Zurück zur Startseite
Auf dieser Site werben

Zurück   www.krankenschwester.de > Allgemeine Krankenpflege > Pflegebereich Psychiatrie / Psychotherapie / Psychosomatik / Sucht / Forensik
Registrieren Hilfe Benutzerliste Chat Kalender Suchen Heutige Beiträge Alle Foren als gelesen markieren

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
Alt 13.08.2009, 21:51   #1
Newbie
 
Benutzerbild von Alexrocks
 
Registriert seit: 06.02.2009
Beiträge: 10
Ort: Riedstadt
Aufenthaltsland:
Beruf: Gesundheits- und Krankenpfleger Azubi
Bereich: Akutpsychiatrie ; Aufnahmebereich ; Zurzeit im Examensstress :-)
Standard Entlassungsgespräch in der Akutpsychiatrie!

Ich brauch dringend mal kreative Einfälle!
Ich muss mit einer Patientin ein Entlassungsgespräch führen. Diese hat eine "Duftstoffallergie", d.h. sie verträgt absolut keine Düfte, natürlich alles krankheitsbedingt. Sie lebt alleine und kann auch nicht zuhause putzen, da ja alles nach irgendwas duftet. Selbst ihr Hobbys, die sie früher mal hatte (Stricken, Basteln) kann sie nicht mehr ausführen, da alles "stinkt". Jetzt stellt sich mir die Frage, was für Vorschläge ich ihr zur Beschäftigung machen könnte...
Ich habe schon dran gedacht, dass sie mal ausprobieren sollte, sich wieder Wolle zu kaufen und diese mit einem neutralen Waschmittel waschen sollte, sodass der "Duft" draußen ist. Sie lebt wirklich sehr isoliert und möchte gar keinen Besuch (Parfum) oder rausgehen, da sie sehr starke Ängste vor den Gerüchen hat. Ihre Bastelei geht auch nicht, da das Plastik auch stinkt...eigentlich stinkt alles... Von A bis Z

Wär super, wenn ihr vielleicht ein paar Einfälle habt, die Situation ist schon sehr verzwickt, wenn man mal bedenkt, das eigentlich ALLES einen Geruch hat...
Sie ist schon sehr lange in Behandlung und ich denke, dass sie diese Wahnvorstellung nicht mehr losbekommt...

Thx Alexrocks
Alexrocks ist offline  
Mit Zitat antworten Nach oben
Sponsored Links
Alt 14.08.2009, 05:11   #2
Stammgast
 
Benutzerbild von Josefine13
 
Registriert seit: 21.11.2006
Beiträge: 298
Ort: Sachsen
Aufenthaltsland:
Beruf: Krankenschwester
Bereich: Chirurgie
Lächeln AW: Entlassungsgespräch in der Akutpsychiatrie!

Hallo,
mag sie denn Filme?
Musik, kann sie doch auch anhören?
Das ist irgendwie sehr schwer, hat sie denn überhaupt ein paar Freunde oder Familie?
__________________
Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere
Josefine13 ist offline  
Mit Zitat antworten Nach oben
Alt 14.08.2009, 09:14   #3
Junior-Mitglied
 
Registriert seit: 22.04.2009
Beiträge: 77
Aufenthaltsland:
Beruf: Krankenschwester
Bereich: Psychiatrie
Standard AW: Entlassungsgespräch in der Akutpsychiatrie!

Bei mir kommen da erst mal jede Menge Fragen auf:

1. Wie ist sie bei euch auf Station klargekommen? Hat sie an Therapien teilgenommen?
2. Wieso wird sie in offensichtlich dem gleichen Zustand entlassen, in dem sie gekommen ist? Oder wurde sie wegen einem anderen Krankheitsbild bei euch behandelt?
3. Soll sie ambulant weiterbehandelt werden? (Verhaltenstherapie, Psychotherapie)
4. Welche Medikamente wurden ausprobiert?
5. Leidet sie unter einem Wahn im Rahmen einer Schizophrenie oder ist es eher eine Zwangs- oder Angststörung?
6. Wie ist ihre Reaktion auf Gerüche? Gibt es Gerüche, die ihr weniger ausmachen und welche, auf die sie besonders stark reagiert?

Ich fürchte, ich könnte ewig so weiter fragen, denn so wie du die Situation schilderst, hätte ich mit einem Entlassungsgespräch auch Schwierigkeiten. Sind eure Ärzte denn der Meinung, sie sei austherapiert? Für mich hört sie sich halt arg behandlungsbedürftig an.

Marlena
Marlena ist offline  
Mit Zitat antworten Nach oben
Alt 14.08.2009, 17:40   #4
Junior-Mitglied
 
Registriert seit: 12.06.2009
Beiträge: 54
Aufenthaltsland:
Beruf: Krankenschwester, Studentin "Pflege"
Bereich: Psychiatrie
Standard AW: Entlassungsgespräch in der Akutpsychiatrie!

Hallo Alexrocks,
vielleicht ist das ein blöder Vorschlag, aber beim Lesen fiel mir spontan eine Nasenklemme ein. Zumindest könnte sie auf die Art und Weise zu Hause weiterhin ihren Hobbies nachgehen. Besser als sich nicht zu beschäftigen, denn im Grunde hat alles einen Geruch, selbst ein Buch.
Laurentien ist offline  
Mit Zitat antworten Nach oben
Alt 14.08.2009, 19:45   #5
Poweruser
 
Registriert seit: 29.05.2002
Beiträge: 10.232
Aufenthaltsland:
Beruf: Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
Bereich: Krankschreibung
Standard AW: Entlassungsgespräch in der Akutpsychiatrie!

Ist das ein realer Fall?

Elisabeth

PS Warst du hier schon: http://www.purenature.de/forum/showboard.php?id=2
Elisabeth Dinse ist offline  
Mit Zitat antworten Nach oben
Alt 14.08.2009, 21:59   #6
Stammgast
 
Benutzerbild von angie85
 
Registriert seit: 21.03.2006
Beiträge: 326
Aufenthaltsland:
Beruf: Kinderkrankenschwester
Bereich: Neonatologie
Standard AW: Entlassungsgespräch in der Akutpsychiatrie!

Zitat:
Zitat von Elisabeth Dinse Beitrag anzeigen
Ist das ein realer Fall?
das würde mich auch interessieren.
wusste gar nicht dass es sowas überhaupt gibt..

wie erträgt diese patientin denn das alltägliche leben? was macht sie, wenn sie etwas isst? oder wenn sie zur toilette geht?

hat diese allergie denn organische gründe? oder ist das psychisch?

lg angie
__________________
Wir sorgen uns darum, was morgen aus einem Kind werden könnte und vergessen, dass es heute ja schon jemand ist!
angie85 ist offline  
Mit Zitat antworten Nach oben
Alt 15.08.2009, 09:26   #7
Poweruser
 
Registriert seit: 29.05.2002
Beiträge: 10.232
Aufenthaltsland:
Beruf: Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
Bereich: Krankschreibung
Standard AW: Entlassungsgespräch in der Akutpsychiatrie!

Zitat:
Zitat von angie85 Beitrag anzeigen

hat diese allergie denn organische gründe? oder ist das psychisch?
Kommt offensichtlich auf die Sichtweise an: CSN - Chemical Sensitivity Network

Elisabeth
Elisabeth Dinse ist offline  
Mit Zitat antworten Nach oben
Alt 15.08.2009, 18:15   #8
Newbie
 
Benutzerbild von Alexrocks
 
Registriert seit: 06.02.2009
Beiträge: 10
Ort: Riedstadt
Aufenthaltsland:
Beruf: Gesundheits- und Krankenpfleger Azubi
Bereich: Akutpsychiatrie ; Aufnahmebereich ; Zurzeit im Examensstress :-)
Standard AW: Entlassungsgespräch in der Akutpsychiatrie!

Also, das ist tatsächlich ein realer Fall!
Die Pat hat keine einzige Freundin oder so, will sie auch nicht, sie sagt selber das sie sich damit abfindet und das es nicht so schlimm ist. Klar sie guckt Fernsehen und hört Radio; aber tagaus-tagein sich nur mit einem Fernseher beschäftigen???
Mit "eigenen" Gerüchen, also "Toilettenduft" oder so hat sie keine Probleme, es sind dafür alle anderen Sachen.
Ich hab ihr schon vorgeschlagen, sich wenigstens telefonisch mit Psychiater oder sozial-psychiatrischen Vereinen in Verbindung zu setzen, aber sie hat schon Psychotherapien hinter sich und sagt, dass ihr das reden nix bring. Wörtlich:
"Da erzählt man sein halbes Leben einem Fremden und wenn man zuhause ist, gehts einem noch eine halbe Stunde gut, aber die Probleme sind deshalb noch lange nicht gelöst!"
- Irgendwie hat sie ja auch recht damit...-
Ich glaube kaum, dass eine Nasenklemme helfen würde, da die Dinge die so riechen ja trotzdem noch in der Wohnung sind, auch wenn sie sich grade nicht mit beschäftigt.
Eine wirklich verzwickte Sache...
Alexrocks ist offline  
Mit Zitat antworten Nach oben
Alt 15.08.2009, 18:19   #9
Poweruser
 
Registriert seit: 29.05.2002
Beiträge: 10.232
Aufenthaltsland:
Beruf: Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
Bereich: Krankschreibung
Standard AW: Entlassungsgespräch in der Akutpsychiatrie!

Hast du die Links angeschaut?

Elisabeth
Elisabeth Dinse ist offline  
Mit Zitat antworten Nach oben
Alt 15.08.2009, 18:39   #10
Newbie
 
Benutzerbild von Alexrocks
 
Registriert seit: 06.02.2009
Beiträge: 10
Ort: Riedstadt
Aufenthaltsland:
Beruf: Gesundheits- und Krankenpfleger Azubi
Bereich: Akutpsychiatrie ; Aufnahmebereich ; Zurzeit im Examensstress :-)
Standard AW: Entlassungsgespräch in der Akutpsychiatrie!

Ja hab ich, ist aber auch nicht so das richtige.
Trotzdem Danke!

Das PP auf Station sagt halt, das man sich damit abfinden muss, dass man nicht allen Pat umfangreich helfen kann, wie das bei einem gebrochenen Bein der Fall ist... Sie lehnt ja schließlich alle Vorschläge ab. Trotzdem ist es für mich ein blödes Gefühl eine Patientin zu entlassen, mit dem Wissen, dass es nicht mehr lange dauert bis sie wieder vor der Tür steht. Das ist leider das Drehtürphänomen in der Psychiatrie!!!
Alexrocks ist offline  
Mit Zitat antworten Nach oben
Sponsored Links
Antwort

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Trackbacks are an
Pingbacks are an
Refbacks are an

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Allein auf Akutpsychiatrie Lehmchen Pflegebereich Psychiatrie / Psychotherapie / Psychosomatik / Sucht / Forensik 27 14.06.2009 22:47


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 06:01 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2010, Jelsoft Enterprises Ltd.
SEO by vBSEO 3.3.2 ©2009, Crawlability, Inc.
© 2000-2010 www.krankenschwester.de - Online Community und Forum für Pflegeberufe

Uns Reicht's! - www.pflege-uns-reichts.de