Hallo Andrea,
ich bin gar nicht an der Klinik, sondern freiberuflich und biete Kurse aller Arten dort an, wo ich als Referent geladen werde (Bildungsstätten, Familienzentren, Kindergärten u.ä.).
Über die Interessengemeinschaft der freiberuflichen Kinderkrankenschwestern habe ich Kontakt mit vielen KollegInnen, die ähnliches machen und da tauscht man sich manchmal aus, wer welche Inhalte wie vermittelt.
Ich selbst mache überwiegend Angebote für Eltern, für Kinder mache ich fast nur Kinder-Ersthelfer-Kurse, selten mal die ein oder andere Unterrichtseinheit in Schulen zum Thema Gesundheit.
Aber es gibt KollegInnen, die überwiegend mit Kindern arbeiten und viele Kindergärten sind ganz offen dafür solche und andere Angebote (Entspannungskurse, gesunde Ernährung, Kinder massieren Kinder, o.ä.) zu integrieren.
Aus meinen Erfahrungen (nicht nur beruflich, habe selbst auch Kinder, die jetzt 9,7 und 5 Jahre alt sind), wird es schwierig sein, einen Kurs für Kinder von 3-10 Jahren anzubieten. Wenn es sich splitten lässt (keine Geschwister trennen) würde ich zwei Kurse anbieten, für Kindergartenkinder und für Grundschulkinder - nicht nur wegen der erwähnten Aufmerksamkeitsspanne; die Grundschulkinder sind bereits an ein bestimmtes Arbeitsverhalten gewöhnt, sind auch ganz wild auf "Arbeitsblätter" (zumindest manchmal), wo man ausschneiden und zusammenkleben kann, beschriften, ausmalen, usw.
Bei den Kleineren muss man schon insgesamt spielerischer heran gehen.
Wenn Euer Konzept mal steht, dann fragt doch einfach mal die Kindergärten in Eurer Umgebung, ob Ihr den Kurs dort auch anbieten könnt (evtl. unter anderer Überschrift => Leben mit einem Baby). Vielleicht freuen die sich, finanzieren Euch über einen Förderverein, oder eine "Spende" von den Eltern.
Viel Spaß,
Meggy