2 Pflegekräfte für 23 Bewohner (Schwerstpflege)?

Dieses Thema im Forum "Der Alltag in der Altenpflege" wurde erstellt von Avantgarde, 09.09.2007.

  1. Avantgarde

    Avantgarde Junior-Mitglied

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    Hallo!

    Ist es normal, das es nur 2 Pflegekräfte für 23 Bewohner gibt, zumal alle davon Schwerstpflegefälle sind? Für mich ist das nicht normal!!! Auf der Station, wo ich seit 1 Woche arbeite muß ich die Hälfte der Bewohner alleine waschen, Nahrung reichen, IKM wechseln, Lagern usw. Zusätzlich haben dort 4 BW MRSA, was ja noch mehr Zeit in Anspruch nimmt.
    Weiterhin werden Lagerungsprotokolle gefälscht. Lt. Anordnung der PDL sollen die BW alle 2 h gelagert werden, was so ja auch richtig ist, aber einfach nicht durchführbar. Und um keinen Ärger zu bekommen, werden die Protokolle halt so geschrieben, das die BW angeblich alle 2h gelagert werden. Tatsächlich passiert das höchsten alle 4 h. :eek1:
    Eine Pause von 1/2h die ich rausarbeite kann ich dort nicht machen. Habe mit meiner PDL dies schon besprochen, sie ist der Meinung, ich müßte das mit meinen Kollegen absprechen, wann wer Pause macht. Meine Kollegen dagegen sind sauer auf mich, weil sie nie dort Pause machen, einfach weil es die Zeit nicht zuläßt. Aber "Hallo" wo leben wir denn?:motzen:Ich kann mir doch nicht alles gefallen lassen.

    Wie seht Ihr das?
     
  2. angel15

    angel15 Newbie

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    Hallo,
    natürlich ist das Schwerstpflege! Bei uns ist das genauso.
    Ich fang 7 Uhr an da gehts los mit waschen gegen 8 Uhr Spritzen , Medi austeilen und für die die schon fertig sind Frühstück machen. Dann gehts weiter mit waschen, waschen, waschen , Essen reichen, wenn wir gut sind, sind bis 11 Uhr alle Bewohner fertig. Da wollen die ersten dann schon wieder zur Toilette. Mittag wieder das selbe Spritzen, Medi ,Essen reichen alle zur Toilette oder ins Bett + Inkowechsel. Akten schreiben. Übergabe . Und Heim erst mal was essen und dann auf`s Sofa. Für soziale Betreuung durch Pflegekräfte bleibt keine Zeit und wehe es kommt was dazwischen dann hast du gar keine Chance diesen Wettlauf gegen die Uhr zu gewinnen.
    Belegung: 23 Bewohner: 4x PSt 1
    11x PSt 2
    8x PSt 3
    Unter der Woche geht es auch nicht besser. Da hat man zwar noch einen Praktikant, aber dafür auch noch PDL und EL die ständig nerven.
     
  3. Mialou

    Mialou Newbie

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    Hallo,

    ich möchte dazu nur sagen, dass ich es unsagbar traurig finde, über derartige Umstände zu lesen. Bei uns ist es ähnlich, und ich kann einfach nicht verstehen, dass man mit Menschen derartig umgehen kann. Wenn man es mal genauer betrachtet, bewegen sich doch viele Personalschlüssel am Rande der "gefährlichen Pflege". Schaut die Heimaufsicht oder der MDK nicht auch auf Dienstpläne? Es bleibt für mich nach wie vor ein Rätsel.

    Lässt sich da gar nichts machen?

    Grüße
     
  4. nekskorpio

    nekskorpio Senior-Mitglied

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    Hallo,

    habe selbst eine Zeit lang als Helferin unter ähnl Bedingungen gearbeitet, traurig aber war:

    Pflegemissstände....es gibt sie immernoch..

    Habe mir damals geschworen nie mals als exam. PK in einer privaten Pflegeeinrichtung zu arbeiten. Ihr tragt ja auch noch komplett die Verantwortung, aber das Fälschen von Protokollen halte ich dennoch für eine seeehr schlechte Idee.

    Habt ihr denn keine Überlastungsanzeigen, die ihr schreiben könnt??

    liebe grüße
     
  5. angel15

    angel15 Newbie

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    Also ich würde mal sagen das bei uns keine gefährliche Pflege stattfindet alle Bewohner bekommen bei uns genug zu trinken und noch mehr zu essen ( nehmen eher alle zu als ab). Und wund gelegen hat sich auch noch keiner. Nur für die soziale Betreuung bleibt uns gar keine Zeit die findet nahezu nur durch Ergotherapeuten, Praktikanten, FSJ und Zivis statt. Und da die am Wochenende nun mal keinen Dienst haben bleibt das am WE völlig auf der strecke. Bewohner sind mit ihrer Betreuung recht zufrieden aber ich finde eben das das eher auch eine Aufgabe der Altenpfleger ist , immerhin macht die soziale Betreuung 50% meiner Ausbildung aus.( Auserdem wäre dann auch das Biographieblatt nicht das leerste in der ganzen Doku ). Die Bew. sind bei uns zufrieden aber eben das Personal ist mit dem was es nur leisten kann nicht zufrieden. Ausserdem wird durch die Leitung sehr großer Druck ausgeübt.
    Pflegeplanung nicht angefertigt , nicht nach 5 min auf Bewohnerklingel reagiert , Urlaubsschein nicht pünktlich abgegeben ,usw. ABMAHNUNG.
     
  6. fiutare

    fiutare Newbie

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    Hallo Leute, auch hier gilt: Pflege braucht Pflege - ein Versuch der Aufklärung.
    Ich kann euch absolut verstehen. Bei uns im Heim ist es nicht anders.
    Aber erst, wenn man "das System" versteht, dann weiss man, warum das so ist.

    In diesem Fall: Der Pflegeschlüssel ist eben so. Geht man in die Pflegesatzverhandlung und fordert 2 Stellen mehr, bekommt man von den Pflegekassen (und Sozialhilfeträger) gesagt: Im Heim XY nebenan geht es mit noch weniger Personal. Die schaffen das auch.
    Und wo kein Geld (Pflegesatz) für mehr Personal da ist, da kann man auch niemand einstellen. Handkehrum: Würde man die Stellen bekommen, würde das Heim durch die Pflegesätze so teuer werden, dass die Angehörigen sich ein anderes Heim suchen.

    Eine Belastungsanzeige bei der PDL ist verständlich, aber bringen tut das garnichts. Entweder die erklärt euch das, oder sie reagiert nur genervt (ungehalten, autoritär...).

    Es liegt am Geld. Eine Gesellschaft, die sich eine angemessene Altenpflege nicht leisten will. Kein Politiker würde sich im Wahlkampf trauen, zu sagen, dass für eine humane und würdige Pflege die Pflegeversicherung um 30% steigen muss.

    Oder anders: Ich frage manchmal meine MitarbeiterInnen, ob sie bereit wären, jeden Monat 50.- Euro mehr zu bezahlen....

    Gruss
    fiutare
     
  7. krankenpfleger

    krankenpfleger Senior-Mitglied

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    Hallo!

    Diese Frage richtet man ganz einfach an das Bundesgesundheitsministerium.
     
  8. angel15

    angel15 Newbie

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    Also wenn sich meine Arbeitsbedingung dadurch entscheidend verbessern würden wäre ich bereit mehr Beitrag in die Pflegeversicherung einzuzahlen, da ich hier ja weiss wo das Geld hingeht. Aber an eine private Vorsorge ist dann nicht mehr zu denken. Was, glaube ich auch, nicht der Richtige Weg ist da es dann in eine 2 Klassen Pflege abrutscht :motzen:
     
  9. Mialou

    Mialou Newbie

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    Ich möchte mich Dir, angel15, insoweit anschließen, dass ich auch bereit wäre, mehr in die Pflegekasse einzuzahlen, wenn sich dadurch die Pflegebedingungen verändern würden.

    Mal ganz ehrlich, haben wir dieses System nicht schon so gut wie erreicht?
    Die Krankenkassenbeiträge, die Zuzahlungen etc. sind schon soweit angestiegen, dass sich so manch ein Normalverdiener heute schon überlegen muss, wie er im Falle einer Krankheit oder eines benötigten Ersatzmittels agieren kann, um für die Kosten aufkommen zu können. Immer mehr Leistungen werden gestrichen. Die Tendenz ist klar zu erkennen, meiner Meinung nach.

    Auch wenn ich über die etwaigen Hintergründe des unangemessenen Pflegeschlüssels schon ähnliche Vermutungen erwogen hatte, wie sie den Erläuterungen in diesem Thema entsprechen, kann ich viele Dinge nicht nachvollziehen.

    Ist es doch z.B. so, dass Pflehekräfte aufgrund der Mehrbelastung öfter krank werden,somit zahlt der Arbeitgeber doch drauf indem er sich um Ersatz bemühen muss. Und neben der Unzufriedenheit der Mitarbeiter steht noch die Unzufriedenheit der Angehörigen, die sich über kurz oder lang ebenso einstellen wird (eingestellt hat). Ich würde meine Angehörigen nicht in einem Pflegeheim wissen wollen,indem ich merke, dass alles "gerade eben so" geschafft werden kann.

    Schwerstpflege - dieses Wort schon für sich, dass in jedem Falle mehr Aufwand vorhanden ist, als bei einer Pflegestufe I.

    Ich finde nicht, dass man mit einem knapp bemessenen Pflegeschlüssel, aus Kostengründen,auf einen längerfristigen Erfolg hinarbeitet.

    Aus Erzählungen weiss ich, dass es abhängig vom Bundesland auch anders gehandhabt werden kann - eine Frage der Länderpolitik?

    Grüße
     
  10. fiutare

    fiutare Newbie

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    Hmm - naja, da könnte ich genausogut in den Wald rufen: Wenn hier ein Räuber ist, bitte raustreten.

    Es geht weder um einen kurzfristigen noch um einen längerfristigen Erfolg. Es ist einfach so, dass die Personalbemessung so ist wie sie ist. Dazu genügt ein einfacher Blick in den Pflegeheimnavigator der AOK
    einfach mal irgendeine Stadt eingeben, in irgendeinem Bundesland. Dann bei den Ergebnissen die Pflegesätze ankucken. Man stellt fest, dass die bundesweit in etwa gleich sind. Das sind die Erlöse der Heime. Davon werden die Löhne bezahlt. Wenn man nun weiss, dass es sich kein Heim leisten kann, genehmigte Stellen (aus Profitgründen) offen zu lassen - das wird nämlich eng kontrolliert, dann gibt es nur noch eine Möglichkeit, mit einem Heim "Gewinne" zu machen: Niedere Löhne, Billiges Essen.

    Was ich mit meinem Geschreibsel (und auch mit der Internetseite) will:

    Leute, bitte interessiert Euch für die Hintergründe, für die Ursachen des Dilemmas. Im ersten Frust die nächst verantwortliche Vorgesetzte als Schuldige auszumachen ist verständlich (zumal die oft auch nicht erklären können oder wollen). Aber das eigentliche Übel liegt woanders. Um genau zu sein: In der Politik, in der Gesellschaft, bei dir und bei mir.

    Klar würde der eine oder andere mehr Pflegeversicherung zahlen wollen. Ich auch. Aber doch nur, weil wir betroffen sind, oder?

    Nachdenkliche Grüsse
    f.
     
  11. krankenpfleger

    krankenpfleger Senior-Mitglied

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    Also !

    Nachdem eine Untersuchung wieder eine völlig defizitäre Pflege in den Heimen belegte (ich weiß, daß die Pflegenden dort die Faust im Nacken haben) habe ich bei der CDU per Email nachgefragt, was man denn dort nun zu tun gedenke, weil diese Zustände unerträglich sind.

    Es kamen einige wenig informative Aussagen.
    Ein Beispiel: künftig würden die Kontrollen in den Pflegeheimen durch die Heimataufsichten nicht mehr vorangemeldet.

    Diese habe ich so nicht hingenommen und präzise Fragen mit Bitte um eine ausführliche Stellungnahme gestellt und dachte, daß ich von dort bis an das Ende meines Lebens nichts mehr höre, aber ich wurde heute eines Besseren belehrt.

    Umfangreiche Unterlagen zur Pflegereform mit Erhöhung der Pflegesätze und u.a. eine 200 Seiten starke Anlage, die ich noch nicht lesen konnte.
    Allerdings weiß ich nicht, wie man Emailanhänge hier irgendwie so einstellen kann, daß alle Interessierten nachlesen können. Ich machs, wenn sich Jemand die Zeit nimmt, mir das zu erklären.

    Ansonsten: an die Parteien herantreten und nachfragen, wie der geschilderte Zustand dort bewertet wird. Je mehr nachfragen, desto ernster wird das Problem dort wahrgenommen.
     
  12. ~Steffi~

    ~Steffi~ Junior-Mitglied

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    Das ist ja echt wahnsinn, was man hier so liest.

    Hatte ein FSJ im Pflegeheim gemacht und die Arbeitsbedingungen wurden von Monat zu Monat immer schlimmer.

    Bei uns lief es so ab, dass 2 WB's à 23 Bewohner zusammengearbeitet haben. Als ich dort angefangen habe, waren wir immer so zu Fünft oder Sechst, selten mal zu Siebent.
    Aber nach 3 Monaten lief es dann schon mittlerweile so ab, dass auf dem einen WB, mit noch vielen mobilen Bewohnern, eine Fachkraft gearbeitet hat. Und auf dem anderen (viele Bettlägerige, Rollstuhlfahrer und Demenzerkrankte) dann eine Fachkraft, eine Hilfskraft und ein FSJler. Und ich als FSJler durfte ständig zwischen den WB's pendeln. Und dann kam noch so mal so ein paar Überstunden hinzu, die mir nicht angerechnet wurden, weil ich es ja nicht an dem selben Tag eingeschrieben hatte. (naja...hatte ich wohl Pech...)

    Im Winter kam dann natürlich wieder die Grippe an und wir waren wieder nur zu Viert für 2 Wohnbereiche ohne Aussicht auf Aushilfe von anderen WB's.
    Ich selbst wurde dann schon sehr davon betroffen, aber ich wurde eben gebeten jetzt nicht krank zu machen und weiter zu arbeiten. Mit nem Grippalem Infekt...das volle Programm. Habe ich getan, denn ich hab auch an die Bewohner gedacht...
    Nach dem Stress lag ich dann im Krankenhaus....auch mein Pech.

    Wenn es zum zeitl. Stress kommt, dann sah es nämlich so aus:
    Bewohner wurden teilweise am Morgen nicht gewaschen, sondern bekamen ihr Frühstück gleich ans Bett. Mahlzeiten werden nur ausgeteilt, damit man die Teller in 10 Minuten wieder abräumt, weil die Küche sich sonst wegen der fehlenden Teller und dem nachträglichen Abwasch beschwert. Während einer das 2. Frühstück zubereitet und austeilt, wäscht der andere noch in voller Eile, damit dann auch die (gaaaaaanz wichtigen :wut:) Akten geschrieben werden können. Da fragt man sich was eigentlich vor geht: Das Wohl der Bewohner oder diese :schraube: Akten. Und wenn dann mal einer dazwischen fragt, ob man denjenigen auf die Toilette begleitet, wird gesagt: Machen Sie doch in die Windel!

    Es dreht sich also nicht um die alten, HILFEBEDÜRFTIGEN Menschen, sondern um Akten und das Austeilen und Einsammeln von Tellern.

    Aber wie soll man das auch mit so wenig Personal schaffen?! Man bemüht sich, macht keine Pausen, trödelt nicht, versucht trotz allem ordentlich zu arbeiten und nicht zu schlampen, macht Überstunden und man ist dann vom Tag oft so geschafft, dass man einfach automatisch irgendwann krank wird, wenn man dazu noch eine 8 - 12 Tagewoche hat.

    Ich hatte sage und schreibe 10 Tage Einarbeitungszeit (wesentlich kürzer als bei anderen) und musste es auf die Reihe bekommen schon nach knapp 2 Monaten Bettlägerige zu waschen, lagern ....das ganze Programm.

    Mal ne Frage: Ist das eigentlich normal, oder reagiere ich jetzt über?
     
  13. Aceton

    Aceton Stammgast

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    Sowas kenne ich noch von meiner alten Arbeitsstelle...Unglaublich!!
     
  14. krankenpfleger

    krankenpfleger Senior-Mitglied

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    Wer fälscht die Lagerungsprotokolle ?
    Die Kollegen oder die Pflegedienstleitung ?
     
  15. nekskorpio

    nekskorpio Senior-Mitglied

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    OP
    Hallo,

    wie beschriben habe ich auch ähnl. erlebt..Bei uns war es nicht ganz so schlimm wie bei dir beschrieben. Unsere Bewohner konnten grundpflegerisch alle versorgt werden. Leider gab es jedoch sehr viele schwerstpflegebedürftigen und im Verhältnis dazu zu wenige Fachkräfte.

    Ich halte es für unverantwortlich einen dauerhaft bettlägerigen Pat.von einer ungelernten Kraft versorgen zu lassen. Denn Praktikanten und andere ungeschulte Kräfte können aufrgund des fehlenden Fachwissens keine gute Pflegeleisten.(möchte niemanden angreifen) Es gibt natürlich sehr gute Helferinnen, keine Frage.

    Unsere exam. Altenpflegerin war wirklich sehr kompetent und höflich, aber sie konnte die Arbeit unter den Bedingungen nicht so leisten wie sie es gelernt hat. Wie soll man die Verantwortung für alles tragen können was in der Schicht so passiert, wenn man keine Zeit hat den Ablauf und die Arbeiten zu kontrollieren?

    Wirklich fast alle Mitarbeiter waren sehr bemüht und opferten sich regelrecht, Liebe für den Beruf..ok...aber nicht um jeden Preis

    Soziale Kompetenz wird da total ausgenutzt

    liebe grüße



     
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