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#11 |
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Newbie
![]() Registriert seit: 28.07.2006
Beiträge: 26
Ort: Deutschland
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Gesundheits- und Krankenpflegerin
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Hallo Karo6!
Meine Aufgabe zurzeit auf der Jugendstation mit Schwerpunkt Suchtkrankheit (und alles was dazugehört) ist hauptsächlich Beziehungsarbeit. Ich arbeite in der Bezugspflege eng in dem Verbund Patient, Therapeut und Elternhaus , also auch systemisch ausgerichtet. Sucht ist nicht einfach eine Krankheit, die man einfach mit Tabletten heilen kann. Die Therapie basiert auf 3 Säulen: 1. Gruppentherapie. 2. Einzeltherapie (Psychotherapeutische Sitzungen mit versch. therap. Ansätzen wie zb. Verhaltenstherapie) 3. Der Alltag, dh. wir aus der Pflege übernehmen die Erziehung über 24h. Neben allgemein psych. Dingen wie Tagesstrukturierung... , sind bei uns auch suchtspez. Aufgaben wichtig: Übernahme der Kontrollen wie Dscu , körp. Durchsuchung und Alco-tests nach Ausgängen. Wir müssen hier wg. fehlender Eigenkontrolle dies übernehmen, weil unsere Station ja natürlich ein drogenfreier Raum sein soll. Dazu gehören Gespräche bei Problemen aller art, Überprüfung der Motivation, Einstellung zur Sucht, der Ziele ( wird in den jeweiligen stufen bearbeitet), neue Zielfindung ...... Natürlich therapieren wir nicht und leiten bei best. Probs an den Therapeuten weiter. Es findet eine enge Zusammenarbeit mit dem ganzen Team statt. Wir müssen immer wieder überprüfen ob wir an einem Strang ziehen, denn ein spaltbares Team ist höchstgefährdend für dieses Klientel. Naja ist noch viel mehr, ich brauchte mind. 6 Monate zum Einarbeiten, aber dafür hab ich auch viel gelernt und die Arbeit bleibt immer spannend. viele grüße. psy,nurse |
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#12 |
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Senior-Mitglied
![]() Registriert seit: 01.04.2007
Beiträge: 103
Aufenthaltsland:
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Huhu,
als Leasingschwester war ich nur ab und zu auf der kinderpsychiatrischen Station, ansonsten immer bei Erwachsenen eingesetzt. "leasingschwester" zu sein hat Vor- und Nachteile: +: man kann in viele verschiedene Bereiche schnuppern und lernt viele Häsuer kennen. Hat mir viele Ideen für meine jetzige Arbeit eingebracht! Wenn man das Team nicht so wirklich dolle findet oder den fachbereich, kann man immer wieder dran denken: nicht so schlimm, ist nicht für lange ;) -: Wenn man team oder Fachbereich toll findet, denkt man immer: och wie schade, is ja wieder nicht für lange ;) Man gehört nie dazu, man ist ständig am Suchen udn immer und überall neu. So richtig für lange oder gar "immer" udn Vollzeit wäre es mir nichts, aberals Erfahrung (drei jahre Teilzeit) möchte ich die Zeit nicht missen. Man wird (notgedrungen *g*) recht flexibel und anpassungsfähig, glaube ich,und bekommt einen Blick dafür, in welchen Punkten die Orga hapert. Bin über die Leasingzeit in das Haus gekommen, in dem ich jetzt arbeite. War dort die letzten beiden Jahre fest auf der ITS engesetzt, was ich schrecklich geliebt habe...sowohl die Arbeit als auch das Team waren so ganz genau meins. Leider war dort aber keine "richtige" Stelle zu bekommen, also habe ich dort auf der Inneren angefangen (dachte, ich warte dort einfach, bis eine ITS-Schwester schwanger wird oder so =) ) Auf der Inneren fand ich es ziemlich schrecklich, um ehrlich zu sein. War ein frisch umstrukturiertes team, das schon mal per se gegen jeden war, der da noch neu dazu kam. Nach einem halben jahr bin ich zur PDL gegangen, um mich versetzen zu lassen, so bin ich in der Chirurgie gelandet, da gefällt es mir ganz gut. |
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#13 |
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Newbie
![]() Registriert seit: 27.10.2006
Beiträge: 8
Ort: Baden-Württemberg
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: gesundheits- und krankenpflegerin, esundheits-und kinderkrankenpflegeschülerin
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Hallo Pueppi,
na hat es geklappt das du nach deiner Ausbildung zu krankenschwester noch die Kinderkrankenpflege angehängt hast? Ich möchte auch nach meiner Ausbildung die Kinderkrankenpflege noch anhängen, mach aber gerade die Erfahrung das es sehr schwer ist ein Ausbildungsplatz als quereinsteiger zu finden :-( Grüßle |
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#14 |
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Newbie
![]() Registriert seit: 07.04.2007
Beiträge: 2
Ort: Banff Canada
Aufenthaltsland:
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Die Frage wurde zwar schonmal gestellt, aber ich hab nicht gesehen, dass sie auch beantwortet wurde. Bei mir ist es genau anderes rum, ich wuerde nach der Ausbildung zur KKS jetzt noch gerne die KS machen. Nun frage ich mich ob es da einen Aufbaukurs gibt, da ich nicht nochmal die ganze Ausbildung wiederholen will.
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#15 |
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Senior-Mitglied
![]() Registriert seit: 13.12.2007
Beiträge: 194
Ort: BW
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Azubi GuKP Mittelkurs
Bereich: Neurologie und Unfallchirurgie
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ich hab von der pflegeschule in tuttlingen gestern nen flyer bekommen, dass man nach der einen ausbildung die andere in einem jahr noch machen kann, egal wie rum, geht das auch noch nach ein paar jahren oder muss das direkt im anschluss passieren?
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#16 |
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Newbie
![]() Registriert seit: 16.04.2008
Beiträge: 12
Aufenthaltsland:
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Tach erstmal!
![]() na wie is es denn nun richtig? kann ich denn nun ne weiterbildung zum kkp machen oder muss ich noch ne 3 jährige ausbildung nachlegen. ![]() und wie lange dauert die weiterbildung. hab was von einem jahr gehört (aussage einer kks). hier aber schon was von nem halbem jahr gelesen. wer kann mich denn nun mal aufklären??? vielen dank für eure infos
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#17 |
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Poweruser
![]() Registriert seit: 04.09.2004
Beiträge: 2.562
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Krankenschwester, Fachweiterbildung Palliative Care
Bereich: Palliativpflege
Funktion: stellv. Stationsleitung, Praxisanleiterin, Bachelor of Nursing
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Ein Blick ins Krankenpflegegesetz schafft Klarheit:
§ 6 Anrechnung gleichwertiger Ausbildungen Die zuständige Behörde kann auf Antrag eine andere Ausbildung im Umfange ihrer Gleichwertigkeit bis zu zwei Dritteln der Gesamtstunden der Ausbildung nach Maßgabe der nach § 8 erlassenen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufe in der Krankenpfleger auf die Dauer einer Ausbildung nach § 4 Abs. 1 anrechnen. Auf deutsch: Max. zwei Jahre der zweiten Ausbildung können wegfallen, also wirst Du mindestens ein Jahr an die erste Ausbildung dranhängen müssen. Man kann sich theoretisch sowohl von der Krankenpflege zur Kinderkrankenpflege weiterbilden lassen als auch umgekehrt, da beide Ausbildungen vor dem Gesetz gleichwertig sind (im Gegensatz zu dem, was in den Köpfen manchen Kollegen herumspukt. Da ist die eigene Ausbildung oft "gleicher als gleich"). Gruß, Claudia |
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#18 |
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Newbie
![]() Registriert seit: 30.03.2008
Beiträge: 16
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In den 90-er Jahren musste man an das große KS-Examen noch die halbe KKS-Ausbildung (also 1,5 Jahre) dranhängen. Man stieg in das laufende 2. Ausbildungsjahr ein. Damals musste man beim zuständigen Gesundheitsamt einen Antrag auf verkürzte KKS-Ausbildung stellen.
Ich habe das damals gemacht, weil ich - trotz Abi - primär in der KK´pflege (mein "Traumberuf" zu der Zeit *grins*) keine Ausbildungsstelle bekam. Bereits damals waren die KKS Ausbildungsstellen rar. Ob das Procedere heute noch genau so ist, wie damals, kann ich nicht sagen. |
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#19 |
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Newbie
![]() Registriert seit: 30.03.2008
Beiträge: 16
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Sorry, -Claudia-
unsere posts haben sich gekreuzt. "Damals" wurde eine Verlängerung von KKS nach KS nicht praktiziert. Als KKS konnte man jederzeit in der "großen K`pflege" arbeiten. |
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#20 |
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Poweruser
![]() Registriert seit: 04.09.2004
Beiträge: 2.562
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Krankenschwester, Fachweiterbildung Palliative Care
Bereich: Palliativpflege
Funktion: stellv. Stationsleitung, Praxisanleiterin, Bachelor of Nursing
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Hallo m.edi08,
arbeiten kann man im jeweils anderen Bereich (auch ohne die zweite Ausbildung) auch heute noch! Auch kann eine Krankenschwester ohne weiteres in der Kinderkrankenpflege arbeiten (so wie psychiatricnurse es macht). Ich weiß, in der Kinderkrankenpflege lehrt man auch heute noch, man "dürfe" die "großen" Krankenpfleger nicht auf die kleinen Menschen loslassen, aber es gab nie ein Gesetz, das dies untersagt hat. Gruß, Claudia |
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