Ältere Kollegen im OP - Geht das noch?

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zur Berufspolitik" wurde erstellt von Rauber, 31.10.2007.

  1. Rauber

    Rauber Senior-Mitglied

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    Hallo :wavey:

    Wir sind ein Team aus 13 Mitarbeitern, von denen 30% über 50 Jahre alt sind.
    Bitte nicht gleich auf die Barrikaden gehen ! :flowerpower:
    Ich schätze die Arbeits- und Lebenserfahrung meiner älteren Kollegen sehr ! und bin heilfroh weil ich weiss, das man sich auf sie verlassen kann.

    Wir waren leider gezwungen, eine Regelung zu kippen, älteren Mitarbeitern keine Bereitschaftsdienste mehr zuzumuten.
    (wir haben u.a Gyn+Geburtshilfe und Gefäßchir. im Haus)
    Meine Beobachtung ist. Sie strengen sich mordsmäßig an, wenn sie im B.- Dienst sind. Brauchen dafür aber auch umso länger, um sich zu erholen.
    Die Krankheitsausfälle sind häufiger und intensiver.
    sie wollen/müssen aber noch ein paar Jahre durchhalten, weil sonst die Rente nicht reicht. Oder weil sie eine Aufgabe haben wollen.

    Meine Frage.

    Hat jemand Erfahrung, bzw. ein funktionierendes Konzept, wie man ältere Kollegen im OP beschäftigen kann, ohne sie über ihre Kräfte hinaus zu beanspruchen? Das ganze sollte natürlich nichts extra kosten. Und wenn möglich die Planstellensituation nicht weiter belasten.:weissnix:
     
  2. Keira72

    Keira72 Newbie

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    Dein Thread kann jetzt nicht so richtig ernst gemeint sein oder???
     
  3. Mlle Jenna

    Mlle Jenna Newbie

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    Hi Rauber
    Ich habe zwar keine Ahnung vom OP-Bereich,doch ich hätte nen kleinen Vorschlag...: Vielleicht könnte man das so regeln, dass die "Älteren" z.B. nur 2 Bereitschaftsdienste im Monat machen und dann 3 Tage frei haben. Je nach dem wie fit die Person ist,könnte sie auch mehr Dienste machen. Aber zuerst alles mal versuchsweise... und schauen ob's klappt.

    L.G.
     
  4. Rauber

    Rauber Senior-Mitglied

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    Ich muß noch hinzufügen, das die älteren Kollegen allesamt schon reduzierte Arbeitszeiten haben.

    Jeder einzelne ist für die Planung extrem wichtig, damit ausreichend OP- Säle (2 Mann pro Saal) besetzt werden können. Saalkapazitäten wurden schon zusammengezogen, und Stellen gestrichen.

    Wenn aber zwei nach dem B.-dienst morgens heimgehen, und dann noch jemand in Urlaub oder krank ist, bricht das ganze System schon zusammen.:knockin:
    Unsere OP- Leitung steht hinter uns, und probiert wo sie nur kann, es möglichst allen recht zu machen. Aber uns gehen die Ideen aus.:weissnix:

    Unsere Verwaltung juckt das scheinbar nicht. Für die zählen nur ihre Statistiken.
    Ich würde unseren Verwaltungschef gern mal für einen Tag bei uns in der HNO einsetzen, damit er mal sieht, das man mit 0,8 Planstellen keinen Saal fahren kann :sbaseballs:
    und will neuerdings für jede Minute Arbeitszeit einen Nachweis im Doku- System.:angry:
     
  5. spaybell

    spaybell Junior-Mitglied

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    Hallo Rauber,

    Du wirst an der momentanen Situation nichts Ändern können.
    Personal wird überall eingespart.

    Ich denke jeder Mensch ist für sich verantwortlich und muss auch für sich selbst entscheiden ob er die Arbeit noch schaft oder nicht.
    In der heutigen Zeit gibt es Möglichkeiten um sich zu "entlassten", aber du solltest dich da nicht verpflichtet fühlen für Andere eine Regelung zu finden.
    SORRY Klingt hart aber ist so.

    Bin auch ab und zu in der Anästhesie und sehe das bei dem OP Team die "Alten" die Springerfunktion übernehmen und somit schon nicht mehr so lange am Tisch stehen müssen.

    Trotzdem ne schönen Tag noch

    Spaybell
     
  6. werwers

    werwers Gast

    Ich gehe leider auf die Barrikade. Wie alt bist Du oder Sie denn? Gibt es in eurem Team noch mehr "Randgruppen" zum Beispiel Männer, Frauen oder vieleicht auch Rheinländer.

    Arbeitstempo, Fachwissen und Krankheitstage sind nicht nur altersabhängig.

    Und wie schon häufiger geschrieben in diesem Tread, warum kümmern sich bei euch die über 50 Jährigen nicht selbst

    Schönen Tag noch
    :rocken:
    Ich sag jetzt nicht wie alt ich bin
     
  7. Hauttacker

    Hauttacker Senior-Mitglied

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    Ich glaube wenn ich alt bin, werde ich mich schon bemerkbar machen und das selber klären.
    Ich habe noch nie jemanden gebraucht der für mich spricht und die Kollegen von Dir das sehen das bestimmt genauso.
    A Sie leiden ja nicht an Demenz !!!
    B Sie sind ja nicht entmündigt oder ?
    C Das ist doch selbstverständlich, daß man Rücksicht nimmt oder?
     
  8. Brady

    Brady Gast

    Dann gehöre ich auch wohl bald einer Randgruppe an, wo irgend jemand sich erdreistet mich in einen Standard drücken zu wollen, nur weil er jünger ist.

    Wenn sowas gefordert wird, dann darf dieses meines Erachtens nur von dem betroffenen Kollegen selber kommen und von sonst niemanden.

    Es zählt immer noch unsere Individualität und ich würde es mir verbitten, mit mir so umzuspringen.

    Wenn ein älterer Kollege seine Leistung nicht bringt und dies nicht anspricht, wird es irgendwann von anderer Stelle zur Sprache kommen müssen. Aber genauso wie bei einem jüngeren Kollegen, der seine Leistung nicht erbringt.

    Gruß Brady
     
  9. usnurse

    usnurse Senior-Mitglied

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    Hallo Rauber....

    Auch ich bin einer der "aelteren" Mitarbeiter und bei diesen Kommentaren geht mir sowas von die Hutschnur hoch...du machst dir kein Bild.
    Auch nachdem ich 24 Std hab verstreichen lassen um darauf zu antworten regt es mich immer noch auf.

    Ich arbeite jetzt seit ca 21 Jahren im Op und habe viele juengere Kollegen gesehen die die Arbeit im Op als zu stressig empfunden haben oder auch krankfeiern. Ich denke mal das man nicht immer unbedingt von den Erfahrungen reden sollte die man selbst macht. Ob grundsaetzlich alle aelteren Kollegen nicht mehr belastbar sind oder die juengeren noch nicht, kann ich nicht beantworten. Es sind halt alles subjektive Eindruecke.

    Juengstes Beispiel bei mir im Krankenhaus. Wir haben abends um 11 noch ein AAA reingekriegt. Meine Kollegin (23 Jahre )die instrumentiert hatte von 11.00 - 19.00 gearbeitet und musste gegen 23.00 deswegen wiederkommen. Ich hatte an dem Tag von morgens um 11 bis 23.00 Uhr Regulaer Dienst und hab assistiert weil ich dummerweise den Rufdienst fuer eine andere Kollegin uebernommen hab..... Es kam wie es kommen musste. jedenfalls hab ich an dem Tag 20 Std. gearbeitet, meine wesentlich juengere Kollegin ca. 15 std.

    Jetzt darfst du 3 mal raten wer am naechsten Tag nicht zur Arbeit gekommen ist...... sie haette auch erst um 15 Uhr anfangen muessen und nur 4 std arbeiten muessen.......
    Eine Frage noch, duerfen, koennen oder muessen die Kollegen nach dem B.Dienst nach Hause gehen ?

    Ich arbeite an einem Krankenhaus wo wir alle Diziplinen abdecken und muessen/sollten alles instrumentieren/springen was reinkommt und es ist schon haefiger passiert das ich von einer Op abtreten musste um juengeren Kollegen zu helfen weil sie nicht wussten was sie machen sollen.....
    Genauso gehe ich aber auch auf juengere Kollegen zu und frage sie nach irgendwelchen neuen Dingen die in der schule gelehrt werden. Es ist halt ein geben und nehmen in der Teamarbeit.

    Und zum schluss noch eine kleine Anmerkung, wenn mir persoenlich jemand so kommen wuerde, den wuerde ich sowas von kalt abservieren das er/sie keinen Spass mehr haette im Op zu arbeiten. Im Op arbeiten wir in Teams und wenn da jemand ist der versucht sich ueber den anderen zu stellen weil; juenger,schoener oder was auch immer ist der hat an einem Team-
    Arbeitsplatz nichts verloren!!!

    Usnurse
     
  10. Sunny126

    Sunny126 Junior-Mitglied

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    Hallo Rauber!

    Ich bin jetzt 8 Monate im OP und bin sehr froh dass ich einige ältere Kollegen habe die mir mit Ihren Erfahrungen weiterhelfen. Natürlich muss man auch mit 50+immer auf dem neuesten Stand bleiben und an FBI teilnehmen. Aber das hat mit dem Alter nichts zutun sondern mit der Persönlichkeit!!! Leider muss ich dir bei einigen mit den Fehlzeiten recht geben aber auch das ist Personenabhänig!

    Meine Frage an dich:

    WO MÖCHTEST DU MIT 50 ARBEITEN?

    Gruß
     
  11. Rauber

    Rauber Senior-Mitglied

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    Peace ! please!
    Ich arbeite seit 13 Jahren im OP, und arbeite gern dort !
    Und ich geh stark auf die vierzig zu, wens interessiert.

    Meine Idee dabei war.
    1. Wie kann man jetzt schon was tun, um älteren Mitarbeitern bessere Chancen zu geben, sich den heutigen und zukünftigen Erwartungen zu stellen?
    2. Wie stelle ich mir meine Arbeit im OP vor, wenn ich in dem Alter bin ?
    (Deutschland ist leider nicht besonders flexibel, was ältere Mitarbeiter angeht. Bewirb dich mal woanders mit 55 Jahren... )


    wie seht ihr Euch mit 65 Jahren im OP ?? (Habt ihr den Rollator schon vorbestellt?)

    Ich möchte mit 65 nicht mehr nachts zu einer Not- Sectio rennen müssen !!!
     
  12. Hauttacker

    Hauttacker Senior-Mitglied

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    Ja, ich rolle dann mit dem Gehwagen zu der Not Sectio.
    Und wenn ich dort dann an komme, hat das Kind hoffentlich schon eine Schultüte in der Hand.
    Ich hoffe, das wenn ich alt bin, ich dann einen Arzt am OP-Tisch habe(wenn ich noch Istrumentieren kann)der sich meinem Tremor anpasst.
    Sonst klappt die Übergabe der Instrumente nicht mehr. :rofl::rofl::lol::lol::anmachen::anmachen:
     
  13. dieEv

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    Hallihallo! Ich bin mit einem Kollegen die Jüngste in unserem Team, auch 13 an der Zahl und ein ähnliches Spektrum wie bei Rauber. Meine Kollegen sind alle über 40, z.T. über 50 und fragen sich, wie sie bis zur Rente durchhalten sollen.
    Ich mich auch, denn zwar steigt die Routine, aber die Motivation sinkt, wenn man immer nur powern soll, ohne irgendetwas dafür zu bekommen.
    Die sogenannten Flow-Erlebnisse, wenn man mal eine richtig schöne Op hatte, sind ja nicht alltäglich.
    Op=permanenter Druck. Je älter man wird, desto weniger fühlt man sich dem gewachsen und möchte es auch nicht mehr. Das ist der Punkt.
     
  14. Rauber

    Rauber Senior-Mitglied

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    Ich hätts nicht besser formulieren können. Mit wenigen Worten auf den Punkt gebracht.
    dies Gefühl, irgendwann nicht mehr mithalten zu können, beschäftigt mich auch. Und beinah alle Kollegen, die mehr als 20 jahre im OP gearbeitet haben, sind körperlich kaputt.
    Irgendwann kann man das nicht mehr kompensieren.
    und da hilft auch kein schönreden.
     
  15. Stupsi

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    Hallo Hauttacker, du wirst lachen, aber darüber haben wir uns in der Arbeit auch schon unterhalten;
    Ich arbeite auf einer Früh-und Neugeborenenintensiv und müssen auch an Sectios, VE "teilnehmen" und natürlich auch zu Notfällen "spurten".

    Was machen wir, wenn wir über 50 sind, oder so kurz vor der Rente stehen und womöglich nicht mehr ganz so gut zu Fuß sind: wir schicken unsere jungen Ärzte vor und hoffen, daß wenn wir 15 Minuten zu spät sind, trotzdem alles gut gegangen ist.
    Wenn wir schlecht hören und bei einer turbulenten Erstversorgung nicht mehr alles so gut mitbekommen?
    Womöglich dürfen wir nicht mehr Autofahren (weil alte Leute sollten ja irgendwann am besten ihren Führerschein abgeben), aber Hauptsache wir dürfen noch auf Intensiv, OP usw. arbeiten!

    Irgendwann steht vermutlich jeder mal vor dem Problem; dann muß jeder für sich selbst entscheiden, was das Beste für ihn ist; und solange er nicht fahrlässig handelt, während der OP einschläft oder was auch immer, sollten sich die Kollegen da nicht "einmischen".
     
  16. dieEv

    dieEv Poweruser

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    Ich denke, unser Land wird sich auf die Mehrzahl alter und älterer Menschen auch im Berufsleben einstellen müssen, denn so ist es eben.
    Und es macht auch keinen Sinn sich verrückt zu machen. Meistens sind Hektik und Streß doch hausgemacht und gar nicht nötig...
     
  17. Rauber

    Rauber Senior-Mitglied

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    Als ich vor sechs Jahren in diesem Haus anfing, gab es das noch garnicht, dass ältere Kollegen gezwungen waren, bereitschaftsdienste zu leisten. Wenn dann wurde ältere Kollegen lange vorher gefragt, ob sie evtl. bereit sind, mal einen Bereitschaftsdienst freiwillig zu übernehmen. Und das war dann ein Dienst in 6 Monaten (nur wegen des Vergleichs)
    Es waren noch so viele Vollzeitkräfte da, um die Dienste so zu besetzen, das es allen nicht zuviel wurde.
    Aber dann wurden einfach mal drei Stellen gestrichen, und für die Vollzeitkäfte hätte das bedeutet, Im Monat 8 Bereitschaftsdienste und mehr zu machen. Und dann je nachdem was angefallen ist, noch am nächsten Tag noch voll weiterzuarbeiten.
    Mag sein, das das früher gang und gäbe war. Aber für mich hat das in der Form keinerlei Lebensqualität, wenn man sich fühlt wie eine ausgepresste Zitrone.:knockin:
     
  18. dieEv

    dieEv Poweruser

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    richtig. bei uns werden die b-dienste allerdings jetzt gekürzt (stundenmässig). einerseits positiv, andererseits finanziell ungewiss...
     
  19. krankenpfleger

    krankenpfleger Senior-Mitglied

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    Unglaublich die Diskriminierung der erfahren Kolleginnen und Kollegen im reifen Alter !
     
  20. behid

    behid Gast


    Ich sehe weder im Eingangsthread noch in einem weiteren eine Diskriminierung, sondern eher Sorge und Interesse den älteren Kollegen gegenüber.
    Niemand wird ernsthaft bestreiten, dass bestimmte Einsatzgebiete in der Pflege besonders (körperlich und vom Arbeitstempo) oder mehr anstrengend sind und diese Anforderungen zu erfüllen werden mit zunehmenden Lebensalter einfach schwieriger. Da nach Lösungen oder Strukturen zu suchen, die es auch "älteren" erfahrenen und kompetenten Kollegen ermöglicht ihre Leistung zu bringen halte ich für ausgesprochen kollegial. Es geht, so wie ich es verstehe, weder um Diskreminierung noch darum die Kollegen zu übergehen und deren Probleme und Anliegen zu erörtern, sondern darum evtl neue Ansätze in Dienstplangestaltung oder Veränderung der Strukturen zu bekommen um die Arbeitssituation für das entsprechende Team zu verbessern.

    Leider habe ich für den OP keine Lösung noch nicht mal einen Vorschlag, aber die Ängste in nicht mehr allzu ferner Zukunft den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein beschäftigt mich auch und macht mir auch Bauchschmerzen.

    Gruß
    Behid
     
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