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Herzkatheterlabor?

Dieses Thema im Forum "Tätigkeitsberichte" wurde erstellt von Ute, 20.04.2002.

  1. Ute

    Ute Poweruser

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    HI,

    mich würde ein Tätigkeitsbericht aus dem Herzkatheterlabor interessieren !

    Ist jemand von Euch dort beschäftigt und möchte mal etwas mehr darüber schreiben ?


    Ich würde mich sehr freuen ! :wink: 8) 8O
     
  2. missedpig

    missedpig Junior-Mitglied

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    Moin Ute,

    ich hoffe die Frage ist noch aktuell denn ist ja schon ne Weile her das Du sie gestellt hast.

    Ich arbeite seit 3 Jahren im Herzkatheterlabor.

    Die Mischung aus Routine und Notfall macht für mich den Reiz aus. Man weiß bei keinem Patienten genau was auf einen zukommt. Wer eben noch stabil war kann im nächsten Moment Probleme machen. Der Defi ist immer an, die Notfallmedi's aufgezogen und wenns dann los geht muß man sich in Röntgenschürze sehr schnell bewegen.
    Unsere Aufgabe ist es natürlich den Patienten für die Untersuchung vorzubereiten, steril abzudecken, alle Materialien vorzubereiten, Medi's zu verabreichen und die Administration.
    Der Untersucher steht steril am Tisch und die Assistenz reicht alles an was gebraucht wird (Ballons, Stents,Führungsdrähte).
    In die Entscheidung über das weitere Vorgehen am Patienten wird man oft mit einbezogen ( Bypass oder versuchen wir's?) und manchmal hat die Schwester sogar schon das bessere Auge gehabt und den Untersucher davor bewahrt das Infarktgefäß zu übersehen.
    Nachts und übers Wochenende stellen wir eine Rufbereitschaft (dieses WE hab ich den ollen Pieper). Da hat man dann in erster Linie mit akuten Infarkten zu tun was mir persönlich am meisten Spaß macht, vorausgesetzt wir können helfen. Die Patienten kommen mit den klassischen Symptomen wie Schmerzen, Übelkeit usw, und nach ca ner halben Stunde verstehen sie nicht warum sie nicht aufstehen dürfen weils ihnen doch so gut geht. Das hat was!

    So, ich hoffe die Antwort kam nicht zu spät und das vielleicht noch jemand aus diesem Funktionsbereich was dazu schreiben möchte
    Bis dann
    Misse
     
  3. Schwester.S.

    Schwester.S. Junior-Mitglied

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    Herzkatheter ???!!!!

    Hallo Misse !!!!
    Mich interessiert brennend Deine Arbeit dort, oder bist Du nicht mehr da ???:anmachen:
    Ich habe eine Versetzung in's Herzkatheterlabor im Mai 2006 vor mir!
    Hatte im März einen Tag dort hospitiert und gefiel mir gut!

    Kannst Du mir was raten, Buch, oder sonst was?
    Danke schon im Voraus !!! lg Katrn
     
  4. Nadeja

    Nadeja Junior-Mitglied

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    Hallo Schwester S.
    Hast Du schon angefangen im Herzkatheterlabor?? Darf ich fragen welches Bundesland??
    Habe vor einigen Jahren im Herzkatheterlabor gearbeitet und ich möchte unbedingt wieder da hin. Ich vermisse diese Arbeit! Es ist echt spannend und die Anforderungen sind schon hoch. wir hatten noch eine Bettenstation mit zu versorgen. Also alle Patienten, die coro oder PTCA hatten, wurden bei uns auch mitversorgt (Kardiol. Praxis)
    Könntest du schreiben, wie es Dir so gefällt? Was darfst Du schon machen?
    Bei mir liegt es schon eine zeitlang zurück, aber ich denke ich wäre schnell wieder drin. Es ist so wie missedgig schreibt, man sieht schon recht viel - und mir ging es auch so, daß ich manchmal schon vor dem Doc wußte welcher Katheter besser paßt.

    Sag mal, sind die diagnostischen Katheter bei Euch auch von Cordis und Medtronic? (Die therapeutischen natürlich auch)
    Oder hat sich da was geändert? Oder ist das in Krankenhäusern anders? Also ich meine damit, andere Firmen.
    Könntest du mir was dazu schreiben - bitte?
    Versorgt Ihr die Patienten nach einer Coro auch mit einem Femostop? Dürft Ihr den anlegen und dann auch die Schleuse ziehen? oder machen das bei Euch nur die Ärzte?

    wie sind denn Deine Arbeitszeiten, wenn ich fragen darf? Falls Du im Krankenhaus bist, gelten da dann die selben Dienstzeiten wie auf Station, oder fangt Eurer Dienst später an??
    Hätte noch mehr Fragen. Wäre schön, wenn einer von Euch nochmal antworten würde.
    Danke im Vorraus.
    Falls Ihr speziellen Fragen habt , evtl kann ich diese beantworten. Ich habe noch ziemlich viel in Erinnerung! Dies war mein "Bereich"!! Ich wünsch Dir viel Glück und Spass.
    LG Nadeja
     
  5. timeless

    timeless Junior-Mitglied

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    Hallo zusammen

    Ich würde sehr gern Kontakt zu euch haben,ich arbeite jetzt seit gut 2 Jahren abwechselnd im Herzkatheterlabor und teilweise auch in der Funktionsabteilung.
    Ich bin gelernte MTAF und somit fällt mir die Funktion nicht sehr schwer, und im HKL bin ich eigentlich auch gut dabei vorallem bei PTI. aber z.ZT. verbesseren wir unseren Standart und werden jetzt auch Herzohrvershclüsse durchführen und auch EPU fortsetzen. Habt ihr erfahrungen bezüglich EPU's bzw. LAA Verschluß?
    Würde mich gern darüber und auch über euren Arbeitsplatz austauschen.

    bis bald hoffe ich , lieben Gruß
     
  6. angiemaus0511

    angiemaus0511 Senior-Mitglied

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    Hallo timeless,

    bin seit 10 Jahren im HKL tätig, wir machen eigentlich alles, was es so gibt.
    Wenn Du Fragen hast, bin gerne bereit mit Dir in regen Austausch zu treten.

    Also,wenn Du Lust hast...melde Dich einfach.

    LG angiemaus0511
     
  7. Schwester Cora

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    Hallo,

    ich hatte gestern meinen allersten Arbeitsag im HKL und frage mich grad ob ich das alles packe? Ich habe zuvor 9 Jahre auf Intensiv gearbeitet und war kurzzeitig im OP eingesetzt. Durch eine zwei jährige Erkrankung an Burnout und Depressionen musste ich aussetzen. Nun bin ich gut eingestellt.
    Gestern ist nicht viel gelaufen als das ich zugeschaut hatte und von tuten und blasen keine Ahnung hatte. Man ist wirklich zunächst ein blutiger Anfänger. Einen richtigen Mentor scheine ich dort auch nicht zu haben und mit der Leitun konnte ich auch kein Gespräch führen da die immer weg ist. Alle sagen "Ich habe keine Pause gemacht." Das habe ich schon beim Hospitationstag gehört. Ich weiss nicht ob ich das durchsteheoder ob es nur der Effekt vom ersten Eindruck war.
    Wie lange habt ihr benötigt um eingearbeitet zu werden? Hier sind 4 Wochen angesetzt, ich kann mir das noch gar nciht vorstellen.
    KOmmt es oft zu Notfallsitutationen, da ich nciht weiß ob ich noch so schnell wie früher reagieren kann.
    Bin grad ziemlich durcheinander und weiß nicht was ich machen soll?

    Liebe Grüße Cori:cry1::angry::fidee:
     
  8. Schwester.S.

    Schwester.S. Junior-Mitglied

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    Hallo Schwester cora,
    will Dich nicht entmutigen- aber ich habs im HK labor nur 6 Monate ausgehalten:evil1:...war entnervt, von dem klima dort und den kalten dunklen Räumen, den Bleischürtzen und den Rufdiensten....nix für micht...aber ich hoffe für dich das richtige....?!:flowerpower:
     
  9. angiemaus0511

    angiemaus0511 Senior-Mitglied

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    Hallo Cora!

    Bei uns sind mindestens 6 Monate Einarbeitung geplant für einen Mitarbeiter,der vorher nix mit HKL zu tun hatte,dabei ist das EPU-Labor noch nicht dabei...
    Wenn da die Mitarbeiter keine Pause gemacht haben,zeugt es von schlechter Organisation,so etwas gibt es bei uns nicht und wenn wenig Personal da ist,wird auch Pause gemacht.
    Überstunden sind nicht selten,Rufbereitschaft wird oft geholt.
    An deiner Stelle würde ich mir was ruhigeres suchen,Notfallsituationen können ständig vorkommen,da steckt man nicht drin.
    Im HKL muß man immer 100 %-ig konzentriert sein!!!

    LG angiemaus0511
     
  10. LeKrem

    LeKrem Newbie

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    Hallo angiemaus0511!
    Ich habe mir deinen Beitrag ausgesucht, da du offenbar schon viel Erfahrung in diesem Bereich hast. Ich stehe aktuell vor einer für mich nicht sehr einfachen Entscheidung, vielleicht kannst du mir ja weiterhelfen?
    Ich habe eventuell die Möglichkeit, eine Stelle im EPU-Labor zu bekommen. Beim Hospitieren konnte ich mir zwar einerseits sehr gut vorstellen dort zu arbeiten, andererseits habe ich grossen Respekt vor diesem "Mapping-Verfahren". Ich stellte mir die Frage, ob ich dieses System je verstehen würde, da es dabei ja doch um sehr viel Technik geht? Ich bin zwar ausgebildete Fachschwester für Anästhesie, habe aber noch nie mit EPU gearbeitet. Was meinst du, ist das (natürlich nach einer gewissen Einarbeitungszeit) zu bewältigen, oder muss man evtl. ein Talent für Technik voraussetzen? Herzlichen Dank für deinen, oder natürlich auch jeden anderen Ratschlag.
    Liebe Grüsse LeKrem
     
  11. angiemaus0511

    angiemaus0511 Senior-Mitglied

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    Hallo LeKram,

    als Fachschwester für Anästhesie würde ich Dich mit "Handkuss" nehmen...:mryellow:
    Sedierung ist ein leitliches Problem in der EPU.
    Du meinst sicher das 3 D-Mapping-Verfahren...da kann ich nur sagen:"Learning bei Doing" !!!
    Wir haben sehr viel mit Geräten wie, Stimmulator, Generatoren, Mapping, EP-Workmate zu tun, ist auch viel "Kabelsalat", wo man auch mal Geräte umstecken muss, aber ich finde, das lernt man alles irgendwann.
    Grundwissen im EKG sollte schon vorhanden sein,aber ich denke,das hast Du ja.
    Das 3 D- Mapping haben wir auch erst seit Anfang diesen Jahres, und wenn man da nicht jeden Tag dran sitzt, ist das Anlernen sehr leidlich...Kurse gibt es über SJM mehrmals im Jahr,aber diese kann ich nur empfehlen, wenn man mindestens 1 Jahr dabei ist, weil diese nicht für Neu-Einsteiger vorteilhaft sind,habe da so meine Erfahrungen gesammelt.
    Die EPU ist eine "Wissenschaft für sich", man lernt nie aus,immer dazu, man lernt das nicht mal so eben.
    Ein gutes Buch für Neu-Einsteiger für Assistenzpersonal ist : Das EPU-Labor von C.Schneider. Kann ich dringend empfehlen,irgendwann erscheint eine Neu-Auflage,sofort als E-Book zu bekommen.
    Ja,es ist viel Technik, aber alles erlernbar, es braucht halt seine Zeit...
    Ich hoffe, ich konnte bissel Einblick geben.
    Wenn noch Fragen sind,meld Dich ruhig.
    LG angiemaus0511
     
  12. LeKrem

    LeKrem Newbie

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    Hallo angiemaus0511!
    Herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort! Das hat mich jetzt schon etwas "beruhigt"....ich bin nämlich jemand, der erstmal ratlos vor einer technischen Neuanschaffung im eigenen Haushalt steht, und bei Anleitungen von z.B. Ikea schon mitunter etwas länger braucht. Andererseits bin ich ein "schaffiger" Typ, schnell und sehr engagiert...wird schon schiefgehen...natürlich muss ich die Stelle erst mal bekommen. Nach der ersten Hospitation die nur zum "Schauen" war, darf ich jetzt noch zu einem ganz regulären Frühdienst kommen. Das Buch hatte ich mir zuvor schon bei Amazon vormerken lassen, falls es denn was würde mit der Stelle....
    Nochmals vielen Dank, und falls ich weitere Fragen haben sollte, melde ich mich gerne wieder bei dir.
    Liebe Grüsse LeKrem
     
  13. LeKrem

    LeKrem Newbie

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    Hallo, ich werde nächste Woche ein zweites Mal in einem EPU-Labor hospitieren. Das erste Mal habe ich nur "geschaut", ich denke beim zweiten Mal (Frühdienst) werde ich schon "ein bisschen mitarbeiten" müssen. Hat irgend jemand eine Vorstellung davon, welche Tätigkeiten ich als blutiger Anfänger im EPU-Labor übernehmen könnte, ohne den anderen im Weg zu stehen? Vielleicht könnte ich mich vorab ein wenig darauf vorbereiten!? Vielen Dank für Eure Tipps. Liebe Grüsse von LeKrem
     
  14. timeless

    timeless Junior-Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich hab mal eine Frage an euch, arbeitet jemand von euch mit Rotablation?
    ich hab gelesen das die bei hart verkalkten Stenosen verwendet wird ein Diamantkristall fräst dann die Stenose auf um weiter eine Ballongdilatation durchzuführen.
    Kennt ihr dies? Welche Risiken gibt es?

    Gruß :flowerpower:
     
  15. timeless

    timeless Junior-Mitglied

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    Herzkatheterlabor- Scoring Ballon

    Hallo zusammen

    ich hab mal eine Frage an euch :idea:

    habt ihr Erfahrungen mit einem Scoring oder einem Cutting Ballon?

    ich weis zwar das ein Scoring Ballon eine Drahtgeflechtummandlung hat und das der Cutting Ballon von Messern umgeben ist, aber direkte damit hab ich noch nicht gearbeitet.
    Es wäre wiklich nett von euch wenn wir uns da im Händling austauschen könnten.

    Ich hab gehört das man in nur 2ar Schritten hochgehen sollte, und dabei immer mind 10sec Pause einhalten sollte, kann mir jemand erläutern warum dies so ist?
    wenn ich eine Stenose aufehne, und dabei je 10 sec zwischen den 2Bar warten soll, müsste man ja so um die 70sec. im Gefäß ausharren, ist die Gefahr groß den Ballon zum platzen zu bringen?

    Ich danke euch für eure Hilfe, lieben Gruß
    @timeless
     
  16. timeless

    timeless Junior-Mitglied

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    Hallo,
    ich hab noch etwas vergessen :wut:

    Kennt ihr euch auch mit Nierenablationen aus? Wer kann dazu etwas schreiben?
    Etwas anderes schreiben als ich es in verschiendenen Büchern finde, vielleicht aus eigener Erfahrung bei der eigenen Durchführung?

    ich danke euch, mfG @timeless
     
  17. timeless

    timeless Junior-Mitglied

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    Hallo,
    ich hab noch etwas vergessen :wut:

    Kennt ihr euch auch mit Nierenablationen aus? Wer kann dazu etwas schreiben?
    Etwas anderes schreiben als ich es in verschiendenen Büchern finde, vielleicht aus eigener Erfahrung bei der eigenen Durchführung?

    Weis einer wo man eine patientenaufklärung bekommt, bzw. gibt es zusätzlich ein Merkblatt für die NA-Ablation?

    ich danke euch, mfG @timeless
     
  18. angiemaus0511

    angiemaus0511 Senior-Mitglied

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    Hallo timeless,

    Scoring-Ballons kenne ich nur vom Hören-Sagen für größere Gefäße, z.B. bei Nieren-PTA`s.
    Cutting Ballon haben wir im Schrank, haben wir sehr sehr selten in Aktion bei hartnäckigen verkalkten Stenosen, waren aber schon lange nicht mehr im Einsatz, verfallen eher...
    Von Nieren-Ablationen habe ich noch nix gehört, bei uns im HKL zumindest nicht, Nieren laufen bei uns alle über Radiologie, kann mich ja mal umhören...Würde mich auch interessieren....
    Wenn es das gibt, gibt es bestimmt auch Aufklärungsbögen, wie z.B. auch für PVI`s, andere Ablationen bei uns.

    LG angiemaus0511
     
  19. Fachidiot

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    Hi Timeless,

    Scoring-BKs werden von uns genutzt, haben aber nicht in allen Fällen die Stenose geknackt, Cutting-BKs haben wir nicht mehr, da uns die Perforationsgefahr zu groß war. Die Generation "Flextome" kenne ich nicht. Präparieren; wie ein konventioneller BK OHNE Testinflation.
    Zur Nierenablation:
    es werden Renalis oder IMA-Guides benötigt (6F),
    je nach Anatomie je 3-6 Ablationspunkte/NA
    ne Menge Analgetika (tut Sau weh)
    die Prozedur dauert ca. 40-60 min.

    Grüße
     

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