- Registriert
- 31.10.2007
- Beiträge
- 27
- Beruf
- Kinderkrankenschwester
- Akt. Einsatzbereich
- ambulante Kinderintensivpflege
Hallo Ihr Lieben,
Ich bin KInderkrankenschwester und arbeite in einem Kinderintensivpflegedienst.
Seit ca. 11 Monaten betreue ich ein Kind mit einer Spinalen Muskelatrophie Typ 1a - und mich würde einmal interessieren, wer auch so ein Kind betreut oder betreut hat, und wie da so der Verlauf war
Bei uns sieht es so aus, daß sie - mit Typ 1a - die schwesret Verlaufsform hat und eben auch sehr stark betroffen ist.
Letztes Jahr im März wurde sie nach langem Krankenhausaufenthalt ( nach Reanimation bei Bronchopneumonie ) mit einer Maskenbeatmung und Ernährung über ein PEG nach Hause entlassen und wir haben dort die 24 Std Pflege übernommen. - da war sie 8 Monate alt!
Vorher lebte sie alleine mit ihrer Familie zu Hause, Diagnosestellung war im Dezember 06.
Nach einem weiteren Infekt im Juni ( wieder mit pulmonaler Reanimation zu Hause ) und langem Krankenhausaufenthalt kam sie dann(im August) tracheotomiert und mit einer PEG/PEJ mit Dauernahrung wieder nach Hause.
Beatmet wurde sie, wie auch vorher unter der Maskenbeatmung nur nachts und zum Mittagsschlaf.
In den Wachphasen schaffte sie alleine zu schnaufen.
Der nächste schwere Infekt ( Pneumonie und Atelektasen ) dann im Oktober. wieder langer Krankenhausaufenthalt und Entlasung im November mit Dauerbeatmung!
Seitdem schafft sie nur noch ca. 1-2 mal am Tag 30min.-1,5 Std Beatmungspause.
Ansonsten ist sie ein total liebes, fröhliches Kind.
Mit der Nahrung hatten wir Probleme - inzwischen verträgt sie über den gastralen Schenkel gar keine Nahrung mehr ( sie hat anfangs immer noch ein wenig Nahrung gastal bekommen ) - hatte immer magenreste, Überlkeit und oft gespuckt. Seitdem bekommt sie ihr volle Nahrungsmenge über den jejunalen Schenkel als Dauernahrung mit kurzen Pausen.
Gastral bekommt sie nun nur noch Tee, wobei sie selbst den teilweise nicht verträgt, Magenreste hat, z.t. auch hämatinhaltig.
Sie ist jetzt 19 Monate alt, sehr sehr hypoton ( war sie aber schon von Anfang an ) künstlich ernährt uns fast dauerhaft beatmet.
Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht?
Die Lebenserwartung ist ja bei dieser Erkrankung nicht sehr hoch, wie alt sind Eure Patienten geworden?
Freue mich auf Eure Antworten!
Viele Grüße
gethonne
Ich bin KInderkrankenschwester und arbeite in einem Kinderintensivpflegedienst.
Seit ca. 11 Monaten betreue ich ein Kind mit einer Spinalen Muskelatrophie Typ 1a - und mich würde einmal interessieren, wer auch so ein Kind betreut oder betreut hat, und wie da so der Verlauf war
Bei uns sieht es so aus, daß sie - mit Typ 1a - die schwesret Verlaufsform hat und eben auch sehr stark betroffen ist.
Letztes Jahr im März wurde sie nach langem Krankenhausaufenthalt ( nach Reanimation bei Bronchopneumonie ) mit einer Maskenbeatmung und Ernährung über ein PEG nach Hause entlassen und wir haben dort die 24 Std Pflege übernommen. - da war sie 8 Monate alt!
Vorher lebte sie alleine mit ihrer Familie zu Hause, Diagnosestellung war im Dezember 06.
Nach einem weiteren Infekt im Juni ( wieder mit pulmonaler Reanimation zu Hause ) und langem Krankenhausaufenthalt kam sie dann(im August) tracheotomiert und mit einer PEG/PEJ mit Dauernahrung wieder nach Hause.
Beatmet wurde sie, wie auch vorher unter der Maskenbeatmung nur nachts und zum Mittagsschlaf.
In den Wachphasen schaffte sie alleine zu schnaufen.
Der nächste schwere Infekt ( Pneumonie und Atelektasen ) dann im Oktober. wieder langer Krankenhausaufenthalt und Entlasung im November mit Dauerbeatmung!
Seitdem schafft sie nur noch ca. 1-2 mal am Tag 30min.-1,5 Std Beatmungspause.
Ansonsten ist sie ein total liebes, fröhliches Kind.
Mit der Nahrung hatten wir Probleme - inzwischen verträgt sie über den gastralen Schenkel gar keine Nahrung mehr ( sie hat anfangs immer noch ein wenig Nahrung gastal bekommen ) - hatte immer magenreste, Überlkeit und oft gespuckt. Seitdem bekommt sie ihr volle Nahrungsmenge über den jejunalen Schenkel als Dauernahrung mit kurzen Pausen.
Gastral bekommt sie nun nur noch Tee, wobei sie selbst den teilweise nicht verträgt, Magenreste hat, z.t. auch hämatinhaltig.
Sie ist jetzt 19 Monate alt, sehr sehr hypoton ( war sie aber schon von Anfang an ) künstlich ernährt uns fast dauerhaft beatmet.
Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht?
Die Lebenserwartung ist ja bei dieser Erkrankung nicht sehr hoch, wie alt sind Eure Patienten geworden?
Freue mich auf Eure Antworten!
Viele Grüße
gethonne

,ist eben kein Pädiater/Neurologe, und zudem ist es auch noch sein eigenes Kind, das macht das ganze manchmal nicht ganz so einfach) die Mutter erwartet nun erneut Nachwuchs, sodaß ich denke, daß das mit der Übernahme nicht mehr so lange klappen wird 
.. Je nachdem mit welchem Lieferservice muß man noch Zollgebühren zahlen...

