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#1 |
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Junior-Mitglied
![]() Registriert seit: 11.10.2006
Beiträge: 44
Ort: Stendal/Minden
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger, Praxisanleiter
Bereich: onkologische Kinderstation / IMC
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Ist es nicht irgendwie traurig?
Wenn man sieht was die Schüler, die ab Oktober 2004 für eine Ausbildung "geniessen", frag ich mich wo und wann dieser Beruf sein Ende finden wird!? An unserem Haus sind die Kurse zur Hälfte gemischt (Kinderkrankenpflege/Erwachsenenkrankenpflege)! Ist ja vielleicht nciht schlecht, aber für die Ausbildung ist es eher hinderlich! Es gibt Gerüchte dass kommende Kurse sogar mit Schülern aus der Altenpflege "gespickt" werden sollen. Diese ganze Sache ist auf dem "Mist" einiger Leute gewachsen, die denken, dass es aufgrund der thopographischen Entwicklung Deutschlands bald nur noch alte kranke Menschen und kaum kleine kranke Kinder geben wird! Dank Dank Danke!!! Erst geht es mit unserem Gesundheitssystem bergab und dann auch noch die Pflege!!! ![]() ![]() ![]() MfG Olli |
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#2 |
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Senior-Mitglied
![]() Registriert seit: 21.10.2005
Beiträge: 192
Ort: Ruhrpott
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Krankenschwester, Stationsleitung, PDL für ambulante Dienste
Funktion: freigestellte Praxisanleitung in einem Krankenhaus
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Also ich finde es ganz und gar nicht traurig, wundere mich auch, woher du so eine gefestigte eingefahrene Meinung hast?
Wir bilden bei uns schon im 2 Jahr die Kinderkrankenpflege und die Erwachsenenpflege gemeinsam aus. Die ersten beiden Ausbildungsjahre sind alle zusammen, erst im letzten Jahr, in dem die Lerneinheiten aus der Krankheitslehre unterrichtet werden, trennen sich die beiden Ausbildungen, eben weil die Krankheitslehre unterschiedlich ist. Wir machen super gute Erfahrungen damit, die Azubis empfinden das als sehr angenehm! Schau doch mal ins Internet auf die Seite Startseite - Integrierte Pflegeausbildung , da findest du alles über ein Pilotprojekt, was äußerst erfolgreich beendet wurde, ich war auf der Abschlußtagung und habe auch währenddessen immer in Kontakt mit den Beteiligten gestanden. Eine nachahmenswerte Sache, ich stehe voll dahinter! Gruß Justine |
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#3 |
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Bereichs-Moderation
![]() Registriert seit: 20.07.2004
Beiträge: 2.189
Ort: Witzenhausen
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Dipl.-Berufspädagogin (FH); Krankenschwester; Kinaestheticstrainerin Stufe 2, QMB (TÜV)
Bereich: Schule
Funktion: Lehrerin
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Hallo Olli,
warum glaubst Du, dass die Schüler ab dem Kurs 04 / 07 schlechter ausgebildet sind? Es gibt in der Tat Themen, die sich überschneiden.....diese werden in den ersten beiden Jahren - größtenteils gemeinsam- unterrichtet. Das dritte Jahr ist das Differenzierungsjahr, in welchem die Kurse dann getrennt werden. Übrigens ist es die demographische Entwicklung.....Topographie bezieht sich eher auf Landkarten LG, Lille
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Die Dinge, die wir wirklich wissen, sind nicht die, welche wir gehört oder gelesen haben. Vielmehr sind es Dinge, die wir gelebt, erfahren, empfunden haben. (C.M. Woodwards) |
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#4 |
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Junior-Mitglied
![]() Registriert seit: 11.10.2006
Beiträge: 44
Ort: Stendal/Minden
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger, Praxisanleiter
Bereich: onkologische Kinderstation / IMC
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demographische Entwicklung - LOL, naja es war schon sehr spät als ich den Text schrieb!!! ;-)
Geändert von flexi (12.10.2006 um 17:16 Uhr) Grund: unnötiges fullquote entfernt |
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#5 |
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Senior-Mitglied
![]() Registriert seit: 22.08.2006
Beiträge: 132
Ort: NRW
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Krankenschwester, Kinderpflegerin
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Huhuuu !!!
Also ich finde das mit den gemischten Kursen nicht schlecht. Was ich an dem neuen Gesetzt bemängel das wir nicht mehr so viele Schüler auf den Stationen bekommen. Und als meine Kollegin bei einem Mentorentreffen nach gefragt hat warum das so ist und als Antwort kam : Die Schüler müßen mehr Stunden in der Ambulanten Pflege absolvieren. Man möchte damit erreichen das mehr Qualifiziertes Personal im Ambulanten Pflegedienst arbeitet. Ich find das schon schade das die Schüler weniger im Krankenhaus eingesetzt werden. Gruß Katja |
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#6 |
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Junior-Mitglied
![]() Registriert seit: 12.08.2006
Beiträge: 43
Ort: Nürnberg
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Fachpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin
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Hallo
Die gemeinsame Ausbildung in den ersten Jahren finde ich ganz gut. Das ist für mich nicht das Problem. Ich habe ehr das Gefühl, dass große Teile der Ausbildung nichts mehr mit der gegenwärtigen Praxis zu tun haben.
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Volker Der fremdspachige Patient in Europas Kliniken |
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#7 |
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Junior-Mitglied
![]() Registriert seit: 29.04.2006
Beiträge: 44
Ort: Osna
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Kinderkrankenpfleger, Studentmanagement
Bereich: Kinderintensivstation
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Hi..
Also ich persönlich mag die gemischten Kurse auch gerne. Wir haben uns dann immer in Pflege und Krankheitslehre getrennt. So hatte ich in der Kinderkrankenpflege "wenigstens" meine Krankenpflege Kurskollegen
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friede, freude, eierkuchen
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#8 |
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Bereichs-Moderation
![]() Registriert seit: 20.07.2004
Beiträge: 2.189
Ort: Witzenhausen
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Dipl.-Berufspädagogin (FH); Krankenschwester; Kinaestheticstrainerin Stufe 2, QMB (TÜV)
Bereich: Schule
Funktion: Lehrerin
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Hallo Volker,
der Elektriker- welchen Du hier als Beispiel nennst- besucht eine Berufsschule an welcher Berufsschullehrer, die vielleicht auch Englisch als Zweitfach studiert habe, arbeiten. Pflege geht aber immer noch den "Sonderweg".....die Pflegeschulen sind nicht ins duale System integriert. Wir sind jetzt gerade mal so weit, das Pflegelehrer an FHs ausgebildet werden..... Ausserdem: warum sollen Krankenpflegeschüler in der Schule Englisch lernen? Vieles bringen sie aus der Algemeinbildenden SChule mit.....für "alles weiter" gibt es Fortbildungen und VHS -Kurse. Zu den Notfällen: Erste Hilfe wird sehr wohl gelehrt.....natürlich nicht hunderte von Stunden; aber der Fokus liegt auch nicht auf nur im Behandeln von Notfällen....sondern es muss ein breites Spektrum abgedeckt werden. LG, Lille
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Die Dinge, die wir wirklich wissen, sind nicht die, welche wir gehört oder gelesen haben. Vielmehr sind es Dinge, die wir gelebt, erfahren, empfunden haben. (C.M. Woodwards) |
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#9 |
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Junior-Mitglied
![]() Registriert seit: 12.08.2006
Beiträge: 43
Ort: Nürnberg
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Fachpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin
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Hallo Lille
Ich habe aufmerksam Deine Antwort gelesen. Zu den Notfällen: Der Patient ist auf der Station und in der ambulanten Pflege zum Teil einer sehr schlechten Notfallversorungung ausgeliefert. Dies liegt zum einen an der Ausbildung und zum anderen genau an dem breiten Spektrum das in der Ausbildung abgedeckt wird. In allen anderen Bereichen der Medizin und der Pflege kann man den Kollegen oder Arzt befragen oder hat noch etwas Zeit. Im Notfall ist das leider nicht der Fall. Speziell im Nachdienst, Feiertagen oder zu anderen speziellen Gegebenheiten. Ich meine hier nur die Pflege-Ausbildung - Leider sind nur wenige Schüler/innen und Pflegekräfte in der Lage dass zu kompensieren. Zu den Pflegelehrern für Englisch in der Pflege: Wenn Deine Theorie richtig ist und die Vorkenntnisse in Englsich der Allgemeinbildenden Schulen ausreichend sind, dann brauchen wir für Englisch in der Pflege keine Lehrer, sondern nur Krankenschwestern, die als Muttersprache Englisch sprechen. Hier wäre nicht mal das Medizinische-Englisch nötig. Sondern nur kleine Gespräche, wie sie jeden Tag mit den Patienten anfallen. Die VHS ist in den letzten Jahren so teuer geworden, die würde ich den Pflege-Schülern nicht empfehlen. Übrigens, ich habe die Spachkenntnisse unserer Schüler getestet, indem sie sich in irgendeiner Sprache vorstellen konnten, nur nicht in Deutsch. Schüler/innen aus dem Gymnasium hatten keine Probleme. Es gab riesige Probleme für Schüler/innen mit Mittleren Reife oder ähnlichen schulischen Qualifikationen. Zudem gibt es ein großes Problem bei Pflegekräften aus dem Ostblock in Englisch. Warum Englisch in der Pflege? Diese Frage stellt sich nicht in Schulbüros, im Unterricht oder in der Pflegedirektion. Diese Frage stellt sich nur am Bett mit einem Patienten der zum Glück Englisch neben seiner Muttersprache die aber nicht Deutsch spricht. Übrigens die großen Nationalstaaten England und Frankreich halten es in der Pflege genau so wie die Deutschen. Ich war vor kurzem in Paris in zwei großen Universitäten und in England in verschiedenen Krankenhäusern. (Interessanterweise hatte ich das Gefühl, dass unsere deutschen Schüler/innen bei Femdsspachen den Franzosen und Engländern etwas überlegen waren, obwohl es mir noch nicht reicht) Ich gehe davon aus, dass es in den nächsten Jahren auf Grund der steigenden Dramatik von Sprachlosigkeit in Krankenhäusern ein Einsehen gibt, anstatt sich nur auf die Muttersprache des Landes zu konzentrieren. Die Frage ist nur, wie kann man Führungkräften in der Pflege bald davon überzeugen, die sich immer wieder mit den gleichen Gesprächspartnern treffen und die mit der Praxis sehr wenig zu tun haben - auf die veränderte Lebenssituation der Kranken von heute einstellen. - Somit ist es noch ein weiter Weg zu einem echten neuen Gesetz für die Pflege. Lille, Du hast mich auf die Idee gebracht, dass ich auf meiner Website in den nächsten Tagen eine weitere Seite aufmache mit dem Thema: Warum Englisch in der Pflege Sinn macht. - Für diesen Gedanken möchte ich mich bei Dir bedanken. Entschuldige bitte die lange Antwort.
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Volker Der fremdspachige Patient in Europas Kliniken |
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#10 |
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Administration
![]() Registriert seit: 11.02.2002
Beiträge: 6.098
Ort: Grossraum Hannover
Aufenthaltsland:
![]() Beruf: Krankenpfleger
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Hallo zusammen,
ich hab mal den Titel etwas an den Inhalt der ersten Frage angepasst, wo es um die Frage gemeinsamer Ausbildung Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege ging. Sicher wäre Fachenglisch eine sinnvolle Ergänzung, allerdings hat der Gesetzgeber das nicht zwingend vorgegeben. Es gibt allerdings Schulen, die das als Zusatzangebot in ihr Unterrichtsprogramm aufgenommen haben.
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Liebe Grüße von Flexi |
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