Hallo ihr Lieben,
ich mache momentan in der Gastroenterologie ein Praktikum, bin auch schon vier Wochen dabei und es sind schon einige Patienten gestorben auch wenn ich da weder dabei war noch wirklich viel mit denen zu tun hatte.
Nun ist aber am Wochenende eine Patientin verstorben mit der ich in der Woche davor sehr viel Zeit verbracht hatte, früh morgens waschen und lange Gespräche. Ich sehe sie förmlich noch vor mir. Sie war zwar krank aber noch voller lebensfreude. Auf der Arbeit als ich das erzählt bekommen habe kam bei mir keine Emotion hoch, ich war traurig aber mehr in einem "rationalen" Sinne.
Also ich hab mehr gedacht wie traurig es ist als es gefühlt. Jetzt zu Hause abends kommen mir dann doch die Tränen
Das ist meine erste richtige Konfrontation mit dem Tod eines Menschen und ich weiß nicht wirklich wie ich damit richtig umgehen soll. Tagsüber wars okay aber gerade fühl ich mich wirklich schlecht. Jetzt muss ich natürlich auch an eine andere Patientin denken die von uns auf die ITS ist und mit der ich ebenfalls sehr intensiv zu tun hatte.
Nun halt meine Frage: Wie geht ihr damit um? Wie wahrt ihr die richtige Distanz? Wie trauert ihr um Menschen die im Endeffekt doch Fremde sind?
Ich weiß ja es gibt kein Patentrezept aber ich würde mich einfach über eure Berichte freuen.
Ganz liebe Grüße und schon mal danke für jede Antwort
Cora
ich mache momentan in der Gastroenterologie ein Praktikum, bin auch schon vier Wochen dabei und es sind schon einige Patienten gestorben auch wenn ich da weder dabei war noch wirklich viel mit denen zu tun hatte.
Nun ist aber am Wochenende eine Patientin verstorben mit der ich in der Woche davor sehr viel Zeit verbracht hatte, früh morgens waschen und lange Gespräche. Ich sehe sie förmlich noch vor mir. Sie war zwar krank aber noch voller lebensfreude. Auf der Arbeit als ich das erzählt bekommen habe kam bei mir keine Emotion hoch, ich war traurig aber mehr in einem "rationalen" Sinne.
Also ich hab mehr gedacht wie traurig es ist als es gefühlt. Jetzt zu Hause abends kommen mir dann doch die Tränen

Das ist meine erste richtige Konfrontation mit dem Tod eines Menschen und ich weiß nicht wirklich wie ich damit richtig umgehen soll. Tagsüber wars okay aber gerade fühl ich mich wirklich schlecht. Jetzt muss ich natürlich auch an eine andere Patientin denken die von uns auf die ITS ist und mit der ich ebenfalls sehr intensiv zu tun hatte.
Nun halt meine Frage: Wie geht ihr damit um? Wie wahrt ihr die richtige Distanz? Wie trauert ihr um Menschen die im Endeffekt doch Fremde sind?
Ich weiß ja es gibt kein Patentrezept aber ich würde mich einfach über eure Berichte freuen.
Ganz liebe Grüße und schon mal danke für jede Antwort
Cora