährt kein Gutachter in das Heim, wo er mal gearbeitet hat, jedenfalls wurde es mir so erzählt von einem Gutachter.

    Gruß
    Ludmilla
     
  14. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich würd sogar behaupten, dass die echten Experten im ambulanten Bereich zu finden sind. Die Klientel ist nicht so eingegrenzt wie im klinischen Bereich. Sie arbeiten auf sich gestellt und müssen deshalb über ein nicht geringes Fachwissen verfügen. Hinzu kommt, dass die Kollegen in der Regel schon über einen entsprechende Rechtskompetenz verfügen. Sie kennen die Vorgaben des MDK und wissen, was wann wie genehmigt wird.

    Elisabeth
     
  15. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    Liebe Elisabeth,

    es ist zwar offtopic, aber es bezweifelt niemand dass es auch in der ambulanten Pflege Experten gibt, aber eben nicht nur und ausschließlich. In den letzten Jahren wurden zunehmend frisch Examinierte eingestellt, die Grundpflege übernehmen nicht selten Pflegehelfer und angelernte Arzthelferinnen. Von umfangreichem Fachwissen und/oder Erfahrung kann hier also nicht zwangsläufig die Rede sein.
    Aus meiner Erfahrung ist es auch keinesgfalls so, dass sie die Vorgaben des MDK kennen, zumindest nicht was die Begutachtungsrichtlinien und Ausagen des SGB XI angeht. Zu den Vorkenntnissen was die Qualiprüfungen des MDK und Benotung von Pflegediensten und Heimen angeht, kann ich nichts sagen. Kann sein, dass es da anders ist...., man erlebt schon abenteuerliche Dinge was Begründungen für die Pflegestufen angeht.

    Und wie ich bereits sagte, verweigert der MDK nicht überall und schon gar nicht aus von Elfriede genannten Gründen die
    Einstellung von Pflegefachkräften aus dem ambulanten Bereich. Vielmehr ist Berufserfahrung ein Einstellungskriterium und das auch aus dem ambulanten Bereich.

    Und wie gesagt, dass hat alles mit den Fragen von Sunny12 nichts zutun, aber falsche Aussagen kann man so nicht stehen lassen....

    Schönen Sonntag noch
    Ludmilla
     
  16. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Pfeifen gibts überall. Und Experten auch.

    Das Forum ist hier wie immer nicht maßgeblich, der Anteil an sagen wir mal ... gebildeten Pflegekräften ist hier höher als in der freien Wildbahn.
     
  17. schlitzkompresse

    schlitzkompresse Poweruser

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    Zum Thema MDK.
    Ich habe mich auch sehr umfassend mit dem Thema befasst und auch dort hospitiert. Und ich sage euch für mich ist der Keks gegessen, MDK nein Danke. Das Schreiben der Gutachten sowie die Hausbesuche nehme enorm viel Zeit in Anspruch, weiterhin ist die Bezahlung für das was man leistet nicht gerade besonders. Klar hat man Wochenende und Feiertage frei, aber zu was einem Preis.

    Schau doch lieber dass du dich hausintern versetzten lässt in andere Bereiche (z.B. Medizincontrolling) da bist du auch weg vom Schichtdienst und hast vor allem Gleitzeit.
     
  18. netti811

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    Grüßt Euch,
    jetzt bin ich ein wenig verwirrt und auch ein wenig enttäuscht...ich hatte vor ein paar Tagen geschrieben das ich nicht mehr in der Pflege arbeiten möchte bzw. kann. Ich möchte weg vom Schichtdienst schon alleine wegen meiner familiären Situation (hatte ich in Kategorie "Sonstiges" beschrieben). Ich würde von mir behaupten, das ich ein tüchtiger Mensch bin und schon ein "Fast Urgestein" in der Krankenpflege. Ich bin (mit Ausbildung eingerechnet) seit 1987 im Boot, mit 17 hatte ich damals angefangen...mit einem Praktikum...und anschliessend dann die Ausbildung. Mir ist es egal ob Dienstwagen oder nicht...ob Rückerstattung von Benzin oder nicht...ich hole es mir dann halt dann über die Steuer wieder. Was mir wichtig wäre eine Festanstellung zu 75%...und was mir vor allen Dingen wichtig ist....Weg aus der Pflege...zumindest habe ich den ersten Schritt heute getan und bei der Agentur für Arbeit angerufen und erwarte jetzt demnächst ein Beratungsgespräch wenn ein Termin gefunden ist (die Mitarbeiterin wollte sich melden) der MDK wäre nicht schlecht, bringe ich immerhin 25 Jahre (seit Examen) Berufserfahrung in verschiedenen Bereichen der Medizin und Pflege mit. Aber wenn ich lese was hier so geschrieben wurde, dann bin ich jetzt ein wenig verunsichert und auch enttäuscht...ich könnte mir auch vorstellen Auszubildende in der Krankenpflege zu unterrichten, doch habe ich da gelesen das man studieren muss...in dem Haus wo ich jetzt arbeite stecke ich noch in der Probezeit...ich bin mir nicht 100% sicher ob ich da bleiben möchte...das Blaue vom Himmel ist versprochen worden doch sind so einige dunkle Wolken aufgezogen...nur um Eines zu benennen : Überstunden kommen auf ein Zeitarbeitskonto...wenn es dann auf der Intensiv wenig Patienten gibt, dann wird man angerufen und man bekommt gesagt, dass man zu Hause bleiben kann...ABER...man hat dann KEIN FREI ! Man steht ab dem Zeitpunkt in einer sogenannten Rufbereitschaft, wo NUR 45 ! Minuten bezahlt sind...der Rest nicht! Wenn dann der Laden voll wird wird man gerufen und muss binnen 20 Minuten auf der Intensiv sein...ich kann das nicht erfüllen, habe ein kleines Kind und muss erst mit meinen Eltern organisieren, mein Mann arbeitet auswärts....tageweise....und Mutter ist krank und genau wie mein Vater auch nicht mehr die Jüngste...Überstunden ausbezahlen lassen ? Das wird nicht immer genehmigt...ausserdem hält der Staat dann die Hand auf ab 20 ausbezahlten Überstunden. Dann...ohne Rücksicht auf Verluste werden 2 neue Betten bei uns auf der ITS eröffnet...Personal hin...Personal her...ich möchte raus da...
    Vielleicht habt ihr ja noch ein paar andere Tipps was man noch machen könnte alternativ zur Pflege :-)

    Liebe Grüße :-)
     
  19. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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  20. SchwesterChristina

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    Hallo. Ich wollte auch raus aus der Pflege und habe eine Ausbildung zur Kodierfachkraft beim PKM in Köln gemacht. Kann ich nur weiterempfehlen, leider hatte ich damals noch keinen Rabattcode (MKF10 = 10% Rabatt auf Kursgebühr). Arbeite noch im Krankenhaus in der Kodierung. Endlich keine Wochenendschichten mehr!! Hat mittlerweile jemand Erfahrungen im MDK gemacht? Das würde mich auch interessieren.
    Grüße. Christina.
     
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