2 Einträge im Führungszeugnis: Ausbildung trotzdem möglich?

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von Pabolat, 13.06.2016.

  1. Pabolat

    Pabolat Newbie

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    Hi,

    also hab mich in einem Krankenhaus beworben und habe eine Zusage bekommen zum Gesundheits und Krankenpfleger/in. Ausbildungsvertrag habe ich bekommen und unterschrieben. Jetzt hab ich allerdings per Post einen Brief erhalten das ich ein Führungszeugnis abgeben soll.

    Wie ich auch bereits in anderen Beiträgen gelesen habe ist das auch nochmals vor der Prüfung notwendig.

    Das Problem ist jetzt das ich leider 2 Einträge habe einmal bezüglich des Handels mit Betäubungsmittel in nicht geringer Menge und Gewerbsmäßiger Betrug.

    Ich weiß jetzt nicht was ich tun soll ich möchte um alles in der Welt irgendwie die Ausbildung beginnen können und fertig bekommen. Die BTM Geschichte ist bereits 3 Jahre her diese hätte aber normalerweise nach 5 Jahren gelöscht werden sollen. Nur da ich leider in der Bewährungszeit nicht wissend einen Gewerbsmäßigen Betrug begangen habe wurde ich eben erneut auf Bewährung verurteil und meine damalige Bewährung wurde um 1,5 Jahre verlängert wodurch ich vermutlich die Einträge so auch nicht löschen lassen kann.

    Ich hab nun auch seit 2 Jahren weder was mit Drogen zu tun noch habe ich irgendetwas Illegales getan oder sonst irgendwie Betrogen. Habe sozusagen auch ein neues Leben begonnen und bin eigentlich auch sehr glücklich.

    Jetzt habe ich es eben auch hin bekommen an diese Ausbildung zu kommen was auch wirklich mein Traum ist und ich alles tun würde was ich nur kann um diese Ausbildung zu bestehen.

    Jetzt weiß ich halt nicht was ich tun soll denke natürlich wäre es wohl am besten ehrlich zu sein und mit meiner Chefin darüber zu sprechen nur ich hab wahnsinnige Angst dass dies mit der Ausbildung oder Prüfung nichts wird egal wie ich es erkläre warum dies so passiert ist.

    Natürlich ließt man auch hier und dort das es evtl. vergessen werden könnte das ein Führungszeugnis noch benötigt wird aber will eigentlich sowas nicht machen.

    Daher wüsste ich gerne ob es den irgendwie Möglichkeiten gibt trotzdem die Ausbildung zu beginnen und auch die Prüfung soweit zu bestehen und was Ihr denkt den am besten wäre was ich so tun könnte.

    Vielen Dank soweit für eure Antworten Vorab.

    Grüße

    Pabolat
     
  2. anästhesieschwester

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    Hallo,

    ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass sich Arbeitgeber (in diesem Fall Ausbildungsbetrieb und Schule) darauf einlassen. In nahezu jeder Klinikabteilung werden BTMs und andere starke, aber nicht (mehr) BTM-pflichtige Substanzen vorgehalten. Wie willst Du garantieren, dass Du nicht doch wieder "in Versuchung kommst"?
    Aber um ein Gespräch mit den Vorgesetzten in Klinik und Schule wirst wohl nicht herumkommen.

    Gruß
    Die Anästhesieschwester
     
  3. Pabolat

    Pabolat Newbie

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    Da gibts genug Möglichkeiten. Ich werd niemals mehr in Versuchung kommen hab es seit dem schon lange wieder und das auch schon öfters unter die Naße gerieben bekommen aber niemals genommen das auch seit über 2 Jahren. Was aber so auch nicht im Zeugnis steht sondern nur der Handel nicht der Konsum. Ich hätte nur damals angeben müssen das ich Süchtig bin und dann hätte ich keinen Eintrag diesbezüglich erhalten. Den der Konsum an sich ist auch nicht Strafbar. Aber klar andererseits stetzt der Konsum den Besitzt voraus aber eben nicht den Handel. Was jetzt aber auch nichts unbedingt zu Sache hier beisteuert.

    Ansonsten könnte man ja eine Freiweilige MPU anbieten oder regelmäßige Drogentests ich weis halt nicht was da wirklich angebracht wäre. Das meine Lage ziemlich aussichtsloß ist, ist mir natürlich bewusst aber ich versuche immer irgendwie das Unmögliche möglich zu machen daher suche ich evtl. na Tips, Hinweißen, Rechtliche Infos usw usw was ich eben ggfs. tun könnte damit das doch noch irgendwie klappt.

    Ja bin da auf jedenfall auch bereit ein ausführliches Gespräch zu führen und alles genaustens zu erklären. Prinzipiell ist es eigentlich auch nicht wirklich so schlimm den das hatte alles bestimmte Gründe wieso ich das gemacht habe und was eben viel wichtiger ist dagegen habe ich auch alles getan damit dies nicht mehr passieren kann. Hab mir sogar Psychologische hilfe stellungen geben lassen also bin dagegen zu 100% restienz das kann ich garantieren und von jedem bestätigen lassen der mich kennt.

    Um kurz auch noch zu erwähnen ich bin ein äußerst willenstarker Mensch und verbinde mit meinem damaligen Drogenkonsum nur negatives wodurch es mir auch äußerst leicht fällt nichts mehr zu nehmen und auch immer wieder abzulehnen insofern ich was angeboten bekomme was heut zutage ja immer wieder passiert gerade halt in jüngerem Alter.
     
  4. FLORA.BLEIBT

    FLORA.BLEIBT Poweruser

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    Sei in erster Linie ehrlich und dann schau was dabei rumkommt... Ich persönlich würde dich nicht einstellen und denke dass deine Chancen auch nicht wirklich groß sind. BtM und Betrug kommt halt ziemlich uncool, gerade in unserem Bereich wo gegenseitiges Vertrauen eine große Rolle spielt.
     
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  5. Baumst

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    Hi,
    Also ich weiß nicht in welchem Bundesland du lebst, aber eine bekannte wäre letztes Jahr beinahe nicht zum Examen zugelassen worden, weil sie mit 18 mit Drogen zu tun hatte.
    Sie ist schon über 40 ist demnach schon lange her und es war meines Wissens nach nur Konsum und Besitz.

    Deine Delikte sind ja doch schon heftiger. Ich als Arbeitgeber hätte da wohl leider auch kein vertrauen zu, da man im Krankenhaus nur all zu leicht an BTM rankommt.
    Versuchen schadet zwar nichts aber Chancen stehen eher schlecht.


    Was ich mich an deiner Stelle eher Fragen würde. Es kommt immer wieder vor, dass was wegkommt und dann muss es natürlich einen Sündenbock geben. Wer wäre da besser geeignet als ein "Exdealer"? Ich weiß nicht ob ich an deiner Stelle Lust hätte im Ernstfall immer der geborene Buhmann zu sein.
     
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  6. Pabolat

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    Joa hab ich mir schon gedacht. Gibts den sonst noch was das evtl helfen könnte :-) ? Ehrlich bin ich und wahr ich schon immer ich steh zu allem was ich getan habe und lüge nie kann mich zumindest nicht dran erinnern wann ich das dass letzte mal getan habe. Wäre es vllt notfallls auch noch eine Möglichkeit sollte sich im Gespräch herausstellen das dies nichts wird ich es nochmals versuche sobald zumindest mal der BTM Eintrag gelöscht wurde was so in rund 3 Jahren der fall wäre müsste mich da selbst nochmals genau Informieren normalerweiße sind es 5 Jahre die normale Bewährungszeit von 3 Jahren ist ja rum um genau zu sein 3 1/2 Jahre. Ende war 1.02 diesen Jahres Ausbildungsbeginng wäre 1.09 mit viel viel Glück könnte es hinhauen das zumindest bis zum Prüfungsbeginn ich den BTM Eintrag löschen lassen kann. Weiß halt nicht genau wie das mit dieser Verlängerung da aussieht hab ich jetzt erst bekomme und auch noch nie davon gehört das es sowas überhaupt gibt. Werd da auch nochmals mit meiner Anwältin sprechen müssen.

    Achso ja ich komme aus Rheinland Pfalz. Also bezüglich dieser anschuldigungen joa wenn weiß das sowieso nur der Chef werde das bestimmt nicht rumerzählen aber ob ich da nun als Sündenbock hingestellt werde ist mir eigentlich sogar relativ egal weil ich weiß das ich damit nichts zu tun habe aber anderer Seits aus sichtweiße des Chefs nunja ok das könnte schwierig werden...
     
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  7. FLORA.BLEIBT

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    Würdest du nen Betrüger und nen Ex-Dealer einstellen?? Wieso sollte dass jemand tun?
     
  8. Pabolat

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    Ganz ehrlich. Es kommt immer darauf an wie derjenige ist. Ich würde niemals wegen sowas jemand vorverurteilen sondern mir selbst ein Bild machen und mir vor allem anhören wieso und warum das alles passiert ist und ob derjenige vllt aus seinen Fehlern gelernt hat und was er dagegen tun würde oder getan hat damit das nicht mehr passieren würde. Wenn ich deine Frage mit Ja beantworten würde wo wären wir den dann das würde somit ja heißen das ich komplette 5 Jahre keinerlei Arbeit finden würde und von Hartz 4 leben müsste. Hatte selbst mit einem BTM Eintrag auch schon viele Jobs weil ich immer alles genau erklärt habe und damit hatte bisher keiner ein wirkliches Problem aber natürlich im Krankenhaus ist das nochmals eine ganz andere Sache. Fehler sind da um Sie zu machen und um darauß zu lernen. Denke doch vorallem im Krankenhaus ist es äußerst wichtig niemanden zu verurteilen und jemdem eine Chance zu geben oder sehe ich das vllt. falsch?
     
  9. FLORA.BLEIBT

    FLORA.BLEIBT Poweruser

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    Gerade im Krankenhaus spielt Vertrauen eben eine große Rolle. Es ist ja kein Vorurteil, sondern deine Vorgeschichte ist eine Tatsache. Es gibt gerade im Bereich des Substanzmißbrauches keine Garantie dass es zu keinem Rückfall kommt und im Krankenhaus sitzt du dann eben an der Quelle. Klar kann man sich ändern, aber es gibt nun keine Garantie und Betrug kommt einfach nicht besonders gut an, im Zweifel stell ich dann eben doch lieber jmd. anderes ein...
     
  10. -Claudia-

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    Die Regierungsbehörde, die über die Prüfungszulassung entscheidet, benötigt sogar ein behördliches Führungszeugnis und wird dies ganz bestimmt nicht vergessen.
    Dies ist meiner Meinung nach das einzig sinnvolle Vorgehen.
     
  11. Pabolat

    Pabolat Newbie

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    Klar aber ob man wegen sowas mir weniger vertrauen kann würd ich jetzt nicht unbedingt sagen. Würde schon behaupten das es eine Garantie gibt zumal es ja auch immer darauf an kommt welche Drogen es waren in meinem Fall Cannabis. Das ist jetzt keine Droge die hochgradig abhängig macht oder man deshalb äußerst suchtgefährdet ist. Diese Substanz gibts auch nicht im Krankenhaus wäre mir zumindest neu. Würd vllt. auch sagen das allgemein jeder da eine gewisse Gefährdung darstellt klar ein Abhängiger oder ehemals Suchtgefährdeter hat ein etwas höheres Risiko wieder abhängig zu werden aber diese Gefahr würde ich sagen gilt jedem. So gut wie jeder Mensch es mag auch wenige ausnahen geben hat zumindest mal eine Droge ausprobiert oder ist ja somit dann auch etwas gefährdet kann es ja nicht 100% auschließen vllt bekommt er ja doch wiede mal Lust und Mißbraucht dann seine Quellen.

    Also würde das so nicht verallgemeinern es kommt denke ich immer auf den Menschen an und auf seinen Charakter in jeder Hinsicht. Sei es in meinem Fall oder im Falle der Chefin / Schulleiters.

    Des weitere soll noch gesagt sein du glaubst nicht wie viele Ärzte Drogen konsumieren oder süchtigen welche Verschreiben alles schon viel zu oft erlebt.

    Eigentlich wollte ich auch nicht darauf hinaus das mir hier jeder sagt das es sehr schwer wird und mich die meisten nicht einmal einstellen würden usw usw. Das weiß ich alles selbst. Sondern eben vllt. doch eher TIPS und Erfahrungen sammeln möchte wie man eben das Unmögliche doch Möglich machen kann und welche Mittel es vllt gäbe doch den Beruf ausüben zu können natürlich nur Legale! Es vllt sogar irgendwelche Rechtlichen Möglichkeiten gibt oder keine Ahnung was es da sonst noch gibt kann ja irgendwie auch nicht alles von nur einem Gespräch jetzt abhängen.

    Das mit dem Polizeilichen Führungszeugnis ist wohl von Bundesland zu Bundesland anders zumindest wenn man den Forum einträgen glauben schenken mag die einen benötigen nur ein normales die anderen ein erweitertes.
     
  12. -Claudia-

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    Mit angeblichem illegalen Verhalten von anderen das eigene illegale Verhalten zu verharmlosen ist *Ironie an* bestimmt ein hervorragendes Mittel, die Ausbildung trotz Eintrag im Führungszeugnis beginnen zu können.

    Das Krankenpflegegesetz ist bundeseinheitlich, damit wird auch kurz vor der Prüfung bundesweit ein erweitertes Führungszeugnis für die zuständige Behörde benötigt. Zu Beginn der Ausbildung reicht den meisten Arbeitgebern ein normales Führungszeugnis.

    Cannabis wird übrigens sehr wohl als Medikament im Krankenhaus verwendet, wenn auch nicht bei jedem Klientel.
     
  13. Pabolat

    Pabolat Newbie

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    Ich will doch nichts verhamlosen wollt nur damit sagen das nicht alle über einen kamm geschert werden dürfen. Natürlich ist das nicht in Ordnung was ich getan hab oder was andere tun. Das ist auch sicherlich nicht meine Strategie um das Gespräch zu führen sondern nur eine Antwort hier auf die zuvor geposteten Einträge.

    Ok aber ansonsten das mit dem Führungszeugnis wusste ich so nicht danke für den Hinweis und wie genau ist das dann entscheidet hier dann die Behörde darüber ob ich überhaupt für das Examen zugelassen werden darf oder was genau hat das für Auswirkungen was genau können die Behörden dann entscheiden oder gar verbieten?

    Na gut das diese Droge auch im Krankenhaus eingesetzt wird wusste ich nicht aber ist gut zu wissen denke wird es auf jedenfall Sinnvoll sein darauf einzugehen im Gespräch und klar zu verdeutlichen das ich damit abgeschloßen habe und auch einiges dafür getan habe das dies so nicht mehr passieren kann da ich nämlich sogar mein komplettes Leben wieder ändern müsste und meine Hobbys aufgeben müsste würde ich diese Droge jeh wieder anfassen.
     
  14. -Claudia-

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    Die Behörde entscheidet über die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung. Sie kann Dir weder die Teilnahme an der Ausbildung noch an der Prüfung verbieten, wohl aber, in Deinem erlernten Beruf zu arbeiten (weil dies ohne besagte Erlaubnis nicht möglich ist). Dies ist bei Einträgen ins Führungszeugnis auch schon häufiger vorgekommen.

    KrPflG - Einzelnorm
     
    #14 -Claudia-, 14.06.2016
    Zuletzt bearbeitet: 14.06.2016
  15. FLORA.BLEIBT

    FLORA.BLEIBT Poweruser

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    diese garantie gibt es nun eben nicht. und ich finde auch, dass du dir das ganze doch etwas schön redest..
     
  16. EXÄRY

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    Deine Aussage ". So gut wie jeder Mensch es mag auch wenige ausnahen geben hat zumindest mal eine Droge ausprobiert oder ist ja somit dann auch etwas gefährdet kann es ja nicht 100% auschließen vllt bekommt er ja doch wiede mal Lust und Mißbraucht dann seine Quellen." ist sehr fragwürdig. Nur weil du den Drogen verfallen bist, heißt es nicht das der größte Teil der Menschen schon mal Drogen konsumiert haben. Vielleicht vorher nachdenken, sich den Konsequenten vertraut machen, die beim Drogenkonsum entstehen. Einfach Gehirn einschalten und du wärst jetzt nicht in dieser Situation.
    Ich bin mir sicher das du mit deinem Vorstrafenregister (Betrug und Verstoß gegen das BTMG) keine Ausbildung findet wirst. Sollte dies doch geschehen, weil du dein Vertrag ja schon unterschrieben hast, werden sie dich in der Probezeit kündigen.

    Wenn ein Verschwinden von BTM auftaucht bist du der Schuldige. Also überlege dir nochmal ob der Beruf des Krankenpflegers für deine Kollegen und Patienten, sowie für dich das Richtige ist.



    Ps.: Man kann alles machen, sollte sich bloß nicht erwischen lassen ! Drogenkonsum ist auf keinen Fall cool.
     
  17. anästhesieschwester

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    @Pabolat

    Was haben eine MPU und regelmäßige Drogentests mit dem Dealerei zu tun? Nichts.
     
  18. ludmilla

    ludmilla Poweruser

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    Ich möchte die begangenen Straftaten nicht verharmlosen und ich bin mir auch relativ sicher, dass du es schwer haben wirst eine Ausbildungsstelle zu bekommen, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt.

    Das Ganze wird wahrscheinlich einfacher werden, wenn die Eintragungen in einigen Monaten/Jahren aus dem Register gelöscht sind. Dann musst du dich nicht mehr als vorbestraft outen und kannst neu starten. Wenn dir so an dieser Ausbildung liegt, dann interessiert es dich auch noch in einigen Jahren. Du scheinst ja keinen so schlechten Eindruck gemacht zu haben, sonst wärst du ja nicht genommen worden.
    Ich würde die Bewährungszeit nutzen, mach Abi (falls du es noch nicht hast), arbeite als Aushilfe in der Pflege, aber häng nicht rum, dann hast du irgendwann ne realistische Chance!

    Nochmal zur Klarstellung, ich finde Handel mit BTM und Betrug auch zum k....., aber ich denke auch dass er eine 2. Chance verdient. Und wenn die Einträge irgendwann gelöscht werden können, wird er auch irgendwo eingestellt werden, seine Ausbildung machen und auch im Beruf arbeiten können...., und seine Vergangenheit wird niemand interessieren, weil es jiemand erfährt, wenn er es nicht will.
    Gruß
    Ludmilla
     
    Joerg und Bachstelze gefällt das.
  19. -Claudia-

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    Dazu müssten sie eventuell gar nicht die Probezeit abwarten. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber meines Wissens bleiben Suchtkranke per definitionem ihr Leben lang suchtkrank, auch wenn sie lange Zeit clean sind. Eine Suchterkrankung jedoch könnte als mangelnde gesundheitliche Eignung ausgelegt werden. Und die wiederum bedeutet, dass die Ausbildung nicht angetreten werden darf.
     
    Susanne2807 und FLORA.BLEIBT gefällt das.
  20. FLORA.BLEIBT

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