![]() |
|
||||||||||||
|
|||||||
| Registrieren | Hilfe | Benutzerliste | Chat | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
![]() |
|
|
LinkBack | Themen-Optionen | Thema durchsuchen | Ansicht |
|
|
#1 |
|
Newbie
![]() Registriert seit: 19.11.2004
Beiträge: 10
Beruf: Krankenschwester
|
Hallo @ all!
Wie handhabt Ihr in Eurer Klinik die Aufbewahrung von Patientenwertsachen und wie wird das dokumentiert? Wo sind Sicherheitslücken und wie kann man diese vermeiden? Wird der Safeschlüssel (wie bei uns auf der Intensiv) mit Unterschrift an den Schichtleiter der Folgeschicht übergeben und das Geld jedesmal nachgezählt? Für Eure Tipps und Erfahrungsberichte wäre ich euch dankbar. Grüße, Peppermill |
|
|
|
| Sponsored Links |
|
|
#2 |
|
Senior-Mitglied
![]() Registriert seit: 13.07.2006
Beiträge: 115
|
Nachdem bei uns tatsächlich einmal etwas aus dem Tresor verschwand, haben wir ein Fort-Knox-ähnliches System etabliert:
Schlüssel 1 für den BTM Schrank an Pflegekraft. Schlüssel 2 für den im BTM Schrank stehenden Tresor an andere Pflegekraft. Kommt ein Patient neu auf Station, werden alle mitgebrachten Gegenstände im Wertsachenbuch notiert (laufende Seitennummern, notierende Pflegeperson unterschreibt). Wertvolle kleine Sachen (Geld, Schlüssel, Ausweispapiere, EC, Schmuck, u.ä....) werden in einer versiegelten Tüte im Tresor aufbewahrt. Geldbeträge ab 100 Euro werden spätestens am Folgetag von der Stationsleitung/Stellvertretung in einem eigenen Tresor (nur diese haben Zugang) aufbewahrt. Größere Gebinde (Kleidung,Taschen,Wäsche, soweit nicht am Bett benötigt) werden in abschliessbaren Schränken in gesondertem Raum aufbewahrt. Die Schrankschlüssel befinden sich im Tresor (der sich wie gesagt im BTM Schrank befindet). Die Wertsachentüten werden bei jedem Schichtwechsel gezählt und ihr Vorhandensein per Unterschrift bestätigt. Um an Patientensachen ranzukommen, müssen also theoretisch immer zwei Personen beteiligt sein. Die Schlüssel gehen selbstverständlich nur an stationseigenes Personal (keine Praktikanten, keine Schüler usw...). Geld nachzählen entfällt, da ja die Wertsachentüten versiegelt sind. Gruß spflegerle |
|
|
|
|
|
#3 |
|
Stammgast
![]() Registriert seit: 01.08.2004
Beiträge: 338
Ort: Bayernland
|
Hallo
Kommen bei uns Patienten auf Station (Innere), werden sie darauf hingewiesen, nur kleine Geldbeträge da zu lassen, und wertvollen Schmuck etc, bitte wieder mit nach Hause zu geben.Jeder Patient hat einen Schrank den er abschließen kann.Hat ein Patient einen größeren Geldbetrag dabei, kann er ihn vorrübergehend in der Verwaltung deponieren. Nachts am Wochenende oder Feiertagen können wir das Geld notfalls im "Giftschrank" aufbewahren. Der ist aber so klein daß kaum die Medikamente reinpassen, also muß dann schon ein wirklicher Notfall vorliegen.Den Schlüssel hat die Vollkraft, die die meisten Morpine etc. austeilen muß. Alesig |
|
|
|
|
|
#4 |
|
Board-Moderation
![]() Registriert seit: 27.07.2005
Beiträge: 9.067
Ort: München
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Fachkrankenschwester I&I, Praxisanleiterin DKG, Rettungsassistentin, Diätassistentin
Bereich: Intensiv und Infektiologie
Funktion: SL
|
Hallo,
wir haben ein für das gesamte Haus gültiges Vorgehen: Bei desorientierten oder bewusstlosen Personen wird ein Wertsachennachweis geschrieben, der im Bedarfsfall auch als Rücklass-Schein gilt. Aufgenommen wird alles, vom Waschbeutel bis zum Schmuck. Grössere Geldbeträge (>10,-Euro) werden von 2 Pflegekräften dokumentiert und unterzeichnet. Was gerade auf den Intensivstation gelegentlich Probleme bringt, dass Angehörige noch Wertsachen (z.B. MP3-Player) während des Aufenthaltes bringen, der dann natürlich nicht dokumentiert ist. Wenn dieser dann verschwunden ist, gibt es immer Diskussionen. Bei Verlegung auf andere Stationen, wird der Wertsachennachweis entweder vom Patienten oder der übernehmenden Pflegekraft gegengezeichnet, und es erspart viel Ärger mit plötzlich verschwundenen Gegenständen. Auch zerschnittene Kleidung wird als solche dokumentiert. Sind Patienten soweit fit, können sie sich entscheiden, ob sie ihre Wertgegenstände im abschliessbaren Schrankfach im Zimmer lassen oder was auch immer. Wertgegenstände werden an der Kasse des Hauses abgegeben oder im dortigen Nachttresor deponiert zusammen mit einem Durchschlag des Eigentumscheines. Bei Entlassung kann der Patient dann dort seine Wertgegenstände abholen. Ein deponieren im BTM-Schrank ist ausdrücklich untersagt. Sonnige Grüsse Narde
__________________
Unglückliche Menschen sind glücklicher frei nach P. Watzlawick - Die Anleitung zum Unglücklichsein |
|
|
|
|
|
#5 |
|
Newbie
![]() Registriert seit: 20.07.2006
Beiträge: 11
Ort: Kreuztal
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Krankenschwester
|
hallo.
bei uns ist es lt. standard so festgelegt worden, dass wir die pat. bei der aufnahme darauf hin weisen, dass sie in ihrem schrank einen kleinen tresor haben. wir bitten sie, gößere geldbeträge/wertgegenstände (wenn diese mitgebracht werden) bei der Aufnahme/Information abzugeben, wo sie in einen tresor gelegt werden. bei verlust wird der max. wert von 100 € ersetzt. wenn die pat. in den op kommen, nehmen wir den schlüssel für ihren kleine tresor. dazu wird der schlüssel im beisein des pat. in ein kuvert gelegt, das mit dem etikett des pat. zugeklebt wird. der Pat muß diesen umschlag unterschreiben. dieses Kuvert kommt dann in unser Nachtwachenkästchen. der pat erhält den verschlossenen umschlag nach der op zurück. anfangs haben wir die schlüssel noch im beisein einer weiteren kollegin ins kuvert gelegt, was leider aus zeitlichen gründen nicht mehr oft möglich ist. gruß Saphira06 |
|
|
|
|
|
#6 |
|
Newbie
![]() Registriert seit: 03.06.2007
Beiträge: 15
Ort: Thüringen
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Krankenschwester
|
hallo,
wir nehmen die privatsachen der patienten die zu uns von ausserhalb kommen(polytrauma) immer zu zweit auf und müssen auch beide unterschreiben, das ganze wird dokumentiert und die wertsachen werden in unserem kleinen safe weggeschlossen und dann so schnell wie nur möglich den angehörigen mitgegeben.wir haben geringe sicherheitslücken, da der schlüssel vom safe an der person ist die in dem dienst die staion leidet, und so kann man auch nachkommen falls mal etwas fehlen sollte. bye |
|
|
|
|
|
#7 |
|
Junior-Mitglied
![]() Registriert seit: 20.06.2006
Beiträge: 94
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Gesundheits- und Krankenpflegerin
Bereich: OP
|
Hallo,
bei uns hat jeder Patient ein abschließbares Fach im Schrank, in dem er oder sie die mitgebrachten Wertsachen eingeschlossen werden können. Bei der Aufnahme werden die Patienten daraufhingewiesen ihre Wertsachen in das Fach einzuschließen und das sie auf den Schlüssel selbst zu achten haben. Außerdem raten wir den Patienten davon ab große Geldbeträge oder teure Elektronikartikel da zu behalten In unserem Aufnahmeblatt haben wir auch extra ein Feld in dem der Patient dafür unterschreibt, dass es seine Wertsachen selbstständig verwaltet und das unser Haus keine Haftung übernimmt. Sollte doch jemand einen großen Geldbetrag mithaben oder Laptops oder ähnliches, können wir das extra im Safe einschließen und die Patienten bekommen es dann nach der OP wieder zuück. Bei Patienten die desorientiert sind werden die Wertsachen gezählt (immer zu zweit), dokumentiert (extra Liste) und weggeschlossen. Das gleiche haben wir auch für Zahnprothesen und Hörgeräte (wo gab es das noch nicht - irgendwie kriegen diese Dinge schnell Füße und sind einfach weg )
|
|
|
|
|
|
#8 |
|
Gast
Beiträge: n/a
|
Hallo,
in unserem Haus handhaben wir das so, dass wir keine Haftung für Wertsachen übernehmen. Die patienten haben aber die Möglichkeit einen Save im Kleiderschrank zu nutzen, der mit einer Karte der Pforte freigeschaltet wird und dann mitm Schlüssel verschlossen werden kann. Dafür wird dann trotzdem keine Haftung übernommen. Wir schließen auch nichts ein und lagern nichts im Stationszimmer. Liebe Grüße Sandra |
|
|
|
|
|
#9 |
|
Junior-Mitglied
![]() Registriert seit: 02.07.2007
Beiträge: 85
Ort: Wien
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Dipl. Gesundheits- und Krankenschwester
Bereich: Chirurgie
|
bei uns in wien ists so, dass die patienten die wertgegenstände in den kasten einsperren und wir (schwestern/pfleger) den schlüssel im stützpunkt einsperren! fahren damit ganz gut!
|
|
|
|
|
|
#10 |
|
Junior-Mitglied
![]() Registriert seit: 31.05.2006
Beiträge: 50
Aufenthaltsland:
![]() |
Hallo,
im Aufnahmegespräch für die Pflegeanamnese wird bei uns darauf hingewiesen, dass die Klinik für den eventuellen Verlust von Wertsachen keine Haftung übernimmt. Das ich die Patienten darauf hingewiesen habe, lasse ich mir von Ihnen auch immer schriftlich bestätigen. Leider machen das nicht alle Kollegen so... Die Kleiderschränke sind abschließbar haben jedoch keinen Safe. Überhaupt sind sie total einfach zu knacken. Sollte ein Patient das Zimmer mal verlassen müssen, paßt entweder der Mitpatient auf oder wir schließen die Wertsachen im BTM-Schrank ein - meistens auch hier ohne eine Dokumentation, was da so eingeschlossen wird. Theoretisch könnten die Patienten hinterher alles behaupten. Ein weiteres Manko ist leider auch der erwähnte BTM-Schrank. Der Schlüssel wird nicht etwa immer "am Mann" getragen...nein, er liegt in einer Schublade. Ein bisschen Geld ist auch immer dabei - soll sich ja auch lohnen! Natürlich wird bei uns auch geklaut - noch gar nicht lange her. War ein großer finanzieller Verlust...hat trotzdem keiner was draus gelernt! ![]() ![]() Schönen Tag noch. |
|
|
|
| Sponsored Links |
![]() |
| Stichworte |
| Aufbewahrung, Patienteneigentum, Wertgegenstände |
| Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
| Ansicht | |
|
|