5-Tage-, 5,5-Tage- und 6-Tage-Woche

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von espoir, 23.02.2009.

  1. espoir

    espoir Stammgast

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    Hallo :-)

    was bedeutet das in einem Krankenhaus, ob man nun eine 5 Tage Woche, eine 5,5 Tage Woche oder eine 6 Tage Woche hat ?
    Ich meine, es sind doch 24 Stunden und 7 Tage die Woche Schichten eingetragen und wenn man ne 100 % Stelle hat, arbeitet man doch auch nicht mehr, als man vetraglich muss..insofern: was hat das zu bedeuten ?
     
  2. sigjun

    sigjun Gast

    Erstmal hast Du eine wöchentliche Stundenzahl, die Du arbeiten musst. Diese wöchentliche Stundenzahl wird, je nach Tage-Woche, dann auf die einzelnen Tage verteilt. Je höher die Tagewoche, desto mehr Tage musst Du arbeiten, um Deine wöchentliche Stundenzahl zu erreichen, desto weniger musst Du aber auch am Tag arbeiten, und umso weniger freie Tage hast Du.
    38,5h/Woche auf 5 Tg/Woche verteilt bedeutet 7,7h Arbeitszeit tgl..
    38,5h/Woche auf 5,5 Tg/Woche verteilt bedeutet 7,5h Arbeitszeit tgl.
    38,5h/Woche auf 6 Tg/Woche verteilt bedeutet 6,4h Arbeitszeit tgl.
    Da die Anzahl der Arbeitstage varriert, variiert auch die Anzahl der Urlaubstage, da Du jeweils mehr oder weniger Urlaubstage brauchst um die entsprechende Zeit frei zu haben.
    Ebenso variiert die Anzahl der freien Tage, je höher die tgl. Arbveitszeit, um so mehr Arbeitstage, umso weniger freie Tage hast Du.
    Hoffe ich war verständlich.
     
  3. espoir

    espoir Stammgast

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    Aha okay danke, das hab ich verstanden. Nur: was bringt das Ganze ? Dass mehr Schwestern und Pfleger da sind in einer Schicht, wenn auch weniger Stunden ?
     
  4. narde2003

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    Hi Espior,

    du musst halt öfters zum Arbeiten kommen und die Überlappungszeiten sind kürzer, dafür steht mir aber das Personal öfter zur Verfügung.

    Ich arbeite 5 Tage und habe 2 Tage frei bzw. 10 Tage und habe 4 Tage frei.
    Bei einer 6 Tagewoche arbeite ich entweder 6 Tage und habe einen Tag frei oder 12 Tage und habe dann 2 Tage frei.

    Auch wenn es zeitlich kürzer ist, ich bin halt sehr häufig im Dienst.

    Schönen Abend
    Narde
     
  5. espoir

    espoir Stammgast

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    Okay verstanden :-)
    6 Tage Woche hab ich öfters auf Sozialstation gesehen. 12 Tage arbeiten 2 Tage frei, wie Du es beschrieben hast.
    Hm..aber die Schwestern waren 75 %..d.h. dann wären bei einer 6 Tage Woche die Stunden tgl nochmal weniger ?
     
  6. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Bei der 6 Tagewoche kann es entweder sein, dass du bei 75% dann nur 75% der täglichen Arbeitszeit anwesend bist oder dafür 1 Tag mehr frei bekommst. Das musst du mit deinem Arbeitgeber klären.

    Für mich wäre eine 6 Tagewoche nicht so verlockend.

    Schönen Abend
    Narde
     
  7. sigjun

    sigjun Gast

    genau, nehmen wir mal 1 Pflegekräfte in Vollzeit.
    Bei einer 38,5 Tage Woche muss diese 154 Stunden in 4 Wochen arbeiten.
    Bedeutet bei der 5 Tagewoche 20, bei der 5,5 22 und bei der 6 Tagewoche 24 Tage Arbeit.

    Wenn Du jetzt mal beispielsweise auf 10 PP in Vollzeit hochrechnest, dann sparst Du Dir in 4 Wochen ca. 1 PP, wenn Du von einer 5 Tagewoche auf eine 5,5 Tagewoche umrechnest.
     
  8. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo,
    spannend wäre es allerdings zu schauen, wie es sich - hochgerechnet auf ein 10 jahres-Intervall- mit den krankheitsbedingten Ausfällen verhält.
    Meine Hypothese ist die, dass es (ausgehend von einer definierten Stichprobe) weniger "Ausfälle und Schädigungen egal welcher Art" bei Personen gibt, welche eine 5-Tage- Woche haben...einfach weil die Zeit der Erholung angepasst ist an die Belastungen der Tätigkeit (physisch, psychisch, belastungen durch Schichtdienst etc.).
     
  9. sigjun

    sigjun Gast

    Hallo Lillebrit,
    leider werden diese Berechnungen dann inkonsequenterweise nicht mehr durchgeführt, oder vielleicht sollte ich sagen nicht mehr öffentlich gemacht.
    Leider schauen da auch nicht diejenigen drauf, die eine solche Änderung genehmigen müssen/genehmigt haben wie BR oder MAV.
    Und es können längst nicht alle Teamleitungen oder PDL so etwas ausrechnen. Traurig aber wahr.
     
  10. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Naja,
    wenn es aufgrund von Erschöpfung zu mehr Ausfällen kommen sollte, dann müssten diese ja kompoensiert werden. Dises geht zu Lasten des Personals, welches dann wiederum potentiell schneller krank wird (und länger krank bleibt)... ein Teufelskreis.
    Wenn man dann noch den Volkswirtschaftlichen Schaden berücksichtigt, welcher durch Behandlungen, Kuren und Frühverrentungen entsteht...dann weiss ich nicht, ob man durch eine 6 -Tage Woch ewirklich etwas gewonnen hat :gruebel:

    Das war jetzt mal die "naive Betrachtung einer Pädagogin".
     
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