Alptraum Wundversorgung nach Steißbeinfistel

Dieses Thema im Forum "Wundmanagement" wurde erstellt von Shadomo, 02.08.2010.

  1. Shadomo

    Shadomo Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    22.07.2010
    Beiträge:
    53
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,
    Ich weiß manchmal echt nicht mehr weiter mit meiner Wunde.

    Wurde an der Steißbeinfistel am 23.07 operiert am 24.07 entlassen.
    Am 24.07 und 25.07 wurde ich sehr nett und kompetent von einem Arzt in der Ambulanz verbunden, mit Octenisept Wundgel und steriler Kompresse als Tamponade.
    Am 26.07 sollte ich in die Chir. Praxis, die auch an das Krankenhaus angegliedert ist. Zunächst einmal musste ich 1,5 Stunden im Wartezimmer ausharren, als ich dann dran kam, riss der Arzt den Verband ab, guckte und sagte zur Arzthelferin "verbinden" und ging.
    Gut ansich ist es ja nur normal wenn es eine Arzthelferin macht, aber die tat dann nur das Wundgel rein und legte eine Kompresse oben drauf, Fixomull drauf und fertig.
    Keine Tamonade... Ich fragte sie warum sie das nicht tamponiert hätte, das wäre ja bisher so und soll auch so...
    daraufhin antwortete sie nur schnippisch: "Jeder macht das anders, das ist schon gut so"
    Ja sicher wenn ich in kürzester Zeit wegen einem erneuten rezidiv auf dem OP Tisch liegen will... sicher.
    Daraufhin bin ich diekt zum Hausarzt... er verband es neu, mit Tamponade und auch immer die juckende mazierte Haut drum herum schön eingecremt... Arzthelferin natürlich, aber stets bemüht und freundlich.

    Nun ist mein Hausarzt seit heute im Urlaub für 2 Wochen.
    Hatte mich um einen Vertretungsarzt für die Zeit bemüht, hab einen in der Nähe von mir gefunden, damit ich auch hin laufen kann ( weil kein Auto und selbst wenn, fahren ist im moment sehr schemrzhaft)

    Da war ich nun heute, wieder 1 Stunde gewartet mit Termin.
    Arzt reisst Verband ab, reisst dann die angetrocknete Tamponade ab ( *schmerz*) ich erzählte wie das bisher verbunden worden wäre.
    Er sagt, er macht das so wie er das will....
    Betaisodona Salbe und Kompresse rein gestopft. Fixomull drauf und fertig... ich fühle und merke hey super, hat sie mir doch mein Anus auch zugeklebt.
    Danke auch.

    Jetzt habe ich benannten vertretungsarzt meines Hauarztes angerufen, heute Nachmittag soll ich kommen, ich wünsche mir von diesem Arzt nun einen Ambulanten Pflegedienst.
    Ich kann nicht täglich zu dem Vertretungsarzt weil der zu weit weg ist. ( Mein Hausarzt auch, da wir umgezogen sind, es gng bisher nur weil mein Mann letzte Woche Spätschicht hatte und mich deshalb zum Arzt fahren konnte)
    Mir scheinen Ärzte in dieser Hinsicht leider etwas inkompetet und unfreundlich bis genervt.
    Ich verspreche mir nun von einem Ambulanten Pflegedienst eine kontinuierliche Wundbeobachtung und Versorung.
    Meint ihr das ich einen bekomme?
    Habe auch bereits bei der ICW angerufen auch der Suche nach einem Wundexperten aber die haben mich an ambulante Pflegedienste verwiesen.
    Man ist halt auch sensibel mit so einer Wunde und möchte das diese und auch man selbst gut behandelt wird.
    Was ich im moment so nicht finde.
    Vorallem aber haben auch alle Ärzte ausser der eine wo ich heute war, im moment Urlaub.

    Hach, es ist einfach nur deprimierend, wie schlecht der Patient doch hier teilweise behandelt wird.
    Vorallem lese ich hier in den Foren aber auch von moderner Wundversorgung und wünsche mir doch auch einfach nur eine kompetente Kraft für die Zeit, damit das auch schön und ordentlich abheilt.
     
  2. BettinaMobil

    BettinaMobil Stammgast

    Registriert seit:
    17.03.2008
    Beiträge:
    269
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Krankenschwester Arzthelferin Wundexpertin ICW e.V
    Akt. Einsatzbereich:
    ambulante Pflege
    Wenn Du einen Arzt findest, der die entschrechende Verordnung ausstellt, kannst Du Dir einen ambulanten PD aussuchen. Frage ganz gezielt nach, ob dort eine Wundfachkraft, Wundexpertin,oder Wundmanagerin im Team ist. (Jeder bezeichnet das ja anders)
    Ich drücke Dir die Daumen.
     
  3. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    Was bin ich doch froh, dass ich selbst wenigstens ein wenig Ahnung hatte.

    Folgende Wundversorgung erfolgte bei einem nahen Angehörigen:

    Wunde wurde primär mit "pflaumengroßen" Tupfern ausgelegt und diese mit NaCl 0,9% getränkt. Pat. sollte dann die Wunde ausduschen und mit selbst hergestelltem NaCl die Tuper tränken , diese in die Wunde "stopfen" und mit Platte und Fixomull abdecken.

    Wir sind dann umgestiegen auf
    - nicht ausduschen
    - Reinigung und Spülung mit Octenisept
    - austamponieren mit Sterisorb, welches mit NaCl angefeuchtet wurde, da die Exsudatmenge zu gering.
    - später Umstieg auf Oleotüll

    Wundheilung
    von 5 cm Durchmesser und ca. 3-4 cm Tiefe (?) bis zum kompletten Verschluss: ca. 4 Wochen, bisher kein Rezidiv

    Wundversorgung Kosten: ca. 300 € . Ich konnte keinen Doc finde, der sich bereit erklärte die Verbandsmaterialien zu verschreiben. Ich hatte allerdings auch keinen Bock zu endlosen Diskussionen. Mir gings um den schnellen Wundschluss.

    Elisabeth
     
  4. herbstzeitlose

    herbstzeitlose Senior-Mitglied

    Registriert seit:
    11.07.2009
    Beiträge:
    163
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Wundexpertin ICW, Arzthelferin
    Also ich versorge zur Zeit auch eine Steissbeinfistel, bzw. die Wunde eines Patienten, der vor 7 Wochen seine Op hatte und 5 Wochen woanders versorgt wurde.
    Als ich den Verband löste, traute ich meinen Augen kaum. Sein Po war echt zugeklebt und denmentsprechend sah die Haut und die Umgebung aus.
    Er erzählte auch von Jodkompressen und tägl. Ausduschen mit Leitungswasser.Er selber sah sich nicht in der Lage, die Wunde zu versorgen.

    Seit 14 Tagen spüle ich die Wunde "nur" mit Nacl aus, lege ganz locker einen Streifen Alginat rein,sehr umsichtiges Auftupfen des überschüssigen Nacl., sterile Kompressen drüber und klebe seitlich.Das Ganze nun täglich.

    Und endlich zeigt sich eine positive Wende!

    Ich hab viel recherchiert, aber soooooooooooo wenig im Internet dazu gefunden, was hilfreich für die Wundversorgung gewesen wäre- und Ärzte scheinen damit auch "irgendwie" überfordert zu sein!
     
  5. Shadomo

    Shadomo Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    22.07.2010
    Beiträge:
    53
    Zustimmungen:
    0
    Nun ja es ist nicht so das ich kein bisschen Ahnung hätte....
    aber mal ehrlich ich hatte doch gehofft einen Arzt zu finden der sich auf dem Gebiet auch versteht... pustekuchen.

    War heute nochmal zur Kontrolle im Krankenhaus, da hat natürlich überhaupt kein Arzt geschaut, sondern eine Schwester.
    Die da aber meinte, ich würde die Wunde ja gar nicht ausduschen, es wäre ja alles voller Beläge.
    ... ok ... Ich solle jeden Tag die Wunde ausduschen mit Leitungswasser, das würde die Durchblutung anregen und die Beläge lösen.
    Sie würde sie ja so gar nicht abkriegen....
    Wenn ich das nicht mache krieg ich ein rezidiv....
    Ich kann das nun mal nicht alleine... da meinte sie das wäre doch kein Problem, sie würde mir einen Zipfel draußen lassen, ich solle einfach dran ziehen, ja ne is klar, die Kompresse verklebt immer mit dem Wundrand, das tut höllisch weh und ich bin nicht fähig mir selber Schmerzen zu zufügen.
    Das mit ambulanten Pflegedienst hatte sich auch erledigt, da der Vertretungsarzt meinte ich könnte ich ja jeden Tag in die Praxis kommen.
    Ist ja nicht falsch, aber ich vertraue den ganzen Ärzten im moment nicht die Bohne.

    Nun habe ich mehrfach gelesen, das es Gels gibt die Fibrinbeläge lösen können.
    Könnt ihr mir da etwas empfehlen? Hab was von Hydrogel gelesen, kennt ihr das?
    Bin mittlerweile soweit, das ich meine Wunde lieber unter meiner Anleitung von meinem Mann versorgen lassen will.
    Zumindest bis mein Hausarzt wieder da ist.
    Das was Elisabeth schrieb hört sich schon ganz gut an, aber zuvor möchte ich gerne die Wunde von all dem überflüssigen Fibrin befreien.
    Denn vor lauter Fibrin sieht man schon gar nix mehr.
    Aber die Götter in Weiß sind ja der Meinung das es mit ausduschen getan ist.

    Würde mich freuen wenn ihr antwortet, würde die Mittel gerne heute noch in der Apotheke besorgen.
     
  6. dieSonne

    dieSonne Newbie

    Registriert seit:
    15.07.2010
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Krankenschwester
    Ort:
    Gera
    Akt. Einsatzbereich:
    mobiler Pflegedienst
    Funktion:
    Krankenschwester
    Das kennt man, viele Ärzte kennen sich mit Wundversorgung nicht aus und glauben auch ambulante Pflegedienste wären nur Nieten. Außer waschen und füttern machen die den ganzen Tag ja nichts...
    Pustekuchen!

    Bei uns werden Wunden grundsätzlich mit Prontosan gespült. Das ist eine Wundspüllösung, die es in der Apotheke gibt. Welche Tamponade ( z.B Seasorb oder etwas silberhaltiges) sinnvoll ist oder ob ein Wundgel( z.B. NuGel) besser geeignet ist, weiß eine Wundschwester.

    In unserem Pflegedienst haben wir keine eigene, allerdings arbeiten wir mit zwei verschiedenen Sanitäshäusern zusammen bei denen jeweils eine Wundschwester angestellt ist. Diese Wundschwestern "ärgern" sich auch mit den Hausärzten herum und besorgen sich die erforderlichen Rezepte für Verbandsstoffe.

    Mein Rat an Dich: Telefoniere Sanitätshäuser ab, frage nach ob die eine Wundschwester (Fachkraft für Wundmanagment) haben und erkundige dich nach dem Werdegang, ob diese auch ohne Pflegedienst Deine Wundbehandlung übernimmt.

    Viel Erfolg
     
  7. ycassyy

    ycassyy Poweruser

    Registriert seit:
    20.12.2008
    Beiträge:
    1.145
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Krankenschwester
    Ort:
    NRW
    Akt. Einsatzbereich:
    amb. Pflege
    Funktion:
    PDL
    Oder lass doch ganz einfach die Schwester vom Sanitätshaus die VO besorgen. Vielleicht solltest du auch erstmal einen Pflegedienst fragen, ob die dir diese VO besorgen können.

    lg
     
  8. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    Es ist schon haarsträubend, was man so lesen kann über die Wundversorgung in einem KH. Manchmal kann ich mich des Eindruckes net erwähren, dass die ambulanten Kollegen da viel weiter sind.

    Elisabeth
     
  9. Shadomo

    Shadomo Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    22.07.2010
    Beiträge:
    53
    Zustimmungen:
    0
    Ich frage mich auch einfach, warum nicht zu modernen Mitteln gegriffen wird, die ja nun zu hauf in den Schränken der Krankenhäuser vor sich hin schimmeln.

    Habe mir nun in der Apotheke erstmal Alginat Tamponade gekauft, ganz schön teuer.
    Aber ich möchte das nun mal ausprobieren.
    Irgendwie werde ich nun die Zeit bis mein geschätzter Hausarzt wieder da ist rum kriegen.
    Mit dem kann man wenigstens sprechen und er geht auch auf Wünsche ein.
    Evtl. werde ich dann morgen mal im Sanitätshaus anrufen und mich erkundigen ob sie eine Wundkundige Schwester haben.
    LG
     
  10. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    Die Zeiten, dass Verbandsmaterial gehortet wird, dürfte lange her sein. Die meisten Häuser müssen wirtschaftlich denken. Und leider treibt diese Sparsamkeit nicht selten eigenartige Blüten und so manche Methode feiert ihre Wiederauferstehung. Siehe: ausduschen mit Leitungswasser: billig und jederzeit nutzbar.

    Verbandsmaterial ist teuer. Und um so besser die Mittel sind, um so teurer werden sie. Undd a wir ja alle sparen müssen um das Gesundheitswesen am Leben zu erhalten, musst als Kunde selbst in die Tasche greifen, wenns billigere Alternativen gibt.

    Elisabeth
     
  11. Shadomo

    Shadomo Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    22.07.2010
    Beiträge:
    53
    Zustimmungen:
    0
    Also ich weiß was bei uns so in den Schränken liegt und das ist aller hand.

    Das einzigste Problem ist z.ZT was ich habe mit der Wunde, das die Fibrinbeläge einfach nicht abgehen.
    Schwester neun mal klug aus der Ambulanz mit ihrem Ausduschen....
    das ist als würde ich den Putz von der Wand abhaben wollen indem ich wasser drauf halte....
    Es lässt sich weder mit Kompressen, noch mit Wasser, noch mit der Pinzette entfernen.
    Habe nun im Internet gesucht und gelesen, das Alginat Tamponaden auch so etwas lösen können.
    Deswegen habe ich diese nun gekauft.
    Schon Erfahrungen damit machen können?
    Ausserdem habe ich heute den Laborbefund von dem Abstrich bekommen, den der Vertretungsarzt schon auf einigen Tagen hatte.
    Zu mir hat er gesagt, das dieser Befund keiner Behandlung bedarf, das es in solchen Wunden normal ist diese Bakterien zu haben.
    Schreibe euch das mal.
    1. Klebsiella pneumoniae
    ->spärlich
    2. Escherichia Coli
    ->spärlich
    3. Enterokokken
    ->spärlich
    4. Koagulase negative Staphylokokken
    ->spärlich
    Ich meine die Ärzte geben bei jedem KikiFax Antibiotika aber bei sowas finden sie es unnötig...
    Versteh das einer.
     
  12. dieSonne

    dieSonne Newbie

    Registriert seit:
    15.07.2010
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Krankenschwester
    Ort:
    Gera
    Akt. Einsatzbereich:
    mobiler Pflegedienst
    Funktion:
    Krankenschwester
    ...nun, ich muss sagen, ich finde es nicht falsch, dass der Vertretungssarzt kein Antibiotika verordnet hat:

    1. in jeder Wunde befinden sich Keime
    2. die braucht der Körper auch um sein eigenes Immunsystem anzuregen
    3. eine spärliche Keimbesiedlung ist wirklich völlig normal

    Ich würde mir allerdings zur Wundreinigung wirklich die Prontosan-Wundspüllösung besorgen
    - Wunde reinigen
    - Tamponade einlegen und dann mit Prontosan noch anfeuchten
    - Wunde abdecken mit Schaumverband (z.B. Allevyn),
    - Wunde mit Saugkompresse bedecken, festkleben mit Folienpflaster (z.B.Tegaderm Roll)
    - Verbandswechsel mal eine Woche lang täglich, dann würde ich versuchen nur noch jeden zweiten Tag zu verbinden; auf jeden Fall dann wenn die Fibrinbeläge weg sind

    viele Grüße, dieSonne
     
  13. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    Wir können hier wahrscheinlich noch so viel Ideen haben- wir kennen die konkreten Wundverhältnisse nicht. Die Beschreibung ist da net ausreichend.
    Ferndiagnosen und Therapieempfehlungen sind somit nicht möglich.

    Suche dir vor Ort einen Wundspezialisten. Die ambulanten Pflegedienste kennen garantiert jemanden.

    Nebenbei: mannutzt heute eher selten eine systemische Antibiose sofern sich die Infektion auf das Wundgebiet beschränkt, sondern setzt lokal Mittel ein- wie z.B. das hier erwähnte Prontosan oder Octenidin.

    Elisabeth
     
  14. Bluestar

    Bluestar Poweruser

    Registriert seit:
    11.02.2006
    Beiträge:
    1.976
    Zustimmungen:
    22
    Beruf:
    Krankenschwester
    Akt. Einsatzbereich:
    Dialyse
    Funktion:
    Zuständig für Dialyse, Hygiene, Wundversorgung

    Kann mich deinen Vorschlägen nur anschliessen, allerdings würde ich nicht täglich verbinden. Zweitägig ist völlig ausreichend und die modernen Produkte der Wundversorgung sind darauf ausgerichtet eben nicht täglich drunterzugucken. Es sei denn der Verband ist völlig durchnässt, dann natürlich schon.
     
  15. Lütte

    Lütte Newbie

    Registriert seit:
    06.08.2010
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,
    ich hatte Weihnachten 2009 das gleiche Problem.
    Ich fuhr alle 3 Tage in die Ambulanz zur Kontrolle, ansonsten habe ich den VW selbst durchgeführt. Das Ausduschen wurde mit auch empfohlen, was auch die ersten Tage sehr weh tat, jedoch legte sich das recht schnell. Die Tamponage wurde mit Octenisept befeuchtet. Mir wurde gesagt, dass die Wunde 5-8 Wochen zu abheilen braucht, ich habe es in 5 Wochen geschafft. Und kein rezidiv!
    Ich wünsche Dir ganz viel Geduld :troesten: so blöd wie es ist, das braucht Zeit!
    Ich weiß, bei manchen Ärzten könnte man aus der Haut fahren, jedoch habe ich für mich entschieden auch einem Arzt zu sagen, dass es mein Körper ist und ich genau weiß was gut für ihn ist. ( für manche eine ganz neue Erkenntnis)
     
Die Seite wird geladen...
Ähnliche Themen - Alptraum Wundversorgung nach Forum Datum
Traumjob zum Alptraumjob Talk, Talk, Talk 20.09.2011
15.11.08 Vox 09:35 BBC Exklusiv Alptraum Fehlgeburt - Eltern kämpfen um ihr Kind TV-Sendungen 05.11.2008
Wundversorgung - atypische Mykobakteriose Wundmanagement 17.08.2016
News Deutschland : Wundversorgung liegt im Argen Pressebereich 11.05.2016
News Pflegeexperten diskutieren: So lässt sich die Wundversorgung verbessern Pressebereich 10.05.2016

Diese Seite empfehlen

  • Über uns

    Unsere Online Community für Pflegeberufe ist eine der ältesten und mitgliederstärksten im deutschsprachigen Raum (D/A/CH) und wir sind stolz darauf, dass wir allen an der Pflege Interessierten seit dem Jahr 2000 eine Plattform für unvoreingenommene, kritische Diskussionen unter Benutzern unterschiedlicher Herkunft und Ansichten anbieten können. Wir arbeiten jeden Tag mit Euch gemeinsam daran, um diesen Austausch auch weiterhin in einer hohen Qualität sicherzustellen. Mach mit!

    ©2000-2016 - www.krankenschwester.de - Die Online Community für Pflegeberufe

  • Schnellnavigation

    Öffne die Schnellnavigation

  • Unterstützt uns!

    Unser Team von www.krankenschwester.de arbeitet jeden Tag daran, dass einerseits die Qualität sichergestellt wird, um kritische und informative Diskussionen zuzulassen, andererseits die technische Basis (optimale Software, intuitive Designs) anwenderorientiert zur Verfügung gestellt wird. Das alles kostet viel Zeit und Geld, deshalb freuen wir uns über jede kleine Spende!

Ich stimme zu Weitere Information

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.