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Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und Krankengeld - neue Diagnose

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von Flowerpower, 14.12.2009.

  1. Flowerpower

    Flowerpower Senior-Mitglied

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    Hallo,

    ich bin krank geschrieben, da ich seit vergangenen Freitag aus der Lohnfortzahlung raus gewesen wäre ( 6 Wochen waren um) wollte ich bei der Krankenkasse einen Antrag auf Krankengeld stellen, diese sagte mir aber das sich durch den MRT Befund und die daraus resultierenden entstandenen Diagnosen, sich auch die Diagnosen auf der Krankschrift geändert haben, so dass die 6 Wochen wieder neu zählen und somit der Arbeitgeber mir weiterhin Gehalt zahlen muss. Ja nun habe ich aber leider heute wie befürchtet nur anteiliges Gehalt ( nichtmal 50%) bekommen. Was mach ich nun, rufe ich morgen bei der Krankenkasse an? Oder beim Arbeitgeber?

    Danke im Vorraus
     
  2. mutters-kind

    mutters-kind Poweruser

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    Hallo:flowerpower:

    ich hatte den Fall ähnlich....meine "Gesundschreibung" ist verspätet beim AG eingetroffen(was nicht mein Fehler war) und wir haben uns dann geeinigt,dass mir ein Vorschuss gezahlt wird,der mir dann vom nächsten Gehalt abgezogen wird(was nicht weiter schlimm warr,da es quasie demnach ein doppeltes Gehalt war)...Ich wüde vielleicht doch lieber persönlich hinfahren,wenn es möglich ist und mit der Personalabteilung verhandeln..

    Viel Erfolg
     
  3. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Du hast offensichtlich zwischen der ersten 6 Wochen Krankschreibung und der aktuellen Kranschreibung einen arbeitsfähigen Tag? Oder gingen beide Krankschreibungen ineinander über?

    bei 1. dein AG muss erneut 6 Wochen zahlen zumal sich hier auch die Diagnose geändert hat. Bei dieser Variante kommt es auf die Diagnosen an.

    bei 2. muss die KK zahlen. Dabei ist es uninteressant, ob die Diagnose eine neue ist. Hier summieren sich sozusagen die Wochen unabhängig von der Erkrankung.

    Elisabeth
     
  4. Flowerpower

    Flowerpower Senior-Mitglied

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    Also die Krankschreibung ist nahtlos, jedoch änderte sich nach den 6 Wochen aufgrund des vorliegenden MRT Befundes die Diagnose. Ich war am Freitag PERSÖNLICH bei der Krankenkasse habe den Schein vorgelegt und die meinte da muss der Arbeitgeber weiterzahlen und ich denke sie muss es doch wissen oder? Ich war 6 Wochen wegen einem Autounfall Krank geschrieben, da die Beschwerden sich verschlechtert haben, wurde ein MRT gemacht dort stellte sich dann noch mehr raus, welches aber nicht auf den Autounfall zurückzuführen ist.


    lg
     
  5. sister c

    sister c Junior-Mitglied

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    Ich meine zu wissen, das es schon auf die Diagnose ankommt. So war eine gute Freundin letztes Jahr dreimal wegen ein und derselben Diagnose krankgeschrieben, bei der letzten AU, wurden dann die sechs Wochen voll und es kam nur anteilmässiges Gehalt.
     
  6. medsonet.1

    medsonet.1 Poweruser

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    Hallo,

    melde dich bei deinem Arbeitgeber und erzähle ihm diese Situation. Er wird sich sicherlich mit deiner Krankenkasse in Verbindung setzen und klären, wer jetzt zahlen muss. Da normalerweise die Kasse entscheidet, ob die 6 Wochen überschritten sind oder es sich um eine "neue Erkrankung" handelt, dürftest du keine Probleme mit deinem Arbeitgeber bekommen.

    Gruß

    medsonet.1
     
  7. Flowerpower

    Flowerpower Senior-Mitglied

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    Wurde heute von der Krankenkasse angerufen, diese sagte mir nun wieder das es egal ist welche Diagnose etc. nach 6 Wochen zahlt die Krankenkasse. Sie will sich nun drum kümmern das ich schnellstmöglich Krankengeld bekomme, weil das anteilige Geld meines AG reicht vorne und hinten nicht:(
     
  8. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wollte dir gleiches berichten. Ich hatte ein ähnliches Problem: die Diagnose änderte sich komplett.
    Meine KK hat mich damals darauf aufmerksam gemacht, dass ich doch Urlaub nehmen könnte zwischen den Krankschreibungen.
    Hab ich gemacht. Und so haben mir 2 Tage Urlaub nochmal 6 Wochen Lohnfortzahlung gebracht. Ich bin der kompetenten KK sehr dankbar für diesen Tipp.
    Dem Wunsch meines AG, nicht den Resturlaub kleckerweise während der Krankschreibung zu nehmen, habe ich dann aber entsprochen. Man will ja nicht unwillig sein.

    Elisabeth
     
  9. Dewa.

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    Hallo!
    Ich habe gleiche frage. Ich war über acht wochen krank geschrieben, habe dann wieder drei wochen gearbeitet, un jetzt bin ich wieder krankgeschrieben wegen eine andere diagnose. Krankenkasse weißt das_ aber arbeitgeber weigert sich zu zalen und verlangt von mir_ daß ich die ärtzte( mein Hausarzt und von Mutter Kind Klinik wo ich war) von schweigepflicht entbinde oder eine bescheinigung mit diagnosen vorlege?
    Mein Hausartz sagt_ die dürfen es nicht machen. Ich möchcte die auch nicht von schweigepflicht entbinden, weil ich angst habe dass es für mich weitere folgen haben kann.
    Was soll ich machen?
     
  10. Bitte Deinen Arbeitgeber, sich bei der Kasse zu erkundigen, ob die Arbeitsunfähigkeiten auf unterschiedlichen Diagnosen beruhen. Wenn ja, läuft die Lohnfortzahlung weiter. Wenn er sich nicht erkundigen will, bitte die Kasse, ihm das mitzuteilen.
    Die Abgabe einer Schweigepflichtsentbindungserklärung würde ich jetzt und künftig strikt ablehnen.
    Sowas fangen wir doch gar nicht erst an!
     
  11. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Dein AG hat keinen Anspruch auf die Offenlegung der Diagnosen. Er kann lediglich von dir verlangen, dass du dich dem MDK vorstellst und damit die Diagnose gesichert ist.

    Ganz wichtig: keine Entbindung der Schweigepflicht. Ein solches Ansinnen kannst du als Nötigung auslegen und das dürfte strafbar sein.
    Lass dich nicht erpressen.

    Bist du in einer Gewerkschaft? Hol dir da Hilfe. Oder gehe zum Betriebsrat.

    Elisabeth
     
  12. medsonet.1

    medsonet.1 Poweruser

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    Hallo,

    auf keine Fall die Schweigepflicht aufheben, dein Arbeitgeber macht sich mit diesem Anliegen bereits "strafbar"!
    Er ist verpflichtet, deinen Lohn weiterzuzahlen, wenn es sich um eine neue Erkrankung handelt. Verweise ihn auf die Krankenkasse, die sollen dieses Thema mit ihm ausdiskutieren, denn es ist eigentlich nicht "dein Problem" wer zahlen muß.

    Gruß

    medsonet.1
     
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