Ab 50 nicht mehr in der Intensivpflege arbeiten?

narde2003

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich hatte letzte Woche eine heisse Diskussion mit einigen KollegInnen.

Es ging darum, ob es eine Alterbegrenzung nach oben für Intensivpflegekräfte geben sollte.

Ausschlaggebend für die Diskussion ist eine 55jährige Kollegin gewesen (diese war natürlich nicht im Dienst), die immer, und das schon seit ich sie kenne recht hektisch ist.

Meine KollegInnen (alle um die 25) vertraten jetzt die Meinung, dass eigentlich ab 50 in der Intensivpflege Schluss sein sollte, und ältere KollegInnen, doch bitte in ruhigere Fahrwasser ziehen sollten.

Ich bin aber der Meinung, es sollte jeder selbst entscheiden, wielange er im Intensivbereich tätig sein will bzw. kann.

Ich habe auch schon "junge" KollegInnen erlebt die hektisch und schnell am Ende sind.

Was meint Ihr sehe ich dies aus der falschen Perspektive?

CU
Narde
 

Maniac

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Was erwartest du für Antworten?! ;) Du hast natürlih recht.

Eure Meinung liegt wohl daran das ihr alle die Sr anders kennen gelernt habt.
Wenn sie nicht mehr auf dem Laufenden ist und/oder ihre Arbeit aus irgendwelchen gründen (zu hektisch??) nicht mehr gebacken kriegt soltle sie wechseln. Ist dies nicht der Fall und sie macht einfach "nur" Stress und Chaos, muss sie nicht wechseln, denn das macht sie da woanders auch. Da kenne ich auch genug!
 

narde2003

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Nachdem ich diese SR seit 5 Jahren kenne und sie seit 5 Jahren gleich ist, hätte sie wohl besser nie auf Intensiv gearbeitet...

Ob ich sie mag oder nicht ist egal, sie macht ihre Arbeit genauso gut/schlecht wie andere, nur halt hektischer.
Sie gefährdet keine Patienten, sondern nur die Nerven der KollegInnen, aber wer tut das schon mal nicht.

CU
Narde
 

Dirk Jahnke

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Moin narde2003

Ist ja spassig ! Alle um die 25 Jahre. Ich und meine Kollegen haben gerade so besprochen(alle mitte 30) das man erst ab 30 auf einer ICU arbeiten sollte. Alles darunter hat einfach noch nicht die Berufserfahrung/Lebenserfahrung :kloppen:

Ist alles nur eine Frage der Perspektive!

Eine ICU braucht viele verschiedene Typen von Schwestern/Pfleger. Und dazu gehört auch das Alter. Also Grundsätzlich von mir ein NEIN egal ob 25 oder 55 Jahre alt. Nur der Einzelfall zählt !

Tschau
Dirk Jahnke
 

Maniac

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NEIN 25 und 55jährige drüften da nicht arbeiten oder
NEIN mit 25 ist man nicht zu jung und mit 55 nicht zu alt - nur der einzelfall zählt?
 

Ute S.

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Hallo,

ich arbeite zwar nicht auf einer Intensiv, aber ich denke das "Problem" ist auf jeder Abteilung. Ich denke auch, dass es, solange wie die Patienten nicht gefährdet sind, von jedem selbst abhängt. Eine gesunde Durchmischung finde ich immer noch am besten. Es heisst nicht, dass man, hat man ein bestimmtes Alter überschritten, automatisch nicht mehr belastbar ist. Diese Kollegen bringen sehr viel Erfahrung mit ein, von der die Jüngeren unter uns profitieren können und sollen. Zum Anderen bringen die jüngeren Kollegen/-innen viel frischen Wind und neues Wissen, von dem wir älteren ebenso profitieren können und sollen.
Es ist meiner Meinung nach der fatale Trend unserer Zeit die Älteren auf Abstellgleis zu schieben. Ich muss leider zugeben, dass ich in meinen jungen Jahren teilweise ebenso dachte, dass der Wandel oft erst mit der eigenen Erfahrung und Reife kommt. Deshalb immer in Kontakt und Diskussion bleiben, das bereichert. Und offen sein und bleiben für die Meinungen und Erfahrungen der Kollegen. Wenn bemerkt wird, dass der/die Kollegin tatsächlich Probleme mit der Belastbarkeit bekommt, ein Gespräch suchen, eine Laufbahnberatung anbieten. Vielleicht besteht die Möglichkeit das Pensum zu reduzieren und schon gehts wieder aufwärts.

Ute S.
 

narde2003

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Hallo @all,
ich kann euch nur recht geben, ich persönlich bin jetzt auch keine 25 mehr.
Eine untere Altersgrenze finde ich genauso blöd wie eine obere Altersgrenze.

Natürlich profitieren wir alle von einander, nur sieht es halt die "Jugend" nicht immer so.
Ich kann mich noch ein Praktikum auf einer Entbindungsstation erinnern, das ich vor vielen Jahren gemacht habe, das Team war zwar an Jahren gesehen schon ziemlich uralt, aber von der Einstellung her sehr jung geblieben, nach dem anfänglichen "Schock" meinerseits hatten wir sehr viel Spass miteinander.
Da ja auf einer Entbindungsstation der Stress in der Regel nicht so extrem war und man auch viele Blumen gepflegt hat.

Eigentlich schon peinlich, dass auch in unserer Berufsgruppe der "Jugendlichkeitswahn" auch zuschlägt. Vermutlich gibt es in Kürze vom Arbeitgeber ab 40 eine Sonderkondition für die Plasitschen Chirurgen zum facelifting.

Allerdings hätte ich nichts dagegen ab 50 nicht mehr arbeiten zu müssen und in Pension gehen zu dürfen, natürlich bei vollem Lohnausgleich :klatschspring:

Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, dass man jemanden frisch nach dem Examen nicht unbedingt einen Gefallen tut, wenn man so jemanden auf die Intensiv steckt, aber auch hier gibt es Ausnahmen die die Regel bestätigen, oder?
 

Dirk Jahnke

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Moin Maniac

Maniac schrieb:
NEIN 25 und 55jährige drüften da nicht arbeiten oder
NEIN mit 25 ist man nicht zu jung und mit 55 nicht zu alt - nur der einzelfall zählt?

Na gut - etwas unklar :-)

Also - Nein, dass man nicht auf der ICU arbeiten darf - mir ist es egal ob jemand 25 oder 55 ist! :mryellow:

Tschau
Dirk Jahnke
 

schwester313

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hallo zusammen!
ich finde auch ,jeder sollte selber entscheiden wann er aus der its geht!
soweit man den anforderungen gerecht wird und es keine fatalen fehler entstehen!
meine arbeitskollegin blieb bis zur rente auf der its,allerdings hat sie nur 6 nächte gemacht.
lg
waldfee313
 

tomb

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altersbegrezung für intensivpflegepersonal?

hallo,
bin gerade durch zufall auf diesen beitrag gestoßen. bin doch sehr amüsiert von der idee, nur junge menschen als pflegekräfte auf einer its zu haben. wo sollen die "alten" denn hin? auf normalstation, wo sie sich mit 20 jahre jüngeren stationsärzten rumärgern, die erst das lernen müssen, was man selbst fast vergessen hat. außerdem ist mir aufgefallen, daß es gerade die älteren kollegen sind, die den neueren dingen gegenüber aufgeschlossen sind, bzw. auch in ihrer freizeit sich fortbilden, fachliteratur lesen, während die jüngeren mehr private interessen haben.
grüße
tomb:lol1:
 

Mutti

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Was ist mit mir ?

:weissnix:Sehr lustieges Thema :knabber: ! Ich bin "alt" ( 44 J.)- und noch (schlimmer ) dazu Anfängerin:weissnix:.Aber ich möchte ,so, bis 65 im Krankenhaus als 100%-Schwester arbeiten. Wohin soll dann ich ?:lol1:

Liebe Grüße . Mutti (Elena)
 
Zuletzt bearbeitet:
S

sigjun

Gast
narde2003 schrieb:
Es ging darum, ob es eine Alterbegrenzung nach oben für Intensivpflegekräfte geben sollte.
Ausschlaggebend für die Diskussion ist eine 55jährige Kollegin gewesen (diese war natürlich nicht im Dienst), die immer, und das schon seit ich sie kenne recht hektisch ist.
Meine KollegInnen (alle um die 25) vertraten jetzt die Meinung, dass eigentlich ab 50 in der Intensivpflege Schluss sein sollte, und ältere KollegInnen, doch bitte in ruhigere Fahrwasser ziehen sollten.

Sehr interessant und was denken Deine Kollegen wo denn die "ruhigeren Fahrwasser" in der Pflege sind? Und wie wird wohl ihre Meinung sein, wenn sie dieses Alter erreicht haben und dann, nach heutigem Stand, noch ca 12 Jahre zu arbeiten haben?
Und diese 25jährigen sind natürlich der Meinung, das sie mit ihrer "immensen" Erfahrung alles weitaus besser meistern, weil ihr Alter ja logischerweise für optimale Leistung, Qualität, Problembewältigung...ect spricht?
Der Straßenverkehr wird auch hektischer und anspruchsvoller, also sollten Menschen ab einem gewissen Alter gleich auch noch den Führerschein abgeben, oder auf gar keinen Fall viel befahrene Straßen benutzen dürfen....ect. Ich finde bei dieser Einstellung sollte man dazu noch überlegen, dass auch Patienten ab einem gewissen Alter nicht mehr auf Intensiv gehören, denn für jeden Patienten bedeutet ein Intensivaufenthalt meist auch Stress pur und dem ist man dann ja nicht mehr gewachsen.
Sorry, aber das erinnert mich an Stammtischparolen zeugt für mich von maßloser Arroganz und Dummheit. Im besten Fall halte ich Deinen Kollegen ihre Unerfahrenheit zu Gute, schlimmstenfalls würde ich überlegen ob sie prinzipiell für diesen Beruf geeignet sind.

Ein erholsames Weihnachten allerseits
 

tomb

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hallo mutti,
das man dich in deinem fortgeschrittenen alter überhaupt noch beschäftigt, ist allerdings erstaunlich. das gibt mir hoffnung, daß ich die jahre bis zur rente doch noch gesund und munter hinter mich bringe.

und zu dir sigjun: sei nicht so hart mit den jungen. sie können es sich nicht vorstellen wie es ist doppelt so alt zu sein und doch nicht gebrechlich zu sein. gib ihnen ein vorbild, denn sie haben es nicht anders gelernt in der heutigen zeit, die gerade knapp den jugendwahn hinter sich gelassen hat, und langsam wieder auch die altersgruppen über 30 entdeckt.

gruß

tomb
 

Manegger

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Hallo,
ich gebe Sigrid Recht und schließe mich den Ausführungen an.
Ich möchte wirklich sehr gerne mal wissen, wo denn nun die ruhigen Fahrwasser im Krankenhaus sind?
Ich kenne da keine mehr.
Ich habe auf ICU IMC und Normalstation gearbeitet. Ich kenne die Unerfahrenen jungen Dinger und die hektischen Alten. Hinzu kam auch noch die Spezies der Abgestumpften. Und zwar in allen Bereichen. Arbeiten sollten diese Leute meiner Ansicht nicht mehr. Und wenn sie es nun unbedingt tun müssen, kann ich nur sagen, dass da therapeutische Hilfe angesagt ist.

Diese Menschen pflegen an der Grenze der Menschenwürde und darüber hinaus. Brüsten sich mit Wissen und Erfahrung und irgendwelchen Fachweiterbildungen, die zig Jahre zurück liegen und haben kaum bis gar nicht vorhandene Kommunikationsfähigkeiten und empfinden den Patienten als störend und als ein Objekt eines kaputten Körpers, mehr nicht.

Diese ganze hat aber nix mit dem Alter zu tun, sondern hängt vom Menschenbild ab welches man hat. Wenn Pflegekräfte Fehler machen, dann müssen sie sie versuchen zu ergründen und abzustellen. Wenn das nicht klappt, dann sollten sie aufhören zu arbeiten.

Gruß
Klaus
 

narde2003

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Hallo,
ich werde mich mal erkundigen wo die ruhigen Fahrwasser sind und sie euch empfehlen, ich kann es mir schon vorstellen, vermutlich:
Entbindungsstation und EKG.

Also demnächst mache ich mich schlau.

Gutes Neues Jahr
Narde
 

Manegger

Stammgast
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narde2003 schrieb:
Hallo,
ich werde mich mal erkundigen wo die ruhigen Fahrwasser sind und sie euch empfehlen, ich kann es mir schon vorstellen, vermutlich:
Entbindungsstation und EKG.
Könnte sein das du recht hast. Glücklich sei das Haus, dass noch ne Entbindungsstation hat und zum anderen: EKG-Abteilung, wie ich sie noch von 1990 kenne, gibt es nicht mehr. Soll heißen, dass jemand, der heute in so einer Abteilung sitzt mit Sicherheit mehr zu leisten hat, als dass man sich das so vorstellen mag.
Da kannste in wahrscheinlich die Lufu´s + BGA´s mit machen und im Echo gleich mithelfen und dann ist das auch nicht mehr so ruhig. Zum anderen werden da eher MTA eingestellt als ne KS (Ob das Sinn macht sei mal dahin gestellt)

Gruß
Klaus
 

narde2003

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Hallo Klaus,
unser EKG wird vom Herzkat. mitbetreut, da gibt es dann sogar nächtliche Rufbereitschaft und die ist gar nicht ruhig.:roll:

Entbindungsstation haben wir noch, aber vielleicht noch die Dermaambulanz, keine Ahnung, ich habe bis jetzt keinen der "Freaks" getroffen.

Wobei ich ja der Meinung bin, frisch nach dem Examen sollte man nicht unbedingt auf eine Intensivstation gehen, das gehört aber nicht hier her.

CU
Narde
 

Rothweiler

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Altersbegrenzung für Intensivpersonal

Hallo, ist ja interessant über was man sich alles Gedanken machen kann.
Ich bin direkt nach dem Examen (da war ich 19 Jahre alt) auf eine cardio-vaskulare Intensivstation gegangen. Es hätte gar nicht besser kommen können. Es gab eine super Einarbeitung und das Lernen fiel mir leicht, da ich direkt von der Ausbildung kam.
Jetzt arbeite ich auf einer interdisziplinären IPS und habe Kollegen jeden Alters. Eine ging letztes Jahr in Rente. In unserem Team hat jeder Stärken und Schwächen, unabhänig vom Alter.
Meiner Meinung nach, sagt das Alter nichts über Kompetenz und Leistungsfähigkeit aus.
Grüße Rothweiler
 
N

nursemommy78

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Jawohl ja !!!

Ich gebe meiner Schreib-Vorgängerin recht, das Alter sagt wirklich nichts aus wie kompetent einer ist oder nicht.
Ich finde dass die älteren Semester auf jeden Fall eine Daseinsberechtigung auf jeder Station haben sollten, ob Peripherie oder ITS-denn es ist nur mal so, die Pflege lebt ja nun auch sehr oft von Erfahrungenswerten und wer kann es einem besser vermitteln als Jemand der schon so lange in der Pflege arbeitet wie man selbst alt ist (bin 27, mein Chef/Vorbild ist 50) ???
Aber ich glaube es liegt auch sehr viel daran wie die Leute so drauf sind, wenn ich so eine Kollegin hätte wie Narde es beschrieben hat (die nach jeder Reanimation wahrscheinlich selber mal an den Defi gehört LOL) dann würde ich derjenigen auch nahe legen vielleicht woanders zu arbeiten.
Andererseits gibt es ja auch jene (wie mein CHEFFE), die nichts aus der Ruhe bringen kann und die einfach so viel drauf haben, weil sie eben schon so lange dabei sind.
 
Y

Ying_Yang

Gast
Dummes Geschwätz der "jungen Hühner"!!! Komisch, ich dachte, mit 25 wäre man schon etwas reifer, zumindest geistig? Klar, mit Anfang 20 denkt man ja auch, man wird nie 30, da kann man solche Sprüche loslassen.

Für mich ist das mal wieder so eine typisch deutsche Arbeitsmarkteinstellung; ab 35 ist man ja schon zu alt und zu teuer...Wo soll das hinführen? Wenn man bedenkt, dass in den USA die "alten" teilweise mit Mitte vierzig die Nrusingschool besuchen.

Ich bin natürlich dafür, dass jeder in jedem Alter auf jeder Station bzw. Abteilung arbeiten kann. Ich stimme zu, es kommt immer auf die Person selber an.
 

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