Ablauf in der Psychiatrie?

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Psychiatrie/Psychotherapie/Psychosomatik/Sucht/Forensik" wurde erstellt von Jale, 12.07.2007.

  1. Jale

    Jale Newbie

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    Hallo an alle!

    Ich bin hier angemeldet, ergo bin ich Krankenschwester, dies zur Einleitung.

    Meine Partnerin ist seit knapp drei Wochen auf einer offenen psychiatrischen Station untergebracht, sie ist dort aus freien Stücken hingegangen, nachdem sie im Dienst (sie ist auch Krankenschwester) einen Zusammenbruch hatte. Diagnose: Burn Out; zudem kommen noch traumatische Erlebnisse in der Kindheit hinzu, die nie aufgearbeitet wurden und die allgemeine Probleme mit sich ziehen, was die Bewältigung von Schwierigkeiten im Alltag angeht. Soweit zur Aufnahme.

    Nun zu meinem Anliegen:

    Das Pflegepersonal auf der Station, auf der meine Freundin ist, tritt faktisch nicht in Erscheinung, sie sind einfach nicht da.
    Okay, sie gehen pro Schicht einmal durch die Zimmer und geben auch Medikamente aus und an den Morgenkreisen ist auch immer jemand vom Pflegepesonal beteiligt, aber ansonsten sieht und hört man sie nicht, ich weiß, sie haben administrative Aufgaben zu erledigen und müssen ihre Kurven führen...
    Meine Freundin ist seit 3 Wochen dort, ihr wurde eine pflegerische Bezugsperson versprochen - sie hat bis jetzt noch keine.

    Es gibt keine Gesprächsbereitschaft von seiten des Personals, keine geführten Gruppen (Kochgruppe etc...) oder das mal jemand vom Personal mit einer Patientin rausgeht, die nur in Begleitung rausdarf. Die Patienten sind selbständig und machen auch alles alleine, sie sind sich selbst überlassen.

    Es gibt dort einen bekennenden Kokser auf Station, der dort de facto völlig falsch untergebracht ist, das Pflegepersonal interessiert sich nicht dafür.

    Die Zimmernachbarin meiner Freundin war neulich mal schlecht drauf und hat rumgeheult, damit ist sie zum Pflegepersonal gegangen und wollte ein Gespräch, was hat sie bekommen? Tavor...
    Tavor, welches sie, einen ansonsten fitten und selbständigen Menschen völlig abgeschossen hat.
    Gleiche Zimmernachbarin hatte sich beim Tagesurlaub oder auch Tagesbelastung genannt, beim Staubsaugen zuhause einen Fingernagel ziemlich tief eingerissen. Einen Tag später wollte sie vom Pflegerpersonal einfach nur ein Pflaster haben. Die haben sich völlig quergestellt und gesagt, da muss erst ein Arzt raufgucken.

    Es gibt dort eine Schwester, von den Patienten nur "die Zicke" genannt, die es sich anmasst, den gekochten Kaffee morgens bis halb acht wegzuschliessen. Muss sowas sein? Kann man es den Patienten dort nicht wenigstens etwas leichter machen, ihre ansonsten schon sehr schwere Situation besser zu verkraften?

    Im Garten der Klinik kommt immer mal wieder eine Katze vorbei, die natürlich von allen Patienten gemocht wird, es ist ein Highlight, wenn sie auftaucht. Natürlich wird sie gefüttert und bekommt mal ein Schälchen Milch hingestellt. Das war nun aber für "die Zicke" ein Anlaß, es in der Morgenrunde zu verbieten, aus hygienischen Gründen, "man sei hier ja schliesslich ein Krankenhaus".

    Im Ess- und Gemeinschaftszimmer steht ein Fernseher, der ab 18.30 Uhr eingeschaltet werden darf. Natürlich sitzen dort abends jede Menge Menschen vor und es kommt vor, das gelacht wird (ist das nichts chön, das in der Psychiatrie auch mal gelacht wird?). Es ist jetzt schon 2x vorgekommen, dass sofort jemand vom Pflegepersonal reinkam und gebeten hat, das Lachen zu unterlassen.

    Mich würde wirklich mal interessieren, wie das in anderen psychiatrischen Häusern läuft.
    Kann mir bitte mal jemand sagen, was auf dieser Station falsch läuft, ob da was falsch läuft, oder ob das alles ganz normal ist und ich mich zu sehr aufrege und alle szu eng sehe?
    Was für ein Pflegeverständnis haben diese Schwestern und Pfleger dort?
    Meines ist es jedenfalls nicht.

    LG, Jale
     
  2. MiChung

    MiChung Gast

    Hallo Jale,

    es ist immer schwierig, solche Situationen aus Schilderungen heraus zu beurteilen.
    Manche Dinge, die Du schilderst sind schon eher kritisch zu sehen - dass sich dort kein Ansprechpartner für Fragen und Anliegen auch seitens der Angehörigen bietet, finde ich auch schlecht. Aber hast Du denn mal explizit danach gefragt?
    Ich habe einige Jahre auf einer Psychotherapiestation gearbeitet. Die personelle Besetzung war dort sehr überschaubar, so dass oft nur 1-2 Pflegekräfte auf der Station anwesend waren. Es gab dort viele Besprechungen, so dass die Gesprächskontakte mit den Patienten geplant bzw. terminiert wurden (ausgenommen natürlich Krisensituationen).
    Gemeinsame Gespräche mit Patienten und Angehörigen wurden bei uns auch auf Antrag des jeweiligen Patienten möglich gemacht - auch diese konnten nicht spontan stattfinden sondern wurden geplant.
    Eine "Zicken-Schwester" gibt es wohl auf jeder Station. Meist ist es die Person, die am meisten auf die Einhaltung der Regeln (die nicht immer für jeden sofort verständlich sind - aber meist schon ihre Berechtigung haben) achtet, damit das Zusammenleben auf der Station nicht zuuuu chaotisch wird.
    Das Lachen zu verbieten ist natürlich Unsinn - aber wenn es am eher späteren Abend sehr laut wird (und je nach Zusammensetzung der Patientengruppe wird schon mal sehr laut und ausgiebig herumgealbert...) muss man natürlich die anderen Patienten schützen, die ein Recht auf Ruhe haben. Natürlich gibt es unterschiedliche Art und Weisen dies deutlich zu machen....

    Um sich auf einer solchen Station einzuleben und mit dem Ablauf und den Gegebenheiten dort zurecht zu kommen können gut schon mal 3-4 Wochen ins Land ziehen - diese Erfahrung habe ich zumindest gemacht.
    Bitte doch einfach mal um einem konkreten Gesprächstermin und überlege Dir, was Du alles fragen bzw. wissen möchtest.

    LG MC
     
  3. Sterillia

    Sterillia Newbie

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    Hallo,

    wer gewohnt ist, den ganzen Tag herumzuwuseln, zehn Dinge gleichzeitig zu erledigen und nie ganz fertig zu werden, der kann natürlich eine gewisse Ruhe und Gelassenheit in der Psychiatrie auch schon mal fehlinterpretieren.

    Vielleicht gehört deine Partnerin ja zu diesen hyperaktiven Pflegekräften, die den ganzen tag heumwuseln. Vielleicht kommt ja daher ihr Burn Out.

    Mir kommen diese Schilderungen auf jeden Fall sehr einseitig vor. Immerhin haben die meisten Psychiatrien mittlerweile auch schon so etwas wie Qualitätsmanagement und arbeiten mit Standards.

    Da würde ich an deiner Stelle deine Partnerin schon nochmal genauer zu befragen...

    Nur weil man in einer freien Minute nicht den Pflegearbeitsraum putzt, ist man noch lange keine schlechte Krankenschwester. :-)

    Gruß
    Sterillia
     
  4. Brady

    Brady Gast

    Hallo Jale,

    sie ist jetzt auf der anderen Seite. Sie ist Patient, dies zu akzeptieren ist sehr schwer. Abwehr, Entwertung oder auch Unverständnis ist die Folge davon. Sie soll fragen, sie soll Dinge ansprechen die ihr nicht richtig erscheinen. Dann erst lässt sie sich auf Therapie ein. Psychiatrie ist so, vieles ist erstmal nicht zu verstehen.

    Auch die Kollegen die jetzt ihre Behandler, Betreuer sind werden dies wissen, wenn ein Kollege zur Behandlung kommt.

    Sie ist jetzt in einem "Raum" wo sie alles erfragen kann, darf und auch sollte. Weil sie es für sich macht und für keinen anderen. Wir haben es nicht leichter als Patient, denke eher viel schwerer......Sie soll sich auf sich konzentrieren, was sind ihre Fragen, ihre Bedürfnisse, usw.....

    Therapie bedeutet auch selber für sich Verantwortung zu übernehmen.
    Warum etwas so läuft und nicht anders bei anderen Patienten, kann ich in dem Moment, wo ich selber Patient bin nicht überblicken, bin nicht involviert. Das lenkt auch nur ab von dem was für mich wichtig ist. Sollte es aber so wichtig für mich sein, spreche ich auch das an.

    Liebe Grüße Brady
     
  5. flomo

    flomo Newbie

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    Hallo Jale,

    ich arbeite in der Psychosomatik.
    Unsere Patienten haben teilweise ähnliche Erfahrungen in der Psychiatrie gemacht, wie du sie schilderst.
    Wir arbeiten da ganz anders. Bei uns bedeutet Therapie halt nicht gleich Tavor.
    Vielleicht wäre die Psychosomatik ja auch etwas für deine Partnerin?
    Gruß flomo
     
  6. Brady

    Brady Gast

    Hallo flomo,

    die Psychosomatik ist ein Teilgebiet der Psychiatrie und es wird in einer Psychiatrie auch nicht sofort mit Tavor reagiert. Gerade in der Psychiatrie, habe ich festgestellt, wird da sehr vorsichtig mit umgegangen.
    Es gibt solche und auch solche Aussagen von Patienten, die vorher in anderen Kliniken waren. Ich versuche da so neutral und objektiv wie möglich zu bleiben.

    Denn diese Aussagen haben oft eine andere Bewandtnis, die du auch in deiner Arbeit kennen müsstest, oder eben bei noch nicht so langer Berufserfahrung in dem Bereich kennen lernen wirst. Also Vorsicht mit Aussagen, andere Kliniken sind so oder so, besonders gegenüber Patienten zeugt von wenig Professionalität und die kollegiale Zusammenarbeit der verschiedenen Häusern könnte dies auch mehr schaden als nutzen.

    Gruß Brady
     
  7. flexi

    flexi Administrator
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    Hallo flomo, du hast sicherlich übersehen, dass die Partnerin von Jale sich selbst zur Zeit in Behandlung befindet und nicht wie du meinst, einen neuen Arbeitsplatz sucht!
     
  8. Jale

    Jale Newbie

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    Ich danke euch für eure Antworten.

    Leider helfen sie mir nicht dabei, das Gefühl loszuwerden, das dort, wo meine Partnerin in Behandlung ist, vieles falsch läuft.
    Allein schon die unterschiedliche Interpretation und Auslegung der Stationsordnung (durchaus berechtigt) durch die Pflegekräfte lässt mich zweifeln, die Willkür mit der Menschen über Menschen, die nicht entmündigt sind und bei klarem Verstand sind, urteilen.
    Und ich bleibe dabei, es ist keiner da vom Pflegepersonal, der sich mal wirklich kümmern würde. Als Patient muss man wirklich sehen, wie man alleine dort klar kommt und so mancher, weniger gefestigter Mensch als meine Partnerin, kommt dort überhaupt nicht klar.

    Ich arbeite übrigens in der Neurologie.
     
  9. MiChung

    MiChung Gast

    Hi Jale,

    mir ist nicht ganz klar, was Du mit Deinen Postings erreichen möchtest, bzw. was Du Dir erhoffst.
    Ich denke, jeder, der sich freiwillig in Behandlung begibt, hat auch die Möglichkeit zu entscheiden, ob er sich mit den Gegebenheiten arrangieren kann, oder sich lieber eine für ihn passendere Alternative sucht - wenn man sich nicht darauf einlassen kann (aus welchen Gründen auch immer), macht Behandlung wenig Sinn.
    Wobei in den Schilderungen ja auch eher Deine Sicht der Dinge beschrieben wird.

    Gruß MC
     
  10. Brady

    Brady Gast

    Hi Jale,

    stimme auch MiChung in allem was sie geschrieben hat zu. Deine Partnerin sollte es für sich selber klären, du wirst es nicht für sie können.

    Liebe Grüße Brady
     
  11. Lehmchen

    Lehmchen Junior-Mitglied

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    Ich selber arbeite auf einer geschlossenen Psychiatrie und kann nur aus meiner Sicht antworten: Auch bei uns ist es leider so, das tatsächlich nur die Patienten von seiten des Pflegepersonals Aufmerksamkeit bekommen die diese durch Unruhe, Aggressivität etc. lautstark einfordern.
    Das Personal ist damit auch nicht glücklich, aber auf grund der sehr, sehr eingeschränken Mitarbeiterzahl ist es absolut unmöglich sich um alle Patienten zu kümmern.
    Schrecklich, aber ich glaube fast alltag auf Akutpsychiatrie.
     
  12. rudi09

    rudi09 Stammgast

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    Hallo alle miteinander,
    will mich auch mal wieder melden.
    Was mich an den Antworten (bis auf die letzte) erstaunt, ist die Abwehrreaktion.
    Ich kann nicht verstehen, wieso Jale so abgebügelt wird.
    Ist es denn nicht möglich, wenigstens aus seinem Haus was darzustellen.
    Das habt ihr zu anderen Themen doch oft genug gemacht.
    Bei Jale muß doch der Eindruck entstehen, dass es überall so ist.
    Dass in psychiatrischen Krankenäusern noch nicht überall alles rund läuft und einige mit dem QM noch nicht viel am Hut haben, ist doch kein Geheimnis.
    Dass sich PP erstmal vor PP als Patient scheut, ist auch nichts neues.
    Und dass oft "administrative Aufgaben" den Tag füllen, obwohl das anders organisiert werden könnte, ist auch nicht neu.
    Es gibt sicher viele PP mit dem Anspruch, sich um die Patienten kümmern zu wollen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, aber eben nicht alle.
    Und wenn Jale einen Nachmittag bei seiner Partnerin verbringt, kann er sehr wohl einschätzen, wie oft PP über den Gang huscht oder eben mit Patienten redet.
    Bei uns sicher auch noch nicht alles perfekt, aber der Anspruch, dass immer PP präsent ist, besteht schon. An der Umsetzung hapert es je nach Dienstbesetzung. Kochgruppen haben wir übrigens nur im Rahmen der Ergotherapie. PMR und andere Sachen machen PP. (nur als Beispiele)
    Es gibt in unserer Gegend auch noch Häuser, die QM nicht machen oder bei der Zertifizierung gescheitert sind. Auch erzählen Patienten oft negative Dinge (Nichtbeachtung) aus anderen Häusern. Die sind so konkret, dass üble Nachrede ausgeschlossen werden kann.
    Tschüß
    rudi09
     
  13. MiChung

    MiChung Gast

    @ rudi09

    Hi,
    mir ging es nicht um´s "abbügeln" sondern um den Hinweis, das manche Dinge auf den ersten Blick unverständlich erscheinen können, im Laufe der Behandlung jedoch klarer werden, es deshalb Sinn macht genauer nachzufragen.
    Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, das viele Patienten die zu Beginn der Behandlung sehr abwehrend waren, letztlich doch profitieren konnten - dass sich PP erstmal vor der Behandlung von PP scheuten, habe ich auf meiner Station auch eher nicht erlebt. Dass es als Pflegeperson in der Rolle des Patienten besonders schwierig ist (Scham, Versagensängste, etc.) war allen Mitarbeitern bewusst und dieses Wissen wurde auch mit den betreffenden Patienten thematisiert - meist war dann schon die erste Hürde genommen.
    Die Präsenz des PP sollte wohl auf jeder Station wichtig sein. Die Beziehungsgestaltung ist schließlich gerade in der psychiatrischen Pflege unser wichtigstes "Handwerkszeug".
    Wie diese Präsenz allerdings aussehen kann, wenn z.B. nur ein Pflegemitarbeiter im Spätdienst eingesetzt ist und mehrere Patienten Gesprächsbedarf haben, gleichzeitig noch die Pflegedokumentation erledigt werden muss, kann man sich dann unschwer vorstellen....
    Natürlich gibt es auch sicher Teams/ Kliniken die schlecht arbeiten, dies zu beurteilen ist jedoch aus ggf. emotional gefärbten Beschreibungen schwierig.
    Ein Urteil kann ich mir nur anmaßen, wenn ich etwas selbst gesehen bzw. erlebt habe.
    Und wenn es in einer Klinik tatsächlich einfach schlecht ist, würde ich schauen, ob und wo konstruktive Kritik geäußert werden kann, oder ggf. die Klinik wechseln, bzw. überlegen, ob eine ambulante Behandlung in Frage kommt.

    LG
     
  14. MiChung

    MiChung Gast

    ... als Ergänzung vielleicht noch: es empfielt sich, nach dem Stationskonzept (oder gar nach einem vorhandenen Pflegekonzept) zu fragen. Je nach Stationscharakter sind die Arbeitsweisen ja auch sehr unterschiedlich.
    Z.B. geht es in der Behandlung schwerpunktmäßig um Stabilisierung und medikamentöse Einstellung? Wird psychotherapeutisch gearbeitet? ... u.ä., wären Fragen, die noch zu klären wären.

    LG MC
     
  15. Jale

    Jale Newbie

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    Sie ist jetzt die sechste Woche da und es hat sich immer noch nichts geändert, zumindest von Seiten des PP und ich denke ich kann das beurteilen, bin ja immerhin jeden Tag dort anwesend.
    Hätte sie nicht den eigenen starken Willen, etwas zu ändern, wäre sie schon gar nicht mehr dort.

    Aber egal, ich habe kaum mit anderen antworten gerechnet, es ist immer schwer sich selbst gegenüber kritisch zu sein.
     
  16. psychiatricnurse

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    tja, störungen haben in der Psychiatrie nun mal vorrang! Ich kenne das von unserer akutpsychiatrie.

    vielleicht ist deine freundin auf einer psychosomatischen station, wo die pp mehr zeit für gespräche haben besser aufgehoben?
     
  17. Brady

    Brady Gast

    Also, ich verstehe das überhaupt nicht. Wenn es mir nicht gefällt oder ich bin mit der Therapie nicht einverstanden. Dann bleibe ich auch nicht dort, sondern kümmere mich um eine andere Therapie. Eigenartig 6 Wochen auszuhalten und nichts dagegen zu tun, das muss andere Gründe meiner Meinung nach haben.


    Gruß Brady
     
  18. MiChung

    MiChung Gast

    Hallo Jale,

    T´schuldigung, aber ich habe langsam den Eindruck, es geht darum, dass jemand sagt: " Gott, wie schrecklich ist es in dieser Klinik". Mag ja vielleicht auch so sein - das kann wohl niemand von hier aus beurteilen. Ich sehe das auch so: wenn ich mich nicht gut behandelt fühle, beschwere ich mich, versuche die Situation zu klären und wenn das nicht hilft, such ich mir was Besseres.... das Thema hat sich jetzt glaub ich auch tot gerannt....

    LG
     
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