2. Ausbildung als Krankenschwester!?

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsvoraussetzungen" wurde erstellt von xKatix, 29.06.2009.

  1. xKatix

    xKatix Newbie

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    Hallo!

    Habe bereits eine Ausbildung als Bürokauffrau abgeschlossen. Leider finde ich keine Arbeit. Deshalb möchte ich eine zweite Ausbildung machen. Jetzt habe ich mir überlegt etwas im Bereich Pflege zu machen. Dieser Breich ist natürlich sehr neu für mich, da ich vorher im kaufmännischen Bereich war. Habe mich bereits als Krankenschwester beworben, aber niemand möchte mir so wirklich eine Chance geben. Nicht wegen meiner Noten oder wegen mir als Mensch, sondern weil ich vorher ja etwas ganz anderes gemacht habe. Selbst an ein Praktikum zu kommen ist sehr schwer.

    Wie kann ich meine Chancen um einen Ausbildungsplatz als Krankenschwester verbessern?

    Ist es in meiner Situation überhaupt sinnvoll in diesen Bereich zu gehen?

    Wie sind die Chancen nach der Ausbildung Arbeit zu bekommen?

    Gruß

    Kati
     
  2. Naseweis

    Naseweis Junior-Mitglied

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    He,

    du bist in der gleichen Situation wie ich.

    Ich hab Industriekauffrau gelernt und möchte jetzt GuKP werden.

    Natürlich ist es von Vorteil ein Praktikum gemacht zu haben. Ohne würde ich mich nirgends bewerben...

    Hast du dir denn mal eine Liste der in deiner Stadt vorhandenen Krankenhäuser mit Telefonnr. etc zusammengestellt?

    Danach solltest du einfach mal bei der Pflegedirektion jedes KH anrufen und fragen ob ein Praktikum denn bei ihnen möglich wäre.

    Ich mach meins jetzt Ende Juli auf der Chirurgie.

    Und eigentlich muss ich sagen war es einfach an das Praktikum zu kommen. Probier es weiter!

    Ich werde nach dieser Erfahrung meine Bewerbungen schreiben und mir vornehmen nächstes Jahr bevor die Ausbildung beginnt ein weiteres Praktikum absolvieren.

    :-)
    Du siehst du stehst nicht allein da.:-)

    Ach und du solltest dich einfach mal über den Beruf der GuKP erkundigen.

    Google:

    Berufenet Gesundheits- und Krankenpflegerin
     
  3. xKatix

    xKatix Newbie

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    Hi!

    Warum möchtest du nicht weiter in deinem alten Beruf arbeiten? Bist du arbeitslos, findest keine Stelle oder hast du einfach keine Lust mehr auf diesen Beruf?

    Naja, dann scheint es ja gar nicht so selten zu sein, dass jemand von einem kaufm. Beruf in die Pflege umsteigen möchte. :mrgreen:

    Kommst du auch aus NRW? Wie alt bist du?

    Ja, habe bereits bei vielen KH in der Umgebung gefragt? Aber die Reaktionen waren da eher negativ. :motzen: Habe eine sehr gute Abschlussprüfung gemacht und keiner kann so wirklich verstehen, dass ich eine 2. Ausbildung machen möchte und dann noch in einem ganz anderen Bereich.

    Machst du ein Jahrespraktikum?

    Weißt du ob es stimmt, dass wenn man bereits eine Ausbildung hat, die Ausbildung zur Krankenschwester dann kürzer ist als drei Jahre?
     
  4. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
    Mitarbeiter

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    Das ist nur möglich, wenn die erste Ausbildung ebenfalls in einem pflegerischen oder medizinischen Beruf erfolgt ist. Die Ausbildung zur Bürokauffrau hilft Dir da nichts.
     
  5. Naseweis

    Naseweis Junior-Mitglied

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    Naja dieser Beruf ist einfach nix für mich...ich bin kein Mensch der ständig um 8 aufsteht und pünktlich 16 uhr schluss haben will.
    Ich möchte Abwechslung in meinem Beruf haben. Und das bringt mir die Ausbildung bzw der Beruf zur GuKP. Sei es nun die Einsätze auf den verschiedenen Stationen oder das Lernen von immer neuen Dingen!

    Ich werde einfach nicht genug gefordert. Meist sitz ich auf Arbeit nur rum und langweile mich! Natürlich nachdem ich alle Aufgaben + zusätzliche erledigt habe.

    Ich sehe den Beruf zur GuKP als Herausforderung. ich hab Interesse an medizinischen Sachverhalten Vorgängen etc., arbeite gern mit Menschen zusammen (was mir leider auf Arbeit fehlt) und lerne immer gern dazu.
    Außerdem gibt es genügend Aufstiegschancen :-)

    Dieser Job ist knallhart das weiß ich es gibt schlechte seiten aber es gibt auch die guten Seiten. Und ich denke einfach das es genau das richtige ist!

    Bin 19, komme aus Dresden...schreib doch einfach mal ne Mail da kann man sich da mal unterhalten. :-)
     
  6. der Matze

    der Matze Stammgast

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    Hallo,

    ich möchte ja keinen desillusionieren, aber...

    Wäre mir oftmals lieber, als um viertel vor fünf aufstehen zu müssen, unregelmäßige oder gar keine Pausen zu haben und jeden zweiten Tag Überstunden machen zu müssen.

    Nicht unbedingt. Wenn du nicht gerade auf Intesiv / ZNA / Anästhesie arbeitest, wird das alles irgendwann sehr schnell Routine.

    Das ist relativ. Zumindest finanziell bist du auf einem, im Vergleich zur geleisteten Arbeit, sehr niedrigen Niveau festgenagelt.


    Ich würde jedem Empfehlen ein Praktikum zu machen - und wenn möglich nicht nur auf einer Station. Ein Monat ist sehr knapp und vergeht sehr schnell, vor allem da die Erfahrungen dieser kurzen Zeit ausschlaggebend für die weitere Karriere sein sollen. Das kann sowohl ne Super-Zeit werden wo du wahnsinnig viel machen und sehen darfst, und dann völlig frustriert bist, wenn du die ersten 12 Monate der Ausbildung der Handlanger und Laufbursche für alles und jeden bist, oder eine total öde Zeit, weil es Sommerloch ist und du den ganzen Tag zum Kaffeekochen, Stapeln-Knicken-Lochen-Abheften und Bettpfannentragen abgestellt wirst.
     
  7. Naseweis

    Naseweis Junior-Mitglied

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    Natürlich wird es passieren das Routine reinkommt...ich rede von den unterschiedlichen Menschen udn Krankheiten die man da zu Gesicht bekommt...und ich kann mir vorstellen das einer der im kh arbeitet auch gerne um 8 aufsteht und 16 uhr schluss haben will...aber für mich ist das nix und ich bin froh wenn sich das ändert...und ob ich das mag oder nicht werde ich ja wohl für mich selber entscheiden dürfen oder?

    ich bin froh wenn ich mal frühs aufstehen kann und zeitig schluss habe...ich bin froh das ich auch mal überstunden machen kann...ich arbeite gerne ...wenn mir die arbeit spaß macht...

    und sicherlich gibt es genügend aufstiegschancen...ich kann fos machen und studieren...ich kann fachkrankenschwester werden...für mich hat das nix damit zutun wieviel geld ich verdiene...wenns danach geht würde ich meinen platz in der personalabteilung sicherlich nicht jemand anderen überlassen...:-) also ...ich weiß was auf mich zu kommt...schließlich kenne ich beide Seiten dieser Berufe!

    ich kenne übrigens genügend leute die in diesem kh arbeiten...sowohl azubi als auch welche die schon fertig sind mit der ausbildung...und wenn die mir sagen man lernt viel es wird einem viel zugetraut man macht nicht nur unangenehme sachen und pampelarbeit...dann glaub ich denen das...außerdem hat jeder beruf seine Schattenseiten.
     
  8. Syusuke

    Syusuke Junior-Mitglied

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    Hallo, ich komme auch aus einem voellig anderen Gebiet -- ich bin Fremdsprachenkorrespondentin. Ich habe meine Ausbildung jetzt abgeschlossen und gehe nahtlos in die Krankenschwesterausbildung ueber, weil ich auch einfach kein Bueromensch bin. Und ich habe meine Stelle bekommen.
    Ich glaube, dass das vor allem auch davon abhaengt, wie man sich verkaufen kann. Wichtig ist sicherlich, dass Du ihnen genau erklaeren kannst, warum Du jetzt in den Pflegebereich moechtest.
     
  9. Schnabelbecher

    Schnabelbecher Junior-Mitglied

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    ALSO:
    Der Beruf der Krankenpflege ist toll,macht Spaß,ist abwechslungsreich,bestimmt nicht langweilig und aufjedenfall lertn man immer dazu.
    ABER:Auch wenn du gerne arbeitest und auch gerne viel,denk daran das es hier nicht um ein paar Überstunden geht oder um frühes aufstehen.Denn das was am meisten an einem zerrt sind Wochenenddienste,Spätschichten,Etc Du hast dann nicht mehr jedes WE frei und bist über die Feiertage zuhause.Je nach dem wo du mal tätig wirst bist du unter umständen an heilig Abend gar nicht zu Hause (Bereitschaft Funktionsdienst)!!ES will dich hier bestimmt niemand von abbringen aber meine Kollegen werden mir zustimmen,dass es eine Traumvorstellung ist jedes WE frei zu haben und sich über Feiertage keine Gedanken machen zu müssen.
    Zudem ganzen Spaß den der Job bringt kommt die Belastung!Körperlich,psychisch,seelisch.Das sollte man alles bedenken.Ich mache den Job jetzt insgesamt 8 Jahre und so gern wie ich ihn mache,würd ich es wahrscheinlich nicht noch mal machen,
     
  10. PowerZicke

    PowerZicke Newbie

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    Hallo zusammen,
    sehe es auch so das man erst einmal ein Jahrespraktikum machen sollte um abzuwägen ob es das richtige ist!
    Eine andere Sache ist vielleicht erst mal die Ausbildung (1 Jährig ) zur KPH zu machen damit ist es dann vielleicht leichter die Ausbildung zur GuK zu bekommen (glaube hier tritt dann auch die 2 Jahres regelung in kraft - ist aber nicht zu empfehlen weil es ne Menge Stoff ist den man lernen muss).
    Und ein kleiner Tipp bis spätestens Januar für den Oktober im folge jahr bewerben (je nach Haus aber min 8-9 Monate zuvor).
    Weil die meisten Häuser sich auf Schulabgänger festlegen und die Bewerben sich 12-9 Monate vorher und die ersten Gespräche finden dann unterumständen dann schon Januar Februar statt wenn man sich dann zur Vorgegebenen Frist (in dem Fall April) bewirbt stehen viele potenzielle Azubis schon fest und dann einer von den wenigen, die noch die Möglichkeit bekommen, zu werden ist natürlich schwer!
    lg
     
  11. camilla5

    camilla5 Newbie

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    hallo alle zusammen! :wink1:

    bei mir sieht es ebenfalls so aus, dass ich aus einem kaufmännischen beruf komme. arbeite nun allerdings seit fast 6 jahren im call-center.
    :down: nicht so die erfüllung!!! und natürlich nicht das, wofür man gelernt hat!
    habe mir nun auch überlegt eine 2. ausbildung als krankenschwester zu machen, und mich auch bereits beim arbeitsamt erkundigt. es geht nun darum, ob ich es ueber eine umschulung machen kann. lt arbeitsamt wären es dann lediglich 2 jahre?!?! macht das überhaupt sinn? ich meine in einem jahr verpasst man dann doch so einiges?!
    des weiteren frage ich mich, wie ich ein praktikum im voraus absolvieren soll? bin ja noch berufstätig und habe daher keine zeit...? ist das denn voraussetzung???
     
  12. ani83

    ani83 Newbie

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    Hallo,
    komme ebenfalls aus dem kaufmännischen Bereich. Ich strebe zur Zeit ebenfalls die Ausbildung zur GuKP an. Ich bin allerdings nicht der Meinung das man gleich ein Jahrespraktikum machen muss, es ist nur wichtig überhaupt ein Praktikum zu machen um sich sicher zu sein, dass man nur dies machen möchte. Wie bei mir, bin 25, gelernte Bürokauffrau, relativ lange arbeitslos und enttäuscht oder eher ernüchtert über den Berufsalltag im Büro, möchte nicht noch mehr Zeit "vertrödeln" und von Staat und Familie leben. Außerdem hatte ich es nicht einfach von der Arge die Genehmigung zu bekommen für ein solches Berufsfremdes Praktikum, ohne das mir die Leistungen gestrichen werden. Es gibt nur sehr wenige bezahlte Praktikas, mir sind noch keine begegnet. Da muss die Finanzierung gegeben sein und hinkommen muss man auch irgendwie.
    Ich habe schon einige Bewerbungen losgeschickt, doch mit Praktikum, egal wie lange hats man einfacher. Bei mir hats jetzt im September mit dem 4-wöchigen Praktikum im KH geklappt, danach versuch ich noch eins im Altenheim machen. Einfach vorher anrufen im KH, dANN klappts irgendwann, die sagen einem auch, ob man extra nochmal ne Bewerbung für das Praktikum abgeben muss.

    Ich musste außerdem feststellen, dass das etwas fortgeschrittene Alter (kein frischer Schulabgänger) eher positiv ist. Man weiß dann schon was man will, weil man schon ein paar Lebenswege ausprobiert hat und das wissen viele KHs zu schätzen. Nur der Grund, weshalb man erst jetzt damit anfängt, der ist schwieriger zu finden. Man selbst weiß es zwar ungefähr, aber man kann es schlecht ausdrücken (gerade bei längerer Arbeitslosigkeit).
    Also nur Mut, allen die es wie ich erst später gemerkt haben und nun einen neuen Anlauf wagen.
    lg
    Lg
     
  13. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Da hat sich der Mensch beim Arbeitsamt geirrt. Auch als Umschulung dauert die Ausbildung drei Jahre. Verkürzen lässt sie sich nur durch eine vorherige Ausbildung im medizinisch-pflegerischen Bereich.

    Es wird natürlich gern gesehen, aber vorausgesetzt wird es nicht. Schon gar nicht beim zweiten Bildungsweg.
     
  14. camilla5

    camilla5 Newbie

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    super, vielen dank für die antworten!!!
     
  15. Maddinho

    Maddinho Senior-Mitglied

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    hi,

    also ich komme jetzt in den mittelkurs als gesundheits- und krankenpfleger und ich habe bsiher nichts bereut. im gegenteil, ich bin absolut zufrieden, obwohl es natürlich nicht immer einfach ist. es wird einem in der regel sehr viel abverlangt. schule hängt davon ab, wie ehrgeizig man ist. man muss sich auf jedenfall hinhocken und lernen, wobei selbst das nicht so ist, dass man den ganzen tag damit verbringen müsste. hängt immer von der klausuren-situation ab. mal hat man eine entspannte woche, wo man sein zeug am abend mal durchliest und mal hat man ne woche da darfste jeden tag 3-4 std. lernen, wenn du wirklich gute zensuren schaffen willst. aber rein von der arbeit her mahcts echt laune. man bekommt von vielen pat. so viel dank u anerkennung zurück. man muss meiner meinung nach einen guten umgang mit den pat. und eine geeignete kommunikation herstellen können. das ist das A und O. alles andre kriegt man gezeigt oder erarbeitet man sich selbst.

    wenn du also eine 2. ausbildung starten willst, tu es. aber ich rate auch dazu, vorher mind. in 2 versch. bereichen der krankenpflege mal ein praktikum gemacht zu haben, weil wie schon erwähnt wurde: es kann passieren, dass du auf der totalen assi station landest wo du der depp vom dienst bist oder aber du bist auf einer station die sich gut um ihre praktikanten kümmern u die ein praxisanleiter auch mal mitnimmt u bisschen was zeigt.

    blöde kollegen u schlechte arbeitssituationen können überall mal vorkommen. das schöne an der ausbildung ist die abwechslung...man lernt versch. bereiche kennen. gefällt einer nicht, ist man dort bald wieder weg. man kann für sich ganz gut herausfinden, in welcher richtung man nach der ausbildung evtl weiterarbeiten will - und das find ich echt klasse.

    mach das was du denkst, probiers aus u wenns nix is, dann hats halt nicht sollen sein. da sollte man sich nicht reinstressen sondern einfach machen, denn wer nicht wagt der nicht gewinnt ;)
     
  16. PflasterAnni

    PflasterAnni Newbie

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    Holla, ich mache seit einem Monat meine Ausbildung zur Steuerfachangestellten (ja, richtig gelesen, so ein langweiliger ******). Ich bin -eigentlich schon von anfang an- so richtig unzufrieden. Wenn ich sehe, wie frustriert und mit was für einer Fresse meine Kollegen morgens im Büro antanzen wird mir richtig übel, denn die Vorstellung, dass ich in zwei Jahren genauso aussehe, raubt mir nachts den Schlaf:roll: Ihr werdet denken ich übertreibe, aber ohne ******, es ist so. Alles ist ein Kreislauf in meinem Job: Jeden Monat geht der Trott von vorne los, alles sehr eintönig. Ich wünsche mir einen Job, bei dem ich weiß, was ich den ganzen Tag gemacht habe, und auf den ich auch Stolz sein kann und nicht gleich für den Oberspießer gehalten werde. Ich will mit mehr Leuten zu tun haben als den fünf Nasen aus meiner Kanzlei. Und ich will mich so richtig ausgelastet fühlen. Obwohl ich echt schon ferienjob- und praktikumsmäßig so richtig viel ausprobiert habe - von Verkäufer bis Kindergärtner, ist es letztendlich doch passiert, dass ich mich für den absolut falschen Beruf entschieden habe. Im Prinzip alles kein Problem, man kann abbrechen, ne neue Ausbildung anfangen. Das Problem ist, dass ich mit meinen 19 Jahren noch bei meinen Eltern wohne und somit mehr oder weniger von ihnen abhängig bin. Sie sehen ein Abbrechen der Ausbildung als nicht standesgemäß oder keine Ahnung. Meine Frage ist nun: soll ich die Ausbildung, die mir jetzt sowenig Spaß macht wie wahrscheinlich in 2 Jahren, zu Ende machen und dann erst eine neue anfangen? Oder soll ich die Steuerfachangestellte knicken und gleich nächstes Jahr loslegen?
    Anni
     
  17. MichaelH.

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    Hallo an Euch alle,
    ich habe aufmerksam gelesen, wie es euch im Büro ergeht bzw. ergangen ist. Ich kann Euch total gut verstehen, denn mir ist es ganz ähnlich ergangen! Ich habe daher auch meine Büroausbildung nach gut einem Jahr (offiziell) abgebrochen (inoffiziell musste ich sie aus Krankheitsgründen und zu vielen Fehlzeiten abbrechen, sonst hätten die mir sogar gekündigt!). Mich hat glaube ich auch der Job im Büro erst recht Zeit krank gemacht:x, auch wenn die Probleme schon vorher bestanden; mich hat das Klima und der unpersönliche Umgang echt angek.... Eigentlich wollte ich schon nach ein paar Wochen nicht mehr, aber da meine Mam früher auch mal da im Büro gearbeitet hat, machte die mir damals auch den Druck dort zu bleiben; ich dachte erst ich schaffe die drei Jahre, aber es wurde immer schlimmer. Im Nachhinein hätte ich da gleich gehen sollen, das hätte mir wenigstens einige Unannehmlichkeiten erspart (v.a. die erneuten Untersuchungen bei der Betriebsärztin:motzen: und dann bei einem ätzenden Vertrauensarzt, die mich total in die Mangel genommen haben!).8O
    Ich habe dann lange geschwankt ob es Sinn macht (v.a. bei meiner Kranken-Vorgeschichte) einen Beruf in der Pflege zu versuchen, zumal ich selbst einige Male Patient im KH war und da schon als Jugendlicher nicht so tolle Erfahrungen hatte. Meine Zeit als ZDL und auch meine Tante gaben mir den Mut es doch zu probieren; nachdem ich alle Hürden mit Vorstellungsgespräch und allen Untersuchungen hinter mir hatte:beten: und tatsächlich als Auszubildender in der GKKP genommen wurde, brach für mich eine wirklich schöne Zeit an, die sehr viel Spaß gemacht hat; ich bereue es absolut nicht, diesen Schritt gemacht zu haben; ich kann jedem dazu nur raten, es doch zu probieren.:up: Ich dachte auch erst, dass ich bei meiner Vorgeschichte eher schlechte Karten hätte, letztlich scheint aber gerade die Tatsache, dass ich schon etwas älter war und zuvor was anderes gemacht habe sogar positiv für die Annahme gewesen zu sein.
    Daher wünsche ich Euch allen einfach nur Mut und Glück, wenn ihr auch eine zweite Ausbildung in der Krankenpflege beginnen wollt!:wavey:
    LG Michael
     
  18. Zahnfee

    Zahnfee Junior-Mitglied

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    Azubi als Gesundheit-und Krankenpflegerin ab April 2010 in der HSK-Wiesbaden
    @PflasterAnni
    Wieso hast du denn die Ausbildung überhaupt angefangen?
     
  19. Solbine

    Solbine Newbie

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    angehende Azubine
    Hallo an Alle,

    auch ich beginne ab 1.10. meine 2. Ausbildung zur GuKP. Ich freue mich schon riesig darauf.

    Meine Ausbildung zur IT-System-Kauffrau hab ich abgeschlossen, aber das Berufsleben zeigt, dass ich viel zu ehrlich für eine Verkäuferin bin.

    Anfang des Jahres hatte ich die Möglichkeit mit einer Freundin zu sprechen, die selbst Krankenschwester ist. Ich habe mich mit dem Beruf auseinandergesetzt und habe entschieden, dass es etwas für mich ist.

    Im Frühling bin ich in eine neue Stadt gezogen und hatte mich im Vorfeld schon bei der dortigen Krankenpflegeschule beworben. Es war ein Glücksgriff. Ich war geplättet als ich zum Vorstellungsgespräch geladen wurde. Und nach ca. 10 min war klar, die wollen mich. Ich habe vorher noch nicht auf dem Gesundheitssektor gearbeitet. Am Tag darauf war ich in dem Krankenhaus, wo ich zukünftig arbeiten werde. Die Pflegedienstleitung dort ist erstklassig. Ein Praktikum wurde mir angeboten, das ich auch gleich angetreten habe. Leider genehmigte das A-Amt nur 3 Wochen. Aber diese Zeit reichte mir und ich habe den Ausbildungsplatz angenommen.

    Mir ist bewußt, dass der Job der GuKP einer der schwierigsten und am wenigsten gewürdigten überhaupt ist. Es wird Tage geben, da werden mir freie Wochenenden und 5-Tage-Wochen fehlen.
    ABER etwas hab ich beim Praktikum zum ersten mal nach nem Arbeitstag gespührt : ich bin total erschöpft und fertig, aber ich freu mich auf morgen :

    Auch ich denke, dass mein Alter positiv für die Ausbildung ist. Dies war auch bei dem Vorstellungsgespräch Tenor.

    Ich möchte allen raten nicht aufzugeben. Ein bisschen Glück gehört auch dazu, aber das wünsch ich euch allen.

    LG Solbine
     
  20. PflasterAnni

    PflasterAnni Newbie

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    tja, wenn ich das wüsste... meine eltern kommen auch aus dem wirtschaftlichen Sektor und haben mir immer vorgelebt, dass das das einzig Wahre ist. Deshalb kam es für mich bis vor kurzem gar nicht in frage, mich mit dem Beruf mal ernsthaft auseinanderzusetzen. Dann habe ich in meinem Beruf als Steuerfachangestellte letztendlich genau das gehabt, was ich eigentlich nicht wollte (was mir vorher aber nicht klar gewesen ist): Routine, frustrierte Kollegen, jeden Tag dieselben 5 Nasen. Das und anderes sind die Gründe. Klar, ich weiß, das fällt mir ja früh ein, werden manche sagen. Aber ich würde sagen: Gott sei Dank ist das noch in der Probezeit klar geworden, sonst wär die ****e ordentlich am Dampfen:lol1:
     
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