1000 Betten weniger in den städtischen Kliniken in München

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zur Berufspolitik" wurde erstellt von aquarius2, 06.02.2014.

  1. aquarius2

    aquarius2 Poweruser

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    Gestern stand es in den Zeitungen, in München gibt es bis 2020 1000 Klinikbetten weniger, ein städtisches Haus wird geschlossen. Auch betriebsbedingte Kündigungen schließt der OB nicht aus. Erst verschlafen die fast die Pleite, jetzt überschlagen sie sich, ich bin ja so wütend.
     
  2. squaw

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    Das kann ich mir sehr gut vorstellen! Vor kurzem hieß es noch, daß betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen seien und jetzt? Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, was, Herr Ude??? Überhaupt- die Politik hat den Karren in den Dreck gefahren und wer muß ihn rausziehen? Die Mitarbeiter.
     
  3. schlitzkompresse

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    Auch wenn ich jetzt hier in ein Wespennest steche... Letzendlich haben wir ja eine Überversorgung in den Städten. So wird die Spreu vom Weizen getrennt. Bei uns in der Gegend gibt es mind 16 Kliniken im Umkreis von 30km und nicht mal die hälfte davon hat eine Auslastung von 100%. Letztendlich ist es zwar der kleine Mann der die ganze Misere ausbaden muss, aber freie Stellen gibt es ja, zumindest bei uns.
     
  4. squaw

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    In München und Umgebung gibt es auch freie Stellen. Überall, insofern...
     
  5. aquarius2

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    Mal sehen, Krankenhausbetten abbauen hört sich ja toll an, aber wenn man bedenkt die Menschen werden immer älter und kranker und das es zu viele Betten in München gibt, ok. Aber habt ihr denn nicht auch viele Patienten aus dem Umland, wie viele Krankenhäuser haben nicht 24 Stunden eine Endoskopie oder Notfalldialyse, oder es kommt zu einem Massenunfall mit vielen Verletzten, da bringen die auch wen sie können nach München, die haben ja soooo viele Betten. Um meine Stelle habe ich auch (noch) keine Angst, aber was ist mit denen, die im Hol und Bringedienst arbeiten, oder in der Küche, oder in der Wäscherei, der Hauswirtschaft? Einige sind da sehr wenig qualifiziert und tun sich schwer einen neuen Job zu finden. Einige müssen sich eine neue Stelle suchen und vielleicht auch eine neue Wohnung. Schwabing hat eine relativ neue Intensiv und wird dann zum reinen Notfallzentrum, super!
     
  6. schlitzkompresse

    schlitzkompresse Poweruser

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    Wir bekommen auch einige Patienten aus dem Umland. Kommt es zu einem Massenunfall, wie es in unsererer Region Ramstein oder Harthausen war, dann sind wir gut aufgestellt auch wenn wir ein paar KH's weniger gehabt hätten, wäre die Versorgung der Patienten immer optimal gewährleistet.

    Stimmt und an das Hilfspersonal habe ich gar nicht gedacht, für die ist es natürlich nicht einfach.
     
  7. renje

    renje Poweruser

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    In München und dem näheren Umland kann man nun wirklich nicht behaupten, dass es zu wenig KH bzw. Betten gäbe, das Gegenteil ist der Fall.
    Massenanfall von Verletzten? Da gibts so viele KH, da bekommt nicht mal jedes einen ab, selbst wenns 200 Verletzte wären.

    Offene Stellen? - Massen!

    Hilfskräfte - die haben es zugegeben immer schwer, aber viele "Hilfsdienste" sind sowieso ausgesourct, dann gehts in den nächsten Betrieb - in München kein Problem.

    und nicht vergessen die TU und LMU haben bzw. hatten Großbaustellen mit deutlicher Erweiterung der Bettenkapazität.
     
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