Aktion "Pflegekräfte für Flüchtlinge"

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von SchwesterLisa1, 15.09.2015.

  1. SchwesterLisa1

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  2. narde2003

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    Eine weitere Möglichkeit sind auch örtliche Helferkreise in denen man sich einbringen kann.
    Die Helferkreise betreuen die Ankömmlinge nach der Erstaufnahmeeinrichtung und begleiten auch z.B. bei Arztbesuchen oder auf Ämter.
    Es muss ja nicht immer nur Pflege sein.
    Örtliche Helferkreise kann man sich entweder ergooglen oder man findet sie bei den Gemeinden auf der HP, alternativ kann man auch in den Unterkünften bei den Sozialarbeitern nachfragen.

    lg
    Narde
     
  3. Tante Doll

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    Ja, scheint als ob die Pflegekräfte in Deutschland doch noch nicht so richtig ausgelastet sind...
     
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  4. Maniac

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    Es ist freiwillig (sowieso) und in der Freizeit.
    Wieso sollten alle Pflegekräfte in ihrer Freizeit ausgelastet sein?
    Es kommt darauf an wo man die Prioritäten setzt und was einem wichtig ist. Ob Pflege, Reinigungskraft, Bankangestellter oder sonstwer.
     
  5. Tante Doll

    Tante Doll Stammgast

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    ja... ich dachte nur... man hört so viele klagen über die viel zu kurzen freiperioden, die dann noch oftmals mit anrufen vom arbeitsplatz mit "bitten" um einspringen gestört werden - manchmal sogar während des urlaubs...

    die möglichkeiten sich in seiner freizeit adäquat zu erholen, sind angeblich stark eingeschränkt; bedingt durch das missverhältnis von zeitlicher begrenzung zum akuten erholungsbedarf - auch mit untereinbeziehung des
    aspekts "wechselschichten".

    das liest man immer wieder hier im forum! ziemlich oft sogar....

    aber vielleicht ist ja so ein freiwilligenengagement genau das richtige für die gestresste zunft - einfach am samstag da weitermachen, wo man am freitag aufgehört hat: sich um andere anstatt um sich selbst zu kümmern!

    und vielleicht vergisst man einfach dann darüber hinaus ganz und gar sich selbst und seine bedürfnisse. dann braucht man sich darum auch nicht mehr kümmern...
     
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  6. narde2003

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    Du musst halt wissen wie du deine Freizeit verbringen willst.
    Es stellt sich die Frage wie sieht die optimale Erholung aus?
    Wenn ich Kleidung annehme und dann sortiere zusammen mit netten anderen Menschen ist das für mich nix was mit meinem Beruf zu tun hat. Dabei kann ich mich auch entspannen, plaudern und Spass haben.
    Sieht meine Freizeitgestaltung so aus, dass ich durch die Clubs der Stadt ziehen muss, dann ist das natürlich keine Freizeitbeschäftigung für mich.
    Ich bin in der Flüchtlingsarbeit in einem Helferkreis engagiert - das hat nix mit meinem Job zu tun und macht mir Spass. Meine Selbstpflege kommt dabei auch nicht zu kurz. Ich bestimme auch was ich wann und wie mache.
    Im Vergleich zur Ehrenamtlichen Tätigkeit für eine Hilfsorganisation ist das deutlich entspannter und ich trage nicht die Verantwortung für 10.000 Menschen bei einem Konzert als Einsatzleitung, die auch ehrenamtlich ist.
    Ob ich das jetzt für eine Zeitarbeitsfirma machen würde, steht auf einem anderen Blatt.
    Ich persönlich wäre allerdings froh, sollte ich jemals in eine solche Situation kommen, dass ich meine Heimat verlassen muss, dass es Menschen gibt die mir in der ersten Zeit zur Seite stehen.

    lg
    Narde
     
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  7. Tante Doll

    Tante Doll Stammgast

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    da hast du natürlich recht, narde2003 !
    wem es spass macht und er/sie daraus positive erlebnisse erfährt ist das ja in ordnung....

    dennoch habe ich den verdacht, dass hier bewusst auf das vielzitierte "helfersyndrom" geschielt wird, um dadurch möglichst viele (frei-)willige für das ehrenamt zu werben!

    der von maniac genannte bankangestellte kann dies in seiner freizeit genau so tun (gibt auch sicher einige aus dieser branchensparte die da helfend tätig sind), ich bezweifle aber, dass es so was wie "bankangestellte für flüchtlinge " als adäquat gibt....
     
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  8. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Ich könnte mir auch vorstellen, dass eine Zeitarbeitsfirma dadurch neue Mitarbeiter werben könnte.

    Die medizinische Versorgung von Flüchtlingen läuft über das reguläre Gesundheitssystem in Deutschland.

    Es ist hier mehr, dass die Leute mit Kleidung und Hygieneartikeln versorgt werden. Pflegebedürftige Flüchtlinge im Sinne der deutschen Pflege habe ich noch keine erlebt.

    Sehr viele traumatisierte Menschen habe ich gesehen, aber das gehört dann in professionelle Hand.
     
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