2-stündliche Lagerung!?

Dieses Thema im Forum "Intensiv- und Anästhesiepflege" wurde erstellt von NoWie67, 11.08.2004.

  1. NoWie67

    NoWie67 Junior-Mitglied

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    Mal 'ne Frage an die Fachfrauen und -männer ...

    Habt Ihr eigentlich eine Ahnung warum man meistens eine 2-stündige Lagerung plant?

    Würde mich mal interessieren, welche Meinungen es von Euch dazu gibt!

    Grüße aus der Nähe von Köln

    NoWie67:gruebel:
     
  2. Nutella Woman

    Nutella Woman Poweruser

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    Hallo!

    Mein Kenntnisstand ist, daß Florence Nightingale früher 2 Stunden gebraucht hat um einmal die Lagerungsrunde durch ihr Lazarett zu machen... Deshalb sind in fast allen Köpfen noch die 2 Stunden...:weissnix:

    Gruß,
    Nutella Woman
     
  3. Tobias

    Tobias Poweruser

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    Na ich glaub da gibt es schon noch ein paar andere Bewegungsgründe!!!!!!:dudu:
    Hab da noch was im Kopf von Dekubitusprohylaxe (peripherer Druck hoch = ab 4h Gefahr des Dekubi., bei hohen Katechol. mit Sepsis wo die peripheren Gefäße zusammengeschnürt sind ist die gefahr noch höher usw.), Pneumoniepro, Oxygenierungsbeeinflussung usw.

    Es ist gerade kurz vor 4 und die Gedanken fallen mir etwas schwer niederzuschreiben, es gibt noch mehr Gründe, aber das waren bestimmt die wichtigsten!:gruebel:

    LG Tobias
     
  4. WOFR

    WOFR Gesperrt

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  5. NoWie67

    NoWie67 Junior-Mitglied

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    Hallo Nutella Woman,

    hey ... klasse ... wollte mal so einfach wissen, ob das bekannt ist - stimmt!

    Hallo Tobias,

    natürlich gibt es noch ein paar andere Beweggründe für die Lagerung schlechthin ... inwieweit aber die Planung "2-stündl. Lagerung" heutzutage noch Sinn macht, solte man an Hand Deiner Einwürfe überdenken. bei manchen Patienten ist oftmals eine 1-stündliche Umlagerung notwendig - bei anderen 3-4 stdl. ... wenn man von der kompletten Umlagerung spricht. Die Möglichkeiten der Mikrolagerung möchte ich hier jetzt mal außer Acht lassen, weil wenn ich da von 15-20 Minuten spreche werde ich gesteinigt!

    Hallo Frank,

    vielen Dank für die hilfreichen Links .. werde sie mir in Ruhe anschauen!

    Gruß

    NoWie67
     
  6. Gaby

    Gaby Gesperrt

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    Hallo!

    2-Stündliche Lagerung?

    Ich denke wie oft gelagert werden soll – sollte individuell an die Bedürfnisse des Patienten angepasst werden.

    Bezogen auf die Kinderkrankenpflege vor allem je kleiner die Kinder sind .......

    Ich denke da speziell an minimal handling bei Frühgeburten ist eine 2-stündliche Lagerung nicht angebracht. Die Kinder brauchen Ruhe. Jede Manipulation am Kind bedeutet Stress und Lagern verursacht unnötigen Stress! Stress kann Hirnblutungen verursachen und daher sollte man jede Manipulation am Kind genau überdenken. Sei es Lagern – waschen oder was auch immer. Vieles ist eine Gradwanderung - zwischen Notwendigkeit - Prophylaxe .......

    Mir ist schon klar, dass in der Kinderkrankenpflege speziell in der Neonatologie vieles anders läuft. Dennoch wollte ich den Gedanken einbringen.

    Liebe Grüße aus Wien



    Gaby
     
  7. Tobias

    Tobias Poweruser

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    Hallo NoWie67,

    wollte Dich nicht angreifen.:troesten:

    Bei der Planung der Umlagerungen,darfst Du auch nicht den Pflegschlüssel vergessen!!! Ob die Pflegekraft überhabt Zeit hat zur 2stündlichen (geschweige denn zu Mikrolagerung)!
    Auf meiner Nachbarstation (chir. ITS) ist der Pflegschlüssel teilw. 4 Pat./Schw., da bist du froh wenn Du es 4 stüdl. schaffst. :daumen:
    Wenn Du da Pech hast und Du bist so eine 50kg Schwester und stehst vor einem 120 kg Mann mit diversen Geräten, dann kann es schon mal vorkommen, daß Du auf Deine Ablösung wartest, mit der Du dann bettest, das sind dann 8h gwesen. :dudu:
    Das da natürlich die nosokom. Kompli. steigen, werden die Herren Vorgesezten auch irgendwann mal mit bekommen, nur war es da für einige Menschen zu spät. So ist das mit der Politik.:kloppen:

    Wir lagern 2-4 stündl., (da auch Erwachsene Ihre Ruhe brauchen), denn ITS allein ist schon anstengend (immer eine Zimmerschwester anwesend, ständig zerrt ein Arzt die Decke vom Leib und dann kommt noch die Verwandschaft, usw.....). Und man bekommt als Schweser immer mehr Nebenaufgaben (div. Qualichecks usw.

    Alles wird gut!
    LG Tobias
     
  8. NoWie67

    NoWie67 Junior-Mitglied

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    Hallo Tobias,

    nein nein .. war alles in Ordnung - nix Angriff!

    Mal eine Frage: Was verstehst DU unter Mikrolagerung?

    Und: Eine 50 kg Schwester kann sehr wohl einen 120 kg Menschen lagern - man benötigt dafür "nur" ein paar Kniffs und Tricks ... man lerne mit Technik und nicht mit Kraft zu arbeiten. Die meisten Kniffs habe ich gegen Ende meiner aktiven Pflegezeit kennengelernt - Neurologische RehaKlinik - 120 kg Menschen vom Bett in den Rollstuhl und zurück und ohne Kraftanwendung ... Lagerung war ähnlich ... denke man kann viel von kompetenten Physiotherapeuten lernen - wenn man sich drauf einlässt.

    Hallo Gaby,

    na bei den Kindern ist ja sowieso alles anders als bei den Erwachsenen ... für mich im Moment völliges Neuland - spannend ... aber auch auf seine Art und Weise anstrengend (aber das ist ein Thema für sich - mache ich ggf. noch einen neuen Diskussionspunkt raus!) ... und von der praktischen Seite kenne ich mich mit Kindern NOCH nicht so aus ... aber gut zu wissen, dass da jemand ist, den man fragen kann!

    Grüße aus NRW

    NoWie67
     
  9. Tobias

    Tobias Poweruser

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    Hallo NoWie67,

    ich habe auch den Kinstetikschein und ich bekomme meine Leute dahin wo ich sie will. Aber wir haben 3 Schwestern die unter 50kg und max 150 hoch sind, die können nicht mal hinter dem Bauch den Arm sehen, bei einem "Dicken".
    Und wenn der noch gegenpresst, na dann haleluja, da hilft auch der beste Kinestikkurs nix mehr.

    So jetzt genug gelästert, denn diese Schwestern holen sich dann z.B. Pfleger oder Ärzte und der Mensche bekommt seine Lagerung :-)

    Grüße Tobias
     
  10. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Typische Fehlinterpretation des Konzeptes: es geht nicht darum, was ich will- sondern was der Patient und ich gemeinsam wollen. Man erinnere sich: Interaktion- gleichzeitig gemeinsam. Ich bemerke bei kinästhetisch geschulten Kollegen immer wieder, dass dieses Konzept nur zur eigenen rückenschonenden Arbeit angewandt werden soll. Der Patient spielt dabei keine Rolle. Vielmehr geht es um seine Massen die bewegt werden sollen- gemäß: der Sack Mehl muss an einen anderen Ort. Das Problem ist dann oft: "der Sack Mehl" hat eine Seele und hat eigene Vorstellungen vom bewegen und bewegt werden.

    Hinzu kommt, dass gerade kleine, zierliche Kollegen sehr oft unsicher sind ob ihrer Möglichkeiten bzw. ob ihrer Kenntnisse. Das spiegelt sich im nonverbalen Verhalten wieder (ungewollt!). Ich würde als Pat. auch alles tun um mich zu sichern und gegenpressen. Wer weiß wo ich sonst lande.
    Da hilft nur eins gegen: üben, üben, üben und nochmal üben, um Sicherheit zu erlangen.
    Die Option: ich ruf dann ebend den Doc, den Pfleger und wir lassen gemeinsam den "Dicken" fliegen (denn darauf läufts dann ja letztendlich hinaus) finde ich ehrlich gesagt ein bischen billig.

    Elisabeth
     
  11. Trisha

    Trisha Poweruser

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    Hallo,

    Eine Mikrolagerung bedeutet, dass man sog. Minilagerungen macht wenn der Pat. nicht umgelagert werden will oder kann. Dabei nimmt man mehrere kleine Kissen und lagert sie unter die gefährdeten Körperstellen, und zwar so, dass die Beweglichkeit des Pat. erhalten bleibt, und auch nicht länger als eine Stunde. Die Kissen sollten zeitweilig gering verschoben werden. Dabei werden die Minilagerungen eines Menschen unterstützt, die er 12-40 x/Std. sowieso tut (im Gegensatz zu der Makrolagerung, also die sichtbare Druckentlastung, die ein gesunder Mensch 4-8x/Std. macht). Die Minilagerung ist nur eine Druckreduktion, aber keine Druckentlastung und sollte deshalb nur im Zusammenhang mit einer Makrolagerung durchgeführt werden.

    Die Häufigkeit der Umlagerung sollte anhand einer Dekubitusrisikoskala und dem Fingertest individuell bestimmt werden (Fingertest: bei jeder Umlagerung drückt man mit dem Finger auf die gerötete Hautstelle, Finger wieder loslassen, bleibt die Haut rot - wird also nicht blass durch den Fingerdruck = Dekubitus Grad 1!). Manche sind extrem stark gefährdet, weisen schon nach einer halben Stunde Druckdauer eine persistierende Rötung auf, andere erst nach einigen Stunden. Auf keinen Fall jedoch sollten die Umlagerungsintervalle mehr als vier Stunden betragen!

    Das kann ich ebenfalls bestätigen. Wer sagt denn, dass eine mollige, dicke (wie auch immer man es nennen mag) Pflegekraft mehr Kraft hat als eine dünne? Nur weil die mehr Fettgewebe mit sich tragen, haben die nicht automatisch mehr Muskelmasse...oder etwa doch?

    LG
    Trisha
     
  12. NoWie67

    NoWie67 Junior-Mitglied

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    Hi Trisha,

    vielen Dank - dachte schon, ich hätte einen Denkfehler!

    Grüße aus NRW

    NoWie67
     
  13. Andre_Winter

    Andre_Winter Gesperrt

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    Hallo Trisha!
    Jemand, der dicker ist, kann sicher nicht besser lagern, als jemand, der normalgewichtig ist.
    Aber mehr Muskelmasse haben Dicke schon. Schließlich müssen sie ihr Gewicht ja auch bewegen können. Doch meist reicht das dann leider auch gerade dazu aus.
    Grüsse!
    Andreas
     
  14. Dirk

    Dirk Stammgast

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    .. einer der Gedanken, der mir im Kinästhetik Kurs vermittelt wurde :

    Rund rollt besser - und das ist schliesslich eine der Hauptbewegungen beim Lagern : rollen !

    Liebe Grüsse

    Dirk
     
  15. Tobias

    Tobias Poweruser

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    Wir haben eine Kollegin die Kinsetik zellebriert :(. Nur vergiß sie die Zeit dabei und Kinästhetik kostet mehr Zeit, bis man es beherrscht. Nur dauert diese Lernphase schon 4 Jahre bei dieser Person und sie nimmt sich alle Zeit der Welt dafür, nur daß da die andere Stationsarbeit für die anderen liegenbleibt :(!!!

    Wenn ich hier die Diskiussionen über Mikrolagerung lese, frage ich mich welchen Pflegeschlüssel ihr habt???? 1/2 stündlich lagern ??? Wo arbeitet Ihr oder ist das nur Theorie ???

    Da wir auch für die Pneumonieprophylaxe drehen ist eine 45° Oberkörper 20 hoch zwingend notwendig, weniger Grad bringt nix!
    Steht glaube ich auch in der Intensiv Zeitung (da war der Vergleich subgottsich Absaugen oder Oberkörper hoch lagern- hoch Lagern hat gewonnen)

    Grüße Tobias
     
  16. Trisha

    Trisha Poweruser

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    Hallo,

    Hier geht es um die Dekubitusprophylaxe. Ich schrieb, dass einige Pat. schon nach kürzester Zeit einen Dekubitus Grad 1 entwickeln. Und dann dauert´s auch nicht mehr lange bis zum nächsten Stadium...und ist das erst mal erreicht, fragt niemand mehr nach dem Pflegeschlüssel, sondern nach einem Pflegefehler....
    Deshalb muss diese Theorie unbedingt praktisch umgesetzt werden.

    LG
    Trisha
     
  17. Tobias

    Tobias Poweruser

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    Die Politik geht doch dahin, daß Pflegefehler tolleriert werden!!! Wenn ich man Pflegschlüssel von Normalstation oder auch ITS sehe, dann wird mir schlecht :(!!
    Dann heißt das Motto: "Die Kunst des weglassens", da kann von optimaler Pflege nicht mehr die Rede sein. Da ist man froh wenn man alle Pat. durch seine Schicht gebracht hat und überlebt haben, schei... auf den Deku, den kann man dann auch noch heilen, bzw. DRG-verschlüsseln :wink1: , da gibt es wieder extra Punkte:boozed:

    Sorry, das mußte ich mal los werden!
    Schöne Woche !
    Tobias
     
  18. Riffman

    Riffman Newbie

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    Hallo, habe jetzt nur den ERSTEN Beitrag gelesen, deswegen kann es sein, daß meine Antwort schon gegeben worden ist.

    Man sagt deswegen 2 Stunden, weil es erwiesen ist, daß nach 2 Stunden Unterbrechung des Blutkreislaufes das Gewebe anfängt, abzusterben. Und das ist nunmal der Fall beim Menschen, wenn er still liegt. Deswegen bewegt sich auch der Mensch bis zu 80!!! mal pro Nacht, wenn er schläft!
    klar, weiß ich auch, daß die gute alte Florence aller 2 Stunden gedreht hat. Aber ich glaube nicht, daß es damit was zu tun hat. :-)
    Und mal ehrlich - 2stdl dreht doch keiner in keinem Haus den Patient! Bei uns ist Standart 4 Stunden. Das reicht auch. Auch wenn sich Florence jetzt im Grabe dreht.....
    mfg Riffman
     
  19. Trisha

    Trisha Poweruser

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    Hallo Riffmann,

    dann wäre es angebracht, alle Beiträge zu lesen. Kann man auch mit "Zuhören" vergleichen.

    LG
    Trisha
     
  20. Gego

    Gego Poweruser

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    Äh, so richtig ist die Frage aber noch nicht beantwortet, wie ich finde.

    Einfaches Hilfsmittel um die Lagerung an die Bedürfnisse des Pat. anzupassen, ist der Fingertest bzw. die beobachtung der Haut:

    • Keine sichtbare Rötung -> alles in Ordnung, Lagerungsintervall kann verlängert werden
    • sichtbare, aber noch wegdrückbare Rötung -> Gefahr! Umlagerungsintervall gerade noch ausreichend
    • sichtbare, nicht wegdrückbare Rötung -> Deku 1. Grades, auf alle Fälle Umlagerungsintervall verkürzen!
     
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