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Alt 12.02.2005, 14:40   #1
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Standard Grünes Fruchtwasser

Bei meiner Geburt wurde ich in "grünes Fruchtwasser" geboren. Laut Google ist das also mekoniumhaltiges Fruchtwasser. Gibt es denn irgendwelche Auswirkungen auf das spätere Leben?
__________________
Ich bin kleiner als klein und kleiner als die kleinste Einheit!
DeepWaste ist offline  
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Alt 12.02.2005, 15:49   #2
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also soweit ich weiß hat es keine auswirkungen auf das spätere leben!
scheinst ja die baby-jahre gut überstanden zu haben!

wie kommst du denn auf die frage?

mfg mieke
mieke ist offline  
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Alt 12.02.2005, 18:24   #3
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Hallo DeepWaste,

so weit ich weiß, kann es entweder dadurch verursacht werden, oder auch z.B. wenn die Frau mit Rizinusöl "nachgeholfen" hat. Und da war noch irgendein Grund, weshalb es grünlich sein kann, den habe ich aber spontan nicht parat. Aufjeden Fall ist es nicht schädlich....

LG Viki
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Viki ist offline  
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Alt 12.02.2005, 18:53   #4
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Auch wenn das Baby im Bauch Streß hatte, kann es zum grünen FW kommen (Streß -> Mekoniumabgang -> Färbung des Fruchtwassers). Eigentlich wird dann bei allen Kindern der CRP bestimmt um eine Entzündung als Streßursache auszuschließen.
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Nutella Woman ist offline  
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Alt 12.02.2005, 19:01   #5
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Zitat:
Zitat von mieke
wie kommst du denn auf die frage?

mfg mieke
Weil ich zufällig das U-Untersuchungs Heftchen gefunden und da eben "grünes Fruchtwasser" bei der Geburt gelesen habe ;)
__________________
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DeepWaste ist offline  
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Alt 03.04.2005, 20:07   #6
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Grünes FW ist mekoniumhaltiges FW.
Es gibt sicherlich viele Gründe, einer ist (wenn ich mich da recht erinnere) auch Übertragung.

Wichtiger ist eigentlich, dass daraus Geburtskomplikation entstehen kann, das MAS (Mekonium-Aspirations-Syndrom).
Das Kind aspiriert beim ersten Schrei das grüne FW und erleidet dadurch eine chemische Pneumonie.

Mortalitätsrate liegt bei 10 % (?).

Also nicht auf die leichte Schulter zu nehmen...
Daher werden die Babys soweit ich weiß auch besonders gründlich und besonders früh abgesaugt (ich glaube sogar per Absauge nicht mit diesem Mundstück).

Angaben ohne Gewähr - sind so meine Unterrichtserinnerungen...
Oetzmann ist offline  
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Alt 24.06.2005, 12:54   #7
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Also ich arbeite auf einer interdisziplinären Station mit Neugeborenen und Kindern bis 2 Jahren.
"Grünes Fruchtwasser" erlebt man sehr sehr häufig. Meistens werden die Neugeborenen dann eingeliefert mit Verdacht auf Infektion. Die Babys werden dann meist 5-7 Tage mit Antibiotika behandelt und dürfen dann nach Hause!

Weniger gut, ist es wenn der Verdacht auf Mekoniumaspiration im Raum steht und den Kindern gehts dann auch meistens net so gut!
sr_sandra ist offline  
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Alt 08.01.2010, 16:19   #8
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Standard AW: Grünes Fruchtwasser

Zitat:
Zitat von Viki Beitrag anzeigen
Hallo DeepWaste,

so weit ich weiß, kann es entweder dadurch verursacht werden, oder auch z.B. wenn die Frau mit Rizinusöl "nachgeholfen" hat. Und da war noch irgendein Grund, weshalb es grünlich sein kann, den habe ich aber spontan nicht parat. Aufjeden Fall ist es nicht schädlich....

LG Viki
Erstgenanntes ist nicht möglich, da Rizinusöl durch die Lipasen der Bauchspeicheldrüse und die Galle in Ricinolsäure und Glycerin zerlegt wird. Ricinolsäure aktiviert die im Dünndarm passiv vorhandenen Histamine, wodurch die Darmperistaltik in Gang kommt. Damit kann Rizinusöl nicht in das Fruchtwasser übergehen.

Alles Gute!

Ricini
Ricini ist offline  
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Alt 08.01.2010, 18:02   #9
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Standard AW: Grünes Fruchtwasser

Zitat:
Zitat von DeepWaste Beitrag anzeigen
Bei meiner Geburt wurde ich in "grünes Fruchtwasser" geboren. Laut Google ist das also mekoniumhaltiges Fruchtwasser. Gibt es denn irgendwelche Auswirkungen auf das spätere Leben?
Ich bin auch in grünem Fruchtwasser geschwommen > alles ist in bester Ordnung
Schwester Rabiata 2 ist offline  
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Alt 08.01.2010, 22:26   #10
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Beruf: Auszubildene zur Gesundheits-und Krankenpflege
Standard AW: Grünes Fruchtwasser

Naja, In der Blase ist ja alles Steril, hast ja noch keine Keime im Darm, hast halt in deiner eigenen ******e gelegen. Ist es nicht auch so, dass Babys im Bauch pullern? Es gibt doch dieses Krankheitsbild wo der Oösophagus des Kindes unterbrochen ist und es deswegen nicht schlucken kann, bei der Geburt haben die Mütter dann viel mehr Fruchtwasser als sonst, irgendwie 10 Liter oder so, oder wird die überflüssige Flüssigkeit über die Plazenta ausgeschieden?
Pythia ist offline  
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