Alltagsbegleiter für Demente

Dieses Thema im Forum "Millieugestaltung in der Altenpflege" wurde erstellt von Trickymouse, 29.07.2008.

  1. Trickymouse

    Trickymouse Newbie

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    hallo ihr

    ich fange im oktober eine weiterbildung als alltagsbeleiterin an. die wird dieses jahr zum ersten mal in berlin angeboten. in anderen städten wurde das schon gemacht.

    hat jemand schon erfahrung damit oder hat jemand mal gehört was man da so verdient?
    :gruebel:
     
  2. schattenblume

    schattenblume Stammgast

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    hallo,

    hab da mal einen bericht im tv drüber gesehen...aber die leute, die die fortbildung gemacht haben waren ehrenamtler...hab gerade mal gegoogled- lohnt sich, machs doch auch mal ;)

    gruß
    schattenblume
     
  3. Trickymouse

    Trickymouse Newbie

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    :flowerpower:die links kenn ich schon, nur was ich nicht rausfinden kann wie so die gehaltsvorstellungen liegen. alltagsbegleiter sind jetzt ein richtiger bezahlter beruf, nicht nur ehrenamtlich. ist seit der pflegereform neu. in anderen städten wurde das schon gemacht, und ich hatte gehofft jemand könnte mir helfen.

    aber vielen dank
     
  4. ozeana1986

    ozeana1986 Junior-Mitglied

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  5. auswanderin

    auswanderin Senior-Mitglied

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    hallo
    warum machst du diese Ausbildung?
    welche Vorstellungen hast du, was zu deinem Aufgabenbereich gehört?
    hast du Pflegeerfahrungen sammeln können? evt. schon mit Dementen gearbeitet?

    gruss Heidi
     
  6. Trickymouse

    Trickymouse Newbie

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    Vielen lieben dank für den link! ist einfach mal gut zu wissen :mrgreen:

    ich habe schon meine erfahrungen sammenl können, da ich seit fast 2 Jahren in einem Pflege- und Seniorenheim arbeite (mit eigener Dementenstation).

    ich denke mal, das ein alltagsbegleiter die lücke zwischen pflegekräften (die ja leider immer unter zeitdruck stehen) und therapheuten (die ja auch nicht jeden tag da sind) schließt. sprich: zb. beschäftigung, schlichtung, gespräche, problembewältigung etc......

    ich hoffe einfach, das ich dazubeitragen kann, das es demenziell erkrankten menschen leichter fällt sich im alltag zurechtzufinden und einen, wenn man so will, schönen lebensabend haben können.
     
    drebin893 gefällt das.
  7. BruderTack

    BruderTack Newbie

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    Hallo, ich habe die Ausbildung zum Alltagsbegleiter abgeschlossen und arbeite nun fast einen Monat in dem Beruf. Die Theorie und die Praxis sieht verdammt unterschiedlich aus.

    @Trickymouse: Genau Deine Beweggründe lassen mich den Job machen! :up: Dementen Menschen ihre Würde zu erhalten und endlich weiter den Weg gehen, den ja scheinbar sogar unsere Herren Politiker mittlerweile erkannt haben - nämlich - dass es Erkrankungen gibt, bei denen man schlicht und einfach nur noch über die Gefühlsschiene an demente (und sicher nicht nur diese) Menschen ran kommt. Deswegen wohl auch die momentane offene Kasse in der Richtung. Das dann das Arbeitsamt meint, scheinbar ausnahmslos jeden in diesen Beruf stecken zu können, lasse ich hier mal kommentarlos stehen...

    Ich bin neu hier und das hier ist mein erster Eintrag. Gelandet bin ich heute hier, weil mir nach knapp vier Wochen in dem Job derb der Hals anschwillt. Ich hatte gerade in Google mal "anreichen Zumutung" eingegeben. Dachte einfach, es kann doch nicht allein nur mir so gehen, dass ich auch als alter und/oder dementer und/oder sonst irgendwie eingeschränkter Mensch eben nicht(!) wie eine französische Mastganz gestopft werden will! Und siehe da - bin doch nicht allein auf dieser Welt. :klatschspring:

    Ich darf jetzt meinen Frust los werden? Ich bleibe dabei auch glatt beim Thema...

    Über jeden halbwegs klar denkenden Alltagsbegleiter kann sich jede Pflegekraft, (exam. oder nicht) einfach nur freuen!!!! Ein Alltagsbegleiter ist genau das was Trickymouse gesagt hat, eine Entlastung weil er/sie Lücken schließt. Und so sehr ich auch verstehe, was es für Pflegekräfte bedeutet unterbesetzt und mit unzähligen Schichten ohne Unterbrechungen einigermassen menschlich zu bleiben, bin ich dennoch der Meinung, wer es nicht mehr kann soll raus aus dem Job!

    Als Alltagsbegleiter für Demenzkranke kannst Du genau das tun, was gute Pflegekräfte gern tun würden. - Nämlich nicht unter zeitlichem Druck arbeiten und einen Bezug herstellen zu den Menschen mit/für die sie arbeiten. Geht mit einem dementen Menschen übrigens auch überhaupt nicht anders.

    Und was mir so stinkt? Meine PDL erklärte mir heute, dass Pflegekräfte sich über mich beschwert hätten, ich käme wohl bei deren Tempo nicht mit. Na zum Glück! Sie fügt hinzu, dass die Bewohner sich bei mir zwar nicht so häufig verschlucken, aaaaber... Spinn' ich?! Die Tante die sich beschwert arbeitet "etwas" anders als ich, ich würde auch nie zu eine(r) Bewohner(in) sagen: "Sie will hier keiner. Keiner mag sie." Oder im Beisein einer im Sterben liegenden Bewohnerin erstens in der dritten Person sprechen, das dann abwertend und sie dann innerhalb von max. 1,5 Minuten "lagern". Nennt man dass dann noch lagern? Ich habe wohl auch da jedes Mal zu lange gebraucht diese völlig aufgelösten Bewohnerinnen wieder einigermassen aufzubauen.

    Verdrehte Welt! Ich weiß nur eins, ich reiche an wie ich selbst angereicht werden will. Ich habe den Respekt den ich mir für mich erwarte und ich...bin gespannt wie lange ich dort bleibe. Den Job mache ich definitiv! Und wenn nicht dort, dann da wo man die Menschen sieht und nicht die Stunden die Geld kosten. Ich bin echt sauer.
     
  8. Trickymouse

    Trickymouse Newbie

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    @BruderTack

    find ich gut das auch mal einer schreibt, der die ausbildung selbst gemacht hat.
    darf ich fragen wie lange deine gedauert hat? und was du jetzt ca verdienst? ( jaja,,,,ich weis...der schnöde mamon...aber nur luft und liebe ist auch ein bisschen wenig :emba:)

    ich habe mir als ich als pflegehelferin angefangen habe auch oft anhören müßen, daß ich zu langsam wäre. ich glaube, daß sich diesen satz jeder neuling anhören muß. aber das nicht auch die einsicht kommt, das langsamer auch gleichzeitig ein bisschen besser wäre...na ja, die einsicht ist villeicht sogar da, aber nicht das geld um mehr pflegekräfte einzustellen......
     
  9. BruderTack

    BruderTack Newbie

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    @Tricky: Hi, freu' mich über Deine Antwort! :-)

    Zum Verdienst möchte ich nur sagen, dass man ja auch irgendwo soviel verdient...wie man sich verkaufen kann. Wer sich unter Wert her gibt, verdient sicherlich zu wenig. Habe mein Minimum, unter das ich für meine Ausbildung nicht gehen würde, bei diesem Job bereits absolut erreicht. :knockin:

    Na, mal sehen wie lange ich dort noch bin.

    Wenn examinierte Pflegekräfte noch nicht einmal eine Ahnung von Validation haben, wenn Habituation ein Fremdwort ist, jeder Bewohner geduzt wird, über die Krankheiten von Bewohnern in deren Beisein gequatscht wird wie über das Mittagessen und ich dann angeblich zu langsam bin, dann soll mich das noch jucken? Kein Stück!

    Und für das bisschen menschlicheres Arbeiten habe ich eine Ausbildung von "nur" einem halben Jahr in Vollzeit gemacht. Keine 3 Jahre, kein Examen, eine Prüfung schon.

    Klar ist kein Geld in irgendwelchen Kassen, da hast Du Recht. Leider. Nur, respektvoller Umgang, einfühlsam arbeiten und Mensch bleiben kostet keinen müden Cent.

    Genug geklugschei***ert , bin einfach irgendwie sauer, enttäuscht, rebellisch angehaucht - keine Ahnung, von allem etwas. Irgendwann knallt's da wahrscheinlich und ich verbrenn' mir tierisch den Mund...:emba:
     
  10. Susisausewind

    Susisausewind Newbie

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    Hallo bruder Tack,
    Du bist ja ganz schön geladen. Ich kann manche Einrichtungen nicht verstehen. Es ist doch heute nicht mehr unmöglich entspannt zu arbeiten. Leider gibt es immer noch Einrichtungen die es nicht verstanden haben , dass ein Tag 24 Stunden hat und das man mit dem Normalitätsprinzip wundervoll arbeiten kann. Zufriedenen Bewohner und Mitarbeiter.
    Zum Alltagsbegleiter für Demente kann ich nur sagen, es ist bestimmt keine schlechte Sache. Sie kommt aus dem neuen Pflegeversicherungsgesetz. Es handelt sich um den § 83. Jede Einrichtung kann ab 25 Bewohnern die bestimmte Kriterien erfüllen 1 Betreuungskraft einstellen. Die müssen ich glaube 140 Stunden geschult werden. Es weiß aber noch keiner wirklich, wie sie bezahlt bezahlt werden.
    Sie können aber nur unterstüzend arbeiten, denn auch Pflegekräfte müssen in der Lage sein Bewohner zu betreuen. Ich bin dankbar das in der Einrichtung wo ich arbeite dies möglich ist ohne Hetze.

    Liebe Grüße
    Susi Sausewind
     
  11. AnDa

    AnDa Newbie

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    Hallo alle miteinander,

    habe den thread ganz interessiert verfolgt und gehofft, dass jemand etwas zu den Rahmenbedingungen der Aus- oder Weiterbildung sagen kann oder will (Dauer, Inhalte, Anbieter etc.). Da das hier nicht geschehen ist, frage ich jetzt `mal danach.

    Gruß
    AnDa
     
  12. Trickymouse

    Trickymouse Newbie

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    so....ich habe diesen montag mit der weiterbildung angefangen.
    kurz zu den bedingungen der von der IQA getragenen weiterbildung "alltagsbegleiter für demente alte menschen"

    es geht über 7 monate..also über 1000 stunden. dozenten sind ärzte, pflegefachkräfte (mit den unterschiedlichsten Qualifikationen) , bereits ausgebildete alltagsbegleiter, leiter einer pflegeeinrichtung spez. für demente menschen...und, und, und..also wirklich qualifizierte leute und nicht frau maier von nebenan :-)

    zu beginn der weiterbildung, war auch das thema 160 stunden kurse angeschnitten. auch dort war die meinung alles andere als gut. gerade wer mit dementen arbeitet MUß gut ausgebildet sein.
    daß, das hand in hand mit examinierten geschieht, sollte klar sein. wir bilden als alltagsbegleiter eine brücke zwischen therapien und pflege.

    also bis jetzt kann ich nur sagen, ich bin schwer beeindruckt, von den dozenten, die klip und klar die meinung vertreten, das nur wirklich gut ausgebildete leute mit dementen menschen arbeiten sollten. auch bin ich von meinen "klassenkameraden" überzeugt. da sitzt keiner der es nicht auch will!!!!! alle haben um die übernahme der kosten beim amt gekämpft, oder sind selbst zahler!!! alle haben schon einen hintergrund in der pflege, als ehrenamtliche helfer oder oder oder.....
    der humanische gedanke ist ganz groß geschrieben.

    ich hoffe (und bin eigentlich auch überzeugt) daß es so weitergeht, wie es begonnen hat, und wir so den menschen mit demenz ein stück lebensquallität geben können.:emba:
     
  13. BruderTack

    BruderTack Newbie

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    @Trickymouse: Gratuliere! Freue mich für Dich, dass Du Deine Ausbildung gestartet hast. :cheerlead:Und ich wünsche Dir sehr, dass Du Deine Begeisterung nicht verlierst und Deine Mitschüler im Laufe der Zeit am Ball bleiben. Macht Ihr denn auch ein Praktikum? In unserer Ausbildung hat sich erst zum Schluss hin gezeigt, wer tatsächlich geeignet ist und auch die praktische Phase hat doch einigen noch mal die Augen geöffnet.

    Bei uns waren die Dozenten ähnlich besetzt wie bei Euch. Ein Muss, dass man da keine Vollblut-Theoretiker vor sich hat. 1000 Stunden ist ja genial! Wir hatten 600 und vier Wochen Praktikum.

    Ich finde nur schade, dass die Prüfung nicht staatl. anerkannt ist. Und die Prüfung war bei uns auch echt ein Witz. Ich habe einfach Bedenken, dass da einige Menschen in Maßnahmen gesteckt werden und somit auf wehrlose alte Menschen losgelassen werden.

    Mir fehlen auch Aufbaukurse, ich würde mich gern noch mehr spezifizieren.

    @AnDa: Google mal Lebensbegleiter, Alltagsbegleiter, Demenzbetreuung und schaue mal was Du da mittlerweile angeboten bekommst. Dauer allein ist schon total unterschiedlich. Da gibt es Träger die ziehen Dich durch ein paar Wochenenenden und Du meinst dann, mit demenziell erkrankten Menschen umgehen zu können. Finde ich persönlich schlicht verantwortungslos. Oder kostenlose Kurse für Ehrenamtler, sogar die VHS bietet schon Crashkurse an. Ist doch Zucker, oder? :schraube: Kann Dir nur raten, wenn Du Dich dahingehend ausbilden lassen willst, daran zu denken, dass das Thema Demenz sich nicht an ein paar Wochenenden verinnerlichen lässt...wenn man es richtig machen will. Und hier gehört zu dem Wie einfach auch das Warum. Man lernt nicht nur einfach mal auf die Schnelle, wo man welche Knöpfe drücken muss...
     
  14. auswanderin

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    hallo Bruder Track
    tolle Einstellung und Hut ab vor deiner Einstellung, bist mir gleich sympatisch
    Ich habe jedoch eine Alltagsbegleiterin kennengelernt die mir nicht einmal sagen konnte, was sie für eine Ausbildung macht, dann habe ich erlebt, das sie Nahrung anreichte und mit ihrem Hinterteil auf dem Tisch dabei saß !!! auch hat sie einem Bewohner gesagt er hätte doch schon dreimal nach dem Datum gefragt, ob er es denn immer noch nicht raffen würde... Ich war fassungslos. Gottseisgedankt, sie ist nimmer da.
     
  15. BruderTack

    BruderTack Newbie

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    Hallo Heidi und, danke für die Blumen. *rotwerd* Feru mich für Dich mit, dass diese wenig aldente Kompetenznudel Dich nicht mehr mit ihrem nicht vorhandenem Wissen beglückt. Leider gibt es solche und solche. Muss zur Arbeit. Jetzt. Schreibe gern mehr... :-) Bis später...
     
  16. Trickymouse

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    @BruderTack

    danke:-) ja, ein Praktikum ist auch dabei.....
     
  17. Cristina7038

    Cristina7038 Newbie

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    Hallo Trickymouse,habe im letzten Jahr eine Ausbidung zum Alltagsbegleiter gemacht. Ist absout interessant und man lernt auch eine Menge über sich und seine Bedürfnisse.Und man ernt Rücksicht auf andere.Also ich habe eine Menge gelernt und es hat sich gelohnt.Würde es jederzeit wieder machen.Mein Rat tu es.

    Gruß Cristina7038:-):daumen:
     
  18. Trickymouse

    Trickymouse Newbie

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    so.....die ersten 5 Wochen sind schnell vorbeigeganen. ich muß wirklich (so ganz ohne eigenwerbung:mrgreen:) sagen. der Kurs ist klasse. wir lernen wirklich eine menge und werden auf die bedürfnisse von demenzkranken sehr gut geschult. das praktikum hat auch letzte woche angefangen, und ich habe das große glück, in einer sehr guten einrichtung nur für menschen mit demenz gelandet zu sein, wo wirklich jede ecke gut durchdacht ist. auch das individulle angebot für die bewohner ist klasse.
    ich hoffe sehr, das ich nach der weiterbildung großes glück habe, und ich auch einen arbeitgeber finde, der die investitation in kauf nimmt, und nicht "nur" auf 1 € Betreuungskräfte
     
  19. BruderTack

    BruderTack Newbie

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    Da drück' ich Dir ganz feste sämtliche Daumen! :-)

    Geld regiert die Welt und der Mensch bleibt auf der Strecke...die, die's am wenigsten wegstecken, wie z.B. Bewohner die auf humanere und weniger materielle Denkweisen schlicht angewiesen sind.

    Habe mir in der letzten Teamsitzung ordentlich den Mund verbrannt. Eine Kollegin meinte danach: "Einfach mal die Fr*** halten, hm?" Tja. Geht nit. Ich habe zum Chef vor versammelter Mannschaft gesagt, dass ich an dem Tag aufhöre an dem ich so arbeiten muss als wäre ich auf der Flucht. Und dann gleich mal mit reingepackt, was ich davon halte, Menschen so zu behandeln wie man selbst mit Sicherheit nie behandelt werden will. Nämlich "Nix!" habe ich nur leider nicht nur gesagt... Haben sich einige gleich getroffen gefühlt und aufgejault.

    Wäre sooooo schön, wenn das eine oder andere Rädchen geölt und wieder mal in Gang gesetzt werden würde, finde ich. Auch wenn mein Mann meint ich säg' fleissig an dem Ast auf dem ich sitze. Mir Wurscht. Wenn nicht dort, dann woanders. Aber ich bleibe so lange dort, wie ich den Bewohnern gut tun kann.

    Mir einen Job suchen wo alles toll und easy und geordnet läuft hilft den Bewohnern herzlich wenig. Besser wird's nur, wenn man bleibt um was zu verändern, wenns einem stinkt.

    Ich lerne so super viel von den Pflegekräften, examiniert oder nicht, ganz egal. Wäre nur einfach mal goil wenn die mal ihren Dickschädel öffnen würden...:gruebel: ...und ein bissi validieren, basal stimmulieren, eben auch mal nebenbei "berühren" beim berühren. Is' für mich kein Zeitproblem.

    @Trickymouse: Berichte weiter, bin total gespannt. :-)
     
  20. Trickymouse

    Trickymouse Newbie

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    habe jetzt die 2. praktikumswoche hinter mir. ich muß sagen ich bin von der einrichtung richtig begeistert. der fainesshalber, muß ich aber auch sagen, es ist nicht alles gold was glänzt. zu aller erst: hochachtung vor den Pflegekräften !!:beten:

    ein Haus mit ca 60 dementen menschen in allen stadien zu betreuen verdient respekt!! leider sind nicht alle diesen druck gewachsten und habe so ein zwei sachen gesehen, die so einfach mal nicht in ordnung sind. da wurde einer dame, die sich halt mal alle 15 min einen bissen essen in den mund steckt, in einem zum himmelschreiendem ton gesagt, sie sei faul:wut: !!!!!!!!!!!! oder einer Frau, die alle 10 minuten nach einem taschentuch fragt gesagt wird sie soll sie gefälligst nicht so nerven. wer kein ausreichendes nervenkostüm hat, hat in diesem haus (oder auch berufsstand) nichts zu suchen!

    das sind aber gott sei dank nur aussnahmen gewesen, die auch schon angesprochen wurden. auch von meinen "klassenkammeraden" habe ich teilweise sachen gehört, die so nicht angehen können. wir haben uns einhellig entschieden, auch wenn wir uns so keine freunde machen, solche dinde gleich anzusprechen.
    aber noch mal zur güte: die meißten machen einen super job!!:cheerlead:
     
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